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Filmlexikon

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Die tätowierte Rose

Originaltitel: THE ROSE TATTOO

Literaturverfilmung, Melodram

Produktionsland: USA
Produktionsjahr: 1955
Produktionsfirma: Paramount
Länge: 117 Minuten
FSK: ab 16; f
Erstauffuehrung: 1956 Kino

Darsteller: Anna Magnani (Serafina delle Rose), Burt Lancaster (Alvaro Mangiacavallo), Marisa Pavan (Rosa delle Rose), Ben Cooper (Jack Hunter), Virginia Grey (Estelle Hohengarte), Jo Van Fleet (Bessie), Sandro Giglio (Pfarrer de Leo)

Produzent: Hal B. Wallis

Regie: Daniel Mann

Drehbuch: Tennessee Williams

Kamera: James Wong Howe

Musik: Alex North

Schnitt: Warren Low

Vorlage: Tennessee Williams

Auszeichnungen

Oscar (1956, Beste Hauptdarstellerin – Anna Magnani), Oscar (1956, Beste Kamera: SW – James Wong Howe), Oscar (1956, Beste Ausstattung: SW), Oscar (1956, Beste Ausstattung: SW), Oscar (1956, Beste Ausstattung: SW), Oscar (1956, Beste Ausstattung: SW)

Inhalt

Eine Sizilianerin in einer kleinen amerikanischen Hafenstadt, zunächst untröstlich über den Unfalltod ihres Mannes, erfährt nachträglich von der Untreue des schmuggelnden LKW-Fahrers. Enttäuscht will sie die 15jährige Tochter besonders beschützen. Da taucht ein Italo-Amerikaner auf, der sich in seiner Unbeholfenheit - wie der Verstorbene - eine Rose für sie auf die Brust tätowieren läßt. Der von Tennessee Williams selbst aus seinem Bühnenstück umgearbeitete Film ist in erster Linie eine Plattform für Anna Magnani, die ihre leidenschaftliche Ausdruckskraft virtuos entfaltet und die amüsante Unverblümtheit ihrer Figur mit der inneren Verworrenheit eines unerhellten Bewußtseins verschmilzt. Im Blick auf die religiösen Zusammenhänge und Ausdrucksformen ist der Film darüber hinaus getragen von verständnisvollem Ernst.


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