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Filmlexikon

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Das Kaninchen bin ich

Drama, Literaturverfilmung

Produktionsland: DDR
Produktionsjahr: 1964/65
Produktionsfirma: DEFA, Gruppe Roter Kreis""
Länge: 114 Minuten
FSK: ab 12; f
Erstauffuehrung: 9.3.1990/14.10.1990 ZDF/31.8.1999 Video

Darsteller: Angelika Waller (Maria Morzeck), Alfred Müller (Paul Deister), Irma Münch (Gabriele Deister), Ilse Voigt (Tante Hete), Wolfgang Winkler (Dieter), Rudolf Ulrich (Kranführer), Helmut Schellhardt (Bürgermeister), Walter Lendrich (Polizist)

Produzent: Martin Sonnabend

Regie: Kurt Maetzig

Drehbuch: Kurt Maetzig, Manfred Bieler

Kamera: Erich Gusko

Musik: Reiner Bredemeyer, Gerhard Rosenfeld

Schnitt: Helga Krause

Vorlage: Manfred Bieler

Inhalt

Ost-Berlin nach dem Bau der Mauer: Eine junge Frau, die nach der Verurteilung ihres Bruders wegen staatsgefährdender Hetze" keine Zulassung zum Studium erhält, muss sich als Kellnerin durchschlagen. Zufällig verliebt sie sich in den Richter, der ihren Bruder verurteilte, und kollidiert durch ihre spontane Natürlichkeit mit einer Umwelt, die in verkrusteten sozialen Normen und "sozialistischen" Haltungen verharrt. Auseinandersetzung mit Politik und Gesellschaft der DDR über den zeitlichen Kontext hinaus. Der Film überzeugt durch ausgezeichnete Darsteller und präzise Dialoge, durch treffenden Humor und klarsichtige Gesellschaftskritik. Im Dezember 1965 nach dem 11. Plenum der SED verboten, wurde er erst nach Honeckers Sturz im Januar 1990 uraufgeführt."


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