Service/Hilfe
Bestell-Hotline 0341-21 339 339
(Mo–Mi 9–13, Do–Fr 13–17 Uhr)

Filmlexikon

Das größte Filmlexikon der Welt: Mindestens 54.000 Filme mit Inhaltsangabe, 10.000 Einträge mit Filmkritiken, „verfasst von der Creme der deutschen Filmkritik und Filmpublizistik“ (SFB) Mit allen Daten zu mindestens 199.000 Regisseur/inn/en, Hauptdarsteller/inne/n, Schauspieler/inne/n, zu Verleih, Produktion, Laufzeit u.a. (Weitere Filmkritiken, Besprechungen der aktuellen Kinostarts und Tipps aus TV & Mediatheken, DVD & Blu-RAY, VOD und Streaming auf www.filmdienst.de, dem Portal für Kino und Filmkultur.)

Zwölf Uhr mittags

Originaltitel: HIGH NOON

Western

Produktionsland: USA
Produktionsjahr: 1952
Produktionsfirma: Stanley Kramer Co.
Länge: 85 Minuten
FSK: ab 12; f
Erstauffuehrung: 9.1.1953/26.11.1965 Kino DDR/23.3.1968 ZDF/1.10.1999 DVD
DVD-Anbieter: Kinowelt (FF, Mono engl./dt.)

Darsteller: Gary Cooper (Will Kane), Grace Kelly (Amy Kane), Thomas Mitchell (Jonas Henderson), Lloyd Bridges (Harvey Pell), Katy Jurado (Helen Ramirez), Lon Chaney jr. (Martin Howe), Lee Van Cleef (Jack Colby), Otto Kruger (Percy Mettrick), Henry Morgan (William Fuller), Ian MacDonald (Frank Miller), Eve McVeagh (Mildred Fuller), Jack Elam (Charlie), John Doucette (Trumbull)

Produzent: Stanley Kramer

Regie: Fred Zinnemann

Drehbuch: Carl Foreman

Kamera: Floyd Crosby

Musik: Dimitri Tiomkin

Schnitt: Elmo Williams

Auszeichnungen

Oscar (1953, Bester Hauptdarsteller – Gary Cooper), Oscar (1953, Beste Musik: Drama – Dimitri Tiomkin), Oscar (1953, Bester Filmsong: High Noon ( Do Not Forsake Me, Oh My Darlin') (Musik und Text) – Dimitri Tiomkin), Oscar (1953, Bester Filmsong: High Noon ( Do Not Forsake Me, Oh My Darlin') (Musik und Text)), Oscar (1953, Bester Schnitt – Elmo Williams), Oscar (1953, Bester Schnitt)

Inhalt

Um 1870: Am Tag seiner Hochzeit wird ein US-Marshal zu einer Gewissensentscheidung gezwungen: Ein Gangster, den er vor Jahren ins Gefängnis brachte, dürstet nach Rache und soll mit dem Mittagszug eintreffen. Die feigen Bewohner der Stadt raten dem Marshal, sich in Sicherheit zu bringen. Seine Braut, eine Quäkerin, verabscheut Gewalt und will ihren Mann verlassen, falls er sich der selbstmörderischen Auseinandersetzung stellen sollte. Dennoch kann er im Alleingang seinen Widersacher und dessen Komplizen zur Strecke bringen. Zinnemanns psychologischer" Western bereicherte das Genre nicht nur um neue dramaturgische Raffinessen (die Einheit von Ort und Zeit ist virtuos zur Spannungssteigerung genutzt) und um den damals noch ungewohnten Typus des "gebrochenen" Helden, der an seinem Auftrag zweifelt, sondern verschärfte auch die moralischen Aspekte der Fabel. Über seinen filmhistorischen Wert hinaus stellt der populärste und meistausgezeichnete Film der 50er Jahre eine bittere Abrechnung mit der McCarthy-Ära dar. Der Drehbuchautor Carl Foreman war 1951 auf die "Schwarze Liste" des Kommunistenjägers geraten und hat in dem Stoff eigene Erfahrungen verarbeitet."


WEITERLESEN. (Ausführliche Kritik, Bilder oder Trailer auf www.filmdienst.de)