Service/Hilfe
Bestell-Hotline 0341-21 339 339
(Mo–Mi 9–13, Do–Fr 13–17 Uhr)

Filmlexikon

Das größte Filmlexikon der Welt: Mindestens 54.000 Filme mit Inhaltsangabe, 10.000 Einträge mit Filmkritiken, „verfasst von der Creme der deutschen Filmkritik und Filmpublizistik“ (SFB) Mit allen Daten zu mindestens 199.000 Regisseur/inn/en, Hauptdarsteller/inne/n, Schauspieler/inne/n, zu Verleih, Produktion, Laufzeit u.a. (Weitere Filmkritiken, Besprechungen der aktuellen Kinostarts und Tipps aus TV & Mediatheken, DVD & Blu-RAY, VOD und Streaming auf www.filmdienst.de, dem Portal für Kino und Filmkultur.)

Der Himmel über Berlin

Originaltitel: LES AILES DU DESIR

Aus der Serie Der Himmel über Berlin: Der Himmel über Berlin (1986/87), In weiter Ferne, so nah! (1993)

Drama

Produktionsland: BR Deutschland/Frankreich
Produktionsjahr: 1986/87
Produktionsfirma: Road Movie/Argos/WDR
Länge: 127 Minuten
FSK: ab 6; f (DVD ab 12)
Erstauffuehrung: 29.10.1987/13.9.1988 Video/8.3.2005 DVD (Special Edition)/21.4.2006 DVD (Standard)/3.5.2007 Neustart
DVD-Anbieter: Kinowelt (16:9, 1.85:1, DD5.1 dt.)

Darsteller: Bruno Ganz (Damiel), Solveig Dommartin (Marion), Otto Sander (Cassiel), Curt Bois (Homer), Peter Falk (Peter Falk, der Filmstar)

Produzent: Wim Wenders, Anatole Dauman

Regie: Wim Wenders

Drehbuch: Wim Wenders, Peter Handke, Richard Reitinger

Kamera: Henri Alekan

Musik: Jürgen Knieper, Laurent Petitgand, Laurie Anderson, Crime and the City Solution, Nick Cave & The Bad Seeds, Sprung aus den Wolken, Tuxedomoon, Minimal Compact

Schnitt: Peter Przygodda

Auszeichnungen

Cannes (1987, Beste Regie – Wim Wenders), Europäischer Filmpreis (1988, Beste Regie – Wim Wenders), Europäischer Filmpreis (1988, Bester Nebendarsteller – Curt Bois)

Inhalt

Einer der Engel, die, unsichtbar für die Augen der Erwachsenen, die Menschen Berlins trösten und Anteil an ihrem Weg nehmen, verspürt das Verlangen, die Welt als Mensch zu erfahren, als er sich in eine Trapezkünstlerin verliebt. Er verläßt die Sphäre der Engel und wird sterblich, lernt aber dafür Welt und Menschen in neuen Farben, mit neuerworbener Sinnlichkeit kennen und lieben. Eine poesievolle Liebeserklärung an das Leben, an die Sinnlichkeit und Begrenztheit des irdischen Daseins. In teilweise berauschenden Bildern eingefangen, gerät der Film manchmal zwar in die Gefahr, seine Naivität zu sehr zu strapazieren; auf weiteren Ebenen ist er aber eine fantasievolle Hommage an die geteilte Stadt Berlin und eine Reflexion über die Sichtweise des Filmemachens.


WEITERLESEN. (Ausführliche Kritik, Bilder oder Trailer auf www.filmdienst.de)