Service/Hilfe
Bestell-Hotline 0341-21 339 339
(Mo–Mi 9–13, Do–Fr 13–17 Uhr)

Filmlexikon

Das größte Filmlexikon der Welt: Mindestens 54.000 Filme mit Inhaltsangabe, 10.000 Einträge mit Filmkritiken, „verfasst von der Creme der deutschen Filmkritik und Filmpublizistik“ (SFB) Mit allen Daten zu mindestens 199.000 Regisseur/inn/en, Hauptdarsteller/inne/n, Schauspieler/inne/n, zu Verleih, Produktion, Laufzeit u.a. (Weitere Filmkritiken, Besprechungen der aktuellen Kinostarts und Tipps aus TV & Mediatheken, DVD & Blu-RAY, VOD und Streaming auf www.filmdienst.de, dem Portal für Kino und Filmkultur.)

300 Meilen bis zum Himmel

Originaltitel: 300 MIL DO NIEBA

Produktionsland: Polen/Dänemark/Frankreich
Produktionsjahr: 1989
Produktionsfirma: Zespoly Polskich Producentów Filmowych/Gruppe TOR/Lise-Lense-Möller/Trans Europe
Länge: 91 Minuten
FSK: -
Erstauffuehrung: Februar 1990/6.6.1990 ZDF

Darsteller: Wojciech Klata (Grzes), Rafal Zimowski (Jedrek), Kama Kowalewska (Elka), Jadwiga Jankowska-Ciéslak (Mutter), Andrzej Mellin (Vater)

Regie: Maciej Dejczer

Drehbuch: Cezary Harasimowicz, Maciej Dejczer

Kamera: Krzysztof Ptak

Musik: Michal Lorenc

Schnitt: Jaroslaw Wolejko

Auszeichnungen

Europäischer Filmpreis (1989, Bester junger Film)

Inhalt

Zwei polnische Brüder beschließen die Flucht nach Dänemark, um den politischen Repressalien und den ärmlichen Verhältnissen ihrer Heimat zu entkommen und ihre Eltern finanziell unterstützen zu können. Die abenteuerliche Flucht in den goldenen Westen" gelingt, doch in Dänemark müssen erst einmal behördliche Hürden genommen werden. Als sich die Eltern der beiden einem Auslieferungsantrag wiedersetzen, wird ihnen das Sorgerecht entzogen. Trotz dieser Konsequenz sind sie überzeugt, daß ihre Kinder das Richtige getan haben. Nach einem authentischen Fall gestalteter Erstlingsspielfilm, der in tristen Farben ein Einzelschicksal schildert, das die politisch und wirtschaftlich desolate Situation im Polen des Jahres 1985 spiegelt. Im Anfangsteil getragen und während der Flucht unter dem Chassis eines LKW spannend inszeniert, beschreibt der Film Dänemark nicht als das Land der Verheißung, sondern als Gesellschaft, in der ganz andere Zwänge das Leben bestimmen, das jedoch nicht von einer tiefen Hoffnunglosigkeit gelähmt ist."


WEITERLESEN. (Ausführliche Kritik, Bilder oder Trailer auf www.filmdienst.de)