Service/Hilfe
Bestell-Hotline 0341-21 339 339
(Mo–Mi 9–13, Do–Fr 13–17 Uhr)

Filmlexikon

Das größte Filmlexikon der Welt: Mindestens 54.000 Filme mit Inhaltsangabe, 10.000 Einträge mit Filmkritiken, „verfasst von der Creme der deutschen Filmkritik und Filmpublizistik“ (SFB) Mit allen Daten zu mindestens 199.000 Regisseur/inn/en, Hauptdarsteller/inne/n, Schauspieler/inne/n, zu Verleih, Produktion, Laufzeit u.a. (Weitere Filmkritiken, Besprechungen der aktuellen Kinostarts und Tipps aus TV & Mediatheken, DVD & Blu-RAY, VOD und Streaming auf www.filmdienst.de, dem Portal für Kino und Filmkultur.)

Traumstadt

Drama, Literaturverfilmung, Science-Fiction-Film

Produktionsland: BR Deutschland
Produktionsjahr: 1973
Produktionsfirma: Independent/Maran
Länge: 124 Minuten
FSK: ab 16; nf
Erstauffuehrung: 15.11.1973

Darsteller: Per Oscarsson (Florian Sand), Rosemarie Fendel (Anna Sand), Eva Maria Meineke (Frau Lampenbogen), Olimpia (Das Mädchen), Alexander May (Dr. Lampenbogen), Helen Vita (Prinzessin), Heinrich Schweiger (Gautsch), Herbert Bötticher (Sir Edward), Ronnie Lee Williams (Herkules Bell), Louis Waldon (Louis), Martin Stepanek (von Brendel), Josef Kemr (Castringius)

Produzent: Heinz Angermeyer

Regie: Johannes Schaaf

Drehbuch: Johannes Schaaf, Rosemarie Fendel, Russell Parker

Kamera: Gérard Vandenberg, Klaus König

Musik: Eberhard Schoener

Schnitt: Russell Parker, Petra von Oelffen

Vorlage: Alfred Kubin

Inhalt

Ein Münchner Künstlerehepaar erlebt in einer utopischen, von der modernen Zivilisation verschonten Stadt seinen ersehnten Traum von der totalen Freiheit. Jeder darf nach seinen Wünschen und Fähigkeiten leben, was jedoch zum totalen Sittenverfall und schließlich zum Zusammenbruch führt und in eine mörderische Serie von Libertinage, Perversionen und Gewalt mündet. Ein breit angelegtes Filmgemälde mit orgiastischen Fantasmen und mondänen Kunstreizen, das der Vorlage Kubins teils getreu folgt, sie teils umdeutet und mit surrealen Bildeinfällen und glänzend inszenierten Happenings umsetzt. Die Überfrachtung mit Symbolen führt die angestrebte Ambivalenz (das Janusköpfige als Freiheitsbegriff) streckenweise freilich in bloße Konfusion.


WEITERLESEN. (Ausführliche Kritik, Bilder oder Trailer auf www.filmdienst.de)