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Filmlexikon

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Rashomon - Das Lustwäldchen

Originaltitel: RASHOMON

Drama, Literaturverfilmung

Produktionsland: Japan
Produktionsjahr: 1950
Produktionsfirma: Daiei
Länge: 88 Minuten
FSK: ab 16; f
Erstauffuehrung: 4.8.1952/29.10.1963 ARD/25.12.1965 Kino DDR

Darsteller: Toshirô Mifune (Tajomaru, Bandit), Machiko Kyô (Masago), Masayuki Mori (Takehiro, Samurai), Takashi Shimura (Holzfäller), Minoru Chiaki (Mönch)

Produzent: Jingo Minoru, Masaichi Nagata

Regie: Akira Kurosawa

Drehbuch: Akira Kurosawa, Shigeo Nishida

Kamera: Kazuo Miyagawa

Musik: Fumio Hayasaka

Vorlage: Ryunosuke Akutagawa

Auszeichnungen

Venedig (1951, Goldener Löwe), Oscar (1952, Ehren-Oscar: Bester fremdsprachiger Film – Akira Kurosawa)

Inhalt

Drei Menschen suchen vor einem Wolkenbruch in einer Tempelruine Schutz: ein Zen-Priester, ein Holzfäller und ein Knecht. Ihr Gespräch kreist um ein grausiges Verbrechen: Ein berüchtigter Bandit überfiel ein Ehepaar, tat der Frau vor den Augen des gefesselten Mannes Gewalt an und tötete ihn dann. Der inszenatorisch wie darstellerisch fulminante Film schildert das Gewaltverbrechen aus der unterschiedlichen Perspektive von Beteiligten und Tatzeugen, wobei die Begriffe Wahrheit" und "Wirklichkeit" kritisch hinterfragt werden. Daß die durch Rückblenden kunstvoll verknüpfte und kaleidoskopartig gebrochene Handlung ins 11. Jahrhundert zurückverlegt ist, gibt ihr einen eigenartigen Legendenglanz, nimmt ihr aber nichts von seiner zeitlos-"modernen" Grundsätzlichkeit."


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