Service/Hilfe
Bestell-Hotline 0341-21 339 339
(Mo–Mi 9–13, Do–Fr 13–17 Uhr)

Hamlet. Zweitausendeins Edition Film 103.
Spr.: D/E. Sub: D. 129 Min. FSK 12. Dolby Surround. Zweitausendeins Edition. DVD.
Bestellnr. 895160

 
9,99 €
inkl. MWSt., zzgl. Versandkosten

Lieferung: Ankunft zwischen Montag, 25.03. und Freitag, 29.03.

Kundenbewertung (5)

Hamlet. Zweitausendeins Edition Film 103. für 9,99 €

  • Slideshow

  • Cover

  • Trailer

Hamlet. Zweitausendeins Edition Film 103.

SKU# 895160

Prinz Hamlet, Thronfolger im Königreich Dänemark, erfährt vom Geist des toten Vaters, dass dieser von seinem machtgierigen Bruder Claudius heimtückisch vergiftet wurde. Claudius hat inzwischen Hamlets Mutter Gertrude geheiratet und den Thron bestiegen. Hamlet schwört den Mord zu sühnen und täuscht vor, dem Wahnsinn verfallen zu sein, worunter vor allem seine einstige Angebetete Ophelia leidet. Als eine Schauspielertruppe am Hof eintrifft, will Hamlet Claudius prüfen und lässt den Königsmord nachspielen. Auftakt einer Tragödie. USA/GB 1990. Drama mit Mel Gibson, Glenn Close u.a. R.: Franco Zeffirelli.

Spr.: D/E. Sub: D. 129 Min. FSK 12. Dolby Surround. Zweitausendeins Edition. DVD.

Originaltitel: HAMLET

Produktionsland: USA/Großbritannien
Produktionsjahr: 1990
Produktionsfirma: Icon/Warner/Nelson Entertainment

Darsteller: Mel Gibson (Hamlet), Alan Bates (Claudius), Glenn Close (Gertrud), Paul Scofield (Geist), Helena Bonham Carter (Ophelia), Ian Holm (Polonius)

Produzent: Dyson Lovell

Regie: Franco Zeffirelli

Drehbuch: Christopher De Vore, Franco Zeffirelli

Kamera: David Watkin

Musik: Ennio Morricone

Schnitt: Richard Marden

Vorlage: William Shakespeare


Bestellnr. 895160
 
9,99 €
inkl. MWSt., zzgl. Versandkosten

Lieferung: Ankunft zwischen Montag, 25.03. und Freitag, 29.03.

Eigene Bewertung

Schlagworte

Schlagworte für diesen Titel:

Benutzen Sie Leerzeichen um Schlagworte zu trennen. Benutzen Sie (') für Phrasen.

Kundenrezensionen

1 Meinung(en)

pro Seite

Eine "moderne" Version des berühmten Stückes von Shakespeare

Ich habe beim ersten Ansehen die deutsche Tonspur gewählt, die sich an den klassischen übersetzungstext hält mit all den geflügelten Worten und berühmten Zitaten, die immer noch unter gebildeten Menschen kursieren. Wegen dieser Kunstsprache wirkt der Film nur sehr eingeschränkt modern. Dies umso weniger, als auch die Dramaturgie und die Darstellung der Protagonisten noch ganz von Bühnengepflogenheiten beeinflusst sind, will sagen, dass der Ausdruck von Emotionen häufig stark übertrieben und unecht wirkt. Es ist sehr die Frage, ob die Menschen des frühen Mittelalters sich derart aufgeführt hätten. Desungeachtet kommt Shakespeares Anliegen, die Wirnnis der Welt und die Umnachtung der darin wohnenden Menschen zu zeigen, voll zur Geltung. Hamlet beschreibt sie in mehreren Monologen unmissverständlich. Es fallen seine trostlose Negativität und hoffnungslose Verzweiflung auf, die ganz auf Untergang gestimmt sind und keine Verheißung einer Besserung kennen. Dass dies auch Shakespeares Auffassung von der irdischen Wirklichkeit sei, zeigt das Finale, in dem alle tragenden Charaktere zu Tode kommen. Man kan nur deshalb nicht von einer Tragödie sprechen, weil die Verantwortung für die Geschehnisse eindeutig bei den handelnden Menschen liegt und nicht etwa bei überirdischen Mächten. Dies gilt auch für die Figur des Hamlet, der sich in seinem Hass und Rachdurst nicht von dem Mörder unterscheidet. Weder antike Philosophie noch die christliche Religion waren in der Lage, Reife und Weisheit in den Menschen zu fördern, auf dass sie ihre Leben nach anderen, konstruktiveren und lebensbejahenderen Kriterien hätten gestalten können. Das Werk macht klar, dass sich zwar die äußerlichen Lebensverhältnisse bis heute geändert haben, dass die Zustände im Innenleben jedoch nahezu gleich geblieben sind. Die Egoismen und Triebe werden heutzutage lediglich besser kaschiert und intellektuell rechtfertigend hingenommen. Insofern ist 'Hamlet' eine gute Quelle, aus der sich die heutigen Verhältnisse in der Welt ableiten lassen. Die Einsicht in die wirklichen Eigenschaften und Wesenszüge der Menschen macht Shakespeares Genie aus. Dem wird diese Verfilmung durchaus gerecht. Die Darsteller leisten Gutes und Helena Bonham-Carter sorgt dafür, dass die visuellen Bedürfnisse des männlichen Zuschauers genussreich erfüllt werden.

Geschrieben von Filmaddict (30.06.2016)