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Die Bibel. Zweitausendeins Edition Film 57.
Spr.: D/E/Sp. Sub: D/E/Sp. 168 Min. FSK 12. DD 2.0/DD 4.0. Zweitausendeins Edition. DVD.
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Die Bibel. Zweitausendeins Edition Film 57.

SKU# 895113

USA/I 1966. "Bibel-Blockbuster" (Der Spiegel): "Das Meisterwerk unter den Monumentalfilmen. Hustons Bibel ist große Oper: wuchtig, mit Pauken und Trompeten" (Lovefilm). Urknall? Evolution? Exegese? John Huston spült jeden Gedanken daran mit der ersten Sekunde seines gewaltigen Epos fort. Archaisch und bombastisch inszenierte Verfilmung der ersten 22 Kapitel des Alten Testaments, von der Erschaffung der Welt bis zu Abraham und der Opferung Isaaks. Die episodenhafte Darstellung zeigt die Heilige Schrift als Geschichtsbuch und lässt dabei ihre religiöse Dimension gar nicht erst aufkommen. Produzent Dino DeLaurentis verpflichtete für dieses umfangreiche Epos eine Starbesetzung, die ihresgleichen sucht. Große Namen wie Ava Gardner, Peter O'Toole und der legendäre John Huston, der als Regisseur und in der Rolle des Noah eine absolute Glanzleistung vollbringt, machen diesen Film zu einem "hochkarätigen Juwel der Filmgeschichte" (Moviepilot). Historienfilm mit Michael Parks, Ava Gardner, George C. Scott u.a. R: John Huston.

Spr.: D/E/Sp. Sub: D/E/Sp. 168 Min. FSK 12. DD 2.0/DD 4.0. Zweitausendeins Edition. DVD.

Originaltitel: LA BIBBIA

Produktionsland: Italien
Produktionsjahr: 1965
Produktionsfirma: 20th Century Fox

Darsteller: Michael Parks (Adam), George C. Scott (Abraham), Ava Gardner (Sara), Ulla Bergryd (Eva), Peter O'Toole (Gabriel, Michael, Raphael)

Produzent: Dino De Laurentiis

Regie: John Huston

Drehbuch: Christopher Fry, Jonathan Griffin, Ivo Perilli, Vittorio Bonicelli

Kamera: Giuseppe Rotunno

Musik: Toshiro Mayuzumi

Schnitt: Ralph Kemplen


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1 Meinung(en)

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Wie sich klein Heini die Schöpfung der Welt und der Menschheit vorstellt

Man sollte es nicht für möglich halten. 1966 produzieren anerkannte Intellektuelle, Künstler und Geschäftsleute noch einen solchen Film, eine gänzlich unkritische Nacherzählung eines märchenhaften Mythos. Wenn man im Abspann allerdings liest, dass ein katholischer Geistlicher bei der Herstellung beraten hat, braucht einen nichts mehr zu wundern. Fast möchte es sich erübrigen, weiter auf dieses Machwerk einzugehen, denn man möchte ja nicht vorsätzlich die religiösen Gefühle geschätzter Leser dieser Rezension verletzen. So bleibt allenfalls anzumerken, dass der Stoff hervorragend geeignet ist, Fantasie und verborgene Träume anzuregen und auszumalen. So etwa, wenn zwei Engel durch Sodom gehen und sich an den dortigen Orgien ergötzen. Oder wenn es um die Sprachenverwirrung anlässlich des Turmbaus zu Babel geht. Man muss anerkennen, dass es gewiss eine große Leistung darstellt, so viele Tierarten friedlich auf engem Raum beieinander zu halten. Darüber möchte man leicht übersehen, dass wesentliche Arten wie etwa Krokodile und Schlangen oder Adler und Geier fehlen, Dinosaurier und Mammuts gänzlich unerwähnt bleiben und es sowohl im Zeitrahmen und den räumlichen Gegebenheiten völlig unmöglich wäre, alle Arten in einer solchen Arche zuerst zusammenzutreiben und dann unterzubringen und fünf Wochen lang zu ernähren. Irgendwie rührt es ja doch, wenn man erwachsene Löwen Milch schlabbern sieht. Müßig die Frage, wie die paar Kühe und Ziegen all die viele Milch herzaubern sollten, die hier vergossen wurde. Immerhin ist diese Darstellung geeignet, deutlich zu machen, dass es sich bei der Genesis um die Versuche archaischer Menschen handelt, sich den ihnen zugänglichen und sehr begrenzten Weltenkreis zu erklären. Dass diese Erklärung nicht allein auf Menschen jüdischen Ursprungs zurückgeht, sondern teilweise aus wesentlich älteren Überlieferungsquellen schöpft, belegt die Geschichte von der Sintflut, die sich in unterschiedlichen Varianten fast in allen überlieferten Religionen der Erde findet. Es möchte geradezu empören, dass hier die unhaltbare Behauptung weiter kolportiert wird, der angenommene, personale Gott habe aus seiner ganzen Schöpfung ausgerechnet das kleine Häuflein verlaufener Viehhirten zu seinem einzigen auserwählten Volk erkoren und riesige Völker, die zur gleichen Zeit, als die Bibel entstand, bereits gewaltige Kulturen und erleuchtete spirituelle Meister hervorgebracht hatten, a priori der kollektiven Verdammnis überantwortet. Hier wurden lediglich die kollektiven Minderwertigkeitsgefühle einer Menschengruppe kompensiert, die in der damaligen Welt schlicht keine Rolle spielte, sondern allenfalls zur Versklavung herangezogen wurde, zuerst nach Babylonien, dann nach Ägypten. Als ob nicht auch andere Menschen als die Juden über genügend Intelligenz und Wahrnehmungsvermögen verfügt hätten, das Göttliche in seiner schöpferischen Kraft zu erkennen und eigene Wege zu seiner Realisierung zu beschreiben. Es sollte heute nicht mehr möglich sein, solchen Aberglauben zu verbreiten. So verweigern sich denn auch die Finger, wenigstens den großen materiellen Aufwand anzuerkennen, der mit dieser Produktion getrieben wurde. Muss er doch als vergeudet, ja missbraucht angesehen werden.

Geschrieben von Filmaddict (12.06.2016)