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Jerichow - Zweitausendeins Edition Deutscher Film 5/2008
Spr.: D. Sub: E. 93 Min. FSK 12. 5.1 DD. Zweitausendeins. 2015. DVD.
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Jerichow - Zweitausendeins Edition Deutscher Film 52008 für 7,99 €

Jerichow - Zweitausendeins Edition Deutscher Film 5/2008

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Nach seiner unehrenhaften Entlassung kehrt Afghanistan-Soldat Thomas in sein trostloses Heimatdorf Jerichow zurück. Ein Gläubiger nimmt ihm die letzten Groschen ab, das Arbeitsamt die übrige Würde. Durch einen Zufall lernt er Ali kennen, der mit einer Kette von Imbisslokalen ein hübsches Sümmchen verdient und ihn als Fahrer anstellt. Beide entwickeln für einander eine subtile Wertschätzung, bis Thomas die unglückliche Frau des Deutsch-Türken kennenlernt – und sich mit ihr gegen den autoritären Ehegatten verbündet. Von der deutschen Filmkritik 2008 als Bester Spielfilm ausgezeichnet, beeindruckt "Jerichow" durch realitätsnahe Charakterstudien und politisches Understatement. Regisseur Christian Petzold ("Die innere Sicherheit", "Yella") durchdringt das gesamte Arsenal zwischenmenschlicher Abhängigkeiten – Leidenschaft, Macht, Geld – und arrangiert sie zu einer erbarmungslosen Dreiecksgeschichte nach Vorlage von James M. Cains "Wenn der Postmann zweimal klingelt". Ein intimes Kammerstück, dem es gelingt, gesamtgesellschaftliche Befindlichkeiten mit präzisen Pinselstrichen auf wenige Figuren zu verdichten. Drama mit Benno Fürmann, Nina Hoss u.a. Regie: Christian Petzold. Extras: Making of u.a.

Spr.: D. Sub: E. 93 Min. FSK 12. 5.1 DD. Zweitausendeins. 2015. DVD.

Produktionsland: Deutschland
Produktionsjahr: 2008
Produktionsfirma: Schramm Film/BR/ARTE

Darsteller: Benno Fürmann (Thomas), Nina Hoss (Laura), Hilmi Sözer (Ali), André Hennicke (Leon), Marie Gruber (Kassiererin), Claudia Geisler (Sachbearbeiterin), Knut Berger (Polizist)

Produzent: Florian Koerner von Gustorf, Michael Weber

Regie: Christian Petzold

Drehbuch: Christian Petzold

Kamera: Hans Fromm

Musik: Stefan Will

Schnitt: Bettina Böhler

Vorlage: James M. Cain


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Eine Dreiecksgeschichte, die nichts als Unglück gebiert

Ein dicht und intensiv gespieltes und inszeniertes Kammerspiel um die Liebe zu einer schönen, aber unglücklichen Frau von zwei Männern, die beide auf unterschiedliche Weise behindert sind. Der eine mit einem schweren Herzfehler, der andere mit einer verpfuschten Vergangenheit ohne Zukunftsperspektive. Dass es sich bei dem Kranken um einen Türken handelt, spielt für das Geschehen keine Rolle, da es sich auf einer allgemein menschlichen Ebene abspielt. Die Geschichte wirkt glaubwürdig. Die Charaktere der Protagonisten, die wortkarg und in sich gekehrt eine überwiegend düstere und gedrückte Stimmung erzeugen, die nur unter Alkoholeinfluss etwas aufgelockert wird, lassen indes zu keiner Zeit so etwas wie Freude oder auch nur Zustimmung entstehen. Wie von einem Fluch gezeichnet entwickelt sich die Handlung unter verzweifelten Windungen zu ihrem katastrophalen Ende. Ein positiver Kontrast wird nicht hergestellt. Die Möglichkeit einer glücklichen Wende kommt nicht in Sicht. Was will uns Petzold damit sagen? Will er uns wie in der griechischen Tragödie als Opfer eines unausweichlichen Schicksals hinstellen? Damit verlängerte er nur den Jahrtausende alten Irrtum, wir hätten es nicht in der Hand, unser Leben glücklich zu gestalten. Es wäre verdienstvoller gewesen, zu zeigen wie. Aber das wird er wohl selbst nicht wissen. Menetekel!

Geschrieben von Filmaddict (31.07.2015)