Das Meer am Morgen - Zweitausendeins Edition Deutscher Film 12011. für 7,99 €

Das Meer am Morgen - Zweitausendeins Edition Deutscher Film 1/2011.

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Spr.: D/F. Sub: D/F. 90 Min. FSK 16. 5.1 DD. Zweitausendeins Edition. 2013. Nur bei uns. DVD.

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D/F 2011. Als im Oktober 1941 der deutsche Oberstleutnant Karl Hotz im französischen Nantes auf offener Straße erschossen wird, verlangt Adolf Hitler die sofortige Exekution von 150 Franzosen. Die zum Tode Verdammten werden aus dem Gefangenenlager Choisel zusammengeklaubt: Der jüngste unter ihnen ist der 17-jährige Guy Môquet, der wegen Verteilung von Flugblättern inhaftiert wurde. Volker Schlöndorff erzählt die historisch belegte Geschichte eines unfreiwilligen Märtyrers als das französische Gegenstück zur deutschen Sophie Scholl. Die 2003 wiederentdeckte Schrift "Zur Geiselfrage" von Ernst Jünger, der die Ereignisse als Offizier in Nantes dokumentieren sollte, sowie Elemente der Heinrich-Böll-Erzählung "Das Vermächtnis" dienen Schlöndorff als Grundlage für sein eindringliches Plädoyer. Kriegsfilm mit Ulrich Matthes, Jacob Matschenz, Harald Schrott, Jean-Pierre Darroussin u.a. Regie: Volker Schlöndorff. Extras: Trailer.

Spr.: D/F. Sub: D/F. 90 Min. FSK 16. 5.1 DD. Zweitausendeins Edition. 2013. Nur bei uns. DVD.

Originaltitel: LA MER A L'AUBE

Produktionsland: Frankreich/Deutschland
Produktionsjahr: 2011
Produktionsfirma: Les Canards Sauvages/Provobis/SWR/7ème Apache Films/ARTE France/BR/NDR/SWR

Darsteller: Léo-Paul Salmain (Guy Môquet), Arielle Dombasle (Charmille), Dominique Engelhardt (Colonel Fabien), Marc Barbé (Jean-Pierre Timbaud), Martin Loizillon (Claude Lalet), Sébastien Accart (Bernard Lecornu), Ulrich Matthes (Ernst Jünger), Jean-Marc Roulot (Lucien Touya), André Jung (General von Stülpnagel)

Produzent: Bruno Petit, Olivier Poubelle

Regie: Volker Schlöndorff

Drehbuch: Volker Schlöndorff

Kamera: Lubomir Bakschew

Musik: Bruno Coulais

Schnitt: Susanne Hartmann

Die Empfehlung unseres Filmexperten Marek Bringezu aus der Merkmail:
Bei seinem Amtsantritt im Mai 2007 forderte der damalige französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy den Bildungsminister auf, den Abschiedsbrief eines gewissen Guy Môquet jährlich am 22. Oktober in allen Oberschulen des Landes verlesen zu lassen. Genau an jenem Tag wurde der 17-jährige Môquet von den deutschen Nazis 1941 hingerichtet. Wie die deutsche Sophie Scholl hatte Guy Môquet Flugblätter verteilt und wurde inhaftiert. Aber seine Exekution war keine Reaktion auf seine Tat, sondern ein willkürlicher Racheakt für das tödliche Attentat an einem deutschen Oberstleutnant in Nantes. Adolf Hitler forderte als Vergeltung, dass 150 Franzosen hingerichtet werden sollten und Guy Môquet war das jüngste Opfer. Volker Schlöndorffs Film erzählt von den letzten 24 Stunden im Leben des 17-Jährigen. In mehreren parallel montierten Handlungssträngen erzählt der Regisseur vom jäh unterbrochenen Alltag im Gefangenenlager; von den nationalsozialistischen Befehlshabern in Frankreich, die die Order aus Berlin abzumildern versuchen; von den untergetauchten Attentätern und von den Soldaten des Erschießungskommandos und ihren akribischen Vorbereitungen. Äußerst souverän verzahnt Schlöndorff die offenbar unaufhaltsamen Ereignisse und vor allem die finale, minutenlange Hinrichtungssequenz bleibt lange im Gedächtnis haften – mindestens so sehr wie Guy Môquets emotionaler Abschiedsbrief.