Doktor Faustus - Zweitausendeins Edition Deutscher Film 41982. für 9,99 €

Doktor Faustus - Zweitausendeins Edition Deutscher Film 4/1982.

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Spr.: D. Sub: D für Hörg. 116 Min. FSK 12. Mono DD. Zweitausendeins Edition. DVD.

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Tonsetzer Adrian Leverkühn unterzeichnet den Teufelspakt in Leipzig mit dem Geschlechtsakt und der Ansteckung mit Syphillis. Lieben darf er nicht, dafür wird er mit enthemmtem kompositorischen Schöpfertum gesegnet – oder verdammt. Denn am Ende ist es stets der Teufel, der nimmt und der Mensch, der gibt. Ein flirrendes und mystisches Künstlerporträt nach Thomas Mann. Literaturverfilmung mit Jon Finch, Hanns Zischler, Heinz Weiss, André Heller u.a. Regie: Franz Seitz. Extras: Biografien, Texte von Thomas Mann und Franz Seitz als PDFs, Fotogalerie, Trailer.

Spr.: D. Sub: D für Hörg. 116 Min. FSK 12. Mono DD. Zweitausendeins Edition. DVD.

Produktionsland: BR Deutschland
Produktionsjahr: 1982
Produktionsfirma: Franz-Seitz-Film/Iduna/Bayerischer Rundfunk

Darsteller: Jon Finch (Adrian Leverkühn), André Heller (Satan), Hanns Zischler (Dr. Serenius Zeitblom), Margot Hielscher (Senatorin Rodde), Siemen Rühaak (Schwerdtfeger), Lothar G. Buchheim (Dr. Erasmi), Marie-Hélène Breillat (Marie Godeau), Gaby Dohm (Elsbeth Leverkühn), Heinz Weiss (Jonathan Leverkühn)

Produzent: Franz Seitz

Regie: Franz Seitz

Drehbuch: Franz Seitz

Kamera: Rudolf Blahacek

Musik: Benjamin Britten, Rolf Wilhelm

Schnitt: Lotte Klimitschek

Vorlage: Thomas Mann

Die Empfehlung unseres Filmexperten Marek Bringezu aus der Merkmail:
Franz Seitz produzierte seit 1951 bis zu seinem Tod, 2006, über 70 Filme, unter anderem Volker Schlöndorffs Regiedebüt „Der junge Törless“ (1966) und dessen Oscar-Gewinner „Die Blechtrommel“ (1979). Während dieser sechs Jahrzehnte führte Seitz zwölfmal Regie, so auch in der Thomas-Mann-Romanadaption „Doktor Faustus“. Darin spielt der britische Schauspieler Jon Finch, bekannt aus Polanskis „Macbeth“ (1971) oder Hitchcocks „Frenzy“ (1972) den Komponisten Leverkühn, der einen satanischen Vertrag schließt, der ihm zwar künstlerischen Ruhm bringt, aber den Menschen Leverkühn zu einem gefühlskalten Monster werden lässt. Den Satan, seine Inkarnationen und sein teuflisches Prinzip werden von André Heller gemimt. Es ist einer der wenigen Ausflüge des Aktionskünstlers ins Kino, aber die verblüffende Besetzung ist durchaus sinnstiftend und überzeugend. In weiteren Nebenrollen überraschen Sänger Herbert Grönemeyer, Kabarettist Gerhard Polt und die baldigen ZDF-Serien-Ikonen Heinz Weiss und Gaby Dohm. Aber genau dieses Ensemble kreiert mit Seitz als Regisseur und Rudolf Blahaceks somnambuler Kamera ein flirrendes und mystisches Künstlerporträt, das Thomas Manns Werk geschickt verdichtet. Thomas Mann selbst sagte: „Der Faustus-Roman ist mir am teuersten, einfach weil er mich am teuersten zu stehen gekommen ist, mich am meisten Herzblut gekostet hat, weil ich an dies Werk meiner siebzig Jahre am meisten von meinem Leben, meinem tiefsten Selbst mit einer Art von wilder Rücksichtslosigkeit, einer Aufgewühltheit, die ich nie vergessen werde, dahingegeben habe.“