Die Unberührbare - Zweitausendeins Edition Deutscher Film 22000. für 7,99 €

Die Unberührbare - Zweitausendeins Edition Deutscher Film 2/2000.

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Spr.: D. Sub: D für Hörgeschädigte. 104 Min. FSK 12. DD 5.1/Stereo DD. Zweitausendeins Edition. DVD.

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Mit dem Fall der Berliner Mauer bricht für Hanna Flanders eine Welt zusammen. Die einst gefeierte Schriftstellerin hatte sich ein idealisiertes Traumbild der DDR geschaffen, das sich nun nicht mehr aufrechterhalten lässt. Spontan zieht sie nach Berlin, um einen Neuanfang zu wagen, doch die Kluft zwischen der Realität und ihrem Weltbild ist zu groß. Verbittert erkennt sie, dass die gesellschaftlichen Veränderungen unbemerkt an ihr vorüber gezogen sind. Unfähig, ihre Umwelt zu verstehen oder sich anderen zu öffnen, sieht sie nur einen Ausweg. Regisseur Oskar Roehler schuf das intensive Psychogramm nach dem wahren Schicksal seiner Mutter Gisela Elsner. Hannelore Elsner wurde für ihre Darstellung mit dem Deutschen Filmpreis 2000 und dem Bayerischen Filmpreis 2000 als Beste Hauptdarstellerin gewürdigt. Drama mit Hannelore Elsner, Vadim Glowna, Jasmin Tabatabai, Michael Gwisdek u.a. Regie: Oskar Roehler. Extras: Interviews, Audio-Interviewausschnitte, Filmografien, Biografien, Kritiken, Trailer u.a.

Spr.: D. Sub: D für Hörgeschädigte. 104 Min. FSK 12. DD 5.1/Stereo DD. Zweitausendeins Edition. DVD.

Produktionsland: Deutschland
Produktionsjahr: 1999
Produktionsfirma: Distant Dreams/Geyer Werke/ZDF

Darsteller: Hannelore Elsner (Hanna Flanders), Vadim Glowna (Bruno), Tonio Arango (Ronald), Michael Gwisdek (Joachim), Bernd Stempel (Dieter), Jasmin Tabatabai (Meret), Charles Regnier (Hannas Vater), Helga Göring (Hannas Mutter), Lars Rudolph (Viktor), Nina Petri (Grete)

Produzent: Käte Ehrmann, Ulrich Caspar

Regie: Oskar Roehler

Drehbuch: Oskar Roehler

Kamera: Hagen Bogdanski

Musik: Martin Todsharow

Schnitt: Isabel Meier

Die Empfehlung unseres Filmexperten Marek Bringezu aus der Merkmail:
Die bekannte und streitbare Schriftstellerin Gisela Elsner wurde 1964 mit ihrem Roman "Riesenzwerge" berühmt. Sich zum Sozialismus bekennend wurde sie in den 1970er- und 1980er-Jahren in der DDR mehr als in ihrer Heimat, der Bundesrepublik Deutschland, gelesen. Mit dem Mauerfall brach für Gisela Elsner eine ganz eigene Welt zusammen. Oskar Roehler hat einen Film über Gisela Elsner, seine Mutter, gedreht und wiederum nicht. Er hat nicht die letzten drei Jahre der Gisela Elsner verfilmt, sondern die Geschichte der Hanna Flanders. (Fast) jede Figur des Films findet ihre Entsprechung im realen Leben, aber ihre Namen sind andere. So gelingt Roehler eine universale Geschichte, die verzahnt mit dem Leben der Gisela Elsner ist, die aber auch völlig autonom existieren und funktionieren kann. Wer Gisela Elsner nicht kennt, kann den Film unabhängig von diesem Wissen verstehen. Darin liegt eine unterschätzte Größe des Films. "Die Unberührbare" ist Hannelore Elsner. Ihre Hanna Flanders ist eine zerbrochene Diva, deren Leben überall – in jeder Bewegung, Geste, in jedem Raum – seine Spuren hinterlassen hat. Selbst die übermächtigen Perücken und die dunkel geschminkten Augen können nichts verstecken. Im Gegenteil: Sie kehren das Offensichtliche/das Verlorensein heraus. Hannelore Elsner sagt selbst über ihre Rolle, es wäre ihre "beste Arbeit". Wer "Die Unberührbare" sieht, kann dieses Selbstverständnis nur unterstreichen, allein wegen Hannelore Elsner möchte man den Film wieder und wieder sehen. Und nicht zuletzt wegen der großartigen Schwarzweißfotografien des Kameramannes Hagen Bogdanksi.