Die Regenschirme von Cherbourg. Zweitausendeins Edition Film 101. für 7,99 €

Die Regenschirme von Cherbourg. Zweitausendeins Edition Film 101.

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Spr.: F. Sub: D. 88 Min. FSK 6. Mono DD. Zweitausendeins Edition. DVD.

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Der Automechaniker Guy und die Regenschirmverkäuferin Geneviève lieben sich inniglich. Als Guy für zwei Jahre zum Kriegsdienst muss, verbringen beide ihre erste und einzige Liebesnacht. Geneviève wird schwanger. Doch als Guy aus Algerien zurückkehrt, ist sie verschwunden. Für die blutjunge Catherine Deneuve war der verspielte, romantische und herrlich bunte Musikfilm der Beginn ihrer Karriere. In Cannes wurde er 1964 mit der Goldenen Palme ausgezeichnet, und es folgten fünf Oscar®-Nominierungen. F/D 1963. Musikfilm mit Catherine Deneuve, Nino Castelnuovo u.a. R: Jacques Demy.

Spr.: F. Sub: D. 88 Min. FSK 6. Mono DD. Zweitausendeins Edition. DVD.

Originaltitel: LES PARAPLUIES DE CHERBOURG

Produktionsland: Frankreich/BR Deutschland
Produktionsjahr: 1963
Produktionsfirma: Parc/Madeleine/Beta

Darsteller: Catherine Deneuve (Geneviève Emery), Nino Castelnuovo (Guy Foucher), Anne Vernon (Madame Emery), Marc Michel (Roland Cassard), Ellen Farmer (Madeleine), Mireille Perrey (Tante Elise)

Produzent: Mag Bodard

Regie: Jacques Demy

Drehbuch: Jacques Demy

Kamera: Jean Rabier

Musik: Michel Legrand

Schnitt: Anne-Marie Cotret

Auszeichnungen

Cannes (1964, Goldene Palme)

Die Empfehlung unseres Filmexperten Marek Bringezu aus der Merkmail:
Wer hätte gedacht, dass eine singende Regenschirmverkäuferin einmal die Grande Dame des französischen Kinos wird? Mit Jacques Demys Musikfilm kam der Durchbruch für Catherine Fabienne Dorléac, die sich schnell den Künstlernamen Catherine Deneuve zulegte und in dieser Woche ihren 70. Geburtstag feierte. Nach sieben kleineren Rollen kam mit „Die Regenschirme von Cherbourg“ die erste Hauptrolle. Es war ein Liebes- und ein Trennungsfilm, ein Melodrama, das Regisseur Jacques Demy ganz wörtlich, also musikalisch nahm. Statt die Geschichte zu erzählen, ließ er sie singen und zwar alles: jeden Dialog, jedes Wort. Das mag in den ersten Minuten ein wenig befremdlich oder sogar albern wirken, wenn selbst der Briefträger sein „Guten Tag“ singt. Doch nach nur wenigen Szenen entfaltet der Film seinen ungemeinen Sog. Das liegt an drei Dingen. Erstens an der großartigen Musik des Komponisten Michel Legrand, die ihm prompt Oscar®- und Grammy-Nominierungen bescherte. Zweitens an Demys künstlerischem Mut zum farbigen Übermaß. Er inszeniert alle Farben, einem Regenbogen gleich, nur vernachlässigt er dessen Ordnung. Alles ist bunt, koste es, was es wolle. Und drittens an der gerade einmal 20-jährigen Catherine Deneuve, in die man sich augenblicklich verlieben muss und mit der man mitleidet, weil sie den Mann, den sie liebt, verliert, dann wiedertrifft, aber nicht haben darf. Ein Melodrama in purer Vollendung.