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Die Halbstarken - Zweitausendeins Edition Deutscher Film 2/1956.
Spr.: D: D für Hörgeschädigte. 90 Min. FSK 12. Mono DD. Zweitausendeins Edition. DVD.
Bestellnr. 895170

 
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Die Halbstarken - Zweitausendeins Edition Deutscher Film 21956. für 7,99 €

Die Halbstarken - Zweitausendeins Edition Deutscher Film 2/1956.

SKU# 895170

Regisseur Georg Tressler gibt einen fesselnden und authentischen Einblick in die Gefühlswelt der Jugendlichen zur Zeit des Wirtschaftswunders. Horst Buchholz galt fortan als deutsche Antwort auf James Dean. Doch der heimliche Star des Films ist die gerade erst 15-jährige Karin Baal, die die verschlagene Sissy spielt. "Die Halbstarken" skizziert den gesellschaftlichen Konflikt zwischen der kleinbürgerlichen Welt der konsolidierten Adenauer-Gesellschaft und den an amerikanischen Vorbildern orientierten Jugendlichen aus. Jazz, Autos, neue Kleider, kurzum alles, was provokant wirken musste, war beliebt und dazu geeignet, den Hegemonialanspruch der Alten in Frage zu stellen. D 1956 Krimi mit Horst Buchholz, Karin Baal, Christian Doermer u.a. Regie: Georg Tessler.

Spr.: D: D für Hörgeschädigte. 90 Min. FSK 12. Mono DD. Zweitausendeins Edition. DVD.

Produktionsland: BR Deutschland
Produktionsjahr: 1956
Produktionsfirma: Inter West

Darsteller: Horst Buchholz (Freddy Borchert), Karin Baal (Sissy Bohl), Christian Doermer (Jan Borchert), Jo Herbst (Günther), Viktoria von Ballasko (Mutter Borchert), Stanislav Ledinek (Antonio Garezzo)

Produzent: Wenzel Lüdecke

Regie: Georg Tressler

Drehbuch: Will Tremper, Georg Tressler

Kamera: Heinz Pehlke

Musik: Martin Böttcher

Schnitt: Wolfgang Flaum

Vorlage: Will Tremper

Die Empfehlung unseres Filmexperten Marek Bringezu aus der Merkmail:
In den USA gab es die jungen Aufrührer in "The Wild One" mit Marlon Brando (1953) und in "Rebel Without a Cause" mit James Dean (1955). Die deutschen Jugendlichen, die ihre Filmhelden imitierten und nach Kino- und Konzertveranstaltungen randalierend durch ihre Städte zogen, nannte die Presse "Halbstarke". Der Regisseur Georg Tressler lieferte 1956 mit dem gleichnamigen Debütfilm seine Version der rebellischen Jugend und machte den jungen Schauspieler Horst Buchholz auf einen Schlag zum deutschen James Dean. Eigentlich ähnelte die von Buchholz gespielte Figur eher dem aggressiven "Wilden" und nicht dem zerrissenen und sensiblen "Rebellen ohne Grund", aber dieses Stigma setzte sich fest und Buchholz trug es noch etliche Jahre mit sich herum. In "Die Halbstarken" spielt er Freddy Borchert, den Anführer einer kriminellen Jugendgang. Zufällig trifft er seinen Bruder Jan wieder, den er nicht mehr gesehen hat, seit Freddy das spießig-autoritäre Elternhaus verließ. Jan bittet den Bruder um Geld für den bankrotten Vater. Freddy willigt ein. Doch der geplante Postraub misslingt, und weil Freddys Ansehen unter den Bandenmitgliedern nun stark angeschlagen ist, überredet ihn seine Freundin, in eine Villa einzubrechen. Freddys Freundin wird von der gerade erst 15-jährigen Karin Baal dargestellt. Sie heißt Sissy. "Nicht mit I, sondern mit Y" wie sie im Film betont. So grenzt sie sich von einem der populärsten Filmfiguren der damaligen Zeit und dem Klischee eines schönen und biederen Mädchens rigoros ab. Und das tut auch Regisseur Georg Tressler, in dem er dem angestaubten Wirtschaftswunderkino einen fesselnden und authentischen Einblick in die Gefühlswelt der Jugendlichen entgegensetzt.


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