Dead Man. Zweitausendeins Edition Film 216. für 7,99 €

Dead Man. Zweitausendeins Edition Film 216.

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Spr.: D/E. Sub: D. 116 Min. FSK 16. 5.1 DD. Zweitausendeins Edition. s/w. DVD.

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USA 1995. William Blake macht sich auf in den Westen, um dort eine Stelle als Buchhalter anzutreten. Doch er wird von einer Kugel getroffen. Aufgrund einer Verkettung unglücklicher Umstände sieht sich William trotz seiner schweren Verletzung gezwungen, in die Wälder zu fliehen. Der Indianer "Nobody", der ihm dort begegnet, nimmt ihn unter seine Fittiche. Von eiskalten Kopfgeldjägern gejagt, wird William nun selbst zum Outlaw und gefürchteten Killer. Jim Jarmuschs eleganter Anti-Western mit Johnny Depp ist mit Stars wie Robert Mitchum und Iggy Pop auch in den Nebenrollen hochkarätig besetzt. Die atmosphärische Dichte des Schwarzweißfilms wird hervorragend unterstrichen von der eindringlichen Musik Neil Youngs. Als Bester nichteuropäischer Film des Jahres wurde Dead Man 1996 mit dem Europäischen Filmpreis ausgezeichnet. Western mit Johnny Depp, Robert Mitchum u.a. Regie: Jim Jarmusch. Extras: Deleted Scenes, Dead Man Theme Musikvideo, Starinfos, Trailer.

Spr.: D/E. Sub: D. 116 Min. FSK 16. 5.1 DD. Zweitausendeins Edition. s/w. DVD.

Originaltitel: DEAD MAN

Produktionsland: USA/Deutschland
Produktionsjahr: 1995
Produktionsfirma: Pandora Film/JVC/Newmarket/L.P./12 Gauche

Darsteller: Johnny Depp (William Blake), Gary Farmer (Nobody), Lance Henriksen (Cole Wilson), Gabriel Byrne (Charlie Dickinson), Mili Avital (Thel Russel), Iggy Pop (Salvatore Sally" Jenko"), Alfred Molina (Handelsposten)

Produzent: Demetra J. Macbride

Regie: Jim Jarmusch

Drehbuch: Jim Jarmusch

Kamera: Robby Müller

Musik: Neil Young

Schnitt: Jay Rabinowitz

Auszeichnungen

Europäischer Filmpreis (1996, Bester nichteuropäischer Film)

Die Empfehlung unseres Filmexperten Marek Bringezu aus der Merkmail:
Ich kann mich noch genau erinnern, als Jim Jarmuschs Western „Dead Man“ im Januar 1996 in die deutschen Kinos kam. (Mein Gott, das ist 18 Jahre her!) Ich rannte direkt in der ersten Spielwoche in ein Berliner Kino und sah andächtig den poetischen Schwarzweißfilm. Danach urteilte ich eilfertig, dass „Dead Man“ einer der herausragende Filme des Jahres ist. Am Ende von 1996 gab es kein Werk, das Jarmuschs Geschichte um einen todgeweihten Cowboy diesen Rang noch strittig gemacht hätte. Obgleich ich dem Westerngenre nichts abgewinnen kann und auch kein Fan von Neil Youngs Musik bin, war ich gefesselt von den erlesenen Bildern des Kameramannes Robby Müller, von dem unterkühlten, für Jarmusch so typischen Humor und von dem wunderbaren Schauspielerensemble. „Dead Man“ kam mir wie eine Reprise von Jarmuschs eigenen Filmen vor und war dennoch ein ganz autarkes Werk: Die Zugfahrt zu Beginn erinnerte mich an die in „Mystery Train“ und Johnny Depp saß wie einst Tom Waits in „Down by Law“ betrunken vor einem Haus, aus dem Bücher, Hemden und Stiefel auf die Straße flogen. Ganz nebenbei gelang Jarmusch noch eine Art Neudefinition des Westernhelden: der sich über die alten lustig macht und ihnen parallel einen gehörigen Respekt entgegenbringt: Wenn der Buchhalter William Blake seine Poesie buchstäblich in Blut schreibt, dann ist dies eine Hommage und eine Parodie des gefühllosen Westernheld in einem.