Céleste - Zweitausendeins Edition Deutscher Film 51981. für 7,99 €

Céleste - Zweitausendeins Edition Deutscher Film 5/1981.

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Spr.: D. 102 Min. FSK 6. Mono DD. Zweitausendeins Edition. DVD.

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Nachdem Céleste Albaret den Chauffeur des Schriftstellers Marcel Proust geheiratet hat, wird sie Prousts Haushälterin - und noch viel mehr: Als Botin, engste Vertraute, Freundin und Krankenschwester steht sie neun Jahre lang, bis zu seinem Tod, in Prousts Diensten. Mit berührender Geduld pflegt sie den asthmakranken Dichter und hilft ihm, eines der bedeutendsten Werke des 20. Jahrhunderts zu vollenden: "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit". Die echte Céleste Albaret sagte zu ihrer Zeit mit Proust: "Ich war die privilegierte Zuschauerin eines der wundervollsten Theater der Welt." Proust meinte an seinem Lebensende zu ihr: "Wenn ich tot bin, würde sich Ihr Tagebuch besser verkaufen als mein Buch." Albarets Erinnerungen dienen Percy Adlon als Grundlage für sein präzises Regiedebüt. Eva Mattes und Jürgen Arndt brillieren als ungewöhnliches Paar zwischen scheuer Annäherung und würdevoller Distanz. D 1981. Drama mit Eva Mattes, Jürgen Arndt, Norbert Wartha u.a. Regie: Percy Adlon. Extras: Fotogalerie, Presseheft als PDF, Trailer u.a.

Spr.: D. 102 Min. FSK 6. Mono DD. Zweitausendeins Edition. DVD.

Produktionsland: BR Deutschland
Produktionsjahr: 1981
Produktionsfirma: Pelemele/Bayerischer Rundfunk

Darsteller: Eva Mattes (Céleste), Jürgen Arndt (Monsieur Proust), Norbert Wartha (Odilon), Wolf Euba (Robert Proust), Joseph Manoth

Regie: Percy Adlon

Drehbuch: Percy Adlon

Kamera: Jürgen Martin

Musik: César Franck

Schnitt: Clara Fabry

Vorlage: Céleste Albaret

Die Empfehlung unseres Filmexperten Marek Bringezu aus der Merkmail:
"Ich halte mich bereit, wenn er etwas braucht." Das ist Céleste Albarets Leitspruch. Die Haushälterin sitzt auf dem unbequemen Küchenstuhl und starrt die Wand mit der Klingel an. Wenn sie läutet, steht Céleste auf und bereitet Tee zu oder macht das Tabakzeug fertig. Routiniert und beharrlich vollführt sie ihre Tätigkeiten: Tag und Nacht, Woche um Woche. Doch ihr Herr ist nicht irgendjemand, es ist der große Schriftsteller Marcel Proust. Neun Jahre lang, bis zum Tod des Autors, steht sie in Prousts Diensten und wird zu seiner engsten Vertrauten. Mit berührender Geduld pflegt sie den asthmakranken Dichter, der noch eines der bedeutendsten Werke des 20. Jahrhunderts vollendet: "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit".

Céleste Albarets Erinnerungen dienen Percy Adlon als Grundlage für sein präzises Regiedebüt. Als es in Cannes seine Uraufführung hatte, war der Münchner Regisseur völlig unbekannt. Heinz Badewitz, der Gründer und Leiter der Hofer Filmtage erinnerte sich: "Adlons ‚Céleste’ war überhaupt ein heimlicher ‚Winner’ von Cannes. Erst am drittletzten Tag auf dem Programm, war das Kino voll. Solche Erfolge zeigen nachhaltig, dass Cannes immer noch ‚der’ Ort ist, wo man vom ‚noboby’ innerhalb von zwei Stunden zur großen Entdeckung wird. Jedenfalls fragten in den letzten drei Tagen des Festivals am deutschen Stand die Leute nur nach ‚Céleste’." Was die Leute begeisterte, waren zweifelsohne die Schauspieler Eva Mattes und Jürgen Arndt, die als Angestellte-und-Künstler-Paar zwischen scheuer Annäherung und würdevoller Distanz brillieren. So leise und sanft waren Adlons künftige Filme nie wieder.