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Jörg Drews:
Dichter beschimpfen Dichter. Ein Alphabet harter Urteile

„Die ultimative Sammlung aller Kollegenschelten“ (SZ). Erweiterte Neuausgabe.
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Dichter beschimpfen Dichter. Ein Alphabet harter Urteile von Jörg Drews für 9,90 €

Häme de la Häme.
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Jörg Drews
Dichter beschimpfen Dichter. Ein Alphabet harter Urteile

SKU# 240072

„Die ultimative Sammlung aller Kollegenschelten“ (SZ). Erweiterte Neuausgabe.

Es gibt Berufe, da zählt es zum guten Ton, nicht über die Kollegen der eigenen Profession herzuziehen. Nicht so bei Schriftstellern. Sie halten mit kritischen Urteilen zu den Werken ihrer Mitbewerber selten hinter dem Berg, ja, es ist ihnen sogar ein Hauptvergnügen, mit Hingabe an einer möglichst treffenden Invektive zu feilen.

Großmeister dieser Gattung sind zweifelsohne u.a. Georg Christoph Lichtenberg, Gottfried Benn, Arno Schmidt und Eckhard Henscheid. Der Literaturwissenschaftler und Publizist Jörg Drews hat die bösartigsten und glänzendsten literarischen Sottissen von der Antike bis zur unmittelbaren Gegenwart zu einem Kompendium zusammengestellt - eine kleine Literaturgeschichte der ganz besonders unterhaltsamen Art.

„Er hat eine neue Mätresse? Unmöglich - bei dem schläft doch nur das Publikum.“ Cocteau über Anouilh

„Der Böll war als Typ wirklich Klasse.
Da stimmten Gesinnung und Kasse.
Er wär’ überhaupt erste Sahne,
wären da nicht die Romane.“
Robert Gernhardt über Heinrich Böll

„Er manikürt seine Gedichte.“
Else Lasker-Schüler über Stefan George

„Es ist ein Jammer, dass viele Bücher gegen Ende abfallen. Bei ‚Hundert Jahre Einsamkeit‘ zum Beispiel: 80 Jahre hätten es auch getan.“
Borges über Gabriel García Márquez

„Sehr nett zu lesen (sehr nett zu vergessen).“
Arno Schmidt über Heine

„Wer es auf sich genommen hat, die fast 2.000 Seiten ‚Jahrestage‘ zu Ende zu lesen, der hat auch das Recht, seine Eindrücke in einem Wort zusammenzufassen: Schnüss. Und in drei: Ein verblendeter Unfug.“
Eckhard Henscheid über Uwe Johnson

„‚Ein Sommernachtstraum‘, ein Stück, das ich noch nie gesehen habe und auch nie wieder sehen werde, denn es ist das geschmackloseste, lächerlichste Zeug, das ich mein Lebtag gesehen habe. Einige hübsche Tänze und ein paar hübsche Weiber waren das einzige, was mir Vergnügen machte.“
Samuel Pepys über Shakespeares Sommernachtstraum

„Dichter beschimpfen Dichter“. Herausgegeben und mit einem Nachwort von Jörg Drews. Mit 8 farbigen Bücherbildern von Jonathan Wolstenholme. 256 Seiten. Fester Einband. Haffmans Verlag. Nur bei uns


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Pressestimmen

Häme de la Häme.
„Nirgends wird so gewitzt und süffisant gegeneinander gebolzt wie im Dichterolymp, wo Friede, Freude und Eierkuchen noch verpönter sind als anderswo. Und bei Autoren kann man ihre Bedeutung für die Welt- und Literaturgeschichte tatsächlich daran ablesen, wie häufig und heftig sie beschimpft wurden.“
Neue Ruhr Zeitung, 29.1.2007

„270 Seiten Schadenfreude.
Schon erstaunlich, wie viel Bosheit in einem kleinen Buch stecken kann.“
Trottwar, 1/2007

Eine Schatzkammer der intellektuellen Temperamente!
„Es ist eine Lust zu erleben, wenn Schriftsteller - mal mit Hohn und Spott, mal mit Hass - über ihre Kollegen herfallen. Hier sind die bösartigsten und glänzendsten literarischen Sotissen der grobianischen Großmeister von der Antike bis gestern fein säuberlich dokumentiert. Eine Schatzkammer der intellektuellen Temperamente!“
Focus 50/2006

„Ein wahrhaft unterhaltsames, höchst amüsantes Buch
, das in jede Manteltasche passt und darum auch in Bus und Bahn für Erheiterung sorgen wird.“
Vlothoer Anzeiger, 16.11.2006

Stinkbomben im Olymp.
„Wer glaubt, Büro und Flurfunk seien die schlimmsten Brutstätten von Kollegenschelte, wird hier eines Besseren belehrt. Nirgendwo wütet die Missgunst ärger als in der Dichterklause. In diesem amüsanten Buch winden sich die Dichter keine Kränze, sondern bekriegen sich in perfektem Versmaß.“
Stephan Maus, Stern, 10.10.2006

Ganz bei sich selbst und auf der Höhe seines Könnens
„Dichter können ihre Sprachbegabung einsetzen, um große Werke der Epik, des Dramas oder der Lyrik zu schaffen. Damit gehen sie in den Kanon der Literaturgeschichte ein. Aber fast noch zwingender ist es, wenn sie ihre Sprachgewalt im polemisch-martialischen Sinne einsetzen, nämlich um ihre Konkurrenten und Rivalen, ihre verachteten Vorgänger zu beleidigen, zu verhöhnen, sie der Lächerlichkeit preis zu geben und sie dem Spott auszusetzen. Da hat der Leser dann oft das Gefühl: Jetzt ist er, der Dichter, ganz bei sich selbst und auf der Höhe seines Könnens.“
Süddeutsche Zeitung, 4.10.2006

„Kurzweiliger findet man keinen zweiten Kurs in Literaturkritik.“
Gregor Dotzauer, Potsdamer Neueste Nachrichten, 19.9.2006

Hier wird zum literarischen Schlachtfest gebeten.
„Da sitzt jeder heimtückische Hieb, ätzt jede Sottise, kennen Überheblichkeit, Gehässigkeit, Neid keine Grenzen.“ Wolfgang Platzeck, Westdeutsche Allgemeine, 12.9.2006 "