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Georges-Louis Leclerc de Buffon:
Allgemeine Naturgeschichte

Ein Bestseller der Aufklärung. 1.152 Seiten. Nur 7,99 €.
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Allgemeine Naturgeschichte von Georges-Louis Leclerc de Buffon für 7,99 €

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Georges-Louis Leclerc de Buffon
Allgemeine Naturgeschichte

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Ein literarischer Klassiker und Vorläufer Darwins: Buffons Naturgeschichte.

Ein Bestseller der Aufklärung vom ersten Biologen der Moderne: 1.152 Seiten. Nur bei uns. Nur 7,99 €.

Der 1707 geborene Richtersohn Georges-Louis Leclerc Comte de Buffon war der Erste, der die Naturgeschichte der Erde auf eine wissenschaftliche Basis stellte. Vor ihm schlachteten Wissenschaftler, die etwas auf sich hielten, bestenfalls die mythologische und theologische Literatur aus - wer etwas Neues entdeckte, hatte seine Entdeckungen mit der Bibel und den Schriften des Altertums in Einklang zu bringen. Kein Wunder, dass sich manche Naturbeschreibung vor Buffon wie eine Naturkundestunde bei Harry Potter liest.

Buffon dagegen gewann seine Erkenntnisse streng durch das Studium der Natur. Mit kaum mehr als dreißig Jahren wurde er zu einer Instanz im Wissenschaftsbetrieb der französischen Hauptstadt. Nicht zuletzt verdankte er dies auch seiner eleganten und präzisen Sprache, die seine Argumente zwingend gegen das Geraune der akademischen Konkurrenz durchsetzte. Entgegen der aus der biblischen Genealogie abgeleiteten Auffassung, die Erde sei knapp 6.000 Jahre alt, taxierte er durch seine Forschungen ihr Alter auf 75.000 Jahre. Viel zu wenig, aber ein Affront gegen die vorherrschende Auffassung von der Schöpfung. Mit seinen Untersuchungen an Skeletten legte er den Grundstein zur vergleichenden Anatomie. Über ein Jahrhundert vor Darwin gelangte er zu der Auffassung, dass alle Lebensformen einer Entwicklung unterlägen.

Er wurde Mitglied der Académie française und Intendant des Königlichen Botanischen Gartens, in dem auch die königliche Naturaliensammlung verwahrt wurde. Doch statt lediglich die Bestände zu verwalten, fasste Buffon den Plan zu einem wahren Mammutprojekt: Als Zeitgenosse der Aufklärung wollte er eine Geschichte der Welt schreiben, in der alles Wissen über die Mineralien, die Pflanzen, die Tiere und den Menschen enthalten sein sollte.

Seine ausführliche Beschreibung der Natur des Menschen ist der erste Versuch einer wissenschaftlichen Anthropologie. Die ersten Bände erschienen 1749 und wurden nicht nur von den Fachkollegen begeistert aufgenommen. Das wissenschaftliche Werk wurde zu einer Legende und einem Bestseller des Zeitalters der Aufklärung, bis weit ins 19. Jahrhundert hinein ein viel gelesenes und zitiertes Werk.

Buffons hochfeiner und klarer Stil, der unter anderem von Diderot, Voltaire und Rousseau bewundert wurde, machte das Werk auch zu einem Klassiker der französischen Literatur. „Buffon ist, deutlicher noch als Humboldt, eine Schwellenfigur. Er konnte noch eine Form der Wissenschaft pflegen, die sich an ein großes Publikum richtete. Die literarische Ambition war der Darstellung nicht fremd. Für seinen eleganten, leicht das Pathetische streifenden Stil wurde er rasch bekannt. Der literarische Ruhm überblendete die gar nicht geringen wissenschaftlichen Einsichten Buffons auf dem Feld der Erdgeschichte und der sich herausbildenden Biologie“ (FAZ).

Wir legen jetzt noch einmal die deutsche Fassung des bedeutenden Werkes vor, die Berliner Ausgabe, die in den Jahren 1771 bis 1774 erschien. Aus dem Inhalt: Die Bildung des Planeten, Von unregelmäßigen Winden, gewaltigen Sturmwinden, Wasserhosen und anderen von den erschütternden Bewegungen des Meeres und der Luft entstehenden Naturbegebenheiten, Von den feuerspeienden Bergen und den Erdbeben, Von den Verwandlungen des Landes in Meer und des Meeres in Land, Vergleichung zwischen Tieren und Gewächsen, Vom Instinkt der Tiere u.v.m.

Georges-Louis Leclerc Buffon „Allgemeine Naturgeschichte“. Aus dem Französischen von Friedrich Heinrich Wilhelm Martini. 1.152 Seiten. Broschur. Nur bei uns.


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ann man von einer kleinen verlegerischen Sensation sprechen? Man muss. Der deutsche Verlag Zweitausendeins hat Buffons Allgemeine Naturgeschichte neu aufgelegt … B uffons Werk ist ein Universum des Wissens, in dem sich – mit einem heutigen Begriff ausgedrückt – wunderbar navigieren beziehungsweise surfen lässt … Das Ergebnis des fortgesetzten Schauens warf viele Fragen auf. ‚Vielleicht ist die erste Wahrheit, die aus dieser ernsthaften Untersuchung der Natur folgt, für den Menschen etwas demütigend. Sie lehrt ihn, sich selbst in die Klasse der Tiere zu setzen.‘ E ine erstaunliche Bemerkung. In der Tat erweist sich Buffon als früher Vertreter der Evolutionslehre und als Vorläufer und Wegbereiter von Charles Darwin, nur dass zu seiner Zeit noch niemand diesen Ausdruck gebrauchte … Wenn ein Verlag wie Zweitausendeins diesen Versuch unternimmt, muss das etwas zu bedeuten haben. Vieles mag an Buffon überholt sein, der Aufbruch der Naturwissenschaft, an dem er beteiligt war, ist und bleibt ein beeindruckendes Kapitel der Menschheitsgeschichte.“
Aurel Schmidt, online-report.ch, 29.4.2009

„Ein tragender Pfeiler der Studienbibliothek.“
Stuttgarter Nachrichten, 3.1.2009

Ein gewaltiges Werk.
„Von den Planeten über Meeresströmungen, vergleichen von Tieren und Gewächsen, Zeugungsakten, den menschlichen Sinnen bis zu Diskursen über unterschiedliche Größen bei Menschen gab es nichts, wozu Buffon nicht forschte … Die Frage nach den Engeln einmal außen vor gelassen, zeichnet sich Buffon durch Weltoffenheit und Klugheit aus. So wie Freigeister sein sollten.“
Stefan Reis, Main-Echo, 24.12.2008

Das monumentale Projekt einer Naturgeschichte.
„Als die ersten drei Bände der ‚Histoire naturelle‘ von Georges-Louis Leclerc, Comte de Buffon 1749 in Frankreich erschien, war die erste Auflage innerhalb von sechs Wochen vergriffen. Noch im Erscheinungsjahr folgen zwei weitere Auflagen, die sich genauso gut verkauften. Ein Erfolg, der das monumentale Projekt einer Naturgeschichte - die alle sichtbaren Erscheinungen der Natur von den Mineralien über die Pflanzen, Insekten, Fische, Vögel und vierfüßigen Tiere bis zu den Menschen umfassend beschreiben sollte - bis über den Tode des Comte de Buffon hinaus begleiten sollte. Als 1803 die letzten der vierundsiebzig Bände in Paris erschienen, war der Comte bereits tot - er starb 1788 -, und in Frankreich war die Revolution Wirklichkeit geworden. Trotzdem stiegen die Auflagen bis ins Jahr 1860 stetig an … Auch wenn der jetzt von Zweitausendeins besorgte Nachdruck der Naturgeschichte nur einen Ausschnitt aus dem Gesamtkorpus liefert, bietet er doch einen hinreichenden Einblick in Stil und Methode Buffons.“
Cord Riechelmann, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 30.11. 2008

Literarische Eleganz und wissenschaftliche Reputation.
„Georges-Louis Leclerc Comte de Buffon , dessen dreihundertster Geburtstag letztes Jahr begangen wurde, schrieb die vielen Bände seiner Histoire naturelle générale noch für ein Publikum, dem literarische Eleganz der Darstellung und wissenschaftliche Reputation zwei Seiten einer Münze waren. Den Zeitgenossen und den Lesern der ungezählten Ausgaben und Auszüge aus seinem Werk in den ersten Jahrzehnten des neunzehnten Jahrhunderts wurde er zum Musterbeispiel solcher Verknüpfung literarischer und gelehrter Meriten.“ Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26.11.2008 "