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Duncan & Wanselius (Hg.):
The Ingmar Bergman Archives

„Ein opulenter Band unübertrefflicher Güte“ (The Guardian).
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The Ingmar Bergman Archives von Duncan & Wanselius Hg. für 49,95 €

Duncan & Wanselius (Hg.)
The Ingmar Bergman Archives

SKU# 152894

Alter Schwede, sieben Kilo! Ein überbordender Band der Superlative aller Filme des großen Ingmar Bergman.

„Ein opulenter Band unübertrefflicher Güte, die herausragende Studie über einen Filmregisseur überhaupt“ (The Guardian).

Zehn Jahre vor seinem Tod wurde Ingmar Bergman eine besondere Ehre zuteil. Im Rahmen des 50. Filmfestivals 1997 in Cannes wählten ihn Regie-Kollegen wie Martin Scorsese, Francis Ford Coppola oder Akira Kurosawa zum „größten Filmregisseur aller Zeiten“. Selbst vielen der hochprämierten Kollegen galten seine detaillierten Psychogramme als unerreichte Inspirationsquellen.

Programmatisch für sein Œuvre hieß sein erster Film 1946 schlicht „Krise“. Bergmans Figuren sind Sinnsucher in einer Welt voller Krisen. Familie, Ehe, Sex, Religion, Gott – all die Säulen des Menschseins tragen nicht mehr. Überall türmen sich unsichtbare Kommunikationsbarrieren und eröffnen sich Infernos der Ohnmacht. In „Das Schweigen“ geraten zwei Schwestern in einer anonymen Stadt in einen bizarren Strudel sexueller Begierden und Exzesse. An die Stelle des Miteinandersprechens treten sexuelle Handlungen, die indes nie die Kommunikation ersetzen, sondern immer tiefer in den Abgrund führen. In „Licht im Winter“ treibt der Gotteszweifel eines Pastors eines seiner Schäfchen in den Suizid. Zeitlebens hat Bergman fiebrig auf moralische Fragestellungen künstlerische Antworten gesucht. Echte Antworten auf die großen Fragen, die er da in den Zuschauerraum warf, konnte man von ihm indes nicht erwarten. Er zeigte lediglich ihre verheerenden Auswirkungen. Vom Theater kommend, sammelte der lutherische Pfarrerssohn auch im Film ein Ensemble um sich – Liv Ullman, Ingrid Thulin oder Max von Sydow –, mit dem er seine Ideen zur Entfaltung brachte. 46 Filme drehte Bergman in seinem unerschöpflichen Arbeitsdrang und brachte parallel über 100 Inszenierung auf die Theaterbühnen. Noch zu Lebzeiten gewährte er zwei Autoren Zugang zu seinem persönlichen Archiv. 44 Kisten voller Notizen, Briefe, Fotos und privater Filme wurden gewälzt. Herausgekommen ist „eine Fundgrube, eine Schatztruhe“ (epdFilm).

In zahllosen Anekdoten, Interviews Erinnerungen, bisher unveröffentlichte Drehnotizen und Essays führen Kollegen und Mitstreiter wie Liv Ullmann oder Jean-Luc Godard auf eine eindringliche, packende und amüsante Begehung des Bergman-Universums. „In sieben Kapiteln zeigt das opulente Buch nun den ewigen Zweifler, den nordischen Grübler, den Magier der Träume und Albträume ebenso wie den Charme sprühenden Womanizer und gutgelaunten Workaholic, den gestrengen Filmemacher ebenso wie den rastlosen Theaterregisseur und Drehbuchautor“ (Kulturzeit, 3sat). Von seinem Skriptdebüt „Die Hörige“ 1941 über seinen Regie-Durchbruch „Das siebte Siegel“ 1957 und das vierfach Oscar®-gekrönte Alterswerk „Fanny und Alexander“ 1982 bis zur „Szenen einer Ehe“-Fortsetzung „Sarabande“ 2003 wird jeder Film in Inhalt, Analyse und Rezeption eingehend erschlossen. Besonders interessant sind einige der nicht zustande gekommenen Projekte: Wer hätte Schlagersänger Harry Belafonte unter der Regie Bergmans nicht gerne als Alexander Puschkin gesehen? Zahlreiche Szenen- und Setfotos sowie Kommentare von und ausführliche Interviews mit Bergman geben Einblick in Entstehungsprozesse und -umstände.

Zum Ende seiner Karriere meinte Bergman, „wenn ich in den Himmel komme, erwarte ich dort ein Filmarchiv“. Dieses filmische Denken über den Tod hinaus offenbart sich auch darin, dass er selbst für seine eigene Beerdigung detaillierte Regieanweisungen hinterließ. Auf der beigelegten DVD sind neben privaten Familienfilmen auch ein Videotagebuch zu „Sarabande“ sowie eine Dokumentation über die schwedische Regie-Legende enthalten. Mit einem Original-Filmstreifen aus „Fanny und Alexander“. „The Ingmar Bergman Archives“. Text Englisch mit kompletter Textübersetzung auf Deutsch im Beibuch. 1.122 Bilder. 592 Seiten plus 220-seitigem Beibuch. Großformat 42 x 30 cm. Fadenheftung. Halbleinen im stabilen Pappkoffer. Taschen. Nur noch bei uns.


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