Kienholz. Die Zeichen der Zeit von Martina Weinhart u.a. Hrsg. für 7,95 €

Martina Weinhart u.a. (Hrsg.)
Kienholz. Die Zeichen der Zeit

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Umfassender Katalog zur Ausstellung in der Schirn Kunsthalle Frankfurt.

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In den 1950ern begann Edward Kienholz mit Holzreliefs, kleineren Materialassemblagen und Tableaux. Sein Material: Krempel, Flohmarktware, Kitsch und Schrott. Seine Kunst wandte sich gegen Konsumwahn, Bigotterie und Verklemmtheit: „Adrenalingetränkter Zorn hat mich durch meine Arbeit getrieben“. Kienholz bewegte sich in diversen Milieus, arbeitete als Krankenpfleger, Autohändler, und Barbesitzer und ließ all diese Erfahrungen in seine Werke einfließen.

1972 lernte er Nancy Reddin kennen - die Geburtsstunde eines einmaligen Künstlerduos. Das Ehepaar widmete sich in dreidimensionalen Szenerien und Installationen in Kombination mit Licht- und Geräuscheffekten einprägsam, provokativ und polarisierend Topoi wie sexueller Macht und Ausbeutung, Rassismus, kultureller Identitäten, Doppelmoral und Geburtenregelung. Dieser Fokus auf sozialer Randständigkeit legte Bruchstellen der westlichen Gesellschaft offen und machte die beiden zu Vorreitern heutiger Kunstschaffender wie Paul McCarthy, Mike Kelley oder Jonathan Meese. Mit einem Interview mit Nancy Reddin Kienholz. Text Deutsch, Englisch. Zahlreiche Abb. 245 Seiten. Fadenheftung. Großformat 24 x 25 cm. Fester Einband.