Belle de Jour. Zweitausendeins Edition Film 208. für 7,99 €

Belle de Jour. Zweitausendeins Edition Film 208.

SKU# 895455


Spr.: D/F. Sub: D. 96 Min. FSK 18. Mono DD. Zweitausendeins Edition. DVD.

Bestellnr. 895455

Eigene Bewertung

 
7,99 €
inkl. MWSt., zzgl. Versandkosten

Lieferung: Ankunft zwischen Montag, 26.08. und Freitag, 30.08.

mehr Infos zur Bestellung von FSK 18 Artikeln.
Wegen POSTIDENT können die Versandkosten höher ausfallen.

F 1967. Séverine, unzufrieden mit ihrem bürgerlichen Eheleben, beschließt als Prostituierte zu arbeiten. Anfangs sträubt sie sich gegen die Dienste, doch bald findet die "Schöne des Tages" Gefallen an den sadomasochistischen Ritualen. Catherine Deneuve war nie erotischer als in "Belle de Jour". Der Film war Luis Buñuels kommerziell erfolgreichstes Werk, was der schlagfertige Regisseur kurzerhand den Huren und nicht seiner Arbeit zuschrieb. Doch die Untertreibung kann nicht verhehlen, dass "Belle de Jour" ein geniales Meisterwerk über sexuelle Perversionen der blasierten Bourgeoisie ist. Erotik mit Catherine Deneuve, Michel Piccoli u.a. Regie: Luis Buñuel. Extras: Doku "Geschichte eines Films" (30 Min.), Audiokommentar des Filmwissenschaftlers Peter W. Evans, Fotogalerie, Trailer.

Spr.: D/F. Sub: D. 96 Min. FSK 18. Mono DD. Zweitausendeins Edition. DVD.

Originaltitel: BELLE DE JOUR

Produktionsland: Frankreich/Italien
Produktionsjahr: 1966/67
Produktionsfirma: Paris/Five

Darsteller: Catherine Deneuve (Séverine), Jean Sorel (Pierre), Michel Piccoli (Husson), Pierre Clémenti (Marcel), Geneviève Page (Madame Anais), Francisco Rabal (Hyppolite), Georges Marchal, Françoise Fabian

Produzent: Robert Hakim, Raymond Hakim, Luis Buñuel

Regie: Luis Buñuel

Drehbuch: Luis Buñuel, Jean-Claude Carrière

Kamera: Sacha Vierny

Schnitt: Louisette Hautecoeur

Vorlage: Joseph Kessel

Auszeichnungen

Venedig (1967, Goldener Löwe)

Die Empfehlung unseres Filmexperten Marek Bringezu aus der Merkmail:
Wenn alte Filme auf DVD erscheinen, werden die FSK-Freigaben häufig nach unten korrigiert. Die einstigen Kriterien haben sich im Laufe der Zeit überholt. Bei Luis Buñuels „Belle de Jour“ aus dem Jahr 1967 haben diverse DVD-Anbieter eine Abstufung beantragt, aber der Film konnte seine „Ab 18 Jahre“-Freigabe nie ablegen. Auf den ersten Blick mag dies verwundern, kommt der Film doch eher zurückhaltend daher. Aber es ist vor allem die Subversion mit der Buñuel seine Geschichte ersinnt (oder gar erträumt). Gleich zu Beginn sehen wir eine Kutsche mit einem jungen Paar. Als die Frau auszusteigen soll und sich widersetzt, fordert ihr Mann die beiden Kutscher auf, sie mit Gewalt zu holen. Sie schleifen die Frau über eine Wiese, fesseln sie an einen Baum, reißen ihr die Kleider vom Leib und peitschen sie aus. Die Frau empfindet an der Erniedrigung sexuellen Gefallen. Als der Mann seine Frau fragt, woran sie denken würde, schneidet Buñuel von der Waldszene in das Schlafzimmer des Paares. Die Frau liegt im Bett, der Mann steht im Bad. Ganz offensichtlich hatte die Frau einen sexuellen Tagtraum. Schon bald wird sie als „Schöne des Tages“ anderen Männern sexuelle Träume erfüllen. Indem sie ihre masochistischen Wünsche als Prostituierte auslebt, emanzipiert sie sich von ihrem geliebten Ehemann. Aber es sind die Profession und die sexuellen „Abweichungen“, die in den Augen der FSK mehr Gewicht haben, als der emanzipatorische Grundgehalt dieses erotischen Meisterwerks.