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Abschied – Brechts letzter Sommer - Zweitausendeins Edition Deutscher Film 3/2000.
Spr.: D. 88 Min. FSK 12. Stereo DD. Zweitausendeins Edition. DVD.
Bestellnr. 895310

 
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Abschied

Abschied – Brechts letzter Sommer - Zweitausendeins Edition Deutscher Film 3/2000.

SKU# 895310

Seinen letzten Sommer verbringt Bertolt Brecht 1956 in Buckow – in seinem Haus am See mit sechs Frauen, die sich um ihn scharen, ihn bemuttern, ihn begehren oder einfach nur bewundern. Einige von ihnen werden von Brecht verstoßen, andere finden kaum noch Zugang zu ihm. Mit dem systemkritischen Philosophen Wolfgang Harich, ebenfalls ein Sommergast, teilt Brecht zwar dessen Ehefrau, aber nicht Harichs politisch-brisante Ansichten. Drama mit Josef Bierbichler, Monica Bleibtreu, Birgit Minichmayr, Jeanette Hain u.a. Regie: Jan Schütte. Extras: Interview mit Jan Schütte, Presseheft als PDF, Fotogalerie, Trailer.

Spr.: D. 88 Min. FSK 12. Stereo DD. Zweitausendeins Edition. DVD.

Produktionsland: Deutschland
Produktionsjahr: 2000
Produktionsfirma: Novoskop Film

Darsteller: Josef Bierbichler (Bertolt Brecht), Monica Bleibtreu (Helene Weigel), Elfriede Irrall (Elisabeth Hauptmann), Jeanette Hain (Käthe Reichel), Samuel Fintzi (Wolfgang Harich)

Produzent: Gesche Carstens, Henryk Romanowski, Jan Schütte

Regie: Jan Schütte

Drehbuch: Klaus Pohl

Kamera: Edward Klosinski

Musik: John Cale

Schnitt: Renate Merck

Die Empfehlung unseres Filmexperten Marek Bringezu aus der Merkmail:
Der letzte Sommer Bertolt Brechts ist ein Sommer mit sechs Frauen – eine davon seine Tochter –, die sich um ihn scharen, ihn bemuttern – wie seine Frau Helene Weigel – oder ihn begehren und bewundern – wie die junge Schauspielerin Käthe Reichel. Andere wiederum werden von Brecht verstoßen oder finden kaum noch Zugang zu ihm. Die Frauen gab es in Brechts Leben tatsächlich. Sie sind Teil seiner Biografie. Jan Schüttes in Cannes uraufgeführter "Abschied – Brechts letzter Sommer" ist ein wunderbarer Schauspielerfilm, und ich könnte keinen der elf Akteure favorisieren. Sie bilden ein dynamisches und äußerst brillant agierendes Ensemble. Zwar dreht sich alles um Bertolt Brecht und damit auch um Josef Bierbichler, der den bayrischen Ur-Typ famos spielt, aber jeder gewinnt seinem Charakter etwas Eigenständiges und vor allem Theatrales ab. Diese Betonung ist wichtig, denn Brechts Theaterarbeit spiegelt der Film nicht durch Zitate aus Stücken oder Aufführungen wieder, sondern allein und sehr subtil durch einige Gesten und Modulationen, die dem Theater näher stehen als dem vermeintlich realistischeren Medium Film. Neben den großartigen Frauen – Monica Bleibtreu, Birgit Minichmayr, Jeannette Hain – gibt es noch die kongeniale Musik John Cales, der hier das erste und einzige Mal die Musik für einen deutschen Film komponiert hat. Auch sie erzählt von einem Leben zwischen Privatem und Politik – denn die Stasi beargwöhnt das Treiben am Buckower See – zwischen künstlerischem Anspruch und Ignoranz – denn mit dem Schriftstellerkollegen Wolfgang Harich, der ebenfalls ein Sommergast ist, teilt Brecht zwar dessen Ehefrau, aber nicht Harichs politisch-brisante Ansichten.


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