Jahre ohne Sommer. Europäische Künstler in Kälte und Krieg.

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Wie 1916 Europas Kultur prägte. Hardcover. 320 S. mit Übersichtskarten. Herbig 2016. Früherer fester Ladenpreis aufgehoben.
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Viele europäische Künstler kämpften im Ersten Weltkrieg und verarbeiteten ihn in zahlreichen Werken. 1916, das Jahr der großen, verlustreichen Schlachten, wurde für sie zum Wendepunkt. Es war auch aufgrund der klimatischen Rahmenbedingungen außergewöhnlich: Ein Vulkanausbruch wenige Jahre zuvor hatte die Atmosphäre verändert und führte zu einem Kälteeinbruch, der die Kämpfe auf Gallipoli, vor Verdun, an der Somme und am Skagerrak erheblich erschwerte. 1916 wurde in mehrfacher Hinsicht ein Jahr ohne Sommer. Der Historiker Steffen Bruendel zeigt fundiert und fesselnd, wie diese Schlachten von den intellektuellen Frontkämpfern erfahren und gedeutet wurden. Was dachten die Künstler, wie fühlten sie, warum kämpften sie und wie verarbeiteten sie ihre Erlebnisse? Sind ihre Werke kriegskritisch und ihre Urheber Pazifisten, oder förderten sie eher ein heroisches Bild des Kampfes an der Front? 1916 wurde zum Ausgangspunkt für herausragende Werke der Kunst und der Literatur, die unsere Sicht auf den Ersten Weltkrieg bis heute prägen.
Artikelnummer: 157255
EAN: 9783776627824
Preismerkmal‍: Gebundener Preis aufgehoben
Medium‍: Buch