Mathias Bröckers
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Writersblog von Mathias Bröckers.
22. Februar 2006
Der Vogelgrippe-Hype
Die Vogelgrippe wurde nicht nach Rügen eingeschleppt, sie war schon da, auf der wenige Kilometer entfernten Insel Riem, die schon zu DDR-Zeiten einen bezeichnenden Namen trug: „Seuchen-Insel“. Heute Sitz des des Friedrich Löffler Instituts, just jenes Labors, das in den auf Rügen verendeten Schwänen HN51-Viren nachwies, was kein großes Problem für das Institut darstellt, weil Viren wie diese dort gezüchtet und erforscht werden. Mit den Schwänen allerdings, die an der Vogelgrippe verendet sind, gibt es ein Problem: sie sind auf Rügen seßhaft und können die Krankheit gar nicht von anderswo eingeschleppt haben. Sagen jedenfalls Fachleute wie der Ornithologe Franz Baierlein:
„Derzeit fliegt kein einziger Schwan aus irgendeinem Vogelgrippe- Gebiet nach Rügen und verhungert dort. So einen kuriosen Einzelflieger gibt es nicht“, schloss Bairlein einen Zusammenhang mit Zugvögeln als Infektionsquelle aus. Die in Deutschland verbreiteten Höckerschwäne seien als Parkschwäne weitgehend sesshaft. „Nur die Sing- und Zwergschwäne sind arktische Zugvögel und überwintern hier.“ In der Arktis sei das Virus aber bislang nicht nachgewiesen.“
Auf der „Seucheninsel“ hingegen sind noch ganz andere Viren nachgewiesen:
„Hinter den Riemser Zäunen sind Erreger der Vogelgrippe, einschließlich des Subtyps H5N1, bereits seit langem präsent", schrieb die netzeitung im Oktober 2005. Der NDR nannte Riems gar eine "Wahnsinnsinsel", weil hier in zahlreichen Hochsicherheitslabors hochinfektiöse Tierkrankheiten erforscht werden, wie zum Beispiel die Vogelgrippe. "Die hoch gesicherte Virusbank enthält rund 500 Virusstämme und -isolate von Rind, Schaf, Schwein oder Geflügel. Erst vor kurzem hatten die Forscher für die Tests mit einem neuartigen Marker-Impfstoff in den institutseigenen Hochsicherheitsställen Hühner künstlich mit hoch pathogenen Vertretern des Erregers infiziert", schrieb die netzeitung im Oktober 2005.“
Gerhard Wisnewski hat mehr dazu zusammengetragen, hier und hier
90 Menschen sind nach Angaben der WHO bis dato an der Vogelgrippe gestorben, ausschließlich in Asien. Weitaus weniger als bei jeder x-beliebigen Grippe-Epedmie. Die Schlagzeilen, die mit dem Thema gemacht werden, stehen in keinerlei Verhältnis zur Realität. Den Hinweis jedoch, dass einer der Großaktionäre des Impfstoffherstellers ausgerechnet Donald H. Rumsfeld heißt – und es sich bei dem ganzen Hype um eine psychologische Operation handelt - konnten wir uns schon im vergangenen November nicht verkneifen. Dass nun die Vogelgrippe ausgerechnet neben jenem Bundesinstitut ausbricht, dass sich mit der Bekämpfung und Züchtung von Viren befaßt, ist natürlich auch wieder nur ein Zufall. Wie das Anthrax nach dem 11.9., dessen Spur dann zufällig in US-Militärlabors führte… „Da brat mir doch einer nen Storch…“
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Kommentare
Beitrag von miharo / Veröffentlicht um 21:48 - 22.02.06
Auch die taz meldet sich beruhigend zu Wort:
1. Tote Vögel im Spätwinter sind vollkommen normal in Deutschland. "Trotz der Vogelgrippe ist die Sterblichkeit der Vögel auf Rügen bisher nicht höher als in anderen Jahren", sagt Wolfgang Fiedler vom Max-Planck Institut für Ornithologie der taz. Die allermeisten Vögel sterben an Auszehrung, Futtermangel und der Kälte. Auf Rügen stirbt jedes Jahr allein die Hälfte der 1.200 Jungschwäne wegen der Witterung. ... hier geht es weiter: http://www.taz.de/pt/2006/02/22/a0145.1/text
Ein in den letzten Tagen in Foren oft empfohlenes Interview http://www.faktuell.de/Hintergrund/Background367.shtml von einem Dr.Lanka, der sich gegen die Panik der Vogelpest ausspricht, hat dagegen ein etwas merkwürdigen Spin. Was der Mann über Biochemie und Virologie schreibt, da scheint etwas dran zu sein. Es gibt eine Gruppe von Wissenschaftlern ("Perth Group"), unter ihnen ein Nobelpreisträger (Erfinder der Polymerase-Kettenreaktion, ein Standardverfahren in der Genetik), die ernsthaft Zweifel anmelden an der offiziell "herrschenden" wissenschaftlichen Meinung zu diesem Thema. Auch wie Lanka die Interessen der Industrie darstellt, finde ich schlüssig. Dass er dann aber hinter allem den Vatikan vermutet, den geneigten Leser aufklärt, dass dieser aus der „putschenden weströmischen Armee“ hervorgegangen ist, Goethes Faust bemüht, um undifferenziert auf die Schulmedizin einzuprügeln und bei dem Rundumschlag auch gleich AIDS noch mit einbezieht, ist mehr als merkwürdig. Spätestens an der Stelle schadet Lanka seiner eingangs geäußerten Kritik an der Vogelgrippepanik und der Gedanke drängt sich auf, OB LANKA NICHT FÜR JENE ARBEITET, DIE ER VORGIBT ZU KRITISIEREN.
Damn shit, it’s a fuck’n piece of InfoWar!
Beitrag von Rheinbogen / Veröffentlicht um 07:32 - 23.02.06
An dem Ausbruch der sog. Vogelgrippe auf Rügen gibt es in der Tat einige Merkwürdigkeiten. So war bis zum Zeitpunkt des Auffindens der toten Höckerschwäne nie von irgendwelchen anderen Vögeln als Hühnervögeln die Rede, weshalb so mancher Vogelkenner bereits forderte, man solle doch lieber von Hühnergrippe o.ä, sprechen. Nun sind Schwäne mit Hühnern noch nicht einmal entfernt verwandt. Trotzdem tauchen plötzlich, weit von den bisher bekannten Fällen etwa in der Türkei entfernt, verseuchte Schwäne, Möwen oder Bussarde auf - da brat mir doch einer einen Storch!
Man kann von Gerhard Wisnewski halten was man will, aber wo er Recht hat, hat er Recht!
Beitrag von gabor / Veröffentlicht um 13:11 - 23.02.06
Tamiflu=LaRoche(Schweiz) haben die Lizenz erworben von Gilead www.gilead.com Vorstand 1997-2001 : Donald Rumsfeld Größter Hähnchen und Hühnerproduzent der Welt ist Tyson-Food www.tyson.com Großer Spender für Bush & Co und fett skandalgeschüttelt. " People are treated like mushrooms...getting fed with shit und kept in the dark " Zitat : Mel Gibson im Film " Air America "
Beitrag von enri / Veröffentlicht um 13:49 - 23.02.06
ich glaube, die Mulas im Iran sind schuld.
man sollte sie absetzen !!!!!
Beitrag von Jodel / Veröffentlicht um 13:51 - 23.02.06
Hier eine Zeitungsmeldung vom vergangenen September, die die bisherigen menschlichen Todesfälle durch „Vogelgrippe“ in das rechte Licht rückt:
Heftige Grippewelle/Bis zu 20 000 Tote im letzten Winter
Die Grippesaison hat im Winter 2004/2005 nach Schätzungen der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) zwischen 15 000 und 20 000 Menschen in Deutschland das Leben gekostet. „Damit ist die Influenza-Welle etwa so heftig ausgefallen wie im Winter 2002/2003“, sagte AGI-Experte Udo Buchholz am Dienstag in Berlin. Damals gab es 17 000 Influenza-bedingte Sterbefälle. Im Durchschnitt führen Influenzawellen zu 7000 bis 14 000 Grippetoten. Hochgerechnet hätten sich bei den Hausärzten im vergangenen Winter zwischen 4,7 und 6,2 Millionen Menschen wegen Grippe-bedingter Gesundheitsprobleme gemeldet, so Buchholz weiter. Die Erkrankungswelle hatte ihren Höhepunkt zwischen Ende Februar und Anfang März. Im Süden wie etwa in Bayern nahm die Influenza ihren Anfang, in den neuen Bundeslänkdern kam die Grippe erst mit Verzögerung an. Das Impfverhalten der Deutschen scheint sich unterdessen zunehmend zu verändern. In der Saison 2004/2005 wurden nach Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Influenza 18,3 Millionen Impfdosen abgesetzt, zwei Jahre davor waren es 16 Millionen und im Jahr 2001/2002 erst 14 Millionen. (Meldung der ddp; erschienen in der Süddeutschen Zeitung vom 28. September 2005)
Beitrag von gf / Veröffentlicht um 15:14 - 23.02.06
Da kommt mir eine etwas ungewöhnliche Hypothese in den Kopf. Gibt es eigentlich Untersuchungen zum Aluminium- und Bariumgehalt von an Vogelgrippe erkrankten Zugvögeln? Denn der Vogelzug findet ausgerechnet in den Höhen statt, in denen seit ca. 10 Jahren durch die (US-) Behörden Barium- und Aluminumsalze versprüht werden, um u.a. durch elektrische Induktion (mittels ELF-Wellen) künstlichen Ozon zur Rettung des Klimas zu erzeugen. Siehe: http://www.chemtrail.de/downloads/Z.pdf
Gerade neulich bei einem beruflichen Aufenthalt im Oderbruch sind mir wieder massive Chemtrails aufgefallen, die von diversen Flugzeugen dort in gazeartigen Mustern versprüht worden sind.
Neben der Giftigkeit der Aluminium- und Bariumpartikel an sich kommt noch ein weiterer Faktor dazu. In der Stratosphäre kommen sogenannte "Nanobakterien" vor, die sich lt. Artikel vorzugsweise von Aluminium ernähren und die Zugvögel obendrein krankgemacht haben könnten. Der mutierte Keim könnte also auch aus der Stratosphäre kommen.
Außerdem wäre sowohl alternativ als auch additiv denkbar, daß das Militär die u.a. auf der Insel Riems herangezüchteten infektiösen Vogelgrippe-Keime den versprühten Chemtrails-Aerosolen einfach heimlich beimischt - und damit dann eine gewünschte Pandemie auf einem Kontinent nach Wahl der Befehlshaber auslöst. "Operation Biowaffen durch die Hintertür"
Die atmosphärisch versprühten Metalle korrespondieren übrigens hervorragend mit der These der Privatisierung der Trinkwasservorräte und der Atemluft. "Weather Control" wird also zunächst einmal militärisch genutzt werden, bis es dann den zivilen Sektor erreicht. Reine Luft und frisches Wasser werden das Privileg betuchter Barzahler werden, wähhrend der Rest durch aluminuminduziertes Alzheimer kostenträchtig bis zum Ableben über den klinischen Umweg finanziell ausgemolken wird.
gf
PS: War der Tsunami in Asien etwa auch gar keine Naturkatastrophe? Siehe: http://www.gandhi-auftrag.de/tsunami.htm
Beitrag von Rheinbogen / Veröffentlicht um 20:41 - 23.02.06
Na bitte:
"Die Gesundheitsminister der Bundesländer haben sich darauf geeinigt, als Reaktion auf die Verbreitung der Vogelgrippe deutlich mehr Grippe-Medikamente als bisher für die Bevölkerung bereitzuhalten. Wie von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt und dem Robert-Koch-Institut (RKI) gefordert, sollen die Vorräte der Länder erheblich aufgestockt werden, damit im Notfall 20 Prozent der Bevölkerung versorgt werden können." .... "Die Bundesländer zahlen zwischen 7,7 und 11 Euro pro Einheit der Medikamente, die dann laut Hersteller zwei bis fünf Jahre lang gelagert werden können. So bestellte Bayern 900.000 Dosen für gut 7 Millionen Euro. Der Tamiflu-Hersteller Roche hat bereits angekündigt, seine Produktion in diesem Jahr auf mehr als 300 Millionen Einheiten zu steigern (2005: 55 Mio)."
http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID5267576,00.html
Das Cuo Bono ist zumindest zum Teil bereits geklärt. Bei einer echten Naturerscheinung spielt es natürlich keine Rolle. Aber ob wir es hier mit einer solchen zu tun haben, darf durchaus bezweifelt werden. Die Wissenschaftler stehen jedenfalls vor einem Rätsel und können sich die Umstände, unter denen die "Vogelgrippe" bei uns ausgebrochen ist, nicht erklären. Es ist ein von den bisherigen Fällen weltweit ziemlich isoliertes Phänomen.
Beitrag von miharo / Veröffentlicht um 21:30 - 23.02.06
V-Grippe und Verschwörung gefällig? Hier ist es: ... Stattdessen wird nun allerdings seitens eines in Australien beheimateten Think Tanks erheblich draufgesattelt. Das Lowy Institute, in dessen “International Advisory Council” so illustre Persönlichkeiten wie Medienmogul Rupert Murdoch und der frühere Weltbankchef und Wolfowitz-Vorgänger Wolfensohn sitzen, brachte nämlich just diesen Monat die Studie “Global Macroeconomic Consequences of Pandemic Influenza” heraus, die gleich in der Einleitung unzweideutig Bezug auf “H5N1” bzw. Vogelgrippe nimmt. Im extremsten Szenario, mit “Ultra” bezeichnet, rechnen die Autoren Warwick und Sidorenko mit 142 Millionen Toten weltweit. Zudem würden weltweite wirtschaftliche Verluste von 4,4 Billionen Dollar drohen. Im Falle einer solchen Katastrophe würde außerdem Kapital aus Entwicklungsländern und Emerging Markets fliehen und in Nordamerika und Europa Zuflucht suchen.
http://www.ralph-kutza.de/Vogelgrippe/vogelgrippe.html
Ist Geflügel eigentlich patentierbar?
Beitrag von gf / Veröffentlicht um 00:52 - 27.02.06
Mein Vorredner fragte: > Ist Geflüel eigentlich patentierbar?
Ja, transgene Hühner sind sogar schon längst patentiert, aber derzeit noch nicht marktfähig. Diese transgenen Hühner sind - oh Wunder - gegen H5N1 resistent, wiegen etwa das Fünffache eines normalen Huhns und können sich von allein nicht mehr fortbewegen.
Die Vogelgrippe ist nichts anderes als ein Schachzug der westlichen Wirtschaftsbosse, den Keim in Asien auszustreuen, dort die Geflügelindustrie kaputtzumachen und dann die "rote Gentechnik" zu lancieren.
Das, was Monsanto schon mit Mais, Soja und Weizen gemacht hat, soll jetzt auch mit Nutztieren gewinnbringend umgesetzt werden. Geflügel macht dabei den Anfang, und damit der Verbraucher das auch akzeptiert, muß erstmal eine Katastrophe her. Deswegen die "Vogelgrippe".
gf
Beitrag von Charles S. / Veröffentlicht um 20:46 - 27.02.06
Man soll ja den Teufel nicht an die Wand malen, aber einige böse Ahnungen drängen sich bei all dem auf.
Was wäre denn wenn:
a) das ganze Theater um den H5N1 nur Ablenkung und Tarnung ist um davon abzulenken dass b) einige dabei sind für den MENSCHEN gefährliche Viren im FELDVERSUCH zu testen (siehe Türkei)? c) oder lief der erste Feldversuch schon in China um neben der Panikmache über die Impfstoffproduktion die Kriegskasse zu füllen?
Unwahrscheinlich, UNDENKBAR, mit den Haaren herbeigezogen, grobe Verschwörungstheorie? So wie beim 11.9 wo keiner wirklich glauben kann dass einige Ihre EIGENEN Leute (ausser den Israelis) töten um mit gefüllten Kriegskassen und dem Volk im Rücken in den Krieg ziehen zu können?
Herr Broeckers, Sie haben den Namen Donald R. genannt im Zusammenhang mit einer Impfstofffirma. Wieviele Anteile hällt Donald R.? Wie lautet der Name dieser Firma? Wer ist ausserdem noch Teilhaber? Welche Produkte werden hergestellt?
Ich will nur hoffen dass ich mich irre. Aber sollten demnächst im oder in der Nähe des Iran einige Menschen an der Vogelgrippe sterben, dann könnte der wahre Grund ihres Ablebens ein andere sein und NIEMAND wird ernsthaft in Erwägung ziehen dass es sich um eine B-Waffenattacke handelt.
Welcome to BIOWAR!
Oder: wer nicht für uns ist, ist ein Terrorist und .... bekommt keinen Impfstoff!
Gott sag mir dass ich das alles nur träume!
Beitrag von Max Schreck / Veröffentlicht um 16:48 - 26.03.06
Ist eigentlich jemandem schon die Parallele Vogelgrippe - AIDS aufgefallen? AIDS wurde durchgesetzt. In Deutschland nicht unwesentlich durch kräftige Unterstützung des SPIEGELS. Vielleicht wird die Vogelgrippe scheitern. Aber wenn daraus eine Vögelgrippe gemacht würde, stünden die Chancen für eine populäre Krankheit mit Panikpotenzial schon wieder besser.
Mit der Vogelgrippe kann man sich noch ganz gut anlegen. Aber bei AIDS, da fällt zu allererst schon mal die AIDS-Hilfe über einen her. Und bis zur endgültigen Abwicklung der Reputation ist es dann kein weiter Weg mehr. Denn die Pre$$titutes wissen was sie zu schreiben haben. transsylvanische Grüße Max
Beitrag von Kerstin A. Strehlow / Veröffentlicht um 09:01 - 11.04.06
Warum bin ich nicht noch eher auf Ihren Beitrag gestoßen?! Ich war so frei, ihn zu verlinken >>> http://sealounge.blogspot.com/2006/04/riems-nicht-rgen.html
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