Was die "no plane"-Hypothese in Sachen Pentagon und 9/11 betrifft, habe ich mit meinem Kollegen Andreas Hauss immer davor gewarnt, damit einem roten Hering auf den Leim zu gehen. Statt über fehlende Trümmer und kleine Einschlaglöcher zu spekulieren, haben wir uns in "Fakten, Fälschungen..." auf das Ausbleiben der Luftabwehr und die dafür Verantwortlichen - Cheney, Rumsfeld, Myers - und ihre (Nicht-)Aktivitäten konzentriert. Dieser Komplex allein enthält, anders als alle Photoshop-"Beweise", allemal genügend Material, eine neue Untersuchung der Anschläge zu rechtfertigen - wohingegen die "no plane"-Theorie schon von dem nächsten Überwachungsvideo, das im Rahmen des Freedom of Information Act veröffentlicht wird, obsolet werden könnte. In diesem Simulationsvideo wird gezeigt, wie der Einschlag im Pentagon, wie ihn auch Dutzende Augenzeugen gesehen haben, abgelaufen sein könnte. Dass freilich ein Hani Hanjour, der kein Ticket für den Flug AA 77 hatte und nicht einmal eine kleine Cessna fliegen konnte, dieses Kunstflugmanöver ausgeführt haben soll, bleibt nach wie vor ein Witz...
Beitrag von Fnordus Maximus / Veröffentlicht um 23:30 - 19.07.06
Ich versthe nicht wirklich was dieses Video neues bringen soll. Die hauptfragen bleiben immernoch offen bzw. werden bewusst umgangen.
Die simulation des aufschlags stimmt nicht mit den echten fasssadenbildern überein die er davor zeigt. Die Flügel müssen laut ihm an der fassade pulversisiert worden sein. An dieser stelle denken wir mal wieder an die ofiziele WTC theorie bzgl. des schadens den kerosin so angeblich anrichten kann. Davon ist nichts zu sehen an der fassade. Allein der rote bereich ist richtig und spricht wie auf diversen seiten erwähnt für einen kleineren militärjet. Genauso wie die radkappe am ende. Das geliche bei den bildern der überwachungskamera. Man sieht das auch wunderbar an der simualtion. Der "jet" bzw. der schwanz der da über die box schaut ist dunkelgrün bis schwarz.
Ich verstehe nicht was das beweisen soll. Man sollte sich eher fragen warum die videos aus dem hotel gegenüber nicht schon lange veröffentlicht wurden. Was haben sie zu verbergen? Herr Bröckers der pilot alleine kann es nicht sein. Den würde man siche rauch nicht bei dem hotelvideo winken sehen.
Beitrag von karsten / Veröffentlicht um 12:43 - 20.07.06
@FM: "Herr Bröckers der pilot alleine kann es nicht sein. Den würde man siche rauch nicht bei dem hotelvideo winken sehen."
Wissen tut man nichts ! Spekulieren darf man mal:
- Vielleicht gibt es an den Flugzeugen irgendwelche Auffälligkeiten die der offiziellen Theorie widersprechen und die in der Großaufnahme überdeutlich sichtbar würden ?
- Vielleicht hat man einfach darauf gewartet und gebaut daß es Leute geben würde die das ganze hinterfragen (was ja insbesondere in den USA besonders häufig vorkommt) - um deren Hypothesen zu widerlegen muß man das Material beschlagnahmen, nicht veröffneltichen und dann häppchenweise freigeben.
Zwei mögliche Gründe dafür warum es so passiert ist wie es ist .. deshlab ist eine Ausschlußdiagnose wie du sie durchführst fragwürdeg.
Ich kenne Leute die ein solches Mannöver hinkriegen. Mein derzeitiger 'Flugleher' hat mir letzte Woche anschaulich demonstriert wie man Faxen machen kann (mir wäre beinahe schlecht geworden) und dabei exakt über einer Linie fliegen kann - nicht mit einer Boeing, aber immerhin mit einem Fluggerät. Selbiger hat derartige Faxen auch schon mit einer 737 gemacht, allerdings nur auf dem simulator (man sagt daß man darüber bei der Lufthansa heute noch spricht). Der Knackpunkt ist: Der Mensch ist einst Starfighter geflogen - und die lernen wie man so fliegt.
Was allerdings den Einfluß der Wakes (weil Bodennähe) bei diesen Geschwindigkeiten angeht möchte ich mir kein Urteil erlauben, aber Markus Kirscheneck von Cockpit hat dies mal bei einem Telefonat angesprochen und dieses Mannöver dahingehend als höchstkritisch bezeichnet.
Dennoch, unmöglich ist dieses Mannöver nicht, aber man braucht dabei jemanden am Knüppel der sein Flugzeug genau kennt. Da isses nicht damit getan daß man das auf dem M$ Flightsim geübt hat. Derartige Mannöver muß man gezielt üben oder man muß über jahrelange Erfahrung verfügen, dann geht sowas.
Beitrag von Beat Conradin Oschwald / Veröffentlicht um 17:36 - 20.07.06
Was muss jemand tun, der eine offensichtliche Wahrheit mittels einer total absurden Lüge zu bergen sucht? Er muss möglichst viel Verwirrung stiften - soviel, dass keiner sich mehr auskennt. Auf diese Weise erreicht man erstens, dass interessierte sich in Grabenkämpfen verlieren, und zweitens dass alle Welt das Gequassel nicht mehr hören will und folglich das Thema gemieden wird.
Bei aller kriminalistischer Spitzfindigkeit und den vielen, sicher ehrenhaften, Versuchen, diese Sache hier aufzuklären geht aber noch etwas weiteres flöten: Die Diskussion und das Verständnis der historischen Bedeutung aller Ereignisse des 11.09.2001.
Herr Bröckers, sie hatten es in ihrem Kapitel über die Konspirologie doch sehr schön gesehen, als Struktur. Kennen Sie Jean Baudrillards Analysen dazu? Er kleidet ihre Struktur und ihre Recherchen in ihre Gestalt, er verleiht dem Ganzen Gerippe aus Fakten, Fälschungen und unterdrückten Beweisen quasi die Kleider. (Jean Baudrillard, Der Geist des Terrorismus, Passagen verlag, ISBN 3-85165-610-5)
Ich persönlich sehe es so: niemand will letztlich wirklich wissen, warum diese Türme gefallen sind, zusehr berührt es die inerste Seele unserer Zivilisation - es markiert das unwiderrufliche Ende. Das Ende einer ganzen Weltform, der des sogenannten "Westens". Einer Welt, die nurmehr im Fortschreiten einer Simulation von Grösse, ihrer inneren Untergangssehnsucht erlegen, in der Analys der eigenen Katastrophe kreist, welche im Zusammensacken des World Trade (!) Centers zum unübersehbaren Bild und Symbol aufgestiegen ist. Im Prinzip deswegen, weil alle es so gewollt haben, mehr oder weniger heimlich. Entsetzen und Genugtuung, direkt erlebt - der finale Showdown als Reality Show mit Gänsehautgarantie. Es ist, als würden wir unserer eigenen Beerdigung beiwohnen und gleichzeitig klatschen wie weinen und sterben. Das ist die Antwort auf die Frage: Warum eine Zivilisation überhaupt ein derartiges Ereignis inszeniert. Deswegen auch diese schier unentwirrbaren Verknüpfungen, aus kriminalistischer Sicht. Genau genommen also waren es weder die schaurigen Schreckgespenster Al Quaeda, CIA, gar Ausserirdische oder Geschäftemacher, nein, alle gemeinsam. Jeder hat sein Scherflein beigetragten um das Bild und das Symbol zu schaffen, welches der "Ausweis" oder die "Identitätskarte" unserer Zivilisation ist.Im Grunde eine Art kollektiver Zwang. Klingt verrückt, ich weiss.
Dank Palmström wird Spengler niemals Recht gehabt haben können! ;o)
MfG Beat Conradin Oschwald
Beitrag von fnordus maximus / Veröffentlicht um 23:42 - 20.07.06
@karsten
Ich denke nicht, dass das manöver unmöglich ist aber du hast mich auf etwas gebracht. In einem dieser filme zum thema wurde ein feuerwehrwagen gezeigt welcher hinter die turbinen eines flugzeugs gefahren wurde. Dieser wurde weggeblasen. Meine frage ist jetzt warum das da nicht passiert ist? Die zeugen sagen zwar verschiedenes aber sie waren ja wohl anscheiend alle recht nah. Wieso ist ihnen nichts passiert? Waren die triebwerke aus oder langsam? Ist es dann noch möglich dieses manöver zu fliegen?
Beitrag von fandango / Veröffentlicht um 11:04 - 24.07.06
Leute hört auf mit dieser Haarspalterei ! Das höchstgesichertste Militärgebäude der Welt ( Pentagon ) hat eine Radar-Freund-Feind-Kennung ! Jeder billige 4.Welt Staat schützt so seine Einrichtungen. Alles was unerlaubt in die Pentagon Bannmeile eindringt, wird automatisch liquidiert ! Wenn das nicht geschieht, was folgert Ihr daraus ? Osama hatte die Kennung ausser Kraft gesetzt von Tora-Bora aus, wo er auf seinem stinkenden Kamelfell in der Höhle lag ? Wer das glaubt von Euch Kollegen,...dream on !