Mathias Bröckers
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Home > Writersblogs > Writersblog von Mathias Bröckers.
Writersblog von Mathias Bröckers.
28. August 2006
Osama Who ?
Bereits Anfang Juni hatten wir hier gemeldet, das laut FBI in Sachen 9/11 gegen Osama Bin Laden keine Beweise vorliegen. Mittlerweile sieht sich auch die Washington Post genötigt, über die Nebensächlichkeit, dass gegen den angeblichen Haupttäter und Chefplaner des Massenmords nichts vorliegt, zu melden:
"From this point of view, the lack of a Sept. 11 reference suggests that the connection to al-Qaeda is uncertain."
In der Tat: dass der "Überaschungsangriff" von OBL aus einer afghanischen Höhle geplant und organisiert wurde ist heute nicht nur "unsicher", sondern widerlegt: jeder Schritt von Atta & Co. war, wie die Veröffentlichungen über das Pentagon-Programm "Able Danger" zeigten, überwacht und Kontrolliert, und zwar seit Anfang des Jahres 2000. Das erwähnt die WaPo, natürlich, nicht, sondern behauptet:
"Exhaustive government and independent investigations have concluded otherwise, of course, and bin Laden and other al-Qaeda leaders have proudly taken responsibility for the hijackings."
Schön wär's, aber : weder waren die Ermittlungen der Regierung "erschöpfend" - die Auslassungen im 9/11-Report der Untersuchungskommission sind Legion - noch hat Bin Laden irgendwo die Verantwortung übernommen, außer auf völlig dubiosen, von der CIA "gefundenen" Videos und zweifelhaften Tonbändern.Aber ohne einen probaten Oberschurken geht es zum 5. Jahrestag eben auch nicht und deshalb muß er es auch ohne Beweise, of course, gewesen sein...
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Kommentare
Beitrag von karsten / Veröffentlicht um 18:59 - 28.08.06
Offtopic:
http://www.youtube.com/watch?v=DzR-q0ijbV0
Kennt das jemand ? (Angeblich offizielle Flugschreiberaufzeichnung des P-Mannövers, AA77, 9/11/2001, Wash DC).
Wie gesagt, ich kenne mittlerweile Leute die sowas können oder könnten.
Die Steuereingaben sind erstunlich (leider sind keine Seitenrudereingaben enthalten), insbesondere im letzten part. In Bodennähe mit einer Boeing 45 Grad und steiler zu fliegen (ich hab' mal ausgerehnet daß es etwa 60 Grad sein mußten, aber die Route ist auch eine andere als hier eingezeichnet) - da muß man schon verdammt gut fliegen können. Dann auch noch bei der Geschwindigkeit. Nach meinem 'Gefühl' (kenne die Daten nicht, kann auch optisch täuschen) war für diese Geschwindigkeit und die Enge der Kurve die hier präsentierte Querneigung zu gering, aber das kann, gerade bei einer 3D-Animation, auch optisch täuschen.
Immer daran denken: je steiler die Kurve desto anspruchsvoller wird es die 'Höhe' zu kontrollieren.
Wie dem auch sei: Urteile jeder selbst.
Beitrag von Karla / Veröffentlicht um 04:06 - 29.08.06
Die Recut-Version von Loose Change 2 gibt es jetzt mit deutschen Untertiteln. Bitte den Link verbreiten!:
http://video.google.de/videoplay?docid=-7859909765349743827&q=loose+change
Beitrag von Andreas / Veröffentlicht um 11:40 - 29.08.06
@karsten wenn du nen autopiloten hast, dem du die ALT daten eingibst und immer wieder aktualisiertst, dürfte es kein problem sein, die höhe zu halten. brauchst dich nur auf den kurs konzentrieren. für mich ist eher die frage, wie ne kiste bei solch einer geschwindigkeit und diesen querneigungen nicht einfach auseinanderbricht. die kisten sind begrenzt belastbar.
Beitrag von Ritter99 / Veröffentlicht um 17:52 - 29.08.06
@ begrenzt belastbar
im Gegensatz zum (amerikanischen) Wähler, die sind nämlich mit beliebig vielen PR-Geschichten belastbar.
Beitrag von Sitting-Bull / Veröffentlicht um 18:39 - 29.08.06
Da flog nur kein Autopilot, sondern nach offizieller Lesart manuell mit kleinen GPS-Sendern gesteuert...
Beitrag von Blaubeere / Veröffentlicht um 18:59 - 29.08.06
Also, für mich persönlich ist es immer wieder erstaunlich, wie eine große Boeing in diesem kleinen Loch im Pentagon verschwinden konnte und dabei zwar kaum Trümmerteile hinterließ, sich dafür aber durch drei Gebäuderinge hindurchfraß. Aber viel, viel beunruhigender für mich ist die Frage - Wenn ins Pentagon, über Shanksville, beim WTC, wenn also überall dort vielleicht gar nicht mehr die "echten" Passagiermaschinen beteiligt waren, wo um alles in der Welt sind dann die Passagiere abgeblieben? Das ist eine der Fragen, die mich wirklich frösteln lassen.
Beitrag von karsten / Veröffentlicht um 20:33 - 29.08.06
"wenn du nen autopiloten hast, dem du die ALT daten eingibst und immer wieder aktualisiertst, dürfte es kein problem sein"
Nun, der FMC kann ein Höhenprofil, das ist wahr ... aber das muß man auch eingeben. Es geht ja nicht darum die Höhe zu halten, das Flugzeug befand sich ja im Sinkflug (ja, der ist auch in den Autopiloten programmierbar).
Also so einfach ist das jedenfalls nicht ... nicht bei dieser Geschwindigkeit und auch nicht bei dieser Querneigung (45 Grad und mehr). Es ist sicherlich machbar !! Ich kann auch 45 Grad Kurven fliegen (und steiler) und dabei die Höhe halten (gehört ja zum Prüfungsumfang), aber mit einer Boeing am Rande der Belastung und bei diesen Geschwindigkeiten ist das sicherlich anspruchsvoll.
", die höhe zu halten. brauchst dich nur auf den kurs konzentrieren. für mich ist eher die frage, wie ne kiste bei solch einer geschwindigkeit und diesen querneigungen nicht einfach auseinanderbricht. die kisten sind begrenzt belastbar."
In der Luftfahrt gilt: dokumentierte Belastungsgrenze ist Bruchlast/1.5. Auch andere Parameter sind sehr konservativ gerechnet. Ein Beispiel für den ollen Falken auf dem ich derzeit rumreite: Der hat eine maximale Seitenwindkomponente von 25 km/h (so weit ich weiß ... hab' jetzt schon lange nimmer ins Flughandbuch geguggt) für Start und Landung, ist aber bei 40 km/h und mehr noch problemlos landbar. Die giftige Plastik-Grob auf der ich früher herumgeritten bin ließ sich bei diesen Windgeschwindigkeiten allerdings nur noch mit einem Trick landen (vorhalten und am Boden das negative Wendemoment ausnutzen und hoffen daß man keine Böe verbraten kriegt).
Unterschiedliche Flugzeugbauer berechnen also unterschiedliche Sicherheiten, aber prinzipiell gilt: Konservativ rechnen.
Bei einigen Kleinflugzeugen sagen die Flugzeugbauer gar daß man locker mal 20-30 km/h über den roten Strich gehen kann, der je nach Flugzeug bei 210-250 km/h liegt (also gute 10 %). Bei einer Boeing ist der natürlich variabel, je nach Dichtehöhe, und die Grenzen sind sicheer etwas enger gesteckt (wegen Wirtschaftlichkeit und naütlich prozentual kleineren notwendigen Toleranzen).
Natürlich macht die Struktur das nicht allzu lange mit, aber 45 Grad sind einfach nur mal 1.5 g .... und ruhig war es an diesem Tag auch.
@Sitting-Bull :
Hä ?? Wie jetzt ?
Also manuell oder durch einen GPS Sender (?? warum Sender ??) gesteuert ? Wie soll das denn gehen und warum soll der FMC nicht verwendet worden sein, wenn schon mit Navigationshilfe (was absoluter Quatsch ist, weil das Pentagon sieht man auch so, ist ja nicht so klein).
Also wer sowas schreibt, der denkt sich irgend welche komischen Geschichten aus, ohne über den Stuß nachzudenken den er verzapft.
aber in dieser Beziehung ist ja ohnehin viel Stuß verzapft worden.
Das was Andreas gesagt hat ist gar nicht so dumm ... ich stell' mir das nur ein bischen schwierig vor zur richtigen Höhe am richtigen Ort zu sein ..... und das eben bei dieser Geschwindigkeit da isses doch wirklich einfacher per Hand zu steuern. Die Kurve kann der (Standard) Autopilot jedenfalls nicht, weil die maximale Querneigung von 30 Grad von diesem nicht überschritten wird.
Beitrag von Sitting-Bull / Veröffentlicht um 22:59 - 29.08.06
Manuell, also so mit Händen an der Steuerung, das GPS war nur zum Zurechtfinden.
On August 22, Jarrah attempted to buy four Global Positioning System (GPS) units from a pilot shop in Miami. Only one unit was available, and Jarrah purchased it along with three aeronautical charts.
http://www.9-11commission.gov/staff_statements/staff_statement_16.pdf#search=%22911%20terrorists%20bought%20gps%20%22
Habe irgendwo noch mal was drüber gelesen, muss aber suchen...
Beitrag von Andreas / Veröffentlicht um 12:08 - 30.08.06
also, was ich wirklich nicht schnalle ist, man kann einen sinkflug im autopiloten programmieren, wenn du die entfernung zum ziel weißt. du gibts einfach die ALT daten ein, bestimmst die sinkrate und wirst dann schon so ungefähr auf die entsprechende höhe sinken. doch hat das pentagon keinen ILS, da es ja kein flugplatz ist und ob vom pentagon VOR signale gesendet werden, glaub ich kaum. somit läßt sich nur schwer die entfernung zum ziel einschätzen. ok, vielleicht kann man aus einer höhe von 4000 fuß solch ein gebäude erahnen, doch muß man die stadt schon mal von oben gesehen haben, um zu wissen, wo das pentagon liegt. wie konnten sich die highjacker eigentlich so sicher sein, dass kein tiefdruckgebiet heraufzieht, was solch ein flugmanöver manuell absolut unmöglich gemacht hätte. meiner meinung nach muß vorher für alle flieger ein flugplan erstellt worden sein. es wär mal cool, wenn sich hier ein berufspilot äußern würde, nicht hobbyflieger, wie wir.
Beitrag von karsten / Veröffentlicht um 15:08 - 31.08.06
@andreas:
Zu den Berufspiloten siehe Link auf Medienanalyse (letztes Drittel): http://www.pumpitout.com/audio/jackblood2906.mp3
BTW: mein letztes Posting wurde zensiert :( Schreib mir mal ne Mail bitte grolo@kthamm.de
Beitrag von karsten / Veröffentlicht um 10:49 - 01.09.06
"so sicher sein, dass kein tiefdruckgebiet heraufzieht"
es gibt da etwas was man Wettervorhersage nennt :)
Als Flieger weißt du was METARS, TAFS sind, was GAFOR ist (die kannst Du hoffentlich alle lesen).
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