Mathias Bröckers
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Home > Writersblogs > Writersblog von Mathias Bröckers.
Writersblog von Mathias Bröckers.
1. Mai 2007
Die CIA und das Heroin.
“Wir bekämpfen den Terrorismus, da können wir uns nicht auch noch um das Drogenproblem kümmern” – so oder so ähnlich lauten die Statements von Offiziellen, wenn sie auf die wachsende Opiumflut aus Afghanistan angesprochen werden. Seit USA und NATO in Afghanistan einmarschiert sind, ist die Opiumernte nach UN-Angaben um mehr als das 30-fache gewachsen: von 185 in 2001 auf 6.100 Tonnen 2006. Diese bringen zwischen 120 und 190 Milliarden $– nicht den afghanischen Bauern, die für den Rohstoff nur einen Hungerlohn erhalten, sondern in die Kassen des organisierten Verbrechens, westlicher Finanzinstitute, der Geheimdienste und des Terrorismus. Wären es allein die “Taliban” und die “Warlords”, die von diesem Geschäft profitieren, sie hätten mit dieser Kriegskasse die ungeliebten Invasoren längst vertrieben, doch der Löwenanteil der Drogenprofite landet eben nicht im afghanischen Hinterland sondern in westlichen Metropolen. So ist es auch zu verstehen, dass die internationale “Schutztruppe” ISAF und die nationale Armee den Opiumanbau mittlerweile mit Radiospots fördern, wie mit diesem, den der “Guardian” zitiert:
"Respected people of Helmand. The soldiers of ISAF and ANA do not destroy poppy fields. They know that many people of Afghanistan have no choice but to grow poppy. ISAF and the ANA do not want to stop people from earning their livelihoods."
Ja, es sind echte Gutmenschen, die Freunde der ISAF, die den armen Bauern nicht das letzte Brot rauben wollen. Etwa 1 % der Heroin-Millarden kommt ja tatsächlich bei ihnen an. Was mit den restlichen 99 % passiert, darüber breitet sich in den Großmedien der Mantel des Schweigens. Nachlesen kann man es unter anderem bei Alfred McCoy ”Die CIA und das Heroin”
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Kommentare
Beitrag von Klaus / Veröffentlicht um 15:03 - 01.05.07
Hallo Herr Bröckers,
dass unsere "Freunde" von der CIA und anderen Organisationen dort offen mit der Opium-Prodution beschäftigt sind, ist lange bekannt. Damit die dann auch nicht zufällig von einem übereifrigen Drogenfahander im Westen aufgegriffen werden, werden die Erzeugnisse zumeist über die "Diplomatenpost" oder einen "Sonderflug " der CIA ins Land gebracht. In den Bestimmungsländern angekommen, werden die Drogen ausgeladen und "Terroristen", die man gerade auf der Straße "gefunden" hat, werden dann eingeladen und verschleppt.So oder anders wird's dann laufen.
Gruß Insider
Beitrag von Colonel Gallito / Veröffentlicht um 15:15 - 01.05.07
OT: Die rechte Hand Bin Ladens #31337 ist mal wieder tot: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,480377,00.html
Sagt jedenfalls der Alibiname aus dem Umerziehungsmagazin.
Beitrag von gf / Veröffentlicht um 17:45 - 02.05.07
Ach so ist das also. Die CIA produziert in den besetzten Ländern im großen Stil Drogen, aus denen dann das westliche Finanzkartell die Gewinne schöpft. Gleichzeitig werden die Moslems scharf gemacht, im Sinne von Aufstacheln zu Terrorismus - kein Wunder bei den Taten der Amerikaner. Das Ergebnis ist dann ein widerwärtiger Hybridterrorismus, initiiert durch die amerikanische Glücksspiel-und Drogenmafia, ausgeführt durch gewaltbereite und gewaltwillige Islamisten, unterstützt durch Umerziehungsmagazine.
Na toll. In der Schule habe ich noch gelernt, daß Medien die vierte Gewalt im Staate sind. Wenn nun aber das gesamte "wirtschaftsfaschistische Medienbordell" in allen seinen Aktionen gleichgeschaltet ist - und vice versa die islamistischen Terroristen, die Opiumbauern und Achmadinetschad-Führer das Gegenstück dazu bilden - wo ist dann der Sinn von dem Ganzen? Was ist hier eigentlich Ursache und was ist Wirkung? Irgendjemand hat das Ganze hier kürzlich eine Art "verschränktes quantenphysikalisches Experiment" genannt, dem kann ich nur immer mehr zustimmen.
Läßt sich das alles überhaupt irgendwie verbessern, auflösen, bereinigen? Ich glaube nein, jedenfalls nicht in der vorliegenden Form. Es bräuchte dazu wohl einen "Durchschüttler" von außen, zum Beispiel LSD, das durch Flugzeuge im großen Stil versprüht werden würde. Ansonsten sehe ich für diesen insgesamt üblen Prozeß endlose Wiederholungen, Repetierschleifen und durchsichtige Nachahmungsmanöver.
Ist das Ganze nicht nach so vielen Jahrhunderten mittlerweile total verschlissen? Immer wieder Krieg, schmutzige Aktionen, durchsichtige Lügen? Daß die Beteiligten das nicht inzwischen satt haben! Ich staune.
Beitrag von Colonel Cornbelt / Veröffentlicht um 21:39 - 03.05.07
@Ola Gallito! Die Güllepumpen vom Speigel sind so auf die Fabrikation von diesen Sockenpuppen fixiert, daß sie demnächst die Bösewichterliste von Karl May anzapfen werden: 'der Schut' wird dann Osamas Statthalter in Kurdistan, etc...
Beitrag von enri / Veröffentlicht um 17:27 - 04.05.07
Was habt ihr gegen Drogen!?
Sollen soch lieber die Amis die Kohle einsacken, als irgendwelche behinderten Südamerikaner(Koks) oder irren Talibahn(Opium).
Das Problem ist doch eher, das die ganzen Leute sich lieber irgend ein syntetischen Scheiß reinballern als gutes altes Opium zu rauchen.
Leute mit erwas mehr Geld, können sich Koks leisten. Aber die meisten Ossis müssen sich irgend einen Scheiß aus Osteuropa reinpfeifen. Aber Ossis sind hart im nehmen.
Das ist aber ein westliches Problem. Irgendwie sind wir zu unentspannt für Opium.
Die sollen Opium und Kiffe legalisieren. Dann saufen uach nicht mehr so viele Leute. Und man kann auch wieder im OSten Urlaub machen, ohne Angst zu haben das 100te besoffene Jugentliche randale machen. Aber nie am 1. Mai.
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