Mathias Bröckers
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Home > Writersblogs > Writersblog von Mathias Bröckers.
Writersblog von Mathias Bröckers.
27. Juni 2006
Frühstückseier.
Wie gefährlich die von Mobiltelefonen ausgehende Strahlung ist, wird immer noch heftig diskutiert - jetzt haben zwei russische Journalisten in einem Experiment immerhin gezeigt, dass sie auch nützlich sein kann - zum Eierkochen.Vor allem für Campingfreunde dürfte die wasserlose Frühstücksei-Bereitung interessant sein, zwischen zwei Handys ist ein "4-Minuten-Ei" in 65 Minuten fertig...
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Kommentare
Beitrag von Andreas / Veröffentlicht um 12:07 - 27.06.06
dann wissen wir ja, was enri täglich 8 stunden an seinen beiden ohren kleben hat. ich dachte immer sein hirn wäre weich gekocht. so kann man sich irren.
enri, wenn du die handys ab jetzt nur noch für 2 min täglich an die ohren hälst, besteht die möglichkeit, nicht schon mit 50 inkontinent zu werden!!
wünsch dir viel glück!!!
Beitrag von karsten / Veröffentlicht um 14:47 - 27.06.06
http://www.oekotest.de/cgi/ot/otgs.cgi?suchtext=&doc=19445
Ist das gleiche wie mit 9/11 ... durch Schwachköpfe wie den Verfasser des verlinkten Artikels wird jede ernstzunehmende Kritik ad absurduum geführt:
"Wir stellten fest, dass von den Geräten erhebliche gesundheitliche Risiken ausgehen können. Denn die digitale Übertragung im Mobilfunk funktioniert mit gepulsten elektromagnetischen Feldern: Die hochfrequenten Strahlen der D- und E-Netze werden 217 mal pro Sekunde unterbrochen, also mit 217 Hertz gepulst."
Nein ! Die Sogenannte niederfrequente Pulsung ist nicht das Problem ! Das Problem ist die frequenzmäßige Nähe zur Eigenfrequenz von bipolaren Molekülen (wie beispielsweise H2O., vgl Microwellen) und die dadurch angeregte Schwingung. Zu überprüfen wäre auch noch die Auswirkung auf die Ionenkanäle in den Zellmembranen. Mobiltelefone strahlen im Gigahertzbereich eine relativ hochenergetische elektromagnetische Strahlung ab (im Milliwattbereich). Diese wirkt (das kann man über Temperaturerhähung nachweisen) eben auf die umgebenden Moleküle so daß diese vermehrt anfangen zu schwingen. Hierdurch kann es zum einen mutmaßlich zu Fehlfunktionen im Zellstoffwechsel kommen, zum anderen können langkettige Moleküle (wie beispielsweise RNA oder DNA Moleküle, aber auch andere), wenn diese im Takt der erregenden Oszillation schwingen (Stichwort Resonanzkatastrophe) bersten (Atombindungen reißen). Dies kann beispielsweise bei DNA-Molekülen zur Chiasmabildung oder anderen Mutationen führen.
BTW: Auch wenn das übertragene Nutzsignal digital (also in serieller Übertragung uncodiert gepulst ist): GSM verwendet ein Phasenmodulationsverfahren (ähnlich wie der Farbzeiger bei TV-Farbsignalen wie beispielsweise PAL) .. die Ampulitude des Signals bleibt in kurzen Intervallen betrachtet gleich (wird in Framelänge 'gepulst' ... das sind die 217 Hz ... und ggf von der Intensität in relativ großen Zeitabständen nachgeregelt), lediglich die Phase des Signals ändert sich (würde sonst noch mehr im Radio stören, das kann man mittels Fouriertransformation leicht nachweisen). DAS SIGNAL IST NICHT GEPULST, zumindest nicht im hochfrequenten Bereich. Das mit der 217 HZ Pulsung geschieht aufgrund der Timeslices, die GSM benutzt. Diese setzt die Strahlungsintensität eher herab als herauf (deshalb weil über die Zeit im Mittel die effektive Abstrahlung geringer ist ... PCM-Prinzip).
Das ist genau so schwachsinnig wie jene Aussagen von Studien (böse Zungen behaupten Vodafone hätte diese in Auftrag gegeben) die sich auf die Temperaturerhöhung fokusieren ... das ist absolut kein Indiz für eine Ungefährlichkeit (ganz im Gegenteil), denn unterschiedliche Moleküle schwingen, je nach Ladung, Bipolarität, Masse und Größe auch unterschiedlich stark. Alleine die Tatsache daß es eine Temperaturerhöhung von 0.4 Grad gibt sollte einen nachdenktlich stimmen.
Beitrag von Jörg Cappallo / Veröffentlicht um 13:50 - 28.06.06
Die Erfahrung, dass das Ohr heiß wird bei längerer Handybenutzung hat sicherlich schon jeder Benutzer gemacht.
Die Auswirkung auf die Eierköpfe, die immer noch unbedarft ihr Handy benutzen, ist aber leider erst nach Entfernung der Schale sichtbar.
In 10-15 Jahren wird auf die Handyindustrie eine Schadenersatzwelle zurollen, die zu einem Supergau der Versicherungen und der Hersteller führen wird. Spätestens dann werden es auch Eierköpfe begriffen haben, soweit die Substanz noch dafür vorhanden ist. Aufgrund der räumlichen Nähe zum brocaschem Sprachzentrum dürfte allerdings die Artikulationfähigkeit zwischenzeitlich so gelitten haben, dass "Begrifflichkeit" höchstens in Gebärdensprache zum Ausdruck kommt. Wir dürfen uns auf interessante und unterhaltsame Gerichtsprozeße freuen.
Beitrag von Jörg Cappallo / Veröffentlicht um 15:27 - 28.06.06
Ich will auch als weiterführenden Aspekt mal ins Gespräch bringen:
Ist die Entwicklung einer Technik und der Verbreitung nur durch eine Kosten/Nutzen-Analyse gerechtfertigt oder sind nicht doch weitergehende Aspekt wesentlich entscheidender. Also die Frage nach der Ehtik von Technik. Das wir damit mittlerweile global ein Problem haben, dürfte auch Handybenutzern aufgefallen sein. Smilie Das wir unzureichende staatliche und wissenschaftliche Kontrollmechanismen haben, um unabhängig diese Fragen auch nur im Ansatz zu klären, ist wohl auch unzweifelhaft. Dass aber die Verbraucher sich selber heute zunehmend in die Argumentationen von Verkaufsstrategen der Industrie einlullen und vor den Karren spannen lassen, das ist mehr als ...... tja. bedenklich?, und zeigt wie gut das Gehirn durch mediale Beinflussung doch geprägt werden kann.
Wie das bei den Handys funktioniert: Es werden Statussymbole mit den Handys vernüpft. Das Handy wird mit Tuningteilen, wie früher die Barbiepuppe versehen. Genau diese Gefühle soll das auch wecken. Die Frage nach Sinn/Unsinn der dahinterliegenden Technik, oder deren Gefahren geht unter in einem Gefühlsrausch der Begehrlichkeiten.
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