Mathias Bröckers
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Writersblog von Mathias Bröckers.
9. August 2007
Die neue Heroinschwemme - Bundeswehr sei Dank!
Wer ermöglicht die größte Heroinschwemme aller Zeiten ? Richtig - es sind die Militärs der USA, Großbritanniens und der deutschen Bundeswehr, die mit dem Geld ihrer Steuerzahler dafür sorgen, dass in Afghanistan soviel Heroin produziert wird wie nie zuvor. Vor der Invasion des Landes wurde in Afghanistan nur Mohn angebaut und Opium exportiert, jetzt verarbeiten große Fabriken den Rohstoff zu Heroin. Die Kolonnen schwarzer Jeeps, die den begehrten Stoff dann über Usbekistan Richtung Westen transportieren, werden an der Grenze nicht kontrolliert - an dem hochmodernen, mit EU-Geldern finanzierten Kontrollequipment zur Eindämmung des Drogenhandels werden sie vorbeigewunken.
Darüber schreibt der ehemalige britische Botschafter in Usbekistan, Craig Murray, der dieses Treiben von 2002 bis 2004 beobachtet hat, in einem erhellenden Artikel, den man jedem Knallkopf, der mehr Truppen für Afghanistan fordert, um die Ohren schlagen müßte.
Zudem nennt Murray auch erstmals ein nachvollziehbares Motiv für den in Lodon vergifteten Ex-KGB-Agenten Litvinenko:
"My knowledge of all this comes from my time as British Ambassador in neighbouring Uzbekistan from 2002 until 2004. I stood at the Friendship Bridge at Termez in 2003 and watched the Jeeps with blacked-out windows bringing the heroin through from Afghanistan, en route to Europe.
I watched the tankers of chemicals roaring into Afghanistan.
Yet I could not persuade my country to do anything about it. Alexander Litvinenko – the former agent of the KGB, now the FSB, who died in London last November after being poisoned with polonium 210 – had suffered the same frustration over the same topic.
There are a number of theories as to why Litvinenko had to flee Russia. The most popular blames his support for the theory that FSB agents planted bombs in Russian apartment blocks to stir up anti-Chechen feeling.
But the truth is that his discoveries about the heroin trade were what put his life in danger. Litvinenko was working for the KGB in St Petersburg in 2001 and 2002. He became concerned at the vast amounts of heroin coming from Afghanistan, in particular from the fiefdom of the (now) Head of the Afghan armed forces, General Abdul Rashid Dostum, in north and east Afghanistan.
Dostum is an Uzbek, and the heroin passes over the Friendship Bridge from Afghanistan to Uzbekistan, where it is taken over by President Islam Karimov's people. It is then shipped up the railway line, in bales of cotton, to St Petersburg and Riga.
The heroin Jeeps run from General Dostum to President Karimov. The UK, United States and Germany have all invested large sums in donating the most sophisticated detection and screening equipment to the Uzbek customs centre at Termez to stop the heroin coming through.
But the convoys of Jeeps running between Dostum and Karimov are simply waved around the side of the facility.
Litvinenko uncovered the St Petersburg end and was stunned by the involvement of the city authorities, local police and security services at the most senior levels. He reported in detail to President Vladimir Putin. Putin is, of course, from St Petersburg, and the people Litvinenko named were among Putin's closest political allies. That is why Litvinenko, having miscalculated badly, had to flee Russia.
I had as little luck as Litvinenko in trying to get official action against this heroin trade. At the St Petersburg end he found those involved had the top protection. In Afghanistan, General Dostum is vital to Karzai's coalition, and to the West's pretence of a stable, democratic government." Weiter hier.
Kommentare
Beitrag von gf / Veröffentlicht um 16:33 - 13.08.07
Wieso lesen wir nichts in den Massenmedien von dem Faktum, dass der Opiumertrag seit dem US-Einmarsch in Afghanistan um den Faktor 100 - also um 10.000 % - nach oben explodiert ist? "Stiefel Online" schweigt jedenfalls und berichtet lieber über den Besuch von Präsident Sarkozy auf George W. Bushs Familienanwesen. Der wurde dort mit einem überdimensionierten Motorboot (=Penis, Spermium) 25 min aufs Meer rausgefahren, weswegen er gleich mal Amerika ganz toll gelobt hat. Sein Unterwerfungsverhalten hier: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,499624,00.html
Stiefel Online schreibt folgerichtig von "mannhaftem Eintreten", "Männerfreundschaft", "alliiertem Führer" und "Sarko, dem Amerikaner".
Meine Meinung: weltweit ist ein knallhartes Machtgerangel im Gange, das a) die Medien nicht richtig einordnen können und b) auch nicht richtig einordnen wollen. Über die Gründe lässt sich spekulieren.
Spekulation zu a), dem Nicht-Können: es handelt sich hier ja nicht um "harte wissenschaftlich-lexikalische Nacktfakten", die man intellektuell seziert und gegrillt im "Cicero" als Häppchen darreicht. Sondern es geht um "mystische Esoterik-Verschwörungs-Fäden", die das Geschehen durchwirken. Das Machtgefüge durchwebt die eben Realitäten wie ein giftiger Schimmelpilz. Nicht jeder Journalist erkennt eben diese Myzelien, aus mangeldner Vorstellungskraft, aus Positionierung innerhalb dieses Myzels oder auch aus Co-Abhängigkeit von diesem Geflecht. Ausserdem sind Journalisten Teil dieses Pilzgestrüpps, denn sie manipulieren die Masse und üben dadurch wiederum Macht aus.
Spekulation zu b), dem Nicht-Wollen: dieses ist wiederum verflochten mit Punkt a), dem Nicht-Können. Es gibt Überschneidungsbereiche. Das Nicht-Wollen spielt sich auf der materiellen Ebene ab. Denn der gewöhnliche Mainstream-Journalist ist finanziell und emotional abhängig von seinem Auftraggeber, wie zum Beispiel dem EhNaMag, der SZ oder der FR. Wenn er nicht das liefert, was die Zeitung wünscht, läuft er Gefahr, ausgegrenzt zu werden und schlimmstenfalls seinen Job zu verlieren. Deshalb ist das vergleichsweise herangezogene "Geflecht" auch so effektiv. Mir fällt an dieser Stelle verschimmeltes Apfelmus ein. Die sichtbaren Schimmelhauben sind keineswegs der ganze Schimmel. Nein, dieser dringt wurzelartig in die gesamte darunter befindliche Materie ein. Man muss schon dicke Schichten abschöpfen, um den Rest geniessbar zu halten, oder aber das ganze Glas ist ungeniessbar.
Noch etwas im Zusammenhang mit dem Sarkozy-Besuch auf dem Anwesen der Bushs. Meiner Meinung nach wird knallhart besprochen, wie man Russland nuklear filetieren könnte. Sarkozy wird einen Bunkerplatz angeboten bekommen haben - falls es schiefgeht. In Heiligendamm war Putin ja leider dabei, deswegen hatte Bush ja auch diese Magenverstimmung. Also besprechen sie es auf der Ranch. Angeblich soll Bush ganz Amerika mit einem irrsinnigen Tunnelnetz durchzogen haben, wo ein Überleben auch unter Tage möglich ist. Darüber sollten die Medien mal aufklären, dass dem Bush die Menschen völlig egal sind, und er Sarkozy wegen der französichen Atomraketen in die Sache mit einbinden will.
Die Erträge aus dem illegalen Opiumhandel dienen vielleicht der Finanzierung dieser irrsinnigen Tunnel. Die CIA ist ja eine okkulte Organisation. Gut möglich, dass sie dort mit ihrer der Wissenschaft um 30 Jahre vorauseilenden Forschung ganze unterirdische Städte gebildet haben, in die sich Bush zurückzuziehen gedenkt, wenn er oberirdisch alles in Schutt und Asche gelegt hat.
Aber: und hier kommt die Hoffnung, das wird schiefgehen! Denn niemand der Beteiligtenm hat Lust, einfach unterzugehen. Ich hoffe auf die Kraft des Gebetes. Wenn viele Leute beten, dann wird das George W. Bush flachlegen. Gestern kam ein Film mit Ben Kingsley als Gandhi - so könnte eine friedliche Revolution ablaufen.
Ich vertraue ausserdem darauf, dass sich Mainstreamjournalisten, Wissenschaftler und Politiker auch alternativ informieren. Das Internet ist ja öffentlich. Und dass sie durchschauen, dass Gensaaten der Bevölkerungskontrolle dienen und nicht der Beseitigung von Hunger, ebensowenig wie Waffen Frieden schaffen, sondern Elend, Krieg und Unruhen.
Beitrag von B. Schneider / Veröffentlicht um 11:07 - 14.08.07
Ich nutze diesen Ort, um die Verunglimpfung von Mathias Bröckers und anderen Autoren in einer aktuellen Ausstellung im Auswärtigen Amt in Berlin aufmerksam zu machen. In der dort zur Zeit gezeigten Schau über Israel ist auf einer Tafel zu lesen, Bröckers und andere würden behaupten, im World Trade Center seien am 11.September 2001 keine Juden zu Schaden gekommen, weil der Mossad hinter Anschlägen stecke und diese vorher gewarnt hätte.
Die auch ansonsten nicht besonders gelungene Ausstellung begibt sich damit auf niedrigstes Niveau und liefert auch sicherlich Grund für rechtliche Schritte.
Ich wollte Hernn Bröckers das nur mal zur Aufmerksamkeit bringen, falls er es noch nicht gehört hat.
Beitrag von E+B / Veröffentlicht um 14:15 - 14.08.07
ziemlich dreist, was das AA da so produziert. Kann man dagegen klagen? wäre doch mal was, Steven Jones hat auch einigen Leuten klagen angedroht, sofern sie nicht gewisse Unwahrheiten zurücknehmen. genau das wäre es doch, was die 911 truth braucht - wie wäre es, Bröcki?!?!
Beitrag von Andreas / Veröffentlicht um 02:09 - 16.08.07
nennen wir es das aussätzige amt und mehr ist dem nicht hinzuzufügen! ne klage!? warum? wozu? denen geht der ars... auf grundeis, also lächeln wir! fordernd und heiter! diese antisemitismus mischpoke kennen wir nu zur geüge.
billig, einfach nur billig
Beitrag von Gabor / Veröffentlicht um 11:11 - 16.08.07
Zu :"Britain is protecting the biggest heroin crop of all time" liefert der Spiegel dankenswerterweise das passende Kartenmaterial aus anderem Zusammenhang ( vom 16.08.07 )
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,500152,00.html
NDRANGHETA / Fotostrecke 5 von 5
Beitrag von karsten / Veröffentlicht um 12:01 - 17.08.07
@E&B:
Das auswärtige Amt lacht sich da doch nur einen. Die Hetztrommeln schlagen wieder. Neulich erst gegen Lafontaine (auf ... wie soll's wohl anders sein ... PANORAMA). Göbbelssche Propaganda (oder schnitzlersche Propaganda) in Reinkultur. erbärmlich ... und ich ziehe mich Stück für Stück aus dem Sumpf zurück, als stiller Beobachter. Ich habe keinen Bock mehr mich über die tiefgründige Schlechtigkeit der Menschheit aufzuregen.
Ich gehe lieber dazu über (und das vollzieht sich jetzt nach und nach) mich wieder um meine kleine unheile Welt zu kümmern und die Trümmer/den emotionalen Müll der vergangenen 7 Jahre wegzufegen, da hab' ich genug zu tun. Im engen Umfeld gibt's genügend Trümmerhaufen aufzukehren.
Ich hätte große Lust eine Aussteiger Community zu gründen, am besten am Flugplatz - das ist ein riesengroßes Gelände, die Kasernengebäude wuchern zu - das ideale Rückzuggebiet für Greifvögel (man sagt es gäbe dort auch Adler). Soll das ganze Volk sich kaputt machen lassen zum Wohle der Globalisierung - ich habe keinen Bock mehr für Chaosfirmen wie meinen Arbeitgeber zu arbeiten. Ich kann keinen Quellcode mehr sehen - wenn's wenigstens was ordentliches zu programmieren gäbe, aber den Mülleimer für die Unfähigkeit meiner Vorgänger zu spielen befriedigt einfach nicht ... das ist ein Faß ohne Boden.
Tschuldigung daß ich meinen Frust ablade ... aber das mußte mal sein.
Bekloppte Menschheit!
Beitrag von E+B / Veröffentlicht um 20:42 - 20.08.07
@Karsten: kann dich schon verstehen ... mail mir doch mal auf: franz - dot - keuner ~at~ freenet - dot - de
Beitrag von gerd / Veröffentlicht um 07:02 - 26.08.07
@ Gabor Wege des Heroins http://www.spiegel.de/img/0,1020,943309,00.jpg so etwas kürzer.
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