Mathias Bröckers
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Writersblog von Mathias Bröckers.
27. September 2008
Was ist Geld?
Zum Wochenende (mit Dank an Scho) eine Schulstunde über eine Sache, die alle betrifft aber kaum einer versteht, denn sie wird an der Schule nicht gelehrt: Geld. Allein dieses Unwissen ermöglicht den Kleptokraten und Bankstern ihre Raubzüge. Der Film "Money as Debt" (Geld als Schuld) von Paul Grigon sorgt für die dringend benötigte Nachhilfe:
http://video.google.de/videoplay?docid=6433985877267580603
Kommentare
Beitrag von chapultepec / Veröffentlicht um 21:31 - 27.09.08
ich habe auch daran hingewiesen : (
s.: 19. September 2008 In Zukunft: Feudalismus!
Beitrag von opacalypso / Veröffentlicht um 01:35 - 30.09.08
Mensch Broeckers, das echt jetzt erst geschnallt? 9.11 und die ganze Rüstung die dran hängt, finance, finance, und nochmal finance, und sonst nichts! Wird echt mal Zeit, dass ihr Linken euren Marx, der das Bankensystem auch nie geschnallt hatte, in den staubigen Kleiderschrank zurückhängt. Es sind nichtg die bösen Unternehmer, die werden nur selektiv gepusht, weil sie die aufgeblähten Finanzen decken, den Hebel bilden. Das neue Pearl Harbor schaffte massig DERIVATE. Nur darum gings.
Beitrag von Blaubeere / Veröffentlicht um 10:14 - 30.09.08
Eigentlich sollten in diesem Zusammenhang diejenigen Abgeordneten, die gerade gegen die 700 Mrd. schwere Unterstützung für die Banken stimmten, belobigt werden, haben sie doch offensichtlich etwas mehr Durchblick. Interessant auch die Meldung, daß durch die Ablehnung und die Kursverluste 1,2 Billionen an Börsenwerten "vernichtet" wurden. Wie können Börsenwerte "vernichtet" werden? Offenbar dadurch, daß sie (wie das Geld) im gegenwärtigen System nur eine fiktive Größe sind, die in Krisensituationen wie eine Seifenblase platzen.
Beitrag von Zorro / Veröffentlicht um 18:26 - 30.09.08
Super-Video! Stimmt fast alles! Eine wunderbare Märchenerzähler-Stimme und sogar die Musik ist nicht schlecht - eigentlich ein Muss für Volkshochschulen, Schulen, Erstsemester-Einführungen. Wusste gar nicht, dass in angelsächsischen Raubterritorien eine Einlagenverpflichtung von 1:9 fixiert war. Historisch gesehen gibt es nur die Kleinigkeit zu mäkeln, dass der Kapitalismus, und das heisst: das Kreditunwesen, seine Brutstätte in Norditalien hatte und nicht in Großbritannien - aber geschenkt :)
Vom Stuhl gefallen bin ich nur beim Rockefeller-Zitat von 1991 ("Vielen Dank fürs jahrzehntelange Maulhalten, liebe Chefredakteure"; leider ohne Quelle, grumpf...), aber wundern tut mich das eigentlich auch nicht mehr. So wird das ja auch hierzulande praktiziert, zu bestimmten Anlässen werden die Chefredakteure zusammengetrommelt und zu einem Schweigegelübde aufgefordert. Von wegen "innere Schere", der Informationsboykott zu bestimmten Themen geschieht nicht in der Grauzone des Vorbewussten, sondern beruht auf klaren Anweisungen hin. Nur selten wird das so explizit wie in Redaktionsstatuten der Springer-Presse - keine amerikakritischen Artikel.
Jetzt wird mir auch klar, warum die rockefeller-schäubleschen Kontrollfreaks so scharf darauf sind, das Internet zu domestizieren und warum das Internet in bestimmten Kreisen nur noch als lästige Quasselbude über Verschwörungen gilt.
Beitrag von opacalypso / Veröffentlicht um 21:55 - 30.09.08
Die traurige Wahrheit über Oskar Lafontaine und seine sogenannte Linkspartei:
Sein langjähriger Freund Dominique Strauss-Kahn, der Ende der neunziger Jahre, als Lafontaine das Finanzministerium in Berlin leitete, Wirtschafts- und Finanzminister in Frankreich war, vertritt in der gegenwärtigen Finanzkrise den selben Standpunkt. In einem Artikel der Financial Times schreibt der zum geschäftsführenden Direktor des Internationalen Währungsfonds (IWF) avancierte Strauss-Kahn: "Ich begrüße die beherzten Schritte der amerikanischen Regierung und hoffe auf ihre effektive Umsetzung. Andere große Volkswirtschaften sollten vergleichbare Maßnahmen ergreifen..."
Der Paulsen-Plan, den Lafontaine als "alternativlos" bezeichnet, ist ein Raubzug der Banken auf die Taschen der amerikanischen und weltweiten Bevölkerung. Lafontaine stellt die Dinge auf den Kopf und bezeichnet ihn als "Verstaatlichung" von Großbanken. Am Dienstag Abend sprach er auf einer Wahlveranstaltung im brandenburgischen Königs-Wusterhausen und erklärte, es sei ein "Treppenwitz der Weltgeschichte", dass die US-Regierung mit dem "gigantischen Aufkauf fauler Kredite" die Banken verstaatliche.
http://www.wsws.org/de/2008/sep2008/lafo-s26.shtml
Beitrag von gabor / Veröffentlicht um 08:57 - 01.10.08
@Zorro.... Das Rattenloch ist viel tiefer / Rockefeller ist Tier2-Stufe / Bush und Konsorten nur Tier3-Stufe Die Tier-Bezeichnung stammt aus der Automobil-Industrie und bezeichnet Zulieferer innerhalb einer Lieferantenkette. Such mal in video.google oder bei youtube : Eustace Mullins oder geh auf :http://www.iamthewitness.com http://www.iamthewitness.com/archive.php?dir=audio Da gibt es eine Unmenge, auch historisches, Material über die Baumeister der " New World Order"...........alles interessant, wie ich finde ,um sich das Puzzle : Gott=GOD=Gold,Oil,Drugs realitätsnäher zusammenzusetzen,als über den üblichen Main-Stream-Media-Input. Truth is always stranger than fiction.
Beitrag von Zorro / Veröffentlicht um 17:17 - 01.10.08
Wenn man so die Meldungen auf den Wirtschaftsseiten durchblättert, dann können weiterhin alle Aasgeier-Banken einen ruhigen und festen Schlaf genießen. Das Schlimmste, was die oberen Chargen zu befürchten haben, ist eine Verstaatlichung ihrer Zockerschulden. Die Verstaatlichung und Umgestaltung ihrer Geldsauganlagen steht nicht zu befürchten. Vielleicht erhöht man ein bissel, aber hey, nicht zu doll, die Einlagensicherung. In der schlimmsten Wirtschaftskrise aller Zeiten prügelt man sich lieber gegenseitig, wer den Arschlöchern noch schneller 700 Mrd. $ ins schwarze Loch schieben kann. Das ist der Kredithaie größter Triumph aller Zeiten, das Böse triumphiert über die Dämlichkeit. Das Föjetonk scheisst dem noch dämlicheren Leser seine Blödheit ins Gesicht ( http://images.zeit.de/text/2008/40/Kapitalismus ). Die Finanzkrise würde dem Ansehen des Kapitalismus einen schweren Schaden zufügen. Das bedeutet nichts anderes: Bänkas, ihr dürft alles, aber auch wirklich alles machen, wir verzeihen euch und zahlen gerne weiterhin Zinsen - in alle Ewigkeit, amen.
Beitrag von f / Veröffentlicht um 10:46 - 14.10.08
Von dem „Money As Dept“ Film fand ich ein (wohl vollständiges) Transkript auf: http://principiis-obsta.blogspot.com/2008/01/geld-regiert-die-welt.html
Vielleicht ist die weiseste Aussage des Films: “Das System selbst muß ausgetauscht (besser wäre: grundlegend geändert) werden“... Dies wird anschließend konterkariert durch die Vorschläge, „DEN STAAT“ zur Lösung einzuschalten.
BEIDE – Gold/Geld/Vergleichbares Verwalter, als auch Macht/“Mehrheit“/Volx Verwalter – waren immer schon 1. exzellente Schauspieler 2. spielten sich gegenseitig die Bälle zu (bedingte Abhängigkeit).
Ich weis nicht, wer hinter der Seite moneyasdept.com steckt, noch den (tieferen) Grund der Betreiber dieser Seite...
f
PS Ist es nicht so, daß „die Krone der Schöpfung“, so liebevoll-altruistisch sie sein kann – auch nen ausgeprägten Hang zur Begehrlichkeit/Bestechlichkeit sein eigen nennt?
Beitrag von f / Veröffentlicht um 22:17 - 14.10.08
Korrektur:
ich schrieb: Ich weiß nicht, wer hinter der Seite moneyasdept.com steckt, noch den (tieferen) Grund der Betreiber dieser Seite...
und meinte natürlich NICHT moneyasdept.COM (-> dies ist ne ganz gewöhnliche Zockerseite) sondern moneyasdept.NET !! Leider ist mein Transkript-Link an den fleißigen Blogbetreiber Herrn MOWITZ (der Herr mit der rotgetönten Brille, ohne Vornamen u Anschrift, um ihn mal eben zu besuchen) http://principiis-obsta.blogspot.com/2008/01/geld-regiert-die-welt.html auch nicht ganz koscher. Ob er reell existiert, oder ob er andere Gründe hat "sein Gesicht" zu verstecken, ist mir unklar...
LG, f
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