Mathias Bröckers
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Writersblog von Mathias Bröckers.
17. August 2006
Anti-Terror-Show könnte teuer werden.
Die Londoner Anti-Terror-Show könnte die Veranstalter teuer zu stehen kommen - britische Fluggesellschaften klagen jetzt einen Schadensersatz von 300 Millionen Pfund vor Gericht ein und verlangen die Rücknahme "unsinniger" Kontrollmaßnahmen.
Unterdessen werden die 23 Verhafteten weiter verhört, gegen keinen von ihnen wurde bisher eine Anklage erlassen, Beweise liegen offensichtlich nicht vor. Dennoch stimmte ein Untersuchungsrichter der weiteren Inhaftierung im Rahmen der neuen Anti-Terror-Gesetze zu.
Trotz bzw. wegen dieser dürftigen Faktenlage wird weiter an der Legende gestrickt; BBC "berichtet", da es sich mal wieder um anonyme Quellen muß es richtiger heißen "erzählt", dass der Auftrag für den vermeintlichen Plot von "Al Qaidas Nummer drei" gekommen sein soll, wie pakistanischen "Geheimdienstkreise" herausgefunden haben sollen. Ein Gähnen können wir uns da nicht verkneifen...
Kommentare
Beitrag von Andreas / Veröffentlicht um 08:09 - 18.08.06
die polizei sucht in den nahegelegenen wäldern der verhafteten superterroristen nach sprengstoffspuren!? oh, wie verzweifelt müssen die sein, nachdem weder flugtickets, noch reservierungen, kein flaschen mit sprengstoff und keine zünder gefunden wurden. die vier festgenommenen, die sich längere zeit in pakistan aufgehalten hatten, waren dort, um erdbebenopfern zu helfen. tja tony, ich würde mal sagen, das einsatzziel sollte heißen : jungs, bringt wenigstens ein paar pilze mit, dann hat sich eure arbeit gelohnt. oder wir werden augenzeugen einer besonderen sensation. die polizei findet in den wäldern....... robin hood, leibhaftig, wohlauf und sonnengebräunt.
Beitrag von karsten / Veröffentlicht um 11:26 - 18.08.06
Was sind schon 300 Mio Pfünde - ich meine bei diesen Größenordnungen (Fluggesellschaften) .... Eine voll ausgestattete Boeing/ein voll ausgestatteter Airbus kostet ja schon 30 Mio Euro.
Beitrag von karsten / Veröffentlicht um 11:33 - 18.08.06
Es ist doch letztendlich egal ob es Beweise gegen die vermeintlichen "Derrorisden" gibt oder nicht ....
Der Mythos ist in aller Munde und für die injezierte öffenltiche Meinung ist es schnurzpiepsegal ob es dafür Beweise gibt oder ob die vermeintlichen Beweise sich als heiße Luft erweise oder nicht.
Der Mythos 'vereitelter Terror' bleibt bestehen, auch wenn die Grundlage dafür keine ist. Das war im Falle 9/11 so, im Falle 3/11 und im Falle 7/7. Das war beim Mousaui Prozeß so, und bei den hamburger Prozessen ebenfalls.
Die Tagesschau hält an den Märchen fest, ebenso wie der SPIEGEL und BILD darf munter weiterhetzen - unzensiert und ungestraft:
http://www.grolo.de/index.php?id=19,115,0,0,1,0
Der Innenminister (der alte AOK-Chopper Operator) und die Polizeigewerkschaft freuen sich. Berufssoldaten bei der Bundeswehr jammern zwar und langen sich an den Kopf (nicht nur deshalb, auch wegen der ganzen Auslandseinsätze), aber der Mythos ist stärker und hält die Maschinerie des elitären Machtinteresses stabil.
Gefickt eingeschädelt.
Beitrag von Ernie+Bert / Veröffentlicht um 16:14 - 19.08.06
Ja, das mit dem Gähnen stimmt allerdings... Ich stelle mir unter dieser ubiquitären ~Nr.Drei~ von AlCIAda immer gerne den allgemeinen Ohrenbläser von Osamas Schäferhund vor.
Herrgottchen noch eines, James Bonds Lieblingsbösewicht Blofeld hatte eben eine weiße Perserkatze auf dem Schreibtisch sitzen, und schliesslich kann ja nicht jeder dahergelaufene Araberprinz so exzentrisch sein wie ein waschechter Filmbösewicht....
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