Um verhinderte Schuhbomber, Wasserbomber, Unterhosenbomber etc. im Terror,- und Sicherheitszirkus richtig einzuordnen und die öffentliche Angst vor dem islamistischen Monster am köcheln zu halten, muß kontinuierlich auch der Höhlenfürst und Oberteufel Osama durch's globale Mediendorf getrieben werden. Und wenn es nicht die absolut dubiosen Audio-und Videoschnippsel sind, die eine private, von Ex-CIA und Mossad-Leuten betriebene Firma den Behörden zur Verfügung und ins Internet stellt - was ehemalige Nachrichtenmagazine und öffentlich-rechtliche Anstalten nicht hindert, sie offiziös zu kolportieren - wenn also mal keine unidentifizierbaren Krächzlaute oder Wackelbilder zur Verfügung stehen, dann googelt das FBI eben mal ein bißchen und gibt neue Fahndungsfotos heraus. Nicht weil es gelungen wäre, das Phantom irgendwo aktuell zu fotografieren, aber schließlich wird auch ein jesus-artiger Jung-Osama mal alt und grau und da seit Jahren kein Mensch den Mann mehr gesehen hat, besteht natürlich Interesse an einem zeitgemäßen Foto. Wie sieht der unsichtbare Al CIAda Boss heute aus ? Na wie der spanische Abgeordnete Gaspar Llamazares dachten sich die forensichen Artisten des FBI, als sie dessen Foto sahen, die Nase ein bißchen dicker machten (Foto: AP, BBC) - und fertig war der aktuelle Osama..
Ich habe schon ein halbes Dutzend Hinweise bekommen (danke!), komme aber erst jetzt dazu, auf den Artikel in "Focus Money" über die 9/11 Anschläge hinzuweisen: Wir glauben Euch nicht! - der 40 Persönlichkeiten und ihre tiefen Zweifel an der 9/11-Legende präsentiert. Für LeserInnen dieses Blogs enthält der Artikel vermutlich nichts Neues, bemerkenswert aber ist, dass ein Mainstream-Magazin erstmals einen längeren Text publiziert, der die 9/11-Skepsis nicht mit Häme übergießt und als Verschwörungsidiotie diffamiert. Der Autor Oliver Janich - Redakteur bei Focus Money, hat nach eigenen Worten Jahre gebraucht, seinen Chef zu einem Abdruck bringen. Wir sind gespannt, wann die anderen Gatekeeper und Wachhunde so weit sind, das heiße Eisen langsam anzufassen. Acht Jahre Märchenstunde mit Osama und den 19 Wickelmützen sind ja wirklich mehr als genug...
Wie hindert man eine Graswurzelbewegung am Durchbruch in den Mainstream ? Wie bekämpft man unerwünschte Thesen und Theorien, denen man auf rationaler, argumentativer Ebene wenig entgegenzusetzen hat ? Einer der einfachsten Wege ist die Kontamination, die Herstellung eines Zusammenhangs dieser Theorie mit anderen Theorien, die sich leicht widerlegen lassen. So wurden die Zweifel an der offiziellen 9/11-Legende anfangs regelmäßig mit dem Glauben an UFOs oder den lebendenen Elvis zusammengebracht. Dann reichte ein rechtsradikaler Antisemit (Horst Mahler) in einem Saal mit 700 Zuhörern, um eine Aufklärungsveranstaltung zum 11.9. als judenfeindliche Neonazishow zu denunzieren. Die Verschiebung in einen lächerlichen oder tabuisierten Rahmen enthebt vor jeder inhaltlichen Auseinandersetzung mit dem unerwünschten Thema und macht es gleichzeitig zum Un-Thema, das den "aufgeklärten" Medienkonsumenten absößt. In einer ausführlichen Analyse auf Hintergrund.de wird dieses "Reframing" am Beispiel verschiedener Websites und Initiativen untersucht: Konspiration auf dem Kunstrasen.
Vor 20 Jahren schrieb ich einen Artikel über den 9.November, "Der Wink mit dem Zeitpfahl" , bei dem ich in einem Punkt - mit der Ansage, dass dies das Ende der Kanzlerschafts Kohls sei - schwer daneben lag. Der Rest scheint mir aber immer noch interessant - zumal 9.11 zwischenzeitlich noch eine ganz andere Bedeutung bekommen hat - sodass ich heute nochmals darauf hinweise:
"NEUnter NOVEmber - zweimal, deutsch und lateinisch, das Wort "neu" - kein anderer der 365 Tage ist von seinem Namen her besser geeignet, ein Omen - ein schicksalhaftes Zeichen -zu geben. Das Wort "neu" wird etymologisch der "Neun" zugeordnet, mit der bei der ursprünglichen Zählweise im Vierer-System ein "neuer" Vierer-Block begann. Auch numerologisch geben die 9. November etwas her, die magische 5 jedenfalls tauchte bei meinen pseudo-kabbalistischen Berechnungen dauernd auf: Von 1918 bis 1923 - 5 Jahre, vom ersten Aufmarsch des 3. Reichs 1923 bis zum perversen Anfang seines Endes - 15 Jahre, diese 15 umgekehrt ergeben 51 - 51 Jahre, nachdem die Deutschen in der Pogromnacht 1938 einen Bevölkerungsteil brutal von sich abtrennten, geschieht am 9. November 1989 das exakt umgekehrte Ereignis: auf sanfte Weise werden sie mit einem anderen, scheinbar auf ewig abgetrennten Bevölkerungsteil, plötzlich wieder zusammengeführt. Die Hölle des Hasses auf dem Kudamm 1938 reinkarniert sich also 1989, gleiche Stelle gleiche Welle, als Himmel der Versöhnung? - Schwachsinn, sage ich mir, es haben sich nicht Juden und Deutsche, sondern Mördersöhne und Täterinnen -Töchter versöhnt. Doch der Kabbalist in mir gibt sich noch nicht geschlagen: Daß es "ganz andere" sind, die sich da versöhnen, zeigt nur, daß die Emanationen der Weltgeschichte nicht der Mechanik eines Hollywood-Schinkens folgen, sondern der fraktalen Dramaturgie einer Zeitwelle, die eben nicht das immer Gleiche, sondern permanent Transformiertes spiralisiert - und sich den 9. November als psychokinetischen Plot-Point ausgesucht hat"
Den Job, von "klaren Beweisen" zu sprechen und zum Krieg zu blasen, überliessen die Herren des "war on terror" ihrem Assistenten und "Cousin" Tony Blair: "Osama Bin Laden and al-Qaeda, the terrorist network which he heads, planned and carried out the atrocities on 11 September 2001," stellte der britische Premier am 4. Oktober 2001 fest, wobei er die Einleitung zu seinem Papier über die "Verantwortlichen für die Terroranschläge in New York" bei seinen öffentlichen Auftritten aber nicht betonte. Dort stand: "This document does not purport to provide a prosecutable case against Osama Bin Laden in a court of law." Eine Anklage vor Gericht war also mangels Beweisen nicht möglich - aber für einen Krieg sollte es reichen... Beweise für die von Blair vorgebrachte Behauptung gibt es bis heute nicht. Das wiederum beweist nicht, dass Bin Laden unschuldig ist, sondern dass das Verbrechen des Jahrhunderts bis heute nicht aufgeklärt ist. Und mit "Phony Tony" (Lügenanton) einer der Verantwortlichen benannt werden kann, der die Verschwörungstheorie "Osama war's!" zur Tatsache und zum Kriegsanlaß erhob und so von der Aufdeckung der wahren Verschwörung ablenkte...
Hier noch einmal 10 Minuten Video(aus dem Film "Zero"), die jedem Menschen mit einem IQ über Zimmertemperatur klar machen, warum es am 11.9.2001 keine Luftabwehr gab, dass dies nichts mit Geheimdienst-Pleiten,Überwachungs-Pech und Abfangjäger-Pannen zu tun hatte, und wo man nach dem Verantwortlichen dafür suchen müßte: Willkommen im Büro von Donald Rumsfeld!
Der vielleicht wichtigste (und gleichzeitig vom Mainstream ignorierte) "Whistleblower" in den USA ist die ehemalige FBI-Übersetzerin Sibel Edmonds, die bis zu ihrer Entlassung 2002 einer großen Korruptions-und Spionageaffäre auf die Spur kam, in die Regierungsmitgieder und Kongreßabgeordnete sowie der türkische, der israelische und der US-Geheimdienst verwickelt waren. Sie wurde nach ihrer (nicht-öffentlichen) Aussage vor der 9/11 Untersuchungskommission mit einem Schweigegebot belegt, das sie bei einer richterlichen Anhörung unter Eid jetzt erstmals teilweise brechen konnte. Ihre Aussagen belegen nicht nur iran-contra-ähnliche Waffen,- Drogen,- und Geldwäsche-Geschäfte, sondern auch, dass die CIA bis zum September 2001 mit Bin Laden kooperierte. In diesem Blog war über Sibel Edmonds seit Jahren zu lesen ( etwa hier oder hier ) - hier eine aktuelle Zusammenfassung des Falls. Jetzt hat Sibel Edmonds dem "American Conservative" ein ausführliches Interview gegeben - Auszug siehe unten. Wenn schon ein Übersetzerin des FBI soviel weiß und unter Eid aussagt - über Bin Laden, Heroin und die NATO-Flugzeuge, die es über Belgien nach Europa bringen - wieviel weiß dann erst die FBI-Spitze über diese Operationen - und wie verrückt (bzw. normal) ist es, dass die Polizei,- und Justizbehörde von der Regierung davon abgehalten wird, hier zu ermitteln ? Wer wundert sich da noch, dass nach Bushs Amtsübernahme FBI-Agenten auch von verdächtig trainierenden "Hijackern" abgezogen wurden, John O'Neill von der weiteren Fahndung nach Bin Laden, und und und....
GIRALDI: You also have information on al-Qaeda, specifically al-Qaeda in Central Asia and Bosnia. You were privy to conversations that suggested the CIA was supporting al-Qaeda in central Asia and the Balkans, training people to get money, get weapons, and this contact continued until 9/11... EDMONDS: I don't know if it was CIA. There were certain forces in the U.S. government who worked with the Turkish paramilitary groups, including Abdullah Çatli's group, Fethullah Gülen. GIRALDI: Well, that could be either Joint Special Operations Command or CIA. EDMONDS: Maybe in a lot of cases when they said State Department, they meant CIA? GIRALDI: When they said State Department, they probably meant CIA. EDMONDS: Okay. So these conversations, between 1997 and 2001, had to do with a Central Asia operation that involved bin Laden. Not once did anybody use the word "al-Qaeda." It was always "mujahideen," always "bin Laden" and, in fact, not "bin Laden" but "bin Ladens" plural. There were several bin Ladens who were going on private jets to Azerbaijan and Tajikistan. The Turkish ambassador in Azerbaijan worked with them. There were bin Ladens, with the help of Pakistanis or Saudis, under our management. Marc Grossman was leading it, 100 percent, bringing people from East Turkestan into Kyrgyzstan, from Kyrgyzstan to Azerbaijan, from Azerbaijan some of them were being channeled to Chechnya, some of them were being channeled to Bosnia. From Turkey, they were putting all these bin Ladens on NATO planes. People and weapons went one way, drugs came back. GIRALDI: Was the U.S. government aware of this circular deal? EDMONDS: 100 percent. A lot of the drugs were going to Belgium with NATO planes. After that, they went to the UK, and a lot came to the U.S. via military planes to distribution centers in Chicago and Paterson, New Jersey. Turkish diplomats who would never be searched were coming with suitcases of heroin. GIRALDI: And, of course, none of this has been investigated. What do you think the chances are that the Obama administration will try to end this criminal activity? EDMONDS: Well, even during Obama's presidential campaign, I did not buy into his slogan of "change" being promoted by the media and, unfortunately, by the naïve blogosphere. First of all, Obama's record as a senator, short as it was, spoke clearly. For all those changes that he was promising, he had done nothing. In fact, he had taken the opposite position, whether it was regarding the NSA's wiretapping or the issue of national-security whistleblowers. We whistleblowers had written to his Senate office. He never responded, even though he was on the relevant committees.
Da Terrorismus keine militärische Strategie ist, sondern eine Kommunikationsstrategie, ist er auf die Mithilfe der Medien angewiesen. Nur wenn der mit Terror verbreitete Schrecken durch Multiplikatoren verbreitet wird, kann er sich über seine lokal begrenzte Wirkung hinaus entfalten. Geichzeitig ist in einer weitgehend monopolisierten und aus Profitgründen zu sensationsjournalistischer Hysterie neigenden Medienlandschaft "Terror" ein derartiges Top-Thema, dass sich die "Terrorsimusexperten" der Springerstiefelpresse schon mal vor lauter Begeisterung verhören, und melden, dass die islamistischen Sauerland-Bubis mit ihren Wasserbomben, "auch den Papst in die Luft sprengen wollten" - wo die Angeklagten nur von "Pubs" gesprochen hatten. Aber macht ja nix, wo kein Terror ist, macht man halt medial welchen. Spezialist für solche Fälle beim ehemaligen Nachrichtenmagazin "Spiegel" – der "BILD-Zeitung für Dr. Lieschen Müller " (Konrad Adenauer) - ist Yassin "Abu Bla Bla" Musharbash, der seinem langjährigen Bemühen um die Mythologisierung des Phantoms Osama Bin Laden gestern ein neues Highlight aufgesetzt hat: ein Jüngelchen mit Schlips und Kragen, der auf youtube Deutschland vor dem Dschihad warnt, der die Republik überkommen wird wenn sie ihre Armee nicht aus Afghanistan abzieht Nur in Kiel, so der Islamisten-Darsteller in seiner Ansprache, könne man sich noch sicher fühlen. Da haben wir ja noch mal Glück gehabt – Schläfrig-Holzbein wird leben, auch wenn alles in Scherben fällt. Immerhin: dann wären auch die meisten Kollaborateure des Terrors hinüber, nämlich die Pre$$titues, die derlei grotesken Mumpitz zur Großgefahr aufbauschen: Terrorismus: Al-Qaida droht mit Anschlägen nach der Bundestagswahl
"Wirken der Geheimdienste und der polizeilichen agents provocateurs in den letzten Jahren allein in der BRD: RAF, Ermordung des Generalbundesanwalts Buback und des Deutsche Bank-Chefs Herrhausen, Ermordung des ehemaligen Vizekanzlers Möllemann, Angriffe auf Gefängnisse (Celler Loch) und Springer (Peter Urbach), Brandanschläge in Solingen 1992, Strassbourg 2009, Oktoberfestbombe 1980 Sprengstoffattentats-Versuch Heiligendamm -G8-Gipfel, Tanz der Schlapphüte rund um die sog. Hamburger Zelle rund um M.Atta, Hetzprediger in der Ulmer Moschee, Erfindung der IJU und der sog. Wasserbomber bzw. "Sauerland-Zelle", Agents provocatuers im sog "Schwarzen Block" in Berlin (1.Mai), Heiligendamm, Kehl und Strassbourg, Logistik und Deckung der Killer von Winnenden.... - Es ist nur eine spontane Auswahl. Und natürlich kann man auch meinen, in Deutschland sei die Welt in Ordnung, in Afghanistan und Jugoslawien, vor den Küsten Somalias und des Libanon werde nur Gutes getan, Faschisten seien die grimmigen Kerls in Braunhemden oder schwarzen Ledermänteln in den Schwarz-weiß-Filmen des ZDF, also etwas aus dem Mittelalter. Faschismus ist aber die offene terroristische Diktatur der aggressivsten Teile des Finanzkapitals. Hat mit Holocaust und Zweitem Weltkrieg historisch und systematisch zunächst einmal nichts zu tun. Eine "Strategie der Spannung" in Zeiten der Krise lenkt von den wahren Problemen und ihren Akteuren ab, es wird immer eine neue Sau durchs Dorf gejagt - passend dazu auch die Schweinegrippe. Zugleich können alte Rechnungen beglichen werden, neue Taktiken und Strategien werden ausprobiert, neue Verstrickungen ins mafiöse Netz geschaffen. Alle Aktionen sind auch Belastungsprobe für das "Wie weit können wir das nächste Mal gehen?" Mein Ko-Pilot bei "Fakten, Fälschungen und die unterdrückten Beweise des 11.9.",Andreas Hauss hat in einem Interview den (Miß-)Stand der Dinge noch einmal schön zusammengefaßt.
Die Stadtverwaltung versuchte alles, die Abstimmung zu verhindern, doch die Aktivisten gaben nicht nach und legten immer mehr Unterschriften vor - genug, wie jetzt bekannt gegeben wurde, um das Referendum für eine neue, unabhängige Untersuchung der Verbrechen des 11.9. zur Abstimmung zu bringen. Bis zum 21. September muß die Bürgerinitiative jetzt ihr Memorandum für das zur Abstimmung stehende Gesetz vorlegen, die Stadt hat dann eine Woche Zeit zu erwidern und am 30. September fällt die defintive Entscheidung. Wenn eine Mehrheit der New YorkerInnen bei der Volksabstimmung am 3. November zustimmt, wird eine von staatlichen Geldern und Einflußnahmen unabhängige Kommission, die mit denselben Vorladungsrechten ausgestattet ist wie ein Gericht, die Attacken neu und umfassend untersuchen. Da laut Umfragen 66% der New Yorker Bevölkerung eine Neuuntersuchung verlangen stehen die Aussichten alles andere als schlecht: Yes! NY can!
Unsere Aufgabe kann nicht in unserer Aufgabe bestehen.
Heute vor acht Jahren war ich in die Arbeit an einem Buch über Verschwörungstheorien vertieft und ahnte noch nicht, welchen Schub dieses abgelegene, eher kuriose Thema mit den Anschlägen des 11.9.2001 bekommen sollte. Das wurde indessen spätestens mit der Forderung von G.W.Bush ein paar Tage später klar, "frevelhafte Verschwörungstheorien niemals zu tolerieren" und seitdem hat der Begriff eine steile Karriere gemacht: als Schlagwort, Tabu und Abwehrzauber, mit dem jede von der offiziellen Darstellung der Ereignisse abweichende Sichtweise dem Bereich des Obskuren, Verrückten, ja der Terrorismusförderung zugeschlagen wird. Als am 13.9. 2001 meine ersten "verschwörungstheoretischen Anmerkungen" erschienen, stand ich zwar als "Verrückter" ziemlich allein auf weiter Flur, ging aber davon aus, dass im Zuge der Ermittlungen ans Licht kommende Fakten die Sache schnell aufklären würden. Tatsächlich geschah dann allerdings das Gegenteil, statt Ermittlungen und Aufklärung der Verbrechen wurden sofort 19 Täter und ihr Anführer Osama Bin Laden sowie Kriegspläne und der "Patriot Act" aus der Schubalde gezogen. Und aus meinen nur als Zwischenruf gedachten "Anmerkungen" wurden ein 60-teilige Serie und zwei Bücher. Sowie hunderte von Kommentaren, Notizen und Links in diesem Blog, der in fünf Tagen seinen 5. Geburtstag feiert. Geändert hat sich an der offiziellen Darstellung seitdem nichts, noch immer gilt OBL als der Haupttäter auch wenn das FBI keinen einzigen Beweis dafür hat, noch immer wird in Afghanistan und Irak Krieg geführt, obwohl kein Afghane und kein Iraker irgendetwas damit zu tun hatte, noch immer wird die Chiffre "9/11" mißbraucht um bürgerliche Freiheiten einzuschränken und militärische und polizeistaatliche Strukturen auszubauen und noch immer ist geheimdienstlich gesteuerter "Terror" – siehe "Sauerlandbomber" - das Werkzeug einer Politik der Angst. Wenn über 30 Jahre alte RAF-Akten heute nicht freigegeben werden, um die unsichtbare Hand der Geheimdienste weiter im Dunkeln zu lassen, dann werden wir in Sachen 9/11, gegen dessen Auswirkungen der ganze RAF-Terror ja eher eine Räuber-Hotzenplotz-Nummer war, noch hundert Jahre warten können. Aber immerhin – insofern haben diese acht Jahre doch etwas gebracht - warte ich als "Verschwörungstheoretiker" nicht mehr allein, sondern in Gesellschaft mit 200 Senior Military, Intelligence Service, Law Enforcement und Government Officials, über 700 Ingenieuren and Architekten, über 200 Piloten, über 400 Professoren und Wissenschaftlern, über 200 Künstlern und Medienleuten, sowie 230 Überlebenden und Opferangehörigen und zig Millionen anderen "Verrückten", die alle eine grundlegende und unabhängige Neu-Untersuchung der Verbrechen fordern. Darunter natürlich auch eine Menge bezahlter Desinformations-Agenten, denen es nicht um Aufklärung sondern um Verwirrung geht. Weil so eine einheitliche "Front" auf sich warten läßt, sollten wir uns a) noch auf längere Wartezeiten gefaßt aber b) davon nicht deprimieren lassen. Denn wie schon Werner Finck und nach ihm Wolfgang Neuss sagte: "Unsere Aufgabe kann nicht in unserer Aufgabe bestehen."
"We must never forget. This is not a war of choice. This is a war of necessity. Those who attacked America on 9/11 are plotting to do so again. If left unchecked, the Taliban insurgency will mean an even larger safe haven from which al Qaeda would plot to kill more Americans. So this is not only a war worth fighting. This is fundamental to the defense of our people." Ist es Dick Cheney ? Ist es George W. ? Nein - es ist Super-Obama!!! Aber schöner hätten sie es auch nicht sagen können...
Venice Beach in Florida ist nicht nur die Gemeinde mit dem zweithöchsten Durchschnittsalter der USA, das beschauliche Rentnerstädtchen an der Küste hält auch ansonsten einige Rekorde. Und die verdankt es merkwüdigerweise seinem kleinen Flughafen und einer noch kleineren, dort angesiedelten Firma: "Venice Jet Center", besser bekannt unter ihrem vorherigen Namen "Huffman Aviation", der Ausbildungsstätte von Mohamed Atta und seinen Freunden. Zuletzt in die Schlagzeilen geriet die Firma, weil ihr aktueller Besitzer, Art Nadel, wegen eines 390 Mio. Dollar Anlagebetrugs in den Knast wanderte. Die Lokalpresse nannte dies "den größten Betrug in der Geschichte Südwest-Floridas." Einen weiteren Rekord hatte Nadels Geschäftspartner und Vorbesitzer von "Huffman Aviation", Wally Hilliard, gesetzt, als im Juli 2000 in einem seiner Jets 43 Pfund Heroin entdeckt wurden, "the biggest bust of its kind in Central Florida history", wie der Orlando Sentinel meldete. Als 2006 in Campeche, Mexico, die DC 9 einer Firma durchsucht wurde, als deren Adresse ein "Huffman Aviation"- Hangar in Venice fungierte, stellten die 5,5 Tonnen Kokain, die die mexikanischen Behörden fanden "den größten Drogenfund in der Geschichte Yucatans" dar. Das sind noch längst nicht alle Rekorde, die das Rentnernest Venice Beach aufgestellt hat, doch alle stehen in Verbindung mit den Besitzern und Geschäftspartnern der kleinen Firma, die als Flugschule der 9/11-"Hijacker" kurzzeitig Weltruhm erlangte - aber ebenso schnell wieder aus den Schlagzeilen verschwand. Verständlicherweise - denn hier nur etwas genauer hinzusehen hätte jedem Beobachter mit einem IQ über Zimmertemperatur klar gemacht, dass Hufman keine "normale" Flugschule und ihre Besitzer keine "normalen" Investoren sind. Was wiederum den Schluß nahegelegt hätte, dass es sich bei Atta & Co. nicht um "normale" Flugschüler aus einer afghanischen Höhle würde. Aber bei einem solchen Verdacht hört das, was sich heutzutage "Investigativjournalismus" nennt, bekanntlich auf, zumindest was die Publikationsmöglichkeiten in den etablierten Medien betrifft. Deshalb veröffentlicht Daniel Hopsicker seine Recherchen seit Jahren im Selbstverlag und auf seiner Website. Eine neue Video-Dokumentation - "The New American Druglords" - und ein Buch - "Gangster America" - stehen kurz vor der Fertigstellung.Und im Zentrum steht ein kleiner Flughafen mit großen Rekorden in Amerikas Rentner-Venedig.
Über 70.000 Wahlberechtigte in New York City haben bereits unterschrieben: für die Einrichtung einer regierungs-unabhängigen Kommission zur Neu-Untersuchung der Verbrechen des 11.September, über die in einer Volksabstimmung im November entschieden werden soll. Noch werden die Stimmen von der Stadtverwaltung auf ihre Gültigkeit geprüft und sicherheitshalber sammeln die Initiatoren weiter, damit das Gesetz zur Einrichtung einer solchen Kommission auf jeden Fall auf die Wahlzettel kommt. Die Chancen, dass dann eine Mehrheit der New Yorker dafür stimmt, sind ziemlich gut, denn von den Anwohnern und Opferangehörigen der Terroranschläge glaubt nur noch eine Minderheit an das offizielle Märchen von Osama und den 19 Teppichmessern. Wenn nicht dasselbe passiert wie bei der zweiten Untersuchung des JFK-Attentats (siehe hier) könnte es dann in Sachen 9/11 noch einmal richtig spannend werden: NYC CAN:Vote For Answers.
Ob in London, ob bei den Wasserbombern im Sauerland, oder jetzt bei den "Al Qaida"-Terroristen, die in New York angeblich Synangogen sprengen und Flugzeuge abschiessen wollten - die entscheidende Rolle spielen stets die eingeschleusten Informanten und Agenten. Die "Village Voice" hat das jetzt am Beispiel des Bronx Bomb Plot einmal mehr aufgezeigt.
Was 9/11 und damit gleichsam die Mutter des Terrors unter falscher Flagge betrifft, tauchen noch immer neue Details auf, die dieses Muster bestätigen. Wie jetzt eine Aussage über Hani Hanjour, den angeblichen Kunstpiloten, der die AA 77 mit über 500 mph ins Pentagon gesteuert haben soll und dem man kurz zuvor wegen mangelnder Flugkenntnisse nicht einmal eine Cessna ausleihen wollte. Ein halbes Dutzend Fluglehrer und Angestellte von Flugschulen sagten gegenüber dem FBI und der 9/11-Kommission aus, dass er weder über ausreichende Kenntnisse des Englischen noch des Fliegens verfügte: "He had only the barest understanding of what the instruments were there to do.", so einer seiner Fluglehrer. Nur einer der Instruktoren, Eddie Shalev, bescheinigte ihm "ein guter Pilot" zu sein und soll ihm tatsächlich eine Cessna ausgeliehen haben. Weder die Untersuchungskommission noch das FBI haben diese Widersprüche aufgelöst - scheichegal welche Wickelmütze das Ding geflogen hat ! - die Verleihfirma ist mittlerweile geschlossen und Mr. Shalev verschwunden.Erst Anfang 2009 wurde anhand vom Nationalarchiv veröffentlichter Dokumente ein Protokoll seines Gesprächs mit einem Mitarbeiter der 9/11-Kommission bekannt. Bevor er Hani Hanjour aerobatische Qualitäten bescheinigte war er Fallschirm-Trainer der israelischen Armee:
"The file states that “Mr. Shalev served in the Israeli Defense Forces in a paratroop regiment. He was a jumpmaster on a Boeing C-130. Mr. Shalev moved to the Gaithersburg area in April 2001 and was sponsored for employment by Congressional Air Charters...[which] has subsequently gone out of business.”
The memorandum raises disturbing questions. Consider the staffer’s strange choice of words in describing Shalev’s employment. What did Quinn John Tamm mean when he wrote that Shalev “was sponsored for employment”? Did the commission bother to investigate Congressional Air Charters? It is curious that the charter service subsequently went out of business. But the most important question is: just how thoroughly, if at all, did the commission vet Eddie Shalev? Does his military record include service in the Israeli intelligence community?"
Fragen die eine neue Untersuchung der Terroranschläge wird beantworten müssen, wenn sie denn jemals stattfindet. Mehr dazu hier
Vier Jahre nach den Bombenanschlägen von London haben der britische Premier und Prince Charles ein Denkmal für die 52 Opfer enthüllt. Wir sparen uns ein Link, denn den Angehörigen der Opfer ist mit Denkmälern nicht gedient. Sie fordern nach wie vor eineordentliche Ermittlung der zahlreiche Ungereimtheiten und Lücken, die die offizielle Darstellung der Ereignisse aufweist. Während der oben zitierte Artikel aus der "Daily Mail" diese Probleme zur Sprache bringt, ergeht sich die BBC - in einer neuen Ausgabe ihrer "Conspiracy Files" - weiter in hysterischem Gejaule über "Verschwörungstheoretiker".
....und seit dem 12.9.2001, als ich für Telepolis und die taz den ersten Beitrag darüber schrieb, bis heute hätte es guten Grund gegeben, sich mit nichts anderem zu beschäftigen. Weil aber monothematische Beschäftigungen zwangsläufig zum Tunnelblick führen und ich über den WTC-Anschlag schon mehr weiß als ich je wissen wollte und mehr geschrieben habe als ich je vorhatte, ist meine Recherche zum Thema nach zwei Büchern und über 250 Blogeinträgen mittlerweile etwas ermattet. Überflogen und gesammelt wird allerdings nach wie vor alles, was mir wichtig scheint und worauf mich freundliche Leser & Mitdenker aufmerksam machen. So wie auf dieses Interview mit einem Kameraman des US-Katastrophenschutzes, der am 11.9. und in den Tagen danach an der Unglücksstelle filmte - und sein Material der Behörde nie ausgehändigt hat: 9/11 FEMA videographer at Ground Zero goes public .
Oder die neuesten Erkenntnisse über die Wargames des 11.9 ., über die ich 2004 erstmals geschrieben habe. Man stelle sich vor, wie weit das Bush-Regime mit dem Märchen von Osamas Überraschungsangriff gekommen wäre, hätten eine funktionierende polizeiliche Ermittlung und eine funktionierende Presse diese Nachricht zeitnah an die Öffentlichkeit gebracht: Two Days Before 9/11, Military Exercise Simulated Suicide Hijack Targeting New York
Über Khalid Scheich Mohamed (KSM), den angeblichen 9/11-Chefplotter habe ich dutzende Male berichtet - hier im Blog (in der Suche links “KSM” eingeben) und anderswo - und mit jedem neuen Detail wurde die Farce um den verwirrten, vielfach gefolterten Guantanamo-Insassen absurder. Für die Medien indessen ist auch diese grausame Zirkusvorführung allenfalls ein Grund, über die Folterpraktiken der USA ein bißchen Nase zu rümpfen, nicht aber, die gesamte 9/11- “Ermittlung” samt mit ihres grotesken Hauptangeklagten als Inszenierung anzuprangern. An dem Märchen von Osama und den 19. Räubern darf nicht gerüttelt werden. Schon als die neue Marionette KSM Mitte 2002 in die offizielle Legende eingebaut wurde, war das den Pre$$titutes unserer Qualitätsmedien scheichegal ; insofern wird auch die aus einem Folterprotokoll jetzt bekannt gewordenen Aussage KSMs nicht weiter interessieren, nach der er seine Stories über OBL und Al Qaida erfunden hat: :
“I make up stories just location UBL. Where is he? I don’t know. Then he torture me. Then I said yes, he is in this area or this is al Qaida which I don’t him. I said no, they torture me.”
Huhu. Hallo. Kollegen! So spricht der Hauptangeklagte im “Prozeß” zum Verbrechen des Jahrhunderts. Wer als Journalist zu dieser Story “nein” sagt - “was soll’s ?” , “wen interessierts ?”, “geschenkt !” – gehört eigentlich gefoltert ;-)
Dass zwar Osama und seine 19 Höhlenmänner 9/11 planen und ausführen konnten, dass aber ein "inside job" schon deshalb unmöglich ist, weil viel zu viele Beteiligte notwendig gewesen wären, dieses Argument gehört zum Standardrepertoire bei der Verteidigung des offiziellen Märchens. Die Frage, wie denn ein Nierenkranker aus Tora Bora mit 19 Teppichmessern hinkriegen kann was den bestausgestatteten Geheimdiensten der Welt unmöglich sein soll, bleibt dann meist unbeantwortet. Zumal das Argument, dass der finstere, nach der Weltherrschaft strebenden Muselmann mit Magie und übersinnlichen Kräften gearbeitet hat, im 21. Jahrhundert auch nicht mehr so richtig zieht.
Ja aber selbst wenn eine verdeckte Operation von Militärs und Geheimdienstlern stattgefunden hat, rudern die Märchenfreunde dann zurück, müßten doch zumindest Kollegen aus Armee, FBI und CIA den Mund aufmachen, die den Braten irgendwie riechen. Das tun sie auch, nur ist es halt den Märchenerzählern in den Medien einfach keine Zeile wert: 41 Ex-Mitarbeiter von US-Terrorismusabwehr und Geheimdiensten bezweifeln die offzielle Version des 11. September
"Unschätzbare Informationen" - direkt von der Folterbank.
Ist der Ruf erst ruiniert lügt sich's gänzlich ungeniert:
Mr. Cheney said now-banned techniques such as waterboarding had been effective tools in extracting useful information from terrorism suspects such as Khalid Shaikh Mohammed, who is accused of helping carry out the Sept. 11, 2001, terrorist attacks: "He did not cooperate fully in terms of interrogations until after waterboarding," Mr. Cheney said. "Once we went through that process, he produced vast quantities of invaluable information about al Qaeda."
Ein bißchen Folter, schon kooperieren die Leute und spucken "große Mengen unschätzbarer Informationen" aus. Nicht über Teufel, Hexen und Dämonen über die die Ketzer auf mittelalterlichen Folterbänken plauderten, wenn man die Daumenschrauben ein bißchen anzog. "Unschätzbar" waren diese Informationen nur für die Inquisitoren, die den Teufel-und-Dämonen-Zirkus inszenierten um ihre Macht auszubauen - und heute sind sie "unschätzbar" nur für einen wie Dick Cheney, der aus demselben Grund den Al Quaeda-Terrorzirkus inszeniert. Für jeden auch nur halbwegs vernunftbegabten Menschen sind diese Informationen absolut wertlos, nämlich nichts anderes als Fiktionen der Opfer, um ihre Peiniger zu befriedigen und den Horror der Folter zu beenden. Genau das sagte Khalid Shaik Mohamed gegenüber dem Roten Kreuz :
"During the harshest period of my interrogation I gave a lot of false information in order to satisfy what I believed the interrogators wished to hear in order to make the ill-treatment stop. I later told the interrogators that their methods were stupid and counterproductive. I'm sure that the false information I was forced to invent in order to make the ill-treatment stop wasted a lot of their time and led to several false red-alerts being placed in the U.S."
Und nicht nur das. Sie führten auch zum offiziellen 9/11-Untersuchungsbericht und beförderten das Teppichmesser-Märchen von Osama & den 19 Räubern zum Faktum, zur historischen Tatsache. Ein absurdes Theater...
Dass am 11.9. 2001 etwas ins Pentagon flog, weiß alles Welt. Was genau es war, weiß bis heute niemand. Genausowenig wie eine Antwort auf die Frage, wie ein riesiger Jet samt Passagieren und Gepäck derart in einem Gebäude verschwinden, dass der Rasen davor völlig unbehelligt bleibt. Da die Großmedien die Welt weiterhin mit dem Höhlenmärchen von Osama und den Teppichmessern abspeisen, sind Bürger-Journalisten wichtiger denn je, wie die beiden us-amerikanischen Kollegen, die 13 Augenzeugen der Pentagon-Attacke befragten. Die - wen wunderts - etwas ganz anderes gesehen haben, als in der offiziellen Legende der Ereignisse behauptet wird. Mehr dazu im Schall-und-Rauch-Blog .
Dass es den Medien ziemlich schnuppe ist, bzw. scheichegal , wie die Geständnisse des angeblichen 9/11-Chefplaners Khalid Scheich Mohammed zustande kamen, hatten wir hier schon notiert als unlängst bekannt wurde, dass KSM insgesamt 183-mal mittels Waterboarding gefoltert wurde. Die Tatsache, dass er bei dieser grausamen Tortur zahlreiche Verbrechen bis hin zu Planungen eines Papstattentats gestand, hat denn auch niemanden im Medienbordell zu der naheliegenden Frage gebracht, ob nicht vielleicht doch ein anderer "Mastermind" hinter den Verbrechen steckt. Weil diese Frage zu stellen bedeutet, die offizielle Version der Ereignisse anzuzweifeln - und damit der "Verschwörungstheorie" anheimzufallen, die so ansteckend ist wie die Pseudo-Schweinegrippe. Wer als Pre$$titute im Geschäft bleiben will muß sich vor solchen Fragen hüten.
Insofern wird auch die kleine Meldung aus dem Blog des "New Yorker" sicher kein Thema in den Großmedien. Nämlich der Hinweis, dass Abu Zubaida - der angebliche Zeuge von KSMs Chefplanerrolle - schon bevor er gefoltertwurde derart wirres Zeug erzählte, dass der mit dem Fall betraute FBI-Beamte seinen Oberen mitteilte, der Mann sei "verrückt, nachweislich, gespaltene Persönlichkeit".
Wir haben also einen mental behinderten "Zeugen", und einen "Haupttäter", der nicht nur 9/11, sondern auch noch zahlreiche andere Verbrechen gestand, nachdem man ihn monatelang gefoltert hatte; sowie, nicht zu vergessen, einen "Drahtzieher" - Osama Bin Laden - der seit über sieben Jahren verschwunden und wahrscheinlich längst tot ist. Soviel zur aktuellen Beweislage im Verbrechen des Jahrhunderts...
Die Folterprotokolle des ehemaligen Nachrichtenmagazins.
"Die beiden Chefplaner des 11. September haben gestanden - und mit den Protokollen ihrer Vernehmungen lässt sich jetzt ein genaues Bild der Vorgeschichte des Terroranschlags zeichnen. Die Aussagen zerreißen jene Schleier, die bis heute noch über der Vorgeschichte des 11. September liegen. Sie liefern den Beweis, dass die Qaida-Spitze permanent in die Vorbereitungen eingebunden war - und das auch weit früher als bislang angenommen.“
So tönte der "Spiegel" am 27.10.2003 in einer Titelgeschichte über"Das Geständnis" und erklärte die Terroranschläge damit für aufgeklärt und alle damit zusammenhängenden Fragen quasi für erledigt. Dass die Aussagen der beiden "Chefplaner" erst zustande gekommen waren, nachdem sich Verhörspezialisten der CIA ihrer angenommen hatten, wurde in dem Artikel en passant zwar erwähnt, hinderte die Chefredaktion aber nicht daran, die reißerische Story aus ethischen Gründen zu stoppen. Ein bißchen Folter, was macht das schon... Doch nicht nur ethische, auch simple journalistische Sorgfaltspflichten wurden über Bord geworfen. Als einzige Quelle für die Behauptungen über das "Geständnis" dienten Protokolle der CIA. Dünner geht's nimmer, und plumper als mit einer solchen Story kann sich ein Magazin auch nicht vor den Propagandakarren spannen lasse. Und damit auch noch den letzten Rest journalistischen, investigativen Renomeés verspielen.
Wie Khalid Sheik Mohammed in den Medien überhaupt zum 9/11-“Chefplaner” avancierte haben wir schon damals unter die Rubrik “Scheichegal” eingeordnet. Wie scheißegal dem “Spiegel” jedes journalistische Ethos geworden ist, wird indessen erst jetzt vollständig klar, wo Einzelheiten über die Folter, die KSM zuteil wurde, bekannt geworden sind. Insgesamt 183-Mal – so ein Memo des US-Justizminsteriums, über das die New York Times berichtete - wurde der Verdächtige mittels Waterboarding dem Tode nahe gebracht. Dass das “Geständnis” und der durchgeknallte Islamisten-Irrsinn, den KSM im Schauprozeß in Guantanmo von sich gab, so ausgefallen ist, wie das Bush-Cheney-Regime es wünschte, ist angesichts dieser brutalen Folterorgie keine Überraschung. Und dass Präsident Obama die Folterknechte straffrei ausgehen lassen will, ist verständlich – Befehlsempfänger zu bestrafen ohne ihren Vorgesetzen einen Nürnberger Prozeß zu machen geht nun mal nicht. Zu fragen wäre der neue Präsident allerdings, warum ein Verfahren zur Aufklärung der Verbrechen des 11. 9.2001, in dem der Hauptangeklagte derart zugerichtet wurde, nicht vollständig neu aufgerollt wird. Und zu fragen wären Medien wie das ehemalige Nachrichtenmagazin, ob sie sich für die Desinformationen, die sie in die Welt setzen, jemals entschuldigen. Dass sie sie richtigstellen und selbst recherchieren erwartet ja schon gar niemand mehr....
PS: Die Beantwortung der Fragen einer Sprengung des World Trade Centers stand auf meiner Prioritätsliste immer ziemlich weit unten, nachdem ich auf der 9/11-Konferenz in Toronto 2004 länger mit Jim Hoffman gesprochen und den Hausmeister des Nordturms William Rodriguez angehört hatte änderte sich das zwar ein wenig, aber noch immer halte ich die Frage nach dem “Wer?” für wichtiger als die nach dem “Wie?”. Dennoch bergen sowohl die Explosionen im Pentagon als auch die einstürzenden Twin Towers noch genügend Ungereimtheiten, um auch diesen Spuren nach zu gehen. Jetzt wurde in einem Wissenschaftsjournal eine “peer reviewte” Studie veröffentlicht, die in Staubproben des WTC Spuren eines neuartigen Nano-Sprengstoffes nachweist. Hier eine deutsche Zusammenfassung
Den Niederlanden kann man ja vieles vorwerfen, von fehlenden Bergen bis zu geschmacklosen Gurken; die Wohnwagen, die im Sommer deutsche Autobahnen verstopfen, sind den ADAC-Spießern ebenso ein Dorn im Auge wie den fanatischen Drogenkriegern die schadensmindernde Drogenpolitik. Eines jedoch werden selbst schärfste Holland-Kritiker unseren Nachbarn nicht absprechen: einen gesunden, rationalen und säkularen Menschenverstand. Den hat die Jury einer TV-Gerichtsshow nun einmal mehr unter Beweis gestellt und den von einem Star-Anwalt vertretenen Angeklagten - Osama Bin Laden - von den ihm vorgeworfenen Verbrechen - den Anschläge des 11.9. - freigesprochen. Die TV-Jury folgte dem Plädoyer des Anwalts, nach dem es für eine Rolle Bin Ladens als Drahtzieher oder Mittäter keinerlei tragfähige Beweise gibt. Dass er indessen ein Terrorist sei "der den Islam für persönliche Machtambitionen missbraucht" wollte die Jury festgehalten wissen.
Sehr vernünftig, kann man da nur sagen. Es sei denn, man steht an der vordersten Front jener Märchenerzähler, die in den Medien die Groteske vom Höhlenmenschen Osama und den 19 Teppichmessern, die die Twin Towers zu Fall brachten, weiter als Wahrheit verkaufen müssen. Dann bleibt einem als ehemaliges Nachrichtenmagazin als Titel für diesen Bereicht eben nur “Holländische TV-Groteske” .
Auf die Indizien, dass es sich bei der “Terrrorzelle” im Sauerland und ihren Wasserbomben um einen Geheimdienstfake handelte, haben wir ja schon des Öfteren hingewiesen. Die Medien liessen unterdessen nicht davon ab, den Terror-Fritz und seine Verbindungen zur Pseudo-Organisation "Islamische Jihad Union (IJU)" als Schwerstbedrohung hochzujubeln - sowie den Alarmismus von BKA-Ziercke und die Stasigesetze von CDU-Schäuble als notwendige Reaktion auf dieses Theater zu verkaufen. Monatelang berherrschte der Bombenklamauk die Schlagzeilen und "Anti-Terror"-Debatten. Und wieviele Schlagzeilen macht es jetzt, wenn nach einer Recherche des "Stern" bekannt wird, dass der Kopf der Bande ein CIA-Agent war ? Richtig, gar keine.
Stattdessen ist sich die Journallie mittlerweile nicht einmal mehr zu schade, noch die idiotischen Karnevalsvideos teutonischer Osama-Jünger zur "ernsten Bedrohung" aufzublasen, um sich dann - wie die Speerspitze des Al-Qaida-Alarmismus beim ehemaligen Nachrichtenmagazin Yassin “Abu BlahBlah” Musharsbash an den Persiflagen dieser Lachnummer zu delektieren. Die Realsatire des CIA-inszenierten Sauerlandterrors hingegen – kein Thema. Aber auch kein Wunder, denn würde die Presse ihrem Auftrag zur Recherche und Wahrheitsfindung noch nachkommen und die Hintergründe dieses Terrortheaters weiter recherchieren, landete man am Ende noch in der Hamburger Marienstrasse und der Wohnung des Kokainfreunds und Schweinefleischliebhabers Mohamed Atta, wo sich Agenten der CIA und des Verfassungsschutzes bekanntlich die Klinke in die Hand gaben. Uuuhh – da kucken wir doch lieber Al-Qaida-Kabarett auf youtube…
Khalid Scheich Mohamed will in Guantanmo ein schnelles Geständnis ablegen, berichteten die Agenturen und das ehemalige Nachrichtenmagazin gestern; heute nun heißt es KSM hätte es sich anders überlegt: Terror-Scheich sabotiert 9/11-Prozess. Sowas aber auch. Aber immerhin kann man diese Null-Nachricht in zwei lange Artikel packen und herumposaunen. Und weiter so zu tun, als ob sich hierbei um tatsächliche Geständnisse handelt, und nicht um Verlautbarungen eines Gefolterten, die keinerlei Aussagekraft haben; als ob KSM nicht schon längst irrsinnige Geständnisse abgelegt hätte, die weit über seine angebliche Tätigkeit als "mastermind" von 9/11 hinausgehen; und als ob es sich bei der illegalen Farce der Guantanamo-Verfahren tatsächlich um einen "9/11-Prozess" handeln würde, der die Hintergründe der Verbrechen aufzuklären trachtet.
Was wäre nun, wenn KSM bei seinem "Geständnis" über seinen Status als Doppelagent, Sündenbock und "Patsie" plaudern würde, und über die Zusammenarbeit mit den Gründern von Al CIAda - einer von ihnen wird von Obama sinnigerweise als Verteidigungsminister übernommen - oder über seine Rolle als Nachfolger des ersten 9/11-Masterminds Omar Said Sheik, der aus der Schußlinie genommen werden mußte, weil seine Verbindungen zu ISI, CIA und MI6 zu offensichtlich waren ? Na dann wird KSM eben einfach wieder für unzurechnungsfähig erklärt. Sind doch eh alle verrückt, diese Wickelmützen...
Um ein Märchen wie "Osama und die 19 Teppichmesser" weiter als Realität zu verkaufen, muß auch die "Pleiten, Pech und Pannen"- Theorie, warum diese heimtückischen Wickelmützen nicht zu stoppen waren, weiter gepflegt werden. Und jeder Zweifel etwa darüber, dass 19 Studenten die gesamte US-Luftabwehr stundenlang am Boden halten , oder zwei Hochhäuser treffen und drei zum Einsturz bringen können, dem Reich der Phanatasie, der Paranoia, des Pathologischen - der Verschwörungstheorie - zugewiesen werden. Wer zweifelt, tut dies entweder aus niederen (anti-amerikanischen, anti-semitischen) Motiven oder ist gleich ganz und gar "verrückt", "irre", "durchgeknallt". Sachliche, logische, rational begründete Zweifel sind in diesem Diskurs nicht zugelassen, da sie das Dogma bedrohen - was die Jungfrauengeburt im Mittelalter ist die Osamatäterschaft im 21. Jahrhundert. Da die Inquisition derzeit aber nur mediale ad hominem-Attacken reitet, sind die Ketzer noch am Leben, sie werden nur denunziert und ausgegrenzt, aber nicht verbrannt. (Sage da noch einer, es gäbe keinen Fortschritt !) Deshalb darf der Akademiker, Architekt und Fachmann für Stahlskelett-Hochbau, Richard Gage, auch am kommenden Freitag in Berlin auftreten. Der Saal wird sicher voll - schließlich sterben die Verrückten ja nie aus und dass sich in einer immer komplexer werdenden Welt (Finanzkrise!) immer mehr Menschen in simple Verschwörungstheorien flüchten ist ja auch kein Wunder. So - oder so ähnlich - werden die Märchenonkels des Mainstreams von dieser Veranstaltung berichten. Wir freuen uns schon drauf...
Fragen um 9/11 spielten im Präsidentschaftswahlkampf keine Rolle, denn, so Richard Falk, Juraprofessor in Princeton, seit den Morden an J.F.Kennedy, Martin Luther King und Malcolm X wird jeder, der es wagt, die offizielle Legende zu bezweifeln, mit dem Brandzeichen "Verschwörungstheoretiker" als Verrückter oder durchgeknallter Querulant markiert:
"In this climate of opinion, any political candidate for high office who dared raise doubts about the official version of 9/11 would immediately be branded as unfit, and would lose all political credibility. It is impossible to compete in any public arena in the United States if a person comes across as a “9/11 doubter.”
Aber, so Falk weiter, diese fundamentale Kontroverse gehört auf die öffentliche Bühne. Wenn nicht geklärt und nicht einmal der Versuch unternommen wird, die Wahrheit über 9/11 an's Licht zu bringen, wird das Image der USA in der Welt nicht zu reparieren sein:
"The persisting inability to resolve this fundamental controversy about 9/11 subtly taints the legitimacy of the American government. It can only be removed by a willingness, however belated, to reconstruct the truth of that day, and to reveal the story behind its prolonged suppression. What exactly that truth would be is certainly unknowable at present, and even an honest, collaborative effort might never altogether remove doubts. But that honest effort is just what should be demanded and expected by persons of good will everywhere."
Dass mit Barack Obama so ein Mensch "guten Willens" zum mächtigsten Mann der Erde gewählt wurde, daran glaubt im Moment eine große Mehrheit nicht nur der US-Bürger sondern der gesamten Weltbevölkerung. Der entscheidende Test indessen liegt nicht in einer ein bißchen besseren Politik - schlimmer als das kriminelle Bush-Regime geht es ja ohnehin kaum - sondern darin, wie der märchenhafte Strahlemann Obama mit 9/11 und dem Osama-Märchen umgehen wird, wenn er im Amt ist und Stimmenverluste nicht mehr zu befürchten hat. Der Ganove Bush hätte ohne den 9/11-Joker nicht einmal seine erste Amtszeit überstanden - und der "Reformer" Obama hätte sie nicht verdient, wenn er das Falschspiel um 9/11 und den "war on terror" unaufgeklärt und ungeahndet läßt. Die Welt braucht künftig keine Neocons mit menschlichem Gesicht, sondern Reformer mit Eiern in der Hose...
Verbrecher, Mafiaboss, kriminelles Genie, Monster...wenn "verrückte Verschwörungstheoretiker" wie ich mit solchen Vokabeln über den heimlichen Führer des Bush-Regimes schrieben, konnte man das im Mainstream noch leicht als dumpfes Bush-Bashing und "Anti-Amerikanismus" abtun. Jetzt, nachdem das geheime Terror-Regime des Dick Cheney die USA ins Chaos gestürzt haben, ist das nicht mehr so einfach. Denn mittlerweile kommen selbst die einstigen Cheerleader der Deregulierung und der Bush-Kriege nicht mehr umhin, solche Vokabeln in ihren Cheney-Porträts zu verwenden - so die heutige "Frankfurter Allgemeine" auf ihrer Suche nach den "Spuren eines Monsters". Da wir nicht davon ausgehen können, dass die FAZ über Nacht "anti-amerikanisch" geworden ist, läßt das nur den Schluß zu, dass die verrückten "Verschwörungstheorien", die Cheney schon vor Jahren als Kriminellen porträtierten, es genausowenig waren, denn sie beruhten auf denselben Hinweisen, Fakten und Spuren, die jetzt als Belege für die verbrecherische Parallelregierung des Vizepräsidenten herangezogen werden.
„Bush stand oben auf dem Mast des Schiffes und schaute in die Weite, während Cheney gleichzeitig das Ruder in der Hand hielt und unter Deck die Peitsche schwang.“ Übersetzt heißt das: Bush saß desinteressiert im Oval Office, während Cheney mit seinen Anwälten David Addington und John Yoo die juristischen Grundlagen seiner Verbrechen entwarf: Irakkrieg, Guantanamo, Plamegate, die Energie-, Umwelt-, Finanzpolitik der letzten acht Jahre."
Jedes einzelnen dieser Verbrechen reicht zwar für lebenslänglichen Knast, dennoch wird Darth Vader diabolisch grinsen, wenn er diese Liste liest. Die absolut heißeste Kartoffel - 9/11 !!! - bleibt immer noch unerwähnt.
Weniger als die Hälfte der Weltbevölkerung glaubt an das Märchen von Osama und den 19 Hijackern als Alleintätern des 11.9. - so das Ergebnis einer globalen Umfrage von WorldPublicOpinion.org. Nach Kenia (77%) und Nigeria (71%), wo die meisten Gläubigen leben, liegt Deutschland auf dem dritten Platz: 64% glauben nach dieser Umfrage hierzulande noch an das Osama-Wunder. Knapp ein Viertel (23%) der Deutschen haben dagegen die US-Regierung im Verdacht, womit sie ebenfalls einen Spitzenplatz belegen, nur in der Türkei (36%), Mexiko (30%) und Palästina (27%)hält man die Bush-Regierung für noch verdächtiger. Eine ganz eigene Meinung hat indessen die als US-Vizepräsidentin kandidierende Nuß Sarah Palin: für sie steckt hinter 9/11 nach wie vor der Irak...
Update: Auch die Telepolis-LeserInnen, die etwas besser gebildet und informiert sind als der Rest der Welt, haben abgestimmt: nur noch 12% halten hier am Osama-Glauben fest, für 56% ist die Bush-Bande der Hauptverdächtige.
Sieben Jahre nach den Terroranschlägen des 11.9. 2001 kann jede Bilanz über die Aufklärung der Verbrechen nur deprimierend ausfallen: Kein Verantwortlicher wurde bis heute vor einem ordentlichen Gericht zur Rechenschaft gezogen, der Bericht der von US-Regierung eingesetzten "9/11-Commission" war ein Report der Omissions (Auslassungen), der selbst grundlegende Fragen wie die wahre Identität der "Hijacker" im Dunkeln ließ, die Schauprozesse in Guantanamo sind eine kriminelle Farce und nichts deutet darauf hin, dass die Verantwortlichen dieser Nicht-Ermittlung und Nicht-Aufklärung gestoppt werden könnten und eine neue, unabhängige Ermittlung stattfinden wird.
Dass die Echokammern der Großmedien, die eine Stunde nach den Einschlägen "Bin Laden" als Täter in die Welt setzten, dieses Mantra bis heute faktenfrei und recherchelos durchorgeln, tut sein Übriges. Sieben Jahre danach ist 9/11 Gott, Zweifel an der diabolischen Dreifaltigkeit - "Osama" ,"Hijacker" und "Die 19 Teppichmesser" - führen zur Exkommunikation, und wer nicht als "Verschwörungstheoretiker", "Amerikahasser", "Antisemit" oder "verrückt" gelten will, tut gut daran, an das Osama-Wunder zu glauben.
Nicht nur die "Aufdeckung" des Wasserbombenklamauks im Sauerland erfolgte durch us-amerikanische Dienste, jetzt berichtet der "Stern", dass die CIA für das zum islamistischen Megaterror aufgeblasene Theater auch die Zünder geliefert hat. Das ist schon toll. Doch leider werden die Gerichte, die gegen Terror-Fritz und seine Freunde gerade verhandeln, wahrscheinlich nicht herausfinden, was in diesem Terrorzirkus eigentlich NICHT von der CIA eingefädelt und geliefert wurde. Und die Bundesanwaltschaft ? Wird sie gegen die transatlantischen Terrorunterstützer im Sauerland ermitteln ? Wir würden keinen müden Cent darauf verwetten...
Pentagon can't find $2.3 trillion, wasting trillions on 'national defense'
By Paul B. Farrell, MarketWatch
Yes, America's economy is a war economy. Not a "manufacturing" economy. Not an "agricultural" economy. Nor a "service" economy. Not even a "consumer" economy. Seriously, I looked into your eyes, America, saw deep into your soul. So let's get honest and officially call it "America's Outrageous War Economy." Admit it: we secretly love our war economy. And that's the answer to Jim Grant's thought-provoking question last month in the Wall Street Journal -- "Why No Outrage?" There really is only one answer: Deep inside we love war. We want war. Need it. Relish it. Thrive on war. War is in our genes, deep in our DNA. War excites our economic brain. War drives our entrepreneurial spirit. War thrills the American soul. Oh just admit it, we have a love affair with war. We love "America's Outrageous War Economy."
Wo sind die Flugschreiber der vier 9/11-Flugzeuge ? Wo die identifizierten Wrackteile etwa des Boeing-Jets, der in’s Pentagon gekracht sein soll ? Diese Fragen treiben die Beobachter der Terroranschläge spätestens seit dem 12.9.2001 um, und für jede forensische, kriminaltechnische Untersuchung wäre ihre Beantwortung der erste Schritt. Aber eine solche Untersuchung hat nicht einmal ansatzweise stattgefunden, wie jetzt eine Zeugenaussage des FBI deutlich macht. Im Rahmen des “Freedom Of Information Act” hatte ein Bürger die "documentation pertaining to any formally and positively identified debris", also die Dokumenation der formell und positiv identifizierten Wrackteile der bei den Attacken benutzten Flugzeuge, angefordert – und da er sie nicht erhielt ihre Zustellung vor Gericht eingeklagt. Daraufhin ging dem Gericht eine schriftliche Erklärung des Chefs der FBI-Dokumentationsabteilung (Records/Information Dissemination Section, RIDS) zu, in der trotz intensiver und genauer Suche nichts zu finden war: “Despite this extensive and detailed search effort, RlDS has been unable to locate any FBI records responsive to plaintiffs request.”.
Halten wir also fest: das FBI hat nicht nur, wie hier schon vor zwei Jahren gemeldet keine Beweise gegen den vermeintlichen Haupttäter der Anschläge, Bin Laden - “The reason why 9/11 is not mentioned on Usama Bin Laden’s Most Wanted page is because the FBI has no hard evidence connecting Bin Laden to 9/11.”. - auch was die “Tatwaffen” betrifft gibt es keine “hard evidence”. Aber hüten wir uns vor der Frage, warum jedes abgestürzte Kleinflugzeug genauer untersucht und identifiziert wird als die vier am 11.9. entführten Boeing-Jets. Das ist Verschwörungstheorie und hilft nur den “Terroristen”.
Es braut sich etwas zusammen: mit britischen, französischen und anderen NATO-Kräften ist eine Armada von US-Kriegsschiffen auf dem Weg in den Persischen Golf, wo sich alsbald die größte Seestreitmacht seit dem Anschlag auf den Irak 2003 versammelt haben wird. . Ob daraus "nur" eine Seeblockade Irans wird oder ein direkter Angriff auf das Land ist noch nicht abzusehen - auf dem Hintergrund dieser militärischen Eskalation aber macht die Scharade im Kaukasus auf einmal durchuas Sinn. Das Okay für die georgischen Angriffe auf Ossetien kam von den USA, da die militärische Reaktion Russlands aboslut vorhersagbar war - um so den wichtigsten geopolitischen Alliierten des Irans in einen regionalen Konflikt hineinzuziehen. Und preemptiv den Kalten Krieg schon mal wieder ein bißchen anzuheizen. Einmal mehr spielen willfährige Medien wie das ehemalige Nachrichtenmagazin begeistert mit.
PS:
Author's Note (von Michel Chossudovsky)
Shortly after this article was released on August 13, US military sources as well as Stratfor (a Strategic Studies Think Tank) stated that the various press reports (UPI, Middle East Times, Kuwait Times, Debka) regarding the naval deployment to the Middle East were incorrect.
According to the press reports (see UPI, August 11, 2008), the war ships involved in the "Operation Brimstone" war games off the US North Atlantic coast, had set sail for the Middle East. This information is apparently incorrect, according to the US Navy and Stratfor.
It is worth noting that the Kuwaiti government had activated emergency procedures based on the information pertaining to a major naval deployment in the Persian Gulf.
Based on the movement and location of USS carrier and expeditionary strike forces, the Bush administration has not decided to carry out a naval surge directed against Iran immediately following the conduct of the North Atlantic War Games,
The eventuality of a naval blockade directed against Iran is nonetheless being considered by the Pentagon. In fact, the naval blockade initiative is supported by a bill which was launched in the US Congress in late May. (See below for details).
We have checked the most recent information regarding the movements and location of the various USS Carrier and Expeditionary Strike Groups.
The text first released on August 13 has been revised. Corrections, and updates to the text are indicated.
We will provide further updates and analysis as more information becomes available.
Sechs Jahre lang verfolgte das FBI eine (möglicherweise gezielt gelegte) falsche Spur und jagte den Biochemiker Steven Hatfill als Quelle der Anthrax-Attentate,denen nach 9/11 fünf Menschen in den USA zum Opfer gefallen waren. Die Briefe mit dem tödlichen Gift und islamistischen Parolen hatten nicht nur unterstrichen, dass der Terror nunmehr auf amerikanischem Boden angekommen war - und der Feind Osama, Sadam oder sonstwie arabisch heißt - sondern auch in Form der Anthrax-Sendung an den Oppsitionsführer Tom Daschle klargemacht, dass jede Opposition gegen die Agenda des Bush-Regimes lebensgefährlich ist.
Jetzt meldet AP dass der führende Anthrax-Experte des Landes, Bruce E. Ivins, der wie Hatfill am Militärlabor Fort Detrick beschäftigt war, Selbstmord beging - nachdem er erfahren haben soll, dass die Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen ihn aufgenommen hat.
Zufallstheoretiker mögen sich darin bestätigt sehen, dass es ja bisweilen durchaus vorkommt, dass ältere Männer ein bisserl depressiv werden und sich das Leben nehmen. Mir scheint das hier aber einmal mehr ein bisserl zuviel Zufall...
Heute findet vor dem Rechtsauschuß des US-Kongresses ein erstes Hearing zum Impeachment-Verfahren gegen George W.Bush und Dick Cheney statt, das der Abgeordnete Dennis Kucinich beantragt hat. Mit dabei ist u.a. einer der toughsten Staatsanwälte der USA, Vincent Bugliosi, der einst den Sektenchef und Mörder Charlie Manson hinter Gitter brachte und jetzt das Buch The Prosecution of George W. Bush for Murder veröffentlicht hat. Auch wenn die Fakten, die die Ankläger gegen Bush/Cheney zusammengetragen haben, überwältigend sind - dass die beiden wegen Landesverrats und Mord an 4.000 US-Soldaten lebenslänglich hinter Gittern landen scheint dann doch eher unwahrscheinlich. Aber schön wär's ja schon...
...und was nicht geschah - nämlich die Standardprozeduren des Abfangens von "flights in emergency" - habe ich in diesem Blog, in den Büchern und in den Artikeln zum Thema immer wieder beschrieben und ad nauseam wiederholt. Aber weil man in Sachen 9/11 gar nicht soviel essen kann wie man kotzen müßte, kann ich mir und den Lesern eine weitere Wiederholung nicht ersparen. Denn das Ausbleiben jeglicher Luftabwehr ist (und bleibt) eine zentrale Frage bei der Aufklärung der Verbrechen, und ihre Nichtbeantwortung - sowie die Vertuschungen und Fälschungen der NORAD vor der 9/11-Untersuchungskommission - die heißeste Spur für den Verdacht eines inside job. Denn es ist völlig undenkbar, dass die im internationalen Flugverkehr weltweit gültigen Notfallregeln, die in den USA pro Jahr bis zu 150 Einsätzen von Abfangjägern führen, gleich vier Mal an einem Tag aufgrund menschlichen Versagens einfach nicht eingehalten werden. Was war geschehen ? Im Juni 2001 hatte das Pentagon die Regeln dieser Standardprozeduren umgeschrieben, das Aufsteigen von Abfangjägern benötigte seitdem ein "approval" des Verteidigunsministers: "Mit der CHAIRMAN OF THE JOINT CHIEFS OF STAFF INSTRUCTION, J-3 CJCSI 3610.01A wurde die bis dahin geltende Standardprozedur zum Umgang mit entführten Flugzeugen in einem entscheidenden Punkt geändert. Die zuvor (von NORAD und FAA) automatisch in Kraft setzbare militärische Assistenz durch Abfangjäger bedurfte seit dem 1. Juni 2001 einer Entscheidung ("approval") durch den Verteidigungsminister, d.h. ohne Rumsfelds ausdrückliche Genehmigung konnten auch am 11. 9. keine Jäger aufsteigen. Da er aber nach eigener Aussage "no idea" hatte, dass ein Flugkörper in Richtung seines Ministeriums unterwegs war, konnte er derlei "approval" nicht erteilen": Willkommen im Büro von Donald Rumsfeld..
Ein FAA-Fluglotse, Robin Hordon, kommentiert diese Evidenz so:
"Finally, here is my smoking gun regarding the "effects" of the CJCSI change made in June, 2001.
During the summertime, usually the busiest aviation time of the year, there were NO REPORTED SCRAMBLES from June 2001, [after the CJCSI change was put in place], until the morning of 9/11/2001.
If the CJCSI change made in June had NOT made any difference in operational protocol use "priorities", then there should have been approximately 45 scrambles during this time period. It is fair to say that this frequency had been the summertime monthly average for the preceeding ten years where approximately 1500 scrambles had occurred. [ Note: estimated scrambles...3 months @ 15 scrambles per month = 45...]
In conclusion, that there are reports of 67 scrambles happening for the year up until June, 2001, and then there were NO scrambles reported after June, serves as my personal smoking gun!
Während Peter Dale Scott einmal mehr auf die Parallelen der "vorgesehenen Verdächtigen" beim Attentat auf JFK (Oswald) und auf das WTC (Atta &Co.) verweist, hat die BBC eine Dokumentation zu der nach sage und schreibe sieben Jahren vom National Institute of Standards and Technology (NIST) vorgelegten Analyse zum Einsturz des World Trade Centers Nr. 7. Der erste Stahskelettbau der Baugeschichte, der - nunmehr "offiziell" bestätigt - durch ein Feuer eingestürzt sein soll.
Für viele Skeptiker der offiziellen 9/11-Version galt der in Sekunden erfolgende Zusammensturz des 43-stöckigen Hochhauses, das von keinem der Flugzeuge getroffen worden war, als die "smoking gun" für einen inside job. Und daran wird sich auch nach diesem NIST-Gutachten nichts ändern, denn so Telepolis in seinem Bericht (mit weiteren Links):
"Weil man den Stahl nicht mehr untersuchen konnte, mussten sich die Wissenschaftler vom NIST auf Computersimulationen stützen."
Und warum konnte man den Stahl nicht mehr untersuchen ? Weil er weg war. Und warum war er weg? Weil nach dem Unglück schnell aufgeräumt werden mußte. Und warum wurde nicht am Tag danach eine ordnungsgemäße Untersuchung der Einsturzursachen, einschließlich Materialsicherung, eingeleitet ? Hmmm. Sollte das etwa damit zu tun haben, dass die "vorgesehenen Verdächtigen" einfach schon da waren und weitere, gar ernsthafte polizeiliche und forensische Ermittlungen gar nicht mehr nötig, sondern eher kontraprdoktuiv waren ?
Late last year, Congress agreed to a request from President Bush to fund a major escalation of covert operations against Iran, according to current and former military, intelligence, and congressional sources. These operations, for which the President sought up to four hundred million dollars, were described in a Presidential Finding signed by Bush, and are designed to destabilize the country’s religious leadership. The covert activities involve support of the minority Ahwazi Arab and Baluchi groups and other dissident organizations.
"Preparing The Battlefield" - Vorbereitung des Schlachtfelds - heißt Seymour Hershs jüngste Reportage im New Yorker - und 400 Millionen für die Finanzierung von Terroristen, äh: Freiheitskämpfern, zur Vorbereitung sind wahrlich kein Pappenstiel. Und einmal mehr werden die Proxies genau in denselben Kreisen rekrutiert, aus denen man sich via CIA schon die sympathischen Alliierten von "Al Qaida" beschaffte:
"These are guys who cut off the heads of nonbelievers—in this case, it’s Shiite Iranians. The irony is that we’re once again working with Sunni fundamentalists, just as we did in Afghanistan in the nineteen-eighties.” Ramzi Yousef, who was convicted for his role in the 1993 bombing of the World Trade Center, and Khalid Sheikh Mohammed, who is considered one of the leading planners of the September 11th attacks, are Baluchi Sunni fundamentalists."
Weil der 9/11 -Dokumentarfilm Unter Falscher Flagge, in dem u.a. Andreas Hauss, Andreas v. Bülow und ich interviewt werden, in einem Stadtteilzentrum in St.Pauli gezeigt wurde, hat ein Verein namens "Bad Weather - Antifaschistische Gruppe Hamburg" mit einem anonymenoffenen Brief protestiert. Darin steht der übliche Haufen denunziativer Unsinn, wie er von rasenden Philosemiten und Groß-Israel-Fanatikern nun mal abgesondert wird und nicht weiter der Rede wert wäre. Aber diese Anonymen Antifaschistoiden haben ein Highlight des Hochgradschwachsinns fabriziert, das zitiert werden muß:
"Wer Bush, wie es etwa Bröckers tut, einen Hitler nennt, will sich ein Recht erwerben, von Auschwitz nichts mehr hören zu müssen."
Anders als H.M.Enzensberger, der Saddam Hussein vor dem ersten Golfkrieg als neuen Hitler benannte, habe ich George W. Bush eine solche Benennung zwar nie zukommen lassen, sondern vielmehr darauf hingewiesen, dass sein Großvater, der Bankier Prescott Bush, als einer der Finanziers des Nazi-Regimes in den USA vor Gericht stand - aber selbst wenn: Wollte sich etwa der allseits geschätzte Enzensberger mit seinem idiotischen Vergleich "das Recht erwerben, von Auschwitz nichts mehr hören zu wollen." ? Wie kann man sich so ein Recht überhaupt erwerben ? Wird man in die Hamburger Schlechtwettergruppe nur aufgenommen, wenn man mindestens morgens, mittags und abends dreimal "Auschwitz" skandiert und hört ? Sollte uns das zu denken geben ? - ich denke nein. Ob man sich aber Nazi-Gegner und Antifaschist nennen und gleichzeitig für eine rassenreine "Demokratie" in den Grenzen von 33 vor Christus eintreten kann, das wäre dann doch die eine oder andere Überlegung wert.
Update: Ein Besucher der Filmvorführung schickte mir den folgenden Bericht:
Guten Tag Herr Broeckers! Ich habe eben Ihren Bericht über die öffentliche Filmvorführung im "Kolibri" in St.Pauli gelesen und da ich selbst dort war, dachte ich mir, mal schnell eine email zu verfassen... Ich war mit einem Kollegen dort, da wir beide keine Lust auf Fußball schauen hatten und ich immer schon drauf gewartet habe, bis man solch einen Film (den ich schon aus dem Netz kannte) mal in der Öffentlichkeit zeigen würde. Bevor alles los ging, wurden wir Zuschauer (ca. 15 Leute) darauf hingewiesen, daß es von mehreren Seiten Drohungen und emails gegeben habe - insbesondere die Deutsche Jüdische Gesellschaft habe das "Kolibri"-Team aufgefordert diesen Film unter keinen Umständen zu zeigen. Das war für mich sehr erstaunlich, da ich weiß, daß in diesem Film,der für mich das beste ist, was bisher zu diesem Thema gefilmt wurde,nicht einmal das Wort "Israel" vorkommt und es ausschließlich um das Thema 911 aus der Sicht von Deutschland und den USA geht. Um so erstaunlicher ist es, wie verschiedene Vereinigungen wohl Druck auf das kleine Kultur-Café ausgeübt haben... Nach dem Film gab es dann noch eine Gesprächs-Runde in der es ehrlich gesagt ziemlich zur Sache ging...ich fühlte mich sehr an's Fernsehn erinnert, wo sich die Herren Politiker ebenfalls nie aussprechen lassen. Alles in allem war das eine eher eigeartige Geschichte. Mir war etwas beklommen zu Mute, da man sich fast schon konspirativ treffen musste, um solch einen Film zu sehen. Allerdings wäre es zu wünschen, daß solche Veranstaltungen öfters statt finden - in Zukunft vielleicht auch mit den Leuten aus dem Film zusammen, die anschließend fragenden Besuchern Antworten o.ä...Wie sehen Sie das? Ich lese Ihren blog schon seit Jahren immer wieder gerne und bin froh,daß Sie über all dieser grauenvollen Thematik nie den Humor verlieren ; ) Viele Grüße aus Hamburg
Es war die größte FBI-Untersuchung aller Zeiten, doch was dabei herausgekommen ist, bedroht die "nationale Sicherheit". Und so kommt es, dass FBI-Ermittler nicht vor Gericht aussagen dürfen, was sie über die Hinterrgünde der Attacken des 11.9. herausgefunden haben - meldet AP: Gov't says FBI agents can't testify about 9/11.
Nichts Neues, zugegeben, aber nur mit diesem schmutzigen Trick kann das 9/11-Märchen weiter als Wahrheit verkauft werden, deshalb sei es hier der Ordnung halber notiert.
Mit Dank an blufunk hier ein tolles Video. Trotz einiger sehr schöner Songs waren die Bee Gees als Band eigentlich immer indiskutabel, aber was die Free Bees aus dem Staurday Night Fever - Gassenhauer "Stayin Alive" jetzt gemacht haben - chapeau!
Update: Warner Bros. hat das Video unter der ursprünglichen Adresse löschen lassen, wegen Verletzung des Copyrights (der Original-Song läuft aber nach wie vor unbeanstandet auf youtube.) Mittlerweile wurde das Video von vielen anderen usern hochgeladen, wer den Titel in der youtube-Suchmaske eingibt findet zahlreiche Kopien.)
Update: Und wie's so ist, wenn etwas Gutes wegzensiert wird: dann breitet es sich als Virus erst recht aus. Mittlerweile kann man das Video deshalb auch runterladen: hier
"Wie sieht eigentlich die Beweislage aus? Ist die offizielle Version wirklich bewiesen, oder handelt es sich dabei um einen Mythos?"
Sie ist nicht beweisen, schon gar nicht wirklich, d.h. gerichtsfest, faktengesättigtund weitestgehend zweifelsfrei. Sebastian Ranges Stück auf hintergrund.de "9/11-Untersuchung auf dem Prüfstand" macht das noch einmal mehr als deutlich.
"Almost eight years after al-Qaeda nearly sank the USS Cole with an explosives-stuffed motorboat, killing 17 sailors, all the defendants convicted in the attack have escaped from prison or been freed by Yemeni officials," meldet die Washington Post. Ist schon toll, dieses Al CIAda - Spiel - wie ihm Kasperltheater, das Krokodil taucht auf und wieder ab, auf und wieder ab...
Erinnert sich noch jemand an John O'Neill, den in den Twin Towers ums Leben gekommenen Terror-Fahnder des FBI ? Als hartnäckiger Bin-Laden-Jäger war er den Hintermännern der USS Cole-Attacke auf der Spur, zu denen auch einer der späteren "Hijacker" gehörte. Er wollte selbst im Yemen ermitteln, doch ihm wurde die Einreise verweigert - nicht von den Yemeniten, sondern vom Weissen Haus. O'Neill trat daraufhin empört zurück und nahm im August 2001 einen neuen Job an, als Sicherheitschef des World Trade Center. Mein Nachruf auf ihn aus dem November 2001 hier . Mit der dort gegebenen Anregung für Oliver Stone, diese Geschichte zu verfilmen war's ja nun leider nix - stattdessen hat der Meister belangloses Zeug über die Tragödie der Feuerwehrleute abgedreht. Und in den Medien gab's einiges über O'Neills Frauengeschichten und weiteren Klatsch - das wirklich heiße Eisen aber hat der Mainstream noch nicht angefaßt. Vielleicht liefert die heutige Meldung ja einen schönen Plot, um das Drama der USS Cole und den von oben gestoppten Al CIAda-Jäger ins Bild zu setzen...
Es soll ja immer noch Leute geben, die an den Weihnachtsmann und in Sachen 9/11 an das Osama-Märchen glauben. Diesen sei empfohlen, die beiden folgenden Beiträge nicht zu lesen, denn wir wollen Kindern hier nicht den Spaß verderben.
Eines der Schlüsselelemente des Märchens - die angeblichen Handy-Anrufe, die Bushs Kronanwalt Ted Olson von seiner Frau aus der AA 77 erhalten haben will - hat sich David Ray Griffin noch einmal genauer angeschaut: "This rejection of Ted Olson’s story by American Airlines, the Pentagon, and especially the FBI is a development of utmost importance. Without the alleged calls from Barbara Olson, there is no evidence that Flight 77 returned to Washington." Mehr dazu hier.
Dass ein weiteres zentrales Element der offiziellen Legende - die Identität der 19 Hijacker und deren angebliche Identifizierung - völlig widersprüchlich und unhaltbar ist, hatten wir schon 2003 (in "Fakten, Fälschungen...") dargelegt. Hier wird es im Zusammenhang mit den angeblichen DNA-Beweisen erneut und ausführlich zerpflückt.
Kaum macht jemand einen Witz, sitzt halb Deutschland auf dem Sofa und nimmt übel - an diesen Tucholsky-Satz mußte ich denken, als ich die Kommentare zum letzten Blogeintrag freischaltete. Beschwerden darüber, dass ich in Sachen 9/11-"truth" nicht im Predigergewand oder mit Leidensmiene, sondern mit zwei Komikerinnen auftrete. Ja wo kommen wir denn da hin, wenn wir uns von den Dabbeljus dieser Welt den Spaß verderben lassen ? Also bitte ! Hier für die Wahrheitskommission ein kleiner Auszug aus meinem Vortrag bei dieser Show:
"Wir hatten es ja eben schon mit dem merkwürdigen Heiligen Oswald, aber jetzt kommts noch toller: mit Sankt Osama, der noch viel größere Wunder vollbracht hat. Auch er ein verrückter Einzeltäter, der allein mit ein paar jungen Männern und 19 Teppichmessern die Anschläge des 11. 9. begangen haben soll. Mittlerweile glauben zwar 43 % aller Amerikaner und fast 60% aller New Yorker, dass 9/11 ein “Inside-Job” war, in den Regierung und Geheimdienste verwickelt sind, aber offiziell gilt Osama Bin Laden immer noch als der alleinige Übeltäter.
Osama soll eines Tages beschlossen haben,die Amerikaner anzugreifen, aus einem einzigen Grund: er haßt ihre Freiheit. Die USA sind das mächstigste Reich der Welt, mit einer riesigen Armee Soldaten, Flugzeugträgern, Bomben und Raketen – und einer zentimetergenauen Überwachung durch Satelliten, denen keine Bewegung entgeht. Aber Osama hatte 19 junge Anhänger. Die lebten in Amerika, liebten Las Vegas, Alkohol, Schweinefleisch, Kokain und Striptease, sollen ansonsten aber fromme, ja fanatische Moslems gewesen sein. Eines Tages machen sich diese 19 unsichtbar, schleichen in vier Flugzeuge und flogen zwei Stunden völlig unbehelligt im Luftraum umher. Mit ihren Zauberkräften schafften sie es, sämtliche Abfangjäger am Boden zu halten, die normalerweise innerhalb von 10 Minuten aufsteigen, wenn sich ein Flugzeug über Funk nicht mehr meldet.
Aber das war noch nicht alles: nachdem diese jungen Magier die Maschinen in die Twin Towers gelenkt hatten, sorgten sie dafür, dass sich die aus schwerem Stahl gebauten Türme eine Stunde später pulverisierten und bis auf die Grundmauern einstürzten – und fünf Stunden später brachten sie einen 50-stöckigen Wolkenkratzer, 300 Meter entfernt von den Türmen ebenfalls zum Einsturz. Zwei Hochhäuser treffen und drei zum Einsturz bringen – so etwas gab es noch nie, wie überhaupt noch nie in der Architketurgeschichte Stahlskelett-Bauten so einfach in sich zusammenfielen wie die drei WTC-Türme.
Bei derlei Wundern ist es dann auch schon nicht mehr überraschend, dass es die 19 Zauberlehrlinge eines der Flugzeuge, das ins Pentagon-Gebäude krachte,vorher unsichtbar machten. Der Crash hinterließ zwar Zerstörungen am Gebäude aber es gab auf dem Rasen vor dem Pentagon keine Spuren eines Flugzeugs. Auch keine der Kameras am bestbewachten Gebäude der Welt konnte das unsichtbare Flugzeug aufzeichnen.
Ein weiteres Wunder geschah, als die Polizei einen Tag nach der Tat die Namen und Bilder der 19 Hijacker veröffentlichte: sechs von ihnen meldeten sich sechs quicklebendig und beteuerten ihre Unschuld. Sie waren an diesem Tag nicht einmal in Amerika, geschweige denn saßen sie in diesen Flugzeugen. Dass ihre Ausweise von den Hijackern benutzt wurden, gab die Polizei später zu, wer sich aber hinter diesen falschen Namen verbarg, blieb unbekannt – die falschen Namen und Bilder sind bis heute auf den Täterplakaten. Denn die ganze Fahndung nach Tätern und Hintermännern wurde nach kurzer Zeit auf Weisung des Präsidenten abgebrochen: man müsse Sicherheit vor künftigen Terroranschlägen schaffen und könne jetzt keine Kräfte entbehren, um diesen Anschlag aufzuklären. (...)
Als letztes Jahr ein Journalist beim FBI nachfragte, warum auf der Liste der meist gesuchten Schwerverbrecher unter Osama Bin Laden nichts vom 11. September steht, erhielt er die Auskunft: “Wir haben dafür keine harten Beweise.” – Und wie nennen wir einen Verdacht, für den es nur Vermutungen, aber keine wirklichen Beweise gibt ? Richtig: das ist eine Verschwörungstheorie. Und wer dieses Osama-Märchen nicht glaubt, ist automatisch Verschwörungstheoretiker – also ein Verrückter und fast so schlimm wie die Terroristen selbst.
Deshalb glauben wir lieber an Osama als Ausgeburt der Hölle, alles andere ist zu kompliziert und gefährlich; wir glauben, dass die Bush-Regierung, die 935 Lügen über die Massenvernichtungswaffen und Al Qaida-Unterstützung von Saddam Hussein in die Welt gesetzt hat, in Sachen 9/11 natürlich nur die Wahrheit spricht; wir glauben deshalb auch, dass hundertausende Tote in Irak und Afghanistan noch nicht genug sind und Nachschub durch die Bundeswehr gebraucht wird; wir glauben, dass eine neue Stasi her muß und flächendeckende Überwachung von Telefon und Internet, um uns vor den “Terrorischten” zu schützen. Und warum glauben wir das alles, warum machen wir bei diesem irrsinnigen “Krieg gegen den Terror” mit ? Weil wir einer Verschwörungstheorie aufgesessen sind. Niemand von uns kennt die Wahrheit, aber eins ist sicher: solange wir das Märchen von Osama und den Teppichmessern des Schreckens für die Realität halten, werden wir sie nicht finden…"
Wie das "European Union Peace Building" in Afghanistan aussieht, erfuhren die dortigen Behörden kurz vor Weihnachten, als sie bei zwei ranghohen britische Beamten der UN und der EU in Kabul einen USB-Stick beschlagnahmten. Auf diesem waren der Plan und das Budget enthalten, nach denen die Briten ein Trainingscamp für Taliban-Terroristenaufbauen wollten, um mit diesen Kämpfern einen Keil in den afghanischen Widerstand zu treiben. 100.000 Euro waren 2007 für das Projekt schon geflossen, für dieses Jahr waren weitere 200.000 EU vorgesehen. Die mittlerweile des Landes verwiesenen Diplomaten behaupten, die afghanischen Behörden seien in das "Projekt" eingeweiht gewesen, was die Regierung aber abstreitet.
Dass wir an dieser Stelle bisweilen polemisch auf "Al CIAda" oder "Osama Bin London" verweisen, scheint von dieser Nachricht einmal mehr unterfüttert zu werden. Schon die erste Taliban-Regierung war ein Geschöpf der anglo-amerikanischen Ölkartelle, das sie mit Hilfe von Handlangern des pakistanischen Geheimdiensts ISI installierten. Doch bei den Verhandlungen um die Konditionen für eine neue Pipeline durch Afghanistan forderte diese Regierung zu viel, weshalb plötzlich ihr dumpfer Fundamentalismus und die Frauenfeindlichkeit in den westlichen Medien auftauchte, um einen "regime change" propagandistisch vorzubereiten. Da half es den Taliban auch nicht, dass sie nach 9/11 einer Auslieferung Bin Ladens zustimmten - mit einem Osama im US-Knast hätte sich eine Invasion des Landes und damit der Auftakt zum "war on terror" ebensowenig durchsetzen lassen wie eine Fortführung des Pipeline-Projekts. Das erste Großprojekt der neuen Regierung Karsai war denn auch der Abschluß des Pipeline-Vertrags. Dieser allerdings ist nicht das Papier wert auf dem er steht, solange das Chaos, das außer in der Region Kabul und im Norden überall im Lande herrscht, nicht beseitigt ist. Da Partisanen und Aufständische mit konventionellen militärischen Mitteln nicht beklämpft werden können - wie die Lage in Afghanistan und Irak überdeutlich zeigt - ist es kaum überraschend, dass die verzweifelten Strategen nun ihr Heil in der "unkonventionellen" Methode suchen, Terroristen auszubilden.
Umso grotesker klingt da das Trommeln der hiesigen Bellizisten und ihrer Pre$$titutes, die Bundeswehr, die bis dato nur brav Opiumfelder bewacht, endlich zu echten Kampfeinsätzen zu hetzen. Seit an Seit mit Kamerad Taliban "gegen den Terror" kämpfen - absurder geht's einfach nimmer...
Dass zwei Flugzeuge mit Tonnen von Kokain aufgebracht werden - und weder die Besitzer der Maschinen noch sonst jemand wird dafür von der Polizei behelligt, ist einerseits merkwürdig, andererseits aber auch logisch, wenn man davon ausgeht, dass dieser Multi-Millionen-Dollar Großhandel "von oben" abgesegnet ist. Zum Beispiel von der CIA und dem Department für Homeland-Security. Diese ehrwürdigen Institutionen haben natürlich mit illegalem Drogenhandel nicht direkt zu tun - aber sie haben Leute, die für sie in dieser Richtung aktiv sind. Und wenn mal etwas schief geht, muß das natürlich nach Kräften vertuscht werden. Und es würde auch kaum jemand mitkriegen, wäre nicht der unermüdliche Daniel Hopsicker in Florida, der diese Geschichten weiter recherchiert und publiziert. Jetzt hat er herausgefunden, dass einer der Piloten, gegen den im Zusammenhang mit diesem Fall ermittelt wird, auch in dem Lear-Jet saß, der im Sommer 2000 in Flordia mit 43 Pfund Heroin beschlagnahmt wurde. Der Jet gehörte Wally Hilliard, dem Besitzer von Huffman Aviation, dem Trainigscamp der 9/1-Hijacker. Mehr dazu hier
Im Dezember 2004 bloggten wir hier aus dem Fragenkatalog, den Familienangehörige von 9/11-Opfern aufgestellt hatten:
"6) Warum wurde die FBI-Übersetzerin Sibel Edmonds, die behauptet Wissen über die Vorwarnungen zu haben, per Gericht von Generalstaatsanwalt Aschroft und einen von Bush ernannten Richter zum Schweigen verurteilt ?"
Nach dem 11.9. 2001 hatte Frau Edmonds für das FBI zuvor abgehörte Telefonate transkribiert, und war im Zusammenhang mit den 9/11-Hijackern auf illegale Waffen-und Drogengeschäfte gestoßen, die offenbar von höherer Stelle in den USA abgesegnet waren. Als sie davon Meldung machte wurde sie gemobt und nach sechs Monaten entlassen. Sie berichtete über diese Zusammenhänge vor verschiedenen Ausschüßen des Parlaments und der 9/11-Untersuchungskommission - unter Auschluß der Öffentlichkeit weil laut Pentagon die nationale Sicherheit dadurch bedroht war. Seitdem wurde ihr eine "gag order" (ein Maulkorb) auferlegt - sie darf nicht über ihr Wissen sprechen. Wir haben diesen Fall hier im Blog schon des öfteren erwähnt (Sibel Edmonds in die Suche links eingeben) - jetzt aber hat sie gegenüber der Londoner "Times" enthüllt, um was es bei diesen Waffengeschäften ging: um die Weitergabe von KnowHow für Atomwaffen, bei der die NATO-Partner Türkei und Israel die Intermediäre spielten, doch der Chef des pakistanischen Geheimdiensts ISI General Mahmud der Adressat war. Jener Mann, der am Morgen des 11.9. in Washington mit dem späteren CIA-Chef Porter Goss frühstückte und in dessen Auftrag einige Monate zuvor 100.000 Dollar an Mohamed Atta angewiesen würden waren.
Laut Sibel Edmonds sind einige Top-Leute der Bush-Regierung in den Fall verwickelt, ein Name, Marc Gosmann, die Nr. 3 im State Deparment, ist bisher durchgesickert. Eine der abgehörten Schlüsselfiguren rief Gossman nach dem 11.9. an, nachdem einige israelische Spione festgenommen worden waren, die angesichts der brennende Türme gefeiert hatten: "Sie müssen freigelassen werden, sonst könnten sie alles erzählen." Ohne vom FBI verhört worden zu sein wurden die als Umzugsfirma getarnten Mossad-Agenten kurz darauf in aller Stille abgeschoben.
Mehr über die türkisch-israelisch-pakistanische Achse der Agenten hier und hier
Lesern dieses Blogs sagt der Name Omar Saeed Sheik vielleicht noch etwas, wenn nicht, sei hier nochmals auf C.C.Walthers Artikel Scheichegal verwiesen; sowie auf die Langfassung von Chaim Kupferberg - Mutmaßungen über Omar. Bevor in den Medien mit Khalid Sheik Mohamed ein neuer 9/11 "Mastermind"lanciert wurde galt Omar Sheik als einer der Hauptdrahtzieher, weil er im Auftrag des pakistanischen Geheimdienstchefs General Mahmud 100.000 Dollar an Mohamed Atta überwiesen haben soll. Nachdem KSM als neuer Oberböser medial installiert war wurde Omar Sheik wegen Mordes an dem US-Journalisten Daniel Pearl in Pakistan zum Tode verurteilt, die Vollstreckung wurde aufgeschoben. Es ist anzunehmen, dass der britische Staatsbürger Omar Sheik bei seinem Notar in London ein Dossier hinterlegt hat, das seine diversen Aktivitäten im Auftrag verschiedener Geheimdienste dokumentiert und im Falle seines Todes veröffentlicht wird, insofern läßt man ihn sicher noch ein Weilchen leben.
Vorallem, weil die ermordete Benazir Bhutto in einem ihrer letzten TV-Interviews mit David Frost berichtete, dass Omar Sheik auch Osama Bin Laden ermordet haben soll. Sie erwähnt das im Zusammenhang mit einem Brief an Präsident Musharraf, in dem sie Personen nennt, die ihr nach dem Leben trachten und die sie in Militär,- und Sicherheitskreisen Pakistans vermutet, unter ihnen auch Omar Sheik "who murdered Osama Bin Laden". Das Interview wurde im Rahmen der Sendung "Frost over the World" vom britischen Al Jazeera-Sender ausgestrahlt, die BBC unterdessen, die das Gespräch ihrer einstigen Koryphäe Sir David Frost übernahm, schnitt diese Passage raffiniert heraus. Hier kann man sich anschauen , wie im Medienbordell unserer Tage hemmungslos zensiert wird, auch und gerade von einer der ehrwürdigsten aller Pre$$titutes, der BBC.
Hat sich Frau Bhutto einfach nur versprochen ? Möglich wäre es und Sir David fragt auch nicht nach. Doch Sinn würde die Mord-These durchaus machen - außer dem allerersten Interview Bin Ladens nach den Anschlägen, in dem er jede Beteiligung abstritt, sind nur noch dubiose Video-Fakes und Tonaufnahmen gesendet worden. Ein lebender Bin Laden, der die Täterschaft weiterhin abstreitet, wäre für das Wahrnehmungs-Managment nach 9/11 eher kontraproduktiv gewesen, ihn beseitigen zu lassen also eine naheliegende Sache. Und ein Maulwurf und Insider wie Omar Sheik wäre - in der Wertschöpfungskette CIA-ISI-Taliban-Al Quaida - der geeignete Mann, diesen Job zu erledigen.
Und warum ist das für die Mainstream-Medien kein Thema ? Sie kämen dann nicht umhin, die gesamte 9/11-Legende und den "War On Terror"-Mythos umzugraben, aufzuwühlen und zu hinterfragen, den ganzen gefälschten und verlogenen Müll, mit dem sie die Massen füttern. Und das ist auch 2008 auf keinen Fall zumutbar...
Für die ruhigen Tage zwischen den Jahren hier ein ganz besonderes Schmankerl: die 73-minütige 9/11-Dokumentation "Unter falscher Flagge", für die Frank Höfer u.a. Andreas Hauss, Andreas v. Bülow, Jochen Scholz und mich interviewt hat. Mein Post-Weihnachtswunsch 2007 wäre, dass dieser Film eine noch größere Verbreitung findet als "Loose Change". Anschauen (und auf DVD bestellen) kann man ihn hier .
Das könnte eine schöne Verschwörung werden: ein bunter konspirologischer Abend, moderiert von Roger Willemsen, mit den Comedians Anke Engelke und Cordula Stratmann - und mit mir als Diplom-Paranoiker. Jedenfalls waren die 800 Karten für diesen Abend zur Eröffnung des Literaturfestivals litcologne in Köln am 29. Februar 2008 schon nach einer Woche ratzfatz ausverkauft. Deshalb ist jetzt eine weitere Vorstellung in Planung, am selben Tag um 17 Uhr. Karten dafür soll es demnächst geben - wer eine möchte sollte sich an die bekannten Kölner Vorverkaufsstellen wenden.
Update: Infos dazu hier . Ob und wenn ja wo es Aufzeichnungen der Veranstaltungen gibt, weiß ich im Moment nicht, werde es aber in diesem Blog melden.
Auf Telepolis ist heute meine Rezension des Buchs "Der geheime Krieg"erschienen, hier ein Auszug:
"Auch wenn die Geheimdienste moderner Nationen zumindest in demokratisch verfassten Ländern einer parlamentarischen Kontrolle unterliegen, lädt der konspirative Charakter ihrer Tätigkeiten dazu ein, jenseits der Grenzen der Rechtstaatlichkeit zu operieren. Wenn derlei Übergriffe nicht mehr völlig geheim bleiben und zum öffentlichen Skandal werden, kollidieren die Interessen der Machtpolitik mit den Rechtsstaats- und Öffentlichkeitsprinzipien der Verfassung. Während in der demokratischen Politiktradition die Sorge um das Gemeinwohl vollkommener Öffentlichkeit unterworfen wird, ist die Geheimpolitik für den Machterhalt (und seine Theoretiker von Machiavelli über Hobbes zu Carl Schmitt) ein unverzichtbares "Geschäfts- und Betriebsgeheimnis" - weshalb es den Machteliten auch erlaubt sein soll, die Massen mit noblen Lügen (so der Schmitt-Schüler und philosophische Ziehvater der "Neocons" Leo Strauss) darüber zu täuschen.Dass solche verborgene "Tiefenpolitik" ein entscheidendes Funktionsprinzip des Herrschens ist und nicht zur Debatte gestellt werden kann, musste einst schon der römische Senator Gallus erfahren, als er die Rolle des Magistrats gegenüber den Machtbefugnissen des Kaisers stärken wollte. Sein Antrag wurde von Kaiser Tiberius vom Tisch gewischt, denn – so notierte Tacitus in den Annalen – "es bestand kein Zweifel, dass dieser Antrag tiefer zielte und die geheimen Grundlagen der Alleinherrschaft (arcana imperii) in Frage gestellt wurden".
Dass die Moderne mit der Demokratisierung des Politischen und dem Übergang der Rolle des Souveräns von Kaisern und Monarchen an das Volk diese geheime Machtausübung formal abschaffte, brachte sie freilich nicht zum Verschwinden. Als defensive Schutzmaßnahme leben Geheimhaltung und Geheimdienste ebenso fort wie verdeckte Operationen und Überwachung als Mittel der Stabilisierung und Sicherung staatlicher Ordnung. Sie eröffnen so weiterhin einen unkontrollierten, rechtsfreien Raum – und sie stehen weiterhin, wie zu Zeiten des Imperators Tiberius, nicht zur Debatte.
Wären nicht Forscher wie Peter Dale Scott, die versuchten, die Spuren dieser "unsichtbaren" Politik zu lesen und Strukturen aufzudecken, sie bliebe, da Diskretion ebenso wie Tarnung und Täuschung zu den Grundlagen ihres Geschäfts gehören, tatsächlich unsichtbar. Da selbst akribische Zeithistoriker, die sich wie Scott ein halbes Forscherleben mit Ereignissen wie den Kennedy-Morden oder der Iran/Contra-Affäre befassen, gegen eine Zitadelle der Geheimhaltung und Vertuschung zu kämpfen haben, wird die konkrete Aufklärung dieser Fälle Historikern der Zukunft vorbehalten bleiben - wenn sie denn, irgendwann, Zugang zu allen klassifizierten Dokumenten erhalten. Bis dahin bleiben nur die Analyse von Indizien, das Lesen von Spuren, die Erkennung von Mustern – und Scouts wie Scott, die versuchen, den Nebel aus Geheimhaltung und Desinformation zu lichten.
Einen ganz anderen Ansatz, geheimen Staatsaktivitäten auf die Spur zu kommen, hat Eva Horn, Kulturwissenschaftlerin an der Universität Basel, in ihrer umfangreichen Studie "Der geheime Krieg – Verrat, Spionage und moderne Fiktion" gewählt. Statt zu versuchen, die Realgeschichte anhand von Indizien und Fakten aufzudecken, hat sie sich ausschließlich den Fiktionen zugewandt: Erzählungen, Romanen und Filmen, die die Logik des Geheimen nicht aufbrechen, sondern analysieren. Sie zielt dabei nicht auf die Enthüllung, die Aufdeckung der "wirklichen Ereignisse" hinter den Verlautbarungen der Regierungen, sondern auf die Struktur und Logik des geheimen Staatswissens und der Geheimdienste.
Wie gewinnen sie ihr Wissen, wie unterscheiden sie Information von Spekulation, Theoriebildung von Paranoia, welcher Zielsetzung und innerer Logik folgen sie – diesen Fragen geht die Autorin nach, allerdings in erster Linie nicht anhand von Fakten und Dokumenten, sondern anhand der Prosa, die Agenten, Verräter, Ex-Geheimdienstler und Literaten darüber verfasst haben. Diese Fiktionen, so die Grundthese des Buchs, sind "die luzideste Möglichkeit, in der Moderne über das politische Geheimnis zu sprechen." Weil Fiktion den Anspruch von Historikern und Journalisten aufgibt, die eine historische Wahrheit zu präsentieren, sei sie "besser als alle anderen Diskursformen geeignet…Einsicht in das Funktionieren des Geheimnisses zu liefern, ohne es zu lösen".
Wenn ein Astrophysiker, der die Möglichkeit von Leben auf dem Mars erforschen will, nachvollziehbare Hypothesen, Hinweise und Indizien aufführt, dass diese Möglichkeit gegeben ist, käme niemand auf die Idee, ihn als durchgeknallten Marsmenschen oder verrückten Alien zu bezeichnen. Außer vielleicht Kollegen konkurriender Fakultäten, nach deren kosmologischem Modell keinerlei Leben auf dem Mars möglich ist und deren Deutungshoheit und Forschungsmittel massiv gefährdet wären, wenn dieser Marsforscher erfolgreich ist. Sie hätten dann zwar keine ehrbaren wissenschaftlichen Motive, sondern eher zwielichtige Gründe, ihn als UFO-Phantasten oder grünes Männchen zu denunzieren, aber für die Öffentlichkeit wäre das nicht so leicht zu erkennen. Wegen der Komplexität kosmologischer Zusammenhänge könnten nur wenige das Forschungsvorhaben unseres Astrophysikers verstehen und beurteilen, wenn er von Kollegen allerdings als grünes Männchen beleidigt wird, versteht jeder sofort.
In einer ähnliche Lage wie dieser Astrophysiker befinden sich auch jene Forscher, die der Verschwörung des 11. September 2001 auf der Spur sind. Für sie ist die offizielle Version der Ereignisse –“Osama war’s!” – ebenso eine unbewiesene Verschwörungstheorie wie viele andere Theorien und sie fordern die weitere Erforschung der Hintergründe. Wie der Marsforscher haben sie gute Indizien und Hinweise, dass die Suche nach den Hintermännern erfolgreich sein könnte, sowie konkrete Forschungsansätze, wo man ansetzen müßte, um die Dunkelmänner ans Licht zu bringen. Doch wie die konkurrierenden Kosmologen, die Leben auf dem Mars ausschließen, gibt es auch hier eine Fraktion, für die jede Alternative zum “Osama war’s!”-Modell kategorisch ausgeschloßen ist. Und da schon der Gedanke an Alternativen die Deutungshoheit der Großmedien und den Mittelzufluß der Politik (für Sicherheit, Krieg etc.) bedroht, muß jeder, der sie öffentlich äußert, damit rechnen, zum Verrückten erklärt zu werden. Was für die Inquisition des Mittelalters der “Ketzer” ist für das Meinungskartell unserer Tage der “Verschwörungstheoretiker”, wie seinerzeit Jungfrauengeburt oder Dreifaltigkeit zum Dogma erklärt wurden, ist es heute der Glaube an den satanischen Osama & die 19 Hijackern als 9/11-Alleintäter. Wer das Märchen von “Harry Plotter und den Teppichmessern des Schreckens” nicht als alleinseligmachende Wahrheit anerkennt, ist ein Fall für die Inquisition. Vorletzte Woche nun hat sich ein weiterer Ketzer geoutet. Der ehemalige italienische Ministerpräsdient Francesco Cossiga äußerte gegenüber dem “Corriere della Sera”, dass Videobotschaften Osama Bin Ladens in Berlusconis “Mediaset”-Imperium gefälscht würden und im übrigen doch jeder wisse, “dass die desaströsen Anschläge von der CIA und dem Mossad mit der Hilfe der Zionisten geplant und durchgeführt worden sind, um die arabischen Länder anzuklagen und um die westlichen Mächte dazu zu bewegen, sich an Kriegen im Irak und Afghanistan zu beteiligen."
Damit wird die Höchststrafe fällig. Da “Amerika-Hasser” oder “Antisemit” bei einem angesehenen elder statesman nicht zieht, dürfen wir gespannt sein, was Cossiga jetzt alles unterstellt wird, Altersschwachsinn bietet sich jedenfalls schon mal an. So ganz bekloppt scheint der alte Herr dennoch nicht, schon kurz nach den Anschlägen machte er nämlich auf den entscheidenden Punkt aufmerksam: “Das konnte nicht durchführt werden, ohne Infiltration des Radarpersonales und der Flugsicherung.” Hier hat er auf jeden Fall recht - ob aber wirklich die ehrenwerte CIA und der hochheilige Mossad dahinterstecken, für diesen Verdacht gibt es bis dato keinen Beweis.
Ich bin noch nicht dazu gekommen, mir die neueste Fassung von "Loose Chance" anzusehen, aber Andreas Hauss hat schon mal einige Kritikpunkte aufgelistet:
1. Über die Pass-"Beweise" der US-regierung wird räsoniert. Nicht aber über 2/3 der Leichen.
2. Es folgt die Geschichte vom Geldtransfer an Atta, und dann die Story der Ausbildung auf US-Militärbasen. All das ist nicht falsch. Aber es begründet keinesfalls, daß die sog. Attentäter "es auch waren". Nur, daß sie unbezweifelbar mit US-Diensten in Kontakt standen. Das kennen wir als Muster.
3. In Version 2 des Films war der Beginn geprägt durch die Frage der fehlenden Abfangjäger... Nun geht es um die Attentäter.
4. Ob sich die 19 Pornos ansahen oder tranken, tut ebenfalls nichts zur Frage, ob sie die Tat begingen oder nicht. Able Danger - Widersprüche
5 Wargames - alles gut und schön. Aber das sagt nichts aus über das Versagen der NEADS zugewiesenen Abfangjäger im "strip alert", QRA.
6. Es folgt ebenso die übliche bushistische Story von den 4000 Flugzeugen, die nach Minetas befehl der Schließung des Luftraums zur landung gebracht wurden. Nur: wen juckt es im Raum New York / Washington, wieviel Arbeit die Fluglotsen Tausende Meilen entfernt in Kalifornien, Seattle oder Texas haben? Hier zeigt sich besonders klar, wie lenkbar die Filmautoren sind: sie haben 1:1 die Argumentation der Regierung übernommen.
7. Die fehlenden Videos vom Crash in das Pentagon
8. Hani Hanjour konnte nicht fliegen. Aber er sei eingestiegen. Dem widersprechen diverse Fakten, u.a. daß zunächst nur von 18 Hijackern gesprochen wurde und daß er kein Ticket hatte.
8. Der flight path als kompliziert und in den frisch renovierten Pentagon-Flügel wird korrekt beschrieben. Nur über die NATUR der renovierung des Pentagonflügels machen sie sich keine gedanken. Kein Wort u Kevlar, Stahlstützen, Spezialfenstern - die allesamt so manche Frage beantworten könnten.. UNd so stellen die Filmautoren die zwei versionen einander gegenüber: a) ein Flugzeug traf das Pentagon b) es war etwas anderes. Glaubt doch was ihr wollt, scheint die Aussage.
9. Gut wiederum die Erwähnung der Buchhalter, die starben, und die Billionen Dollars, die nicht recherchierbar waren. Gut auch die Erwähnung von MASCAL. Zeigt es doch immerhin, daß man im Pentagon gut vorbereitet war auf einen Flugzeug-Einschlag.
10. Die Aussage Minetas wird breit dargestellt . Gut so. Aber die simple Frage zu stellen, was denn das für ein Abfangjäger war, der "does the order still stand" transmittiert erhielt und NICHT schoß - die Frage kommt nicht vor.
11. Zur Hälfte es Films geht es los mit den WTC-Türmen. Die Explosionstheorie, in voller Länge, nichts Neues, keine Auseinandersetzung mit Argumenten.
12. Asbest und Krebs bei den Aufräumarbeitern: richtig, nur nichts aussagend über den Verlauf des 11.9.
13. Die UAL93 - Story : Vergleich verschiedener Flugzeug-Crashs mit der UAL93. Überall gab es größere Trümmerteile. Aber Ausweise , ein rotes Stirnband etc. seien gefunden worden. Wie bei der AAl77 unterschlägt der Film, daß alle Leichen gefunden und identifiziert wurden - mit Ausnahme der sog. Hijacker. Spekulation über Abschuß oder Rakte o.ä.
14. Spekulativer Höhepunkt: das WTC7. Immerhin erstmals ein vergleich mit anderen gebäuden, u.a. den anderen WTCs. Die Logik ist völlig verquer: die einen wurden geschleift, andere stehen noch. Die einen wurden schwer, andere weniger schwer getroffen. Nur WTC7 fiel zusammen. Ja und ?
15. Die seltsame 9/11-Untersuchungskommission Schön das Ende: das Gedenken an die Hunderttausende Opfer der US-Kriege gegen Afghanistan und Irak. Leider wird die Aussage verdeckt durch ein Lamento über Lügen und Geld, das verschwand.
Fazit: eine Menge technischer Tricks, überraschendes Filmchen. Bunt gemixt, ohne Linie, ohne innere Logik. Das Übelste, was der Bush-Regierung vorgeworfen wird, ist: Beweise zu vertuschen und zu lügen. Nicht aber, daß die Bushisten IHRE EIGENE Version nicht bewiesen hat. Die Fragestellung: wer war es? ist komplett aus dem Blickfeld geraten ...
Es konnte mehr erwartet werden. Immerhin ist der akzeptable Teil von einem Achtel auf ein Drittel angewachsen. "
Der Film kann hier angeschaut werden - Loose Change Final Cut - und ist, zumal mit diesen Kritikpunkten im Hinterkopf, dennoch ein guter Einsteiger für 9/11-"Anfänger", denen Bücher wie "Verschwörungen, Verschwörungstheorien und die Geheimnisse des 11.9." oder "Fakten, Fälschungen und die unterdückten Beweise des 11.9." zu schwierig sind. Aber, darauf hat zuletzt auch Eva Horn in "Der geheime Krieg" (siehe unten, 28.Okt.2007)aufmerksam gemacht, es bestehen Unterschiede: "Wo Bröckers einen Gestus reflexiver Kritik und die 'Timeline' das Ideal maximaler Datensammlung haben, ist 'Loose Change' pädagogisch: der Film will belehren und sei es durch seine Fehler."
Zum großartigen Wirken der Geheimdienste bei der Vorbereitung des "deutschen 9/11", das dank Verdünnung des Wasserstoffperoxids haarscharf verhindert wurde, hat Jürgen Elsässer Neuigkeiten, auf hintergrund.de.
Das Datum 9.11. ist in Deutschland so etwas wie ein historisches Ereignisfeld – und seit 9/11 auch international “aufgeladen”. Andreas Hauss hat noch einmal auf einen der haarsträubenden Zufälle an diesem Schreckenstag vor 6 Jahren aufmerksam gemacht: im Rahmen der zahlreichen “wargames” am Morgen des 11.9.2001, bei denen u.a. die Entführung von Zivilmaschinen durch Terroristen “geübt” wurde, wurde auch ein Anschlag auf die Zentrale der Satellitenüberwachung simuliert: sämtliche Mitarbeiter des National Reconnaissance Office in Washington wurden evakuiert und nach der Übung nach Hause geschickt:
“Unter den vielen Beweisen, die wir einfordern seitens der bushistischen Verschwörungstheoretiker gehören insbesondere die Radaraufzeichnungen des 11.9.. Es würde deutlich, daß die behaupteten Abfangjäger NICHT aufstiegen, hingegen die "doomsday" B-747 und EC-130 rund um die vier Todesmaschinen des 11.9. sichtbar waren.
Bilder regieren nun einmal die Welt - das Geschehen des 9/11 wäre auf einen Schlag erkennbar. Nur werden uns diese Aufzeichnungen nicht geliefert. Aber es gab doch Zeugen in Massen, die an diesem Tag an den Radarschirmen saßen, in den betreffenden Flughäfen und ARTCCs (Flugleitzentralen)? Das stimmt leider nicht. Aus diesem Artikel erfahren wir: "After the Sept. 11 attacks, most of the 3,000 people who work at agency headquarters were sent home"
3000 Zeugen ausgeschaltet, die auch per Satellit das Geschehen hätten verfolgen können. Im ARTCC Cleveland: ebenfalls Evakuierung. Es blieb Stacey Taylor, die angeblich den Funkverkehr mit der UAL93 aufrecht erhielt.
Im Boston Center, dem ARTCC in Nashua N.H., war nur Pete Zalewski zuständig - und das gleich für die AAL11 und die UAL175, die beide in die WTC-Türme rasten.
Im New Yorker ARTCC in Ronkonkoma wurden die Fluglotsen, die das Geschehen beobachtet hatten und etwas dazu zu sagen hatten, vergattert zu schweigen. Ihre schon auf Tonband gespeicherten Aussagen wurden vernichtet.
Vom ARTCC Leeburg ist uns nichts Derartiges bekannt - aber es stand geographisch und zeitlich wohl auch an letzter Stelle, so daß in jedem Fall wenig zu berichten wäre.
Das NEADS läßt allein Kevin Nasypany zu Wort kommen, sonst sind es die Generäle Marr und Arnold, und der Rest ist militärische Geheimhaltung.
Fazit: so werden aus tausenden von potentiellen Zeugen über das Luftverkehrsgeschehen nur eine Handvoll handelnder und der Öffentlichkeit Auskunft gebender Personen.”
Seit nach 9/11 der Terminus “Verschwörungstheorie” zu einem institutionellen Abwehrzauber geworden ist, mit dem Meinungsführerschaft und Deutungshoheit über die Realgeschichte verteidigt werden, ist eine rationale Debatte über den Begriff kaum noch möglich. Das Stigma “Verschwörungstheoretiker” – je nach Konnotation identisch mit “Total-Verrückter”, “Holocaustleugner”, “Menschenfeind” – führt zur schleunigen Exkommunikation aus dem Mainstream-Diskurs. Von einer “Konspirologie”, einer konspirationsbewußten Erkenntnistheorie, die das Wissen um die Allgegenwart von Verschwörungen in die Analyse des Politischen einfließen läßt – von einer solchen verschwörungstheoretisch fundierten “Wahrnehmungswissenschaft”, über die ich in “Verschwörungen, Verschwörungstheorien…” geschrieben habe, scheinen wir weit entfernt. Vielleicht, weil eine derart “kalte” Herangehensweise in der aufgeladenen Schock-Atmosphäre des Ereignisses nicht möglich war und der Ausnahmezustand eine klare Freund-Feind-Unterscheidung verlangte: Differenzierungen, alternative Deutungen, abweichende Meinungen, all das was eine skeptische “konspirologische” Wahrnehmung der Ereignisse zu Tage förderte, mußte zugunsten von Eindeutigkeit aus dem Diskurs verbannt werden. Das Stellen von Fragen wurde als Insinuieren von Antworten tabuisiert, Verweise auf widersprüchliche Fakten als böswillige Fiktionen denunziert und die Forderung nach Aufklärung als pathologische Vernebelung – bei gleichzeitiger massenhafter Verbreitung des Räubermärchens von Osama und den 19 Teppichmessern als einziger Ursache und alleinseligmachender Wahrheit der 9/11-Verschwörung. Derlei simplizistische Schwarz/Weiß,- Gut/Böse,- Raster beherrschen den Diskurs bis heute und führten dazu, dass zum Thema Verschwörungen und Verschwörungstheorien fast auschließlich Flachsinn publiziert wird – wie zuletzt von dem Eva-Herman-Experten und Burschenschafts-Historiker W. Wippermann (“Agenten des Bösen”).
Dass ausgeschlafenere Akademiker aber mittlerweile aus ihrer 9/11-Schiockstarre aufgewacht sind und in Sachen Verschwörung wieder klar denken und schreiben können, zeigt das soeben erschienene Buch von Eva Horn (“Der geheime Krieg – Verrat Spionage und moderne Fiktion”, Fischer Verlag, 14,95 EU). Die Autorin – Kulturwissenschaftlerin an der Uni Basel - untersucht das Thema nicht anhand der Aufdeckung von Staatsgeheimnissen und Verschwörungen, sondern anhand von Literatur und Filmen, die die Logik des Geheimen analysieren. Dieser Ansatz, nicht in der Realgeschichte der Geheimdienste zu stochern, sondern in den Fiktionen, die sie zum Thema haben, scheint auch die notwendige Distanz zu verschaffen, meine Arbeiten zum Thema seit dem 13.9.2001, richtig zu verstehen:
"Verschwörungstheorie - trotz ihrer oft analyiserten epistemologischen Kurzschüsses- wird bei Bröckers zu einer heuristischen Methode: eine Form, Fragen zu stellen (statt Antworten zu geben), Verbindungen herzustellen (statt sich an etablierte Freund-Feind-Schemata zu halten), Kausalitäten zu sehen (statt Koinzidenzen). Es geht ihm dabei um einen kritischen Blick auf die Interpretationshoheit über das Ereignis - und zugleich um eine Medienkritik an den "gleichgeschalteten" etablierten Verbreitungsmedien. Worauf Bröckers damit zielt, ist eine Restrukturierung politischen Wissens durch den Gebrauch eines neuen "Übermediums" Internet, das alle bisherigen Medien in sich vereint: die etablierten großen Sender und Zeitungen ebenso wie die randständige kleinen Alternativmedien und Fachpublikationen." (…) Bröckers ist einer der ersten, die die neue Form der Wissenszirkulation im Internet und den neuen Typus des politischen Ereignisses miteinander verknüpfen - und zugleich auf diese Verknüpfung reflektieren. Die unlauteren, peinlichen oder korrupten Verbindungen, auf die er in seinem blog hinweist - etwa die zwischen den Familien Bush und Bin Laden - zielen auf den Nachweis einer globalen und korrupten Machtelite, die die eigentlich treibende Kraft hinter einem Ereignis wie 9/11 gewesen sei. Anders als die offizielle Berichterstattung, anders auch als der traditionelle investigative Journalismus, die beide explizit einen Wahrheitsanspruch erheben, entzieht sich Bröckers diesem aber mit dem Hinweis auf den grundsätzlich fiktiven Charakter aller politischen Information:
"Es sind alles nur 'Erfindungen’. Glauben Sie mir also nichts, auch wenn ich natürlich behaupte, alles nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert zu haben. Und wenn es Ihnen an bestimm-, ten Stellen und Zusammenhänge aufgeht: 'Jawohl, so ist es das stimmt!`, dann schalten Sie sofort den inneren Beobachter ein und stellen die konspirologische Frage Nr. 1: "Und was steckt da hinter?"
Erst mit einiger Zeitverzögerung und weitgehend ohne diese selbst- ironische Volte hat sich die Infragestellung der offiziellen Version auch in Amerika durchgesetzt, zunächst auf Websites, in verschiedenen Publikationen und neuerdings verschiedenen Dokumentarfilmen.(...) Allerdings gibt es auch hier feine Unterschiede in der Gemeinde der netzgestützten Verschwörungstheoretiker, die sich besonders prägnant an der Differenz zwischen Bröckers und dem Film Loose Change beobachten lassen. Wo Bröckers sich geradezu lustvoll in Widersprüchen ergeht, wo er teilweise kolportagehaften Anti-Amerikanismus, teilweise präzise Hintergrundinformation lie- fert und jeden eigenen Wahrheitsanspruch ironisch immer schon dem Argwohn seines Lesers anheimstellt, meinen es die Macher von Loose Change auch dann noch ernst, wenn ihre Thesen -wie etwa die von 167 Milliarden Dollar in Gold, die angeblich im WTC Gebäude Nr. 7 gelagert hätten - langst als absurd widerlegt sind. Wo Bröckers einen Gestus reflexiver Kritik und die Timeline (von Paul Thompson, M.B.) das Ideal maximaler Datensammlung haben, ist Loose Change pädagogisch Der Film will belehren und sei es durch seine Fehler. In diesem Gestus zeigt sich eine weniger spielerisch-analytische als eine in letzter Konsequenz autoritätshörig man kann auch sagen: ödipale Haltung gegenüber jener politischen Autorität die der Film als unlauter diskreditiert. Im Grunde rebelliert man, um zurechtgewiesen, und zweifelt, um eines Besseren belehrt zu werden." (S. 467 ff.)
Eva Horn: “Der geheime Krieg – Verrat Spionage und moderne Fiktion”, Fischer Verlag, 541 Seiten, 14,95 EU
Das "Project Censored" hat wieder einmal die Top 25 der Nachrichten zusammengestellt, die der Selbstzensur der Großmedien zum Opfer gefallen sind, und nicht zu Nachrichten wurden. Darunter auf Platz 16 der Klassiker, der täglich solange in Balkenschrift und mit Sondersendungen wiederholt werden müßte, bis das Verbrechen aufgeklärt ist: "No Hard Evidence Connecting Bin Laden to 9/11." - Ja aber wer war es dann ? Erwarten sie Antworten nicht von den Medien - unsere Pre$$titutes haben Wichtigeres zu tun...
Wie im Nachrichtengeschäft Authentizität und Kompetenz simuliert wird, erhellt sich immer dann sehr deutlich, wenn ein TV-Korrespondent z.B. aus Kairo über einen Anschlag in Bagdad berichtet – immerhin ist der Reporter ein paar tausend Kiloemter näher dran als die Zuschauer. Dass er immer noch weit weit weg vom Ort des Geschehens ist und seine Nachrichten deshalb nur aus zweiter und dritter Hand (vulgo: vom Hörensagen) stammen können – darüber täuschen derlei Journalismus-Simulationen möglichst hinweg. Vergleichsweise authentisch und kompetent geht es dagegen im Lokaljournalismus zu, bei dem die Reporter tatsächlich vor Ort recherchieren, Beteiligte und Zeugen befragen und versuchen, ein möglichst realistisches Bild des Geschehenen wiederzugeben. So taten es auch die Reporter der “Sarasota Herald Tribune” in Florida, in deren “Einzugsbereich” das Nervenzentrum der 9/11-Anschläge lag: Venice Beach, wo ein Dutzend der “Hijacker” gelebt und Fliegen trainieren hatte. Wie es sich für Lokaljournalisten gehört hatten die Reporter fleißig herumtelefoniert, Klinken geputzt und Zeugen - Vermieter, Hausmeister, Fluglehrer, Wirte, Ladenbetreiber - befragte sowie die von den großen Agenturen veröffentlichten Nachrichten studiert und am 22.9. 2001 ihren Bericht veröffentlicht. Der ist aber schon seit längerem aus dem Online-Archiv der Zeitung verschwunden (Kopien hier: http://www.911blogger.com/files/Venice1.jpg und hier: http://www.911blogger.com/files/Venice2.jpg ) und der AP-Bericht über die Hinweise des deutschen Generalbundesanwalts Kay Nehm zur Hambuger “Terrorzelle” , aus dem die Reporter zitierten, wurde um diese Passagen gekürzt. Der Grund: die Fakten, die die Lokalreporter über Mohamed Atta und seine Kumpane recherchiert hatten – über Sex-Bars, Alkohol und Attas Wohngenossin Amanda Keller – paßten nicht in das Bild, das die Großjournalisten in ihren Nachrichtensimulationen zeichneten und das die 9/11-Untersuchungskommission später nachzeichnete. Und so kam es, dass sie im Erinnerungsloch verschwanden. Wo sie auch sicher verblieben wäre, würde nicht Daniel Hopsicker weiter vor Ort recherchieren, wie es sich für einen echten Reporter gehört. Zum fünften Jahrestag veröffentlichte die “Sarasota Herald Tribune” ein laues Dementi Amanda Kellers, sie hätte ihren Mitbewohner Atta damals wohl verwechselt und Hopsicker bekam die wenig überzeugende email eines Mohamed ohne Nachnamen, der behauptete, dieser falsche Atta gewesen zu sein. Nicht nur wer Welcome To Terrorland gelesen hat, dürfte sich nicht wundern, warum diese Zeugen sich nicht bei der Polizei melden – Amanda Keller wurde in den Tagen nach der Tat empfohlen, den Mund zu halten und in eine andere Stadt zu ziehen. Das FBI hat kein Interesse an Aufklärung und so bleibt die entscheidende Frage “Wer waren eigentlich die Hijacker” weiterhin offen.
Nachdem der Mainstream-Dünnpfiff zum 9/11-Jahrestag weggesendet ist und erwartungsgemäß keine der offenen Fragen angesprochen oder gar einer Antwort nahegebracht wurde, sind wir als notorische Skeptiker, Verschwörungsspinner und Diplom-Paranoiker wieder unter uns. Und die Journaille hätte ein Jahr Zeit sich bis zum nächsten Jubiläum auf einige der Knackpunkte des 9/11-Rätsels vorzubereiten.
Zum Beispiel auf die nach wie vor ungeklärte Identität der 19 "Hijacker", von denen sich ja mindestens sechs nach den Anschlägen putzmunter meldeten und fragten, wieso ihre Namen und Bilder auf das Fahndungsplakat kommen, wo sie doch zur Tatzeit gar nicht in den USA waren. Wer diese sechs mit den geklauten Identitäten waren, woher sie kamen, wer ihnen half usw. usf.- alle diese offenen Fragen (die in den ersten Kapiteln von "Fakten, Fäslchungen.." angesprochen werden) wären ein 1a Thema Investigationsjournalisten, die ihre Publikum nicht länger mit dem Osama-Märchen verdummen wollen.
Genauso wie die Frage, warum die Standardprozeduren der Luftüberwachung am 11.9. zwei Stunden lang nicht funktionierten - und wie dieser stand down mit den Air Force-Manövern zusammenhing, die just an diesem Morgen u.a. die Entführung von Zivilmaschinen durch Terroristen simulierten. Auch über die Maschinen, die trotz Flugverbot in der Nähe der gehijackten Flugzeuge unterwegs waren, haben Andreas Hauss und ich in unserem Buch schon einiges zusammengetragen. Alexandra Bader hat dazu einen aktuellen Artikel mit zahlreichen Links verfaßt: hier
Ein Mossad-Doppelagent als Redenschreiber Bin Ladens ?
Dass Osamas Bart gefärbt oder angeklebt wirkt und derlei Kosmetik für Hardcore-Islamisten eigentlich nicht so richtig kosher ist, hatten wir bereits angemerkt. Jetzt enthüllt der Londoner "Daily Telegraph", dass dies auch für den professoralen Sound seiner Anti-Globalisierungsrede gelten könnte - Bin Ladens Ghostwriter soll der ehemalige Death-Metall-Freak und Hardcore-Zionist Adam Pearlman sein:
"A Californian heavy metal fan, who converted to Islam and became the first American to be charged with treason in half a century, has been fingered as the author of Osama bin Laden's latest video lecture - which left the terror chief sounding like an anti-globalisation protester."
Als Alias-Namen des 1998 zum Islam konvertierten Kaliforniers listet das FBI Abu Suhayb Al-Amriki, Abu Suhayb, Yihya Majadin Adams, Adam Pearlman, and Yayah. Ein Mossad-Doppelagent als Redenschreiber Bin Ladens ???. Toller kann es zum Jahrestag der Terroranschläge kaum kommen...
"Die Stimme auf dem Band sei "sehr sicher" die Osama Bin Ladens, sagte in der Nacht ein US-Vertreter, der nicht namentlich genannt werden wollte, mehreren Nachrichtenagenturen.", meldet SpOn, AP und andere Agenturen lassen sich die Echtheit der neuesten Osama-Botschaft ebenfalls von ungenannten "Geheimdienstexperten" bestätigen. Während in der arabischen Welt bisher nur eine kurze Passage des Videos gezeigt wurde, hat das mit dem Pentagon verbundene SITE-Institut bereits eine Abschrift der gesamten Rede veröffentlicht. Diese Eile deutet an, dass der Terrorfürst für Bushs "War On Terror"-Propaganda mittlerweile eine wichtigere Rolle spielt als für die islamischen Anhänger des Jiihad. Letztere dürften denn von dem Video-Auftritt ihres sagenumwobenen Führers auch wenig begeistert sein, denn der Bart ist gestutzt und frisch eingefärbt - und anders als für sozialdemokratische Bundeskanzler ist für Hardcore-Sunniten das Haarefärben natürlich strikt verboten.
Doch nicht nur optisch hat der neue Osama ein facelifting erfahren, auch rhetorisch wurde ihm ein Re-Design verpasst: statt den Kriegsherrn und Prediger gibt Herr Bin Laden nunmehr den Professor. Ohne die gelegentlichen Einsprengsel in Sachen Allah könnte dieses Statement auch einem Attac-Papier, der Rede eines Globalisierungsgegners oder der Feder Noam Chomskys (den Bin Laden zitiert) entstammen. Doch wie der neue Bart entbehrt die Rolle des Kapitalismuskritikers Osama nicht einer gewissen Komik, wenn man bedenkt, dass hier ein Milliardärs-Söhnchen (Bin Laden) mit dem anderen (Bush) streitet – und beide hinter demselben hersind: Öl. (Greg Palast hat diese zwei Seiten der “Operation Iraqi Liberation” (OIL) in seinem jüngsten Buch – “Armed Madhouse” – sehr schön beschrieben.)
Die Tatsache, dass in der Übersetzung der Rede die Namen der britischen und französischen Premiers genannt werden, die erst seit einigen Monate im Amt sind, wird als Indiz dafür angeführt, dass das Video neueren Datums sei. Der Ursprung der Aufzeichnung bleibt unterdessen ungeklärt. Auf einschlägigen islamistischen Websites und TV-Stationen angekündigt und lanciert zu werden reicht in Sachen Osama-Phantom als Echtheitsbeweis ja schon seit Jahren aus. Dass die privaten Terrorbeobachter von SITE an den Bildchen und Videos herumdoktoren, bevor sie in die Medienkanäle eingespeist werden, ist zwar bekannt, kann in diesem Fall aber nicht überprüft werden, da ein arabisches “Original” ja noch gar nicht erschienen ist. Wobei die Frage, ob ein solches überhaupt existiert und Bin Laden noch lebt, schon fast unerheblich ist – in seiner Rolle als medialer Oberbösewicht lebt er auch mit neuem Bart weiter…
"Das ... Allah hu akbar ... ist der Herr bin Laden. Er hat sich schon mal vorsorglich einen Verband um den Kopf gemacht, falls ihm da 'was drauf fällt. Wär' aber nicht so schlimm, weil der Herr bin Laden eh so redet als ob ihm da schon mal 'was draufgefallen ist. Der Herr bin Laden hat so einen wilden Bart, weil's in Afghanistan auch keine Rasierapparate gibt. Man könnte sich jetzt sowieso nicht rasieren, weil der Herr Bush den Strom abgeschaltet hat. Macht aber nichts, weil damit hat der Herr bin Laden nämlich gerechnet. Der Herr bin Laden kennt die Amis nämlich ganz gut. Schließlich haben die dem eine Menge beigebracht. Damals war das ja auch noch ok, denn damals ging das ja gegen die Russkis. Die waren na?mlich damals die Bösen. Jetzt sind sie die Guten, und der Herr bin Laden ist der Böse. Ist ihm aber egal, für ihn ist der Herr Bush der Böse.Und wer beim nächsten Krieg der Böse ist, dass erfahrt ihr ein anderes Mal."
Pünktlich zum Jahrestag wird jetzt eine Fortsetzung dieses Klassikers angekündigt - eine neues Video von Herrn Bin Laden. Wobei die Terror-Exegeten und Al Qaida-Ikonographen des ehemaligen Nachrichtenmagazins anhand des obigen Bildchens mal wieder im Kaffeesatz (bzw. Pixelsalat) lesen:
"Das Bild zeigt (..) einen überraschend jung wirkenden Osama Bin Laden - sein Bart ist kürzer als gewohnt, seine Haut scheint dunkler."
Offenbar steht in Afghanistan die Stromversorgung zumindest wieder soweit, dass sich Herr Bin Laden die Gesichtsmatratze ein bißchen stutzen und danach noch ins Solarium konnte. Oder der Job als Terrorchefphantom wirkt wie ein Jungbrunnen und macht unseren Oberbösen quasi von Tag zu Tag jünger. Vielleicht war er auch, wie am 10.9. 2001, mal wieder im Militärkrankenhaus seiner (und unserer) pakistanischen Freunde, und hat sich nicht nur die Nieren spülen, sondern auch das Gesicht liften lassen. Denn wie soll es sonst zu so einem "überraschend jung wirkenden Osama" kommen ? Wie? Es handelt sich schlicht um uraltes Video, dem jetzt nur neuer Text unterlegt wird ? Aber nicht doch...
51 % der amerikanischen Bürger fordern, dass Bush & Cheney über ihre Aktivitäten vor, während und nach dem 11.9.2001 vor einem Kongreßauaschuß aussagen - so das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage, die 9/11-truth.org zum sechsten Jahrestag der Anschläge in Auftrag gegeben hat. Nahezu zwei Drittel aller Bürger finden, dass der Einsturz des Gebäudes "WTC 7" von der 9/11-Kommission untersucht werden müsse.
Man muß kein Prophet sein, um vorherzusagen, dass es zu einem Untersuchungsauschuß in Sachen Bush/Cheney nicht kommen wird - und auch der Einsturz des dritten WTC-Hochhauses wird nicht zum Thema werden - da mögen die US-Bürger Aufklärung fordern so viel sie wollen. Dabei müßte man Darth Cheney eigentlich nur eine Frage stellen - um welche Order es sich handelte, die er einem Adjutanten im Bunker unter dem Weissen Haus drei Mal bestätigte. Sie betraf das Flugzeug, das in dieser Zeit von jeder Luftabwehr unbehelligt direkt auf das Pentagon zuflog.
Während sich hierzulande das ZDF am 11.9. mit einer BBC-Adaption in Sachen Debunking verdient macht wird, haben es unsere östereichischen Nachbarn etwas besser. Dort zeigt ORF morgen den Film "9/11 Mysteries" von Sophia Smallstorm, der sich zwar auch, wie "Loose Chance", zu lange mit dem WTC-Einsturz aufhält, aber ansonsten verdeutlicht, dass jeder mit gesundem Menschenverstand ausgestattete Zeitgenosse nur von den Mysterien und Ungereimtheiten dieses Verbrechens sprechen kann. Nur für völlig Wahnsinnige und Verblendete - und Institutionen wie das ZDF - ist das Märchen von Osama und den 19 Räubern nach wie vor eine bewiesene, unbezweifelbare Tatsache.
Ist es übertriebener Alarmismus oder eine konkrete Gefahr ? Die “Sunday Times” jedenfalls berichtet unter Berufung auf verschiedene “Experten”, dass das Pentagon einen 3-Tage-Blitzkrieg gegen Iran vorbereitet. Außerdem kursieren seit einigen Wochen auf Finanzseiten und Blogs Gerüchte, dass für den Optionstermin Mitte September extrem hoher Mengen von Put-Optionen gezeichnet wurden, also Wetten in Milliardenhöhe auf eine zu diesem Zeitpunkt stark gefallene Börse. Dieser ungewöhnlichenWetteinsatz wurde bei US-Finanzbloggern schon “Bin Laden Optionshandel” getauft – eingedenk der merkwürdigen (und nach wie vor ungeklärten) Optionsgeschäfte mit fallenden Airline-Aktien im Vorfeld des 11.September 2001.
So undurchsichtig diese Börsenaktivitäten derzeit sind, so sicher können wir sein, dass die medialen Osama-Aktien im Vorfeld des 6. Jahrestags auf allen Kanälen erneut gepusht werden. Was täte die Medienwelt ohne dieses Phantom, dem man als Alleintäter 9/11, nahezu den gesamten globalen Terrorismus und die debakulösen Kriege in Afghanistan und Irak einfach in die Schuhe schieben könnte ? Sie müßte fordern, die gesamte Untersuchung neu aufzurollen und die wahren Hintermänner dingfest machen. Aber wo kommen wir denn dahin ?
PS: Der Bericht einer US-Offizierin aus dem persischen Golf klingt äußerst alarmierend: "We are going to hit Iran big time"(..) "We are shipping in and assigning every damn Tomahawk we have in inventory. I think this is going to be massive and sudden, like thousands of targets. I believe that no American will know when it happens until after it happens. And whatever the consequences, whatever the consequences, they will have to be lived with..." Mehr hier. (Update: Die Website "Daily Kos" hat diesen Artikel mittlerweile entfernt, da er offenbar nicht authentisch ist.)
9/11: "The most effective television commercial in history."
Als ich am 12.09.2001 die erste Kolumne unter dem Titel " WTC-Conspiracy" schrieb, ging ich nicht davon aus, dass sie einige Dutzend Fortsetzungen haben würde und letztlich zwei Bücher daraus werden sollten. Spätestens nach ein paar Wochen - so dachte ich damals - werden die offenen Fragen geklärt und die Täter und ihre Hintermänner ermittelt sein. Dass das Osama-Märchen sich über Jahre halten und kaum eine der offenen Fragen geklärt würde, darauf hätte ich keinen Cent gewettet - dazu stank die Story von Bin Laden & den 19 Teppichmessern einfach zu sehr nach einer plumpen, unbewiesenen Verschwörungstheorie. Ich hatte unterschätzt, dass selbst die verrücktetste Fiktion zum allgemein anerkannten Faktum mutieren kann, wenn sie nur oft genug und im Brustton der Überzeugung wiederholt wird. Und so kam es, dass die haarsträubende Story von den 19 Studenten, die ganz allein die Luftabwehr der größten Streitmacht der Erde zwei Stunden außer Kraft setzten und das WTC zu Fall brachten, bis heute als offizielle Wahrheit gilt - auch wenn jeder Person mit einem IQ über Zimmertemperatur, die sich ein paar Stunden mit den Ungereimtheiten des Falls beschäftigt, massive Zweifel an dieser vermeintlichen Wahrheit kommen. Jetzt haben sich zwei Leute, deren IQ und Kompetenz ich besonders hoch einschätze, offenbar diese Stunden Zeit genommen. Der eine ist der langjährige Nahost-Korrespondent des “Independent”, Robert Fisk , von dem ich allerdings erwartet hätte, dass er das Pferd nicht von hinten aufzäumt und mit seinen Zweifeln bei der WTC-Sprengung ansetzt. Absolut auf den Punkt hingegen bringt es die Biologin Lynn Margulis, für mich seit langem schon die wichtigste Evolutionsforscherin, weil ihre Arbeiten sowohl über den dumpfen Ultra-Darwinismus eines Richard Dawkins als auch über die Idiotien des US-Kreationismus hinausweisen (Lesempfehlung: “Die andere Evolution” und “Leben”). In ihrem Statement auf “Patriots Question 9/11” heißt es:
"The 9/11 tragedy is the most successful and most perverse publicity stunt in the history of public relations. I arrive at this conclusion largely as the result of the research and clear writing by David Ray Griffin in his fabulous books about 9/11. (…)
It is clear to me that David Ray Griffin and his fellow critics are correct: the 9/11 "new Pearl Harbor" was planned in astonishing detail and carried out through the efforts of a sophisticated and large network of operatives. It was more complex and far more successful than the Allende assassination, the US bombing of our own ship the "Maine" that began the Spanish-American war (and brought us Guam, Puerto Rico, Cuba, and the Philippines), the Reichstag fire that was used to justify the suspension of most civil liberties in Germany in the 1930's, and even Operation Himmler, which was used by Germany to justify the invasion of Poland, which started World War II.
Whoever is responsible for bringing to grisly fruition this new false-flag operation, which has been used to justify the wars in Afghanistan and Iraq as well as unprecedented assaults on research, education, and civil liberties, must be perversely proud of their efficient handiwork. Certainly, 19 young Arab men and a man in a cave 7,000 miles away, no matter the level of their anger, could not have masterminded and carried out 9/11: the most effective television commercial in the history of Western civilization.
„Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant.“ Der Vers des Dichters Hoffmann von Fallersleben lag mir auf der Zunge, als ich vor einigen Tagen im Lichthof es Auswärtigen Amts in Berlin eine Stelltafel las. Sie gehörte zu der vom „Zentrum für Antisemitismusforschung“ an der TU Berlin konzipierten Ausstellung „Antisemitismus? Antizionismus? Israelkritik?" , die dort gezeigt wurde und ab 22. August in der TU Berlin zu sehen sein wird. Dort war zu lesen:
„Verschwörungstheorien zum 11. September:
In Deutschland v.a. durch Gerhard Wisnewski, Mathias Bröckers und Andreas von Bülow vertreten. Zwei ihrer Thesen:
“Jüdische Kreise hätten von dem Anschlag gewußt, weshalb es so gut wie keine Opfer gegeben hätte – was nachweislich nicht stimmt. Ca. 400 Juden und 5 Israelis sind umgekommen.”
Wie ein wissenschaftliches Institut dazu kommt, dies als meine These auszugeben, kann nur zwei Gründe haben: entweder haben sie meine Bücher zum 11.9. gar nicht gelesen – was bei der Reputation einer universitären Einrichtung eigentlich nicht der Fall sein sollte – oder sie haben sie gelesen, und behaupten einfach das Gegenteil, weil’s so schön ins Konzept paßt. Dass eher Letzteres und damit ein Fall für Fallersleben vorliegt, kann der unten stehende Abschnitt aus „Fakten, Fälschungen und die unterdrückten Beweise des 11.9.“ verdeutlichen, der sich mit dem angeblichen Vorauswissen „jüdischer Kreise“ befaßt. Daraus zu lesen und dann zu behaupten, ich hätte mir diese These zu eigen gemacht, ist in der Tat lumpenhaft.
Dazu paßt auch die Geschichte der Kollegin Z., die mich nach der Pressevorstellung schon Anfang August auf diese Denunziation aufmerksam machte - auf der Presse-CD, die ich mir daraufhin besorgte war das Zitat aber nicht vorhanden, ich entdeckte es erst bei einem Besuch letzte Woche. Die Kollegin hatte die Kuratorin bei der Pressevorführung auf die falsche These hingewiesen und darauf zu hören bekommen, das sei doch nicht so schlimm. Als sie dann darauf hinwies, das man dagegen gerichtlich vorgehen könne, erhielt sie zur Antwort, die Autoren könnten ja klagen.
Zwar bestreitet die Rechtsabteilung der TU, der von meinem Anwalt Jony Eisenberg ein Unterlassungsbegehren zugestellt wurde, diese Äußerungen – ich jedoch glaube eher meiner Kollegin, als einer wissenschaftlichen Einrichtung, die derart salopp mit Fakten umgeht. In einem Schreiben von heute sichert die TU zu, dass sie die Falschbehauptung bei der übermorgen eröffnenden zweiten Station der Ausstellung nicht mehr präsentieren wird.
Auszug, S. 173 ff.
(...)Doch bevor die Fragen über ein mögliches Vorauswissen der US- Regierung auftauchten, sorgten in den Tagen nach dem 11.September zwei Meldungen über angebliche Vorinformationen zu den Anschlägen für Aufsehen. Die erste behauptete, dass 4000 im World Trade Center beschäftigte jüdische Angestellte am Tag der Anschläge nicht zur Arbeit erschienen seien. Wir konnten die eigentliche Quelle dieser Meldung, die in den Tagen danach auf vielen Seiten im Internet kursierte nicht ausfindig machen _ doch sie kursiert dort bis heute und zählt in der arabischen Welt quasi zu den Selbstverständlichkeiten. Auf die Eingabe von »WTC+4000+jews« bei Google kommen über 1400 Treffer. Wer immer diese Legende in die Welt gesetzt hat, um dem antisemitischen Affen Zucker und der Mär von der jüdischen Weltverschwörung Auftrieb zu geben, kann sich über mangelnden Erfolg nicht beklagen.
Wir vermuten hinter dieser Meldung denselben Spin-Doktor, der auch die zweite Meldung über ein angebliches Vorauswissen lancierte, der zufolge Mitarbeiter der israelischen Kommunikations- firma Odigo, die in der Nähe des WTC angesiedelt ist, vorgewarnt wurden. »Odigo, der Instant Message Services sagt, dass zwei seiner Angestellten zwei Stunden vor den Anschlägen am 11. September Nachrichten empfingen, in denen die Attacken vorhergesagt wurden. Die Firma arbeitet mit israelischen undamerikanischen Behörden, darunter dem FBI, daran, den Absender der Nachricht mit der Vorauswarnung zu finden«, berichtete die Jerusalemer Zeitung Haaretz in den Tagen danach.(207) Doch wie der Urheber der Legende von den 4000 vorgewarnten jüdischen WTC- Angestellten blieb auch der Absender der Nachricht an die Odigo- Mitarbeiter bis heute unbekannt. Vergegenwärtigen wir uns: Wer auch immer den 11.9. plante, musste nicht nur Vorbereitungen und Durchführung, sondern auch die Nachbereitung planen. Der 11.9. war nach der Tat nicht beendet, denn die Ereignisse des Tages sollten dann ja erst ihre Wirkungen entfalten. Halten wir mal an der vermeintlichen Gewissheit fest, dass es sich bei den Tätern um fanatische Islamisten handelt. Warum, im Namen Allahs und seines Propheten, sollten die sich bemüßigt gesehen haben, irgendwelche Angestellten einer israelischen Firma in New York vorab zu alarmieren? Um von der eigenen Tat auf Israel abzulenken? Das würde angesichts des Stolzes über den eigenen bevorstehenden Märtyrertod an Selbstverleugnung grenzen. Oder gaben sich die Attentäter nur schlicht irgendeiner menschlichen Regung hin? Wir stehen vor einem Rätsel, doch dieses Rätsel macht als Rätsel Sinn. Das Gerücht von den 4000 Vorgewarnten und dann die zwar absenderlose, aber eindeutige Vorwarnung an eine israelische Firma, die das passende Fleisch für den Gerüchteknochen liefert _ und schon rief diese propagandistische Nachbereitung die gesamte weltweite Armada der Antisemiten auf den Plan, die immer schon gewusst hatten, dass der »Ewige Jude« hinter allem steckt und sogar Araber anstiftet zu bösem Unheil. (…)
Wir sehen hier den klassischen Mechanismus von Ver- schwörungstheorien am Werk. Ein einziges Indiz, die Vorauswarnung, plus ein Gerücht reichen aus, um einen hochkom- plexen Zusammenhang auf einen ganz einfachen Nenner zu bringen und einen Sündenbock verantwortlich zu machen. Wo Absurdistan Staatsbürger hat, fehlen die Parteigänger der Gegenseite natürlich auch nicht. Hier gilt, dass jeder, der die offizielle Version _ der 11.9. als autonomes Werk von Osama und seinen 19 Räubern _ bezweifelt, automatisch des Antisemitismus bezichtigt wird, weil Zweifel ja nur den Islamisten nützen. Derlei Humbug konnten wir im Zusammenhang mit dem Buch “Verschwörungen, Verschwörungstheorien und die Geheimnisse des 11. September” bei Spiegel, Konkret und anderen immer wieder nachlesen. Und vollends zur Verwirrung in der Debatte trägt dann noch die zaghaft fundamentalpazifistische und korrekt linke Position bei, dass, wenn es denn schon die »Islamisten« waren, man deren Hass irgendwie verstehen (nicht tolerieren) müsse, weshalb vor allem die Ungerechtigkeit, die Unterdrückung und die Not in Palästina schnellstens zu überwinden seien. All das ist ja nicht völlig falsch. Aber der Odigo-Coup erfüllt eine objektive Funktion, und deshalb scheint uns das Tohuwabohu, das er ausgelöst hat, auch keine Zufallsreaktion zu sein. Wer auch immer diese Warnung in die Welt gesetzt hat, wusste sehr genau, was für ein Echo er damit auslösen würde _ und genau dies war beabsichtigt. (…)
Wer ermöglicht die größte Heroinschwemme aller Zeiten ? Richtig - es sind die Militärs der USA, Großbritanniens und der deutschen Bundeswehr, die mit dem Geld ihrer Steuerzahler dafür sorgen, dass in Afghanistan soviel Heroin produziert wird wie nie zuvor. Vor der Invasion des Landes wurde in Afghanistan nur Mohn angebaut und Opium exportiert, jetzt verarbeiten große Fabriken den Rohstoff zu Heroin. Die Kolonnen schwarzer Jeeps, die den begehrten Stoff dann über Usbekistan Richtung Westen transportieren, werden an der Grenze nicht kontrolliert - an dem hochmodernen, mit EU-Geldern finanzierten Kontrollequipment zur Eindämmung des Drogenhandels werden sie vorbeigewunken.
Darüber schreibt der ehemalige britische Botschafter in Usbekistan, Craig Murray, der dieses Treiben von 2002 bis 2004 beobachtet hat, in einem erhellenden Artikel, den man jedem Knallkopf, der mehr Truppen für Afghanistan fordert, um die Ohren schlagen müßte.
Zudem nennt Murray auch erstmals ein nachvollziehbares Motiv für den in Lodon vergifteten Ex-KGB-Agenten Litvinenko:
"My knowledge of all this comes from my time as British Ambassador in neighbouring Uzbekistan from 2002 until 2004. I stood at the Friendship Bridge at Termez in 2003 and watched the Jeeps with blacked-out windows bringing the heroin through from Afghanistan, en route to Europe.
I watched the tankers of chemicals roaring into Afghanistan.
Yet I could not persuade my country to do anything about it. Alexander Litvinenko – the former agent of the KGB, now the FSB, who died in London last November after being poisoned with polonium 210 – had suffered the same frustration over the same topic.
There are a number of theories as to why Litvinenko had to flee Russia. The most popular blames his support for the theory that FSB agents planted bombs in Russian apartment blocks to stir up anti-Chechen feeling.
But the truth is that his discoveries about the heroin trade were what put his life in danger. Litvinenko was working for the KGB in St Petersburg in 2001 and 2002. He became concerned at the vast amounts of heroin coming from Afghanistan, in particular from the fiefdom of the (now) Head of the Afghan armed forces, General Abdul Rashid Dostum, in north and east Afghanistan.
Dostum is an Uzbek, and the heroin passes over the Friendship Bridge from Afghanistan to Uzbekistan, where it is taken over by President Islam Karimov's people. It is then shipped up the railway line, in bales of cotton, to St Petersburg and Riga.
The heroin Jeeps run from General Dostum to President Karimov. The UK, United States and Germany have all invested large sums in donating the most sophisticated detection and screening equipment to the Uzbek customs centre at Termez to stop the heroin coming through.
But the convoys of Jeeps running between Dostum and Karimov are simply waved around the side of the facility.
Litvinenko uncovered the St Petersburg end and was stunned by the involvement of the city authorities, local police and security services at the most senior levels. He reported in detail to President Vladimir Putin. Putin is, of course, from St Petersburg, and the people Litvinenko named were among Putin's closest political allies. That is why Litvinenko, having miscalculated badly, had to flee Russia.
I had as little luck as Litvinenko in trying to get official action against this heroin trade. At the St Petersburg end he found those involved had the top protection. In Afghanistan, General Dostum is vital to Karzai's coalition, and to the West's pretence of a stable, democratic government." Weiter hier.
Ohne die dubiosen Videos von Osama Bin Laden und seinen vermeintlichen "Stellvertretern", die turnusmäßig in den Mainstreammedien gepusht werden, ließe sich allgemeine Angstmache vor den "islamischen Horden" (HM Broder) kaum aufrechterhalten. Die meisten dieser Videos landen über eine eng mit dem Pentagon verbundene private Geheimdienstfirma - IntelCenter - in den Wiederholungsschleifen westlicher Medien. Wie "Wired" berichtet, hat die Analyse eines Videoexperten jetzt ergeben, dass die Videos von IntelCenter wahrscheinlich manipuliert werden - so soll auf einem Video Ayman al-Zawahiris das Logo von Al-Asahab - des "Medienarms" von "Al Qaida" - nachträglich eingefügt worden sein. Mehr dazu hier und hier
Ich war ein paar Tage außer Gefecht, denn Macs sind auch nicht mehr was sie mal waren und die Festplatte meines Macbooks verabschiedete sich nach nur 14 Monaten. Auch der ebenfalls jugendliche i-Mac im Büro wollte dann am Montag partout nicht hochfahren. Seit Steve Jobs mehr an USD als an LSD denkt geht's abwärts mit der Apfelqualität... aber weil man das als paranoischer User schon irgendwie ahnt, hat man auf der externen Festplatte gottseidank ein Backup. Deshalb mit kleiner Verspätung der Hinweis auf die Band die bandbreite und ihren 9/11-Song "Selbst gemacht", eine Art "Loose Change" im Rap-Format, der ihnen natürlich auch schon den Vorwurf des "Antiamerikanismus und Antisemitismus" eingebracht hat. Wie allen, die sich das Osama-Märchen nicht als Realität verkaufen lassen...
Damit der neue Briten-Premier zum Amtsantritt ja nicht vergißt, weiter auf die "Anti"-Terror-Tube zu drücken, gab's in London gleich zwei super-terroristische Anschlagsversuche, die mal wieder nur um Haaresbreite und dank der unermüdlichen Überwachung und Kontrolle durch die Polizei verhindert werden konnten. D.h. eigentlich war's nur ein Versuch, denn bei dem anderen wurde war der Tat-Mercedes im absoluten Halteverbot abgestellt und wurde einfach abgeschleppt. Tolle Terroristen sind mir das, echte "Schläfer" scheinbar und zu verschnarcht, um Parkverbotsschilder zu lesen. Aber auch die andere Truppe war nicht gerade helle:
"London police were contacted when witnesses saw a Mercedes being driven erratically near London West End night club Tiger Tiger, and the driver jumped out of the automobile and ran away. The car was reported to have two gasoline canisters and be full of nails."
Merkwürdig durch die Straßen kurven, dann die Karre abstellen und auffällig wegrennen ??? - da deutet doch einiges darauf hin, dass hier vor dem "Tiger Tiger" mal wieder ein terroristischer Papiertiger inszeniert werden sollte. Von Sprenstoff zwar keine Spur, aber zwei Benzinkanister und ein Haufen Nägel. Wow! Aber sowas reicht ja mittlerweile, um einmal mehr großen "Al Qaida-Alarm" auszurufen.
<Über die zwei entscheidenden Telefonanrufe aus den entführten Maschinen, mit denen das offizielle 9/11-Narrativ steht und fällt – die Gespräche zwischen Barbara Olson und ihrem Mann Ted Olson, dem Kronanwalt der Bush-Regierung, in denen die Stichworte “Araber” und “Teppichmesser” geliefert wurden – haben wir in “Fakten, Fälschungen…” ausführlich berichtet. Vor allem über die Widersprüche, in die sich Ted Olson in seinen Berichten über diese Telfonate verwickelte, als er zuerst von Handy-Anrufen sprach und später von Anrufen über die an den Rückenlehnen installierten Bordtelefone. Beweise dafür, dass die Telefonate wirklich stattfanden – Mrs. Olsons Handyrechnung, ihre Kreditkartenabrechnung für die Nutzung des Bordtelefons oder die Anruferliste des Büros ihres Mannes im Justizminsterium – liegen bis heute nicht vor. Ebenfalls unklar ist, ob die Boeing 757 der American Airlines überhaupt mir Bordtelefonen ausgestattet war. Laut einer Auskunft des Kundendienstes im Mai 2006 waren sie es nicht und verfügten auch über kein Satelitentelefon außerhalb des Cockpits. In einem Artikel auf “Pilots for 9/11 truth” haben David Ray Griffin und Rob Balsamo noch einmal zusammengefaßt, auf welchen dubiosen “Fakten” eines der zentralen Beweisstücke der offiziellen Legende beruht: hier.
Wenn ich hier des Öfteren über "Pre$$titutes" und das "Medienbordell" schimpfe, ist das zwar durchaus als polemische Zuspitzung zu verstehen, doch fatalerweise nähert sich die Realität dieser Zuspitzung immer mehr an. Denn was ist von einer "freien" Presse, einer "unabhängigen" Berichterstattung zu halten, wenn fast die Hälfte der Bevölkerung über eines der wichtigsten politischen Ereignisse der letzten Jahre völlig falsch informiert ist ? Wieviel sind "Freiheit", "Unabhängigkeit", "Überparteilichkeit" - oder wie die Insignien sonst noch heißen, mit denen sich die Medien schmücken - noch wert, wenn über die zentralen Ereignisse der Zeitgeschichte nicht einmal die simpelsten Fakten allgemein bekannt sind ? Oder anders herum: was unterscheidet diese offensichtliche Desinformation durch "freie" Medien des Westens, von der Desinformation durch zensierte Propagandaorgane des ehemaligen Ostblocks ? Wenig bis gar nichts scheint es, wenn man die Ergebnisse einer neuen Umfrage von "Newsweek" über die Hintergründe des 11.9. sieht. Danach sind nach wie vor 41% aller US-AmerikanerInnen überzeugt, dass Saddam Hussein hinter den 9/11-Attacken steckt.
Daniel Hopsicker ist einer der wenigen Journalisten, die nach wie vor in Sachen 9/11 vor Ort recherchieren – in diesem Fall in Venice Beach / Florida wo Mohamed Atta und andere der späteren “Hijacker” Flugunterricht nahmen und längere Zeit lebten. In einem Rentnerstädtchen mit einem Durchschnittsalter von 72 fällt eine Truppe junger Araber natürlich auf – und da Hopsicker bei seinen Nachforschungen seit fünf Jahren keinen Stein auf dem anderen läßt, hat er zahlreiche Entdeckungen gemacht. Von der Stripperin, die mit Atta zusammen lebte, über eine Gruppe deutscher Piloten, die mit ihm befreundet war, bis zu der Tatsache, dass der Besitzer von “Hufman Aviation” , Wally Hillard, in den Drogenhandel verstrickt ist. Seitdem vermutet Hopsicker, dass die Anschläge des 11.9. eine Art Racheakt unter zerstrittenen Drogen-Großhändlern waren: Osama & Al Qaida vs. Bush &CIA. Ich habe öfter mit ihm diskutiert, und z.B. darauf hingewiesen, dass das Ausbleiben jeglicher Luftabwehr am 11.9. nicht aus einer afghanischen Höhle organisiert werden konnte und die “Hijacker” Nachhilfe am Boden und in der Luft brauchten, aber Daniel ist nach wie vor überzeugt, dass sie die vier Maschinen allein in ihre Gewalt bekamen und steuerten. Auch dass die widersprüchlichen Fakten zu Mohamed Atta eher auf zwei verschiedene Personen deuten, von denen eine nur Spuren legte, will Daniel nicht gelten lassen, für ihn ist Atta eher ein psychopathischer “Dr. Jekyll/Mr.Hide”. Mit diesen Standpunkten hat sich Hopsicker in der “9/11-Truth”- Szene zwar zwischen allen Stühle gesetzt, aber das scheint ihm in Auditorien, die über Hologramme, Sprengungen & anderen Unfug diskutieren, genau der richtige Platz. Auch wenn ich seine Schlußfolgerungen nicht alle teile und den Drogenhandel eher für einen Nebenkriegsschauplatz der 9/11-Tragödie halte – wenn auch für einen wichtigen, denn die Finanzen spielen im Terrorgeschäft eine entscheidende Rolle und nichts generiert höhere Profitmargen als illegale Drogen - ist das, was Hopsicker im Terrorland Florida ausgräbt, immer wieder hochinteressant. Jetzt hat er weitere Business-Connections Wally Hillards aufgetan – des Mannes, an dessen Terrorflugschule die “Hijacker” übten, in dessen Lear-Jet 14 Kilogramm Heroin gefunden wurden, der ein dubioses Netz von Flugfirmen betreibt, und der dennoch nie zum Gegenstand einer offiziellen Untersuchung wurde. Mehr dazu hier
“Die CIA bringt Dekaden schmutziger Wäsche ans Licht” berichtet die Washington Post– doch die Leichen aus dem Keller, die da enthüllt werden, sind uralt, sie betreffen nur den Zeitraum von 1953- 1975. Dass die Dokumente, die kommende Woche veröffentlicht werden sollen, die “schlimmsten Mißbrauchsfälle” der CIA-Geschichte enthalten, wie die WaPo meint, klingt ein bißchen so, als würden seitdem keine Schweinereien mehr vorkommen. Und vielleicht ist eine solche Ablenkung auch der Sinn der Übung, mit der jetzt jahrzehntelang zurückgehaltene Dokumente ans Licht gebracht werden – die ollen Klamotten schaden niemandem mehr, und werden Historiker und Journalisten eine Weile beschäftigen. Immerhin dürften etwa Details darüber, wie massiv Ende der 60er Jahre die US-Friedens,- und Bürgerbewegung infiltriert wurde, Schlüsse auf das zulassen, was heute in dieser Richtung passiert. Und auch über den 11. September 1973 könnte man einiges erfahren, als die CIA den “regime change” in Chile arrangierte, den demokratischen Präsidenten Allende ermorden ließ und den Faschisten Pinochet an die Macht brachte. Mit Informationen über den 11. September 2001 – und den Details über Aufzucht und Pflege von CIA-Pflänzchen wie “Al Qaida” – wird nach dieser Veröffentlichunsgpraxis dann ab ca. 2040 zu rechnen sein…
Dass die Identität des "Terrorchefs" Mohamed Atta ungeklärt ist, darauf hatten wir schon vor vier Jahren, in "Fakten, Fäschungen..." hingewiesen und die entsprechenden Indizien dokumentiert - widersprüchliche Zeigenaussagen und Dokumente, die zeigen, dass mindestens zwei "Mohamed Atta" in Florida ihre Spuren hinterlassen haben. Ein Islamist, Fanatiker und Frauenhasser, sowie ein Schweinefleischesser, Stripteasefan und Kokainliebhaber. Der eine der eher schüchterne, zurückhaltende Typ - wie ihn etwa sein langjähriger Hamburger Arbeitgeber beschrieb - der andere ein weltläufiger Lebemann mit einem halben Dutzend Ausweisen, Pilotenlizenzen und dicken Dollarbündeln in der Tasche. Um die offizielle 9/11-Legende nicht zu erschüttern, wurden die Zweifel an der Identität des Chefterroristen vom Medienmainstream ebenso ignoriert wie von der 9/11-Untersuchungskommission, deren Abschlußbericht in Sachen Atta entweder lügen oder ihm die die Gabe der Bilokation zusprechen muß.
Sollte es jemals zu einer Neu-Untersuchung der Verbrechen des 11.9. kommen, wäre nun noch eine weitere Merkwürdigkeit über den vermeintlichen Bandenführer zu klären - und einmal mehr hat sie der unermüdliche Investigativjournalist Daniel Hopsicker ausgegraben, der seit dem Herbst 2001 in Florida rechecherhiert. Jetzt hat er entdeckt, dass Atta im April 2001 als Geschäftsführer eine Firma in Orlando mitgründete - mit Partnern, deren Verbindungen auf Geldwäsche und Drogenhandel deuten. Offenbar genau solche, wie sie die mit einem Maulkorb versehene FBI-Übersetzerin Sibel Edmonds enthüllt hat.
Daniel Hopsickers höchst empfehlenswertes Buch "Welcome to Terrorland" kann unten rechts bestellt werden, sein neuester Report aus Florida findet sich hier
Dass der Realitätsgehalt von dpa-Meldungen nicht unbedingt der Realität enstpricht, wurde im Eintrag von gestern deutlich. Insofern ist auch die folgende Nachricht "cum grano salis" zu geniessen:
"Rostock (dpa) - US-Sicherheitskräfte haben die Kontrollen um den G8-Gipfel in Heiligendamm nach dpa-Informationen mit dem Transport einer geringen Menge Sprengstoff getestet.Der in einem Koffer versteckte Plastiksprengstoff sei von den deutschen Beamten an einer Kontrollstelle in einem Auto entdeckt worden, erfuhr die dpa. Obwohl es sich um eine «sehr kleine Menge» gehandelt habe, schlug demnach die Durchleuchtungstechnik Alarm. Daraufhin hätten sich die zivil gekleideten Insassen als US-Sicherheitskräfte zu erkennen gegeben."
"Amerikaner testeten G8-Kontrollen mit «Sprengstoff-Schmuggel» " ist die Meldung überschrieben - und läßt mehr Fragen offen als sie beantwortet: Wie kommen als Zivilsten getarnte 'US-Sicherheitskräfte' dazu, in Deutschland mit Sprengstoff durch die Gegend zu fahren? Haben sie das Explosivmaterial im Flugzeug mitgebracht, oder von hiesigen US-Einrichtungen bezogen ? Was hätten die "US-Sicherheistkräfte" gemacht, wenn das Material bei der Kontrolle unentdeckt geblieben wäre ? Hätte die "sehr kleine Menge" ausgereicht, um Schäuble und der BILD-Zeitung ("Chaoten, wollt ihr Tote ?") Genüge zu tun ? Reicht es, nach der Entdeckung einer Straftat einen CIA-Ausweis zu zücken und "Sorry, war nur ein kleiner Test" zu nuscheln um fröhlich seiner Wege zu ziehen ? Gilt in Deutschland statt Grundgesetz und StGB der "Patriot Act" weil Bush im Lande weilt und können "US-Sicherheitskräfte" treiben was sie wollen ? Wenn es nach dpa geht, sicher, denn so lange die Agentur brauchte, ihre Fälschung vom Samstag zu korrigieren, so kurzentschloßen lies sie diesesmal jede weitere Nachfrage aus...
Da "Ana raicha Al Qaeda" nichts anderes heißt als “Ich muß mal auf’s Klo” – und keine arabische Terrorgruppe sich freiwillig einen solchen Namen zulegen würde – ist das offizielle Gerede von “Al Qaeda” nichts anderes als ein Witz. Da auch der angebliche Chef dieser Gruppe seit Jahren nur als Phantom durch die Medien geistert, ist es diesen ein Leichtes, alle paar Wochen auch eine neue “Nr. 2 von Al Qaeda” tot oder lebendig ihr Unwesen treiben zu lassen. Oder die “Geständnisse” des in Guantanamo einsitzenden 9/11-Mastermind-Phantoms Khalid Sheik Mohamed zu kolportieren, in denen er jeden Terroranschlag bis zur mehrfachen Zerstörung Japans durch Godzilla gesteht.
Auch wenn dieser ganze Al Qaeda- Mumpitz durch permanente Wiederholung als Realität zementiert wird, reicht es nicht, immer nur wieder die alten Wickelmützen-Klamotten zu zitieren und auf die zerstörten Twin Towers zu verweisen – um das allgemeine Angstniveau zu halten, müssen immer wieder neue Bedrohungen her. Und so gelangt dann auch ein Früchtchen namens Adam Yehiye Gadahn, der auch unter den Namen Abu Suhayb Al-Amriki, Abu Suhayb, Yihya Majadin Adams auftritt, per Video in die Weltnachrichten. Mit einer neuen Al Qaeda-Botschaft, die “Schlimmeres als den 11.9. androht” falls Bush nicht aus den moslemischen Ländern abzieht. Wer hinter diesem “Abu” steckt - und wer solche Videos termingerecht lanciert – erfährt man aber im Nachrichtenticker von AP nicht. Dass es sich bei “Intelcenter”, wo das Video veröffentlicht wurde, um eine Pentagon-Veranstaltung handelt, und dass der Abu eigentlich Adam Pearlman heißt und einst als Hardcore-Zionist agierte – mehr zu seiner merkwürdigen Karriere hier - dieser Hinweis hätte das Al Qaeda-Theater zu schnell als eben solches entlarvt und mußte deshalb entfallen.
Zum sonnigen Sonntag zwei längere, eher finstere Stücke zum Lesen. David Ray Griffin hat in einem zusammenfassenden Essay die Lügen über 9/11 untersucht The American Empire and 9/11 - und Justin Raimundo zeigt die Theorie und Praxis auf, mit der so der Weg in die Diktatur zementiert wird: Americas Coming Dictatorship .
“Wir bekämpfen den Terrorismus, da können wir uns nicht auch noch um das Drogenproblem kümmern” – so oder so ähnlich lauten die Statements von Offiziellen, wenn sie auf die wachsende Opiumflut aus Afghanistan angesprochen werden. Seit USA und NATO in Afghanistan einmarschiert sind, ist die Opiumernte nach UN-Angaben um mehr als das 30-fache gewachsen: von 185 in 2001 auf 6.100 Tonnen 2006. Diese bringen zwischen 120 und 190 Milliarden $– nicht den afghanischen Bauern, die für den Rohstoff nur einen Hungerlohn erhalten, sondern in die Kassen des organisierten Verbrechens, westlicher Finanzinstitute, der Geheimdienste und des Terrorismus. Wären es allein die “Taliban” und die “Warlords”, die von diesem Geschäft profitieren, sie hätten mit dieser Kriegskasse die ungeliebten Invasoren längst vertrieben, doch der Löwenanteil der Drogenprofite landet eben nicht im afghanischen Hinterland sondern in westlichen Metropolen. So ist es auch zu verstehen, dass die internationale “Schutztruppe” ISAF und die nationale Armee den Opiumanbau mittlerweile mit Radiospots fördern, wie mit diesem, den der “Guardian” zitiert:
"Respected people of Helmand. The soldiers of ISAF and ANA do not destroy poppy fields. They know that many people of Afghanistan have no choice but to grow poppy. ISAF and the ANA do not want to stop people from earning their livelihoods."
Ja, es sind echte Gutmenschen, die Freunde der ISAF, die den armen Bauern nicht das letzte Brot rauben wollen. Etwa 1 % der Heroin-Millarden kommt ja tatsächlich bei ihnen an. Was mit den restlichen 99 % passiert, darüber breitet sich in den Großmedien der Mantel des Schweigens. Nachlesen kann man es unter anderem bei Alfred McCoy ”Die CIA und das Heroin”
Die CIA, die Narco-Republikaner und 5,5 Tonnen Kokain.
Wo Ex-CIA Direktor George Tenet in seinem neuen Buch jammert , als Sündenbock für die nicht gefundenen Massenvernichtungswaffen im Irak gefeuert geworden zu sein – obwohl Cheney & Co. die Invasion längst beschlossen hätten bevor diese Drohkulisse lanciert worden sei – während Tenet also erzählt, was eh schon jeder weiß, hat sich der unermüdliche Schlammwühler Daniel Hopsicker den weitgehend unbekannten Sümpfen zugewandt, die für den schnellen und leisen Abtritt von Tenets Nachfolger, Porter Goss, verantwortlich sein könnten. Goss überraschender Abgang erfolgte vier Wochen nachdem das FBI das Haus der von ihm eingestellten Nr. 3 der CIA, Kyle “Dusty” Foggo, wegen Korruptionsvorwürfen durchsucht hatte. Foggo ist seit Highschool-Zeiten nicht nur mit Washingtons Oberzuhälter Brent Wilkens befreundet, der im Watergate-Hotel jahrelang Parties für Abgeordnete schmiß und sie mit Prostituierten versorgte – weshalb er jetzt mit Wilkens im “Hookergate”-Verfahren vor Gericht steht – er hatte, wie Porter Goss, aller Wahrscheinlichkeit nach in den 70er und 80er Jahren auch eine Verbindung mit dem (damals) “größten Drogenschmuggler der USA”, dem CIA-Piloten Barry Seal. Mit der Notlandung einer Maschine aus Seals Flotte in Nicaragua kam 1986 der “Iran-Contra-Skandal” ins Rollen, die von Bush sen. und Ollie North aus dem Weissen Haus gesteuerten Drogen-und Waffengeschäfte wurden publik. ( Der Untersuchungsausschuß wurde von dem Skull &Bones-“Demokraten” John Kerry danach genauso schnell beerdigt wie 2004 seine Proteste gegen Wahlbetrug Bushs.) Zwei Dekaden später, vor genau einem Jahr, wurde in Mexiko eine Maschine von “Skyway Air” mit 5,5 Tonnen Kokain beschlagnahmt – und wieder handelt es sich bei dieser Fluggesellschaft, wie bei Barry Seals Tarnfirmen, um eine Frontcompany der CIA, und wieder führen die Fäden ins Herz von Washington. Etwa zu dem wichtigsten Geldbeschaffer der Republikaner, Senator Mel Martinez, der die Maschinen dieser Fake-Airline kostenlos für seine Wahlkämpfe nutzte – und, reiner Zufall natürlich, der Skyway-Mitbesitzer Frederic Geffon nutzte für seine Firma “Royal Sons Inc.” einen Hangar auf dem kleinen Flugplatz in Venice Beach, Florida, zusammen mit der seit 9/11 berühmtesten Flugschule der Welt, Hufman Aviation.
Daniel Hopsickers Biograhie von Barry Seal gibts gleich hier nebenan; dass auch zwanzig Jahre später die staatlich sanktionierten Geschäfte im “Iran-Contra”-Stil nie aufgehört haben, und dass dies der Sumpf ist, aus dem das 9/11-Monster kroch, belegt er in seiner neuen Serie Dusty & 'the boys' - The CIA, the Narco-Republicans, & 5.5 tons of cocaine .
Am 10. April veröffentlichte Europol, der Zusammenschluß der europäischen Polizeibehörden, einen Bericht über die Gefahren des Terrorismus: “EU Terrorism and Trendreport 2007” . In den Großmedien hierzulande wurde die umfangreiche Studie nicht zum Thema, ja sie wurde nicht einmal erwähnt. Eine Meldung aus den USA hingegen, dass us-amerikanische Einrichtungen in Deutschland einer stärkeren Bedrohung ausgesetzt seien, landete vergangene Woche in sämtlichen Wiederholungsschleifen der Nachrichten. Wie kommt es, dass eine Meldung mit der zweifelhaften Quelle “US-Militärkreise” groß die Runde macht, eine umfangreiche Studie der EU-Polizei aber keinerlei Erwähnung findet ?
Die Europol-Studie hat sämtliche Terroranschläge, die 2006 in 11 EU-Ländern stattfanden, analysiert– von den 498 Anschlägen, die von den Euro-Polizisten untersucht wurden, hatte nach diesen Erkenntnis nur ein einziger einen “islamistischen” Hintergrund, es handelte sich um die verhinderten “Kofferbomber” im letzten Sommer in Deutschland. Zwei weitere angeblich geplante Anschläge in England und Dänemark, die im Vorfeld entdeckt wurden, wurden nicht in die Statistik aufgenommen. Die meisten Anschläge – 136 – werden der baskischen ETA zugeschrieben, insgesamt kamen bei allen 498 terroristischen Attacken in der EU im Jahr 2006 sage und schreibe zwei Menschen ums Leben.
Angesichts dieser Lage von einer “islamistischen Bedrohung” und “Gefahren des Terrorismus” zu reden, ist reine Demagogie. Kein Wunder also, dass diese Terror-Statistik keine Erwähnung fand – die “Terrorischten”, vor denen Wolfgang “Stasi 2.0” Schäuble uns schützen will, existieren einfach nicht, die Bedrohung durch Terrorismus ist für EU-Bürger deutlich niedriger als die Gefahr, vom Blitz getroffen zu werden.
Dass das "Geständnis" des Superterroristen Khalid Scheich Mohamed eine Farce ist, wurde in den halbwegs seriösen Medienberichten über sein Verhörprotokoll aus Guantanamo zumindest am Rand angemerkt. Mehr an Kritik an diesen terroristischen Schauprozessen und den USA ist offenbar nicht drin - zu sagen, dass es sich bei diesem KSM aller Wahrscheinlichkeit nach um eine Kunstfigur, ein Phantom, einen Buhmann handelt, der am Nasenring der Öffentlichkeit vorgeführt wird, könnte möglicherweise die transatlantischen Beziehungen stören. Und natürlich die Motivation für den "war on terror", der jetzt, wo Deutschland von Muselmanen quasi schon unterwandert ist, natürlich umso schärfer geführt werden muß. Schon warnt das EhNaMag, dass die Moslems planen, unsere Angie in eine Burka zu stecken und Münte nur noch mit Vollbart auftreten zu lassen. Da ist Gefahr im Verzug - also muß das Mekka-Monster auf die Titelseite. Dass der islamistische Top-Terrorist und 9/11-Mastermind nicht der ist, als der er vorgeführt wird ;dass nicht nur sein Geständnis eine Farce ist, sondern die ganze 9/11-Aufklärung und der gesamte "war on terror", der an dieser Nicht-Aufklärung hängt - geschenkt! Bzw. scheichegal!
Am 8. März war das Aussageprotokoll von Khalid Sheich Mohammed - dem angelichen Planer der Anschläge des 11.9. angekündigt worden - jetzt wurde es veröffentlicht - und KSM bekennt sich quasi zu allem, was in den letzten 15 Jahren an Terrorismus in den und gegen die USA vorgekommen ist. Nicht nur 9/11 hätte er "von A-Z geplant", auch der Papst, Bill Clinton und Jimmy Carter hätten auf seiner Abschußliste gestanden, ebenso wie diverse weitere Hochhäuser, Atomkraftwerke, der Panamakanal und das NATO-Hauptquartier in Belgien. Die Bösen, denen Batman oder Spiderman hinterher sind, haben kaum weniger Gemeinheiten auf der Pfanne und insofern fragt sich, was mit diesen lächerlich großmäuligen Aussagen bezweckt werden soll. Dass KSM sich mit diesem Super-Sündenregister einen Spitzenplatz auf der ewigen Bestenliste der Superterroristen verschaffen will - ok, er sieht ohnehin einer Hinrichtung entgegen und hat nichts mehr zu verlieren. Was aber mag der Grund sein, dass die Spindoktoren des Weissen Hauses dieses comicartige Getöse jetzt veröffentlichen ? War der seit Jahren in CIA-Geheimgefängnissen festgehaltene KSM erst erst nach 4 Jahren Folter soweit, alles auszusagen, was die Inquisitoren hören wollten ? Dass das so lange dauerte, ist unwahrscheinlich. Warum dann aber jetzt dieses "Geständnis", das kein Delta zu einer wirklichen Aufklärung der Verbrechen beiträgt ? Fordert der allgemeine Überdruß an den offensichtlich gefakten Osama-Videos und Bekenntnissen der letzten Zeit einen neuen Hauptdarsteller ? Wird Comical Khalid seiner Geständnis-Suada vielleicht noch einige "Details" folgen lassen - die dann exklusiv von Fox-News oder den ehemaligen Nachrichtenmagazinen verbraten werden - um die Löcher in der offiziellen Legende zu flicken ? Wenn die Wurlitzer-Orgel der Propaganda mit derart schrillen Tönen losdröhnt, scheint es sich jedenfalls eher um eine Overtüre als um einen Schlußakkord zu handeln. Auf die Arien, die in nächster Zeit nachgelegt werden, dürfen wir gespannt sein...
Eine eindrucksvolle Liste von Kritikern der offiziellen 9/11-Untersuchung - vulgo: "Verschwörungstheoretikern" - hat die Website "Patriots Question 9/11" zusammengestellt. Sie reicht von Generälen und anderen hochrangigen Militärs über Politiker und Wissenschaftler zahlreicher Fachrichtungen bis zu mehr als 100 Opferangehörigen. Die jeweiligen Statements und Links zeigen, dass die Kritik an den 9/11-Märchen keine Angelegenheit eines versprengten Häufleins von Spinnern und Anti-Amerikanisten ist, sondern sich auch in den USA durch sämtliche politischen und gesellschaftlichen Lager zieht. Mehr hier.
Khalid Sheik Mohammed, dem nach Informationen des ehemaligen Nachrichtenmagazins die Rolle als "Cheflogistiker" der 9/11-Anschläge zufiel, soll in Guantanamo Bay vor einem Militärgericht verhört werden. Wobei "Gericht" ein allzu euphorischer Ausdruck für dieses mittelalterliche Inquisitionsverfahren ist:
"No reporters or other outside observers such as defence lawyers would be allowed to attend the hearings to determine whether the men were enemy combatants, US officials said."
Prozessebeobachter oder gar Rechtsanwälte sind also nicht zugelassen, immerhin soll es Transkripte der Verhöre geben:
Wenn also KSM etwas aussagen sollte, was nicht in die offizielle Legende paßt, wird es einfach gestrichen - damit die Journalisten "den Vorgängen folgen können". Was er aussagt ist insofern einmal mehr scheichegal
Dass es sich bei den fünf Israelis, die angesichts der brennenden WTC-Türme feierten und filmten und dabei verhaftet wurden, um Agenten des Mossad handelte, wurde kurze Zeit später deutlich, als sie sang-und klanglos aus den USA abgeschoben wurden, ebenso wie der Ring angeblicher "Kunststudenten", der zuvor wegen seiner Spionagetätigkeiten aufgefallen war. Obwohl unverdächtige Medien wie "Fox"-News oder die "Zeit" über diese Fälle ausführlich berichteten, spielen sie in der Wahrnehmung der 9/11-Verbrechen mittlerweile ebenso keine Rolle mehr, wie die gut dokumentierten Berichte über verschiedene andere Geheimdienste, die die späteren angeblichen Hijacker beschatteten. Christopher Ketcham hat diese Hintergründe in einem aktuellen Artikel für Counterpunch noch einmal beleuchtet - hier Die Gründe, warum die Frage nach diesem möglichen Vorauswissen nicht weiter untersucht wurden, waren und sind politischer Natur:
"The former CIA counterterrorism officer told me: "There was no question but that [the order to close down the investigation] came from the White House. It was immediately assumed at CIA headquarters that this basically was going to be a cover-up so that the Israelis would not be implicated in any way in 9/11. Bear in mind that this was a political issue, not a law enforcement or intelligence issue. If somebody says we don't want the Israelis implicated in this - we know that they've been spying the hell out of us, we know that they possibly had information in advance of the attacks, but this would be a political nightmare to deal with."
Kaum ist man mal ausnahmsweise ein paar Tage offline, schon läßt BBC den dritten WTC-Wolkenkratzer einstürzen , obwohl er auf den Livebildern im Hintergrund noch steht. Sowas aber auch – wir wußten es doch schon immer, dass 9/11 eine Super-Mega-Riesen-Verschwörung ist, in der natürlich auch der globalistische Illuminaten-Sender BBC involviert ist. Und weil die BBC im Medienbordell verglichen mit den Hartgeld-Nutten von “Fox”-News et.al. gleichsam als seriöse Edelhure gilt, steckt man ihr halt die Skripte schon ein bißchen früher… Warum eigentlich ? Warum soll es bei all der Aufregung an diesem Tag und Stunden nach dem Crash der Twin Towers notwendig gewesen sein, die BBC mit Vorab-Infos über den Zusammensturz des 47-stöckigen WTC 7 zu versorgen ? Was sollte damit bezweckt werden ? Gibt es – aus Sicht der Verschwörer – irgendeinen vernünftigen Grund für diese Vorab-Information ? Mir fällt beim besten Willen keiner ein.
Dass der rasante Einsturz des WTC 7 alle Anzeichen einer “controlled demoliton” trägt und sein Besitzer Larry Silverstein “decided to pull it” – diese Merkwürdigkeiten um den dritten gefallenen Wolkenkratzer des 11.9. gelten vielen als der deutlichste Beweis für einen “inside job”. Ich halte es dagegen nach wie vor für einen “Roten Hering”, mit der die Aufklärung der Verbrechen in eine Sackgasse gelockt wird – eine falsche Spur die von den Fragen nach den konkreten Planern und Helfern hinter den Sündenböcken Osama, Atta & Co. nur ablenkt.
Dass es sich bei dem sogenannten “Bekenntnis-Video” Osama Bin Ladens um einen Fake handelt, ist seit seinem Auftauchen im Dezember 2001 evident – die breitnasige Figur, sich auf diesem Video als Planer und Mitwisser der Anschläge bekennt, sieht völlig anders aus als alle bekannten Bilder Bin Ladens. Dass die US-Regierung diese plumpe Fälschung seit sechs Jahren als echt und “Beweis” für die Täterschaft Bin Ladens verkaufen kann ist vor allem der Verkommenheit der Mainstream-Medien geschuldet, die Bush & Co. das Osama-Märchen vom ersten Tag an unhinterfragt abgenommen haben – und die jeden Rest von “Glaubwürdigkeit” verlieren würden, wenn sie eingestehen müßten, ihren investigativen Pflichten seit sechs Jahren nicht nachgekommen zu sein. Deshalb verbreitet man lieber weiter Propaganda, fördert den absurden “Krieg gegen den Terror” und übt sich in der Denunziation der 9/11-Skeptiker als Spinner und Phantasten. Den Kammerton hatte dabei Ulrich Fichtner im “Spiegel” nach Erscheinen meines ersten Buchs zum Thema vorgegeben, als er die kritischen Fragen nach den wahren Tätern auf eine Stufe mit Holocaust-Leugnern stellte: “Was für manchen Rechten die "Auschwitz-Lüge" ist, könnte für manchen Linken die "September-Lüge" werden.” Seitdem übt sich nicht nur das ehemalige Nachrichtenmagazin im fröhlichen Bashing von “Verschwörungstheoretikern”, auch BBC, Guardian (siehe unten) und demnächst das ZDF (siehe weiter unten) hatten & haben nichts Besseres zu tun, als auf diesem Wege das offizielle Verschwörungsmärchen von Osama & den 19 Räubern zu verteidigen.
Insofern wird es auch nicht viel nützen, wenn sich jetzt der führende akademische US-Experte in Sachen Bin Laden, Professor Bruce Lawrence, eindeutig zu diesem Bekenntnis-Video geäußert hat: “"It’s bogus!” . Da jeder Zweifel an der Täterschaft OBLs sofort zu der Frage führt, wer das Ganze dann gesteuert haben soll – und die Medien von ihrem Propagandabusiness ablassen und recherchieren müssten - können wir davon ausgehen, dass Prof.Lawrence keine allzugroße Sendezeit eingeräumt wird. Vermutlich wird sich auch schnell irgendein Broder-Clown aus dem Shoabusiness finden, der ihn als eine Art Auschwitzlügner oder antisemitischen UFOlogen diskreditiert - und jede Frage nach den wahren Tätern des 11.9. als Verharmlosung der “islamistischen Horden”. Zudem gilt Kritik am Osama-Märchen per se als “anti-patriotisch” bzw. außerhalb der USA “anti-amerikanisch” – zumal wenn sie, wie das Gutachten einer anerkannten Kapazität, bedeutet, dass die Bush-Regierung vor Gericht gehört:
“If Professor Lawrence is right—and anyone with eyes can see that he is, simply by comparing the overweight impostor in the Fatty Bin Laden bogus confession video to other pictures of Osama Bin Laden— the Bush Administration, by repeatedly citing the tape as authentic, is clearly guilty of obstruction of justice at best, high treason and conspiracy to mass murder at worst. Since the FBI now tells us that Osama Bin Laden is “not wanted for 9/11” because there is “no hard evidence” connecting him to the 9/11 attacks, and since US intelligence personnel all know the “confession tape” is a Bush Administration hoax, it should not be difficult to nail the perpetrators of this outrageous, stunningly sloppy cover-up of the crime of the century.”
Vor einiger Zeit schon blamierte sich Hans Leyendecker, als er sämtliche Skeptiker der offiziellen 9/11-Legende als "Psychopathen" und "Verschwörungsspinner" denunzierte ; jetzt hat sich in Großbritannien ein weiterer "linksliberaler" Top-Journalist zu einer wüsten Suada hinreissen lassen - im heutigen "Guardian" geifert George Monbiot gegen "9/11-Phantasten" und "Verschwörungsidioten". Sie spielten Bush und Blair in die Hände und zerstörten die Oppositionsbewegung "die einige von uns aufgebaut haben". Mit dem "einige" meint Monbiot sich und andere linksliberale Journalisten, die sich wie Leyendecker von ein paar Kollegen gestört fühlen, denen diese Schoßhund-Opposition nicht weit genug geht und die die 9/11-Verschwörung Osamas genausowenig als Faktum akzeptieren wie die Massenvernichtungs-Verschwörung Saddam Husseins. Dass letztere eine Bush & Blair-Erfindung war hat zwar zu einigen Hundertausend Toten geführt, nicht aber dazu, dass die beiden Hauptverantwortlichen zur Rechenschaft gezogen wurden - soweit geht die oppositionelle "Bewegung" dann eben doch nicht, die Monbiot reklamiert und für deren Reinhaltung er kämpft. Stattdessen Polemik vom Billigsten: "Verschwörungsidioten", die Bush, Cheney und Rumsfeld zu Magiern aufblasen, denn wie sonst hätten sie das alles bewerkstelligen können. Wie aber 19 Studenten mit Teppichmessern gesteuert aus einer afghanischen Höhle die US-Luftabwehr zwei Stunden ausschalten konnten - über diese Magie verliert Monbiot keine Zeile. Genausowenig wie die sogenannte Dokumentation der BBC . Wenn weit über 50% aller US-Bürger das Osama-Märchen bezweifeln und 9/11 für nicht aufgeklärt halten - in anderen Ländern vermutlich noch viel mehr - und dennoch keine neue Ermittlung stattfindet, woran liegt das? Sind es die Phantastereien, die anhand solcher Nicht-Aufklärung zwangsläufig ins Kraut schießen ? Nein - es sind die Wachhund-Journalisten vom Kaliber Monbiot & Leyendecker, die sich über die "Phantasten" mokieren um das Osama-Märchen weiterhin als Realität verkaufen zu können.
Dass die angekündigte Dokumenation von BBC und ZDF zu den offenen Fragen des 11.9. diesen nicht unbedingt seriös nachgehen wird, hatten wir hier bereits befürchtet. Jetzt deuten die Vorberichte der BBC-Sendung, die am Wochenende ausgestrahlt wird, an, dass auch dieses Mal wieder die Abteilung Schmutzkübel zugeschlagen hat und die Forderung nach Aufklärung der Verbrechen als kultische Mythologie abgetan wird.
Angeblich soll es zwei Versionen der Sendung geben, von denen die eine halbwegs sachlich und die andere denunziatorisch geschnitten und kommentiert ist - dass letztere gesendet wird sei dem Druck des BBC US-Geschäftsführers geschuldet, der Verluste von Werbeeinnahmen fürchtet, wenn Kritik der offiziellen Verschörungstheorie geäußert wird. Wie die Version des ZDF ausfallen wird, das auch eigenes Material gedreht hat, bleibt abzuwarten - Verlust von Werbegeld wäre ja hier nicht zu befürchten, vorauseilender Gehorsam dafür umso eher...
"Zum vierten Mal seit 2003 lud das Einstein-Forum Akademiker verschiedener Bereiche zur Diskussion über die emotionale Lage unserer Zeit. Nach Mitgefühl und Neid ging es nun also um Angst, in der Geschichte, im Film, in uns selbst - allgemein und im Besonderen seit den Anschlägen vom 11. September oder dem jüngsten Uno-Klimabericht. Einig war man sich darin, dass "Angst ein Erkenntnis steuerndes Phänomen" sei, wie es die Basler Literaturwissenschaftlerin Eva Horn formulierte. Aus Angst vor Desinformation habe etwa der taz-Journalist Mathias Bröckers unmittelbar nach dem 11. September 2001 ein Internet-Tagebuch mit Verschwörungstheorien geführt, die der offiziellen El-Kaida-Bin-Laden-Saddam-Hussein-Theorie der USA widersprechen. "Zweimal täglich googeln" (Bröckers) bilde die Informationsquelle solcher "alternativen Geschichtsschreibung von maximaler Komplexität", sagt Eva Horn."
Die Berliner Zeitung führte ein Interview mit der Paranoia-Wissenschaftlerin: hier.
In Spanien beginnt demnächst der Prozeß wegen der Bombenanschläge im März 2004, die Täter, so der Ermittlungsrichter, seien von Al Qaida "inspiriert" gewesen - auf der Anklagebank sitzen denn auch nur derart "inspirierte" Handlanger. Die eigentlichen Aktivisten und Helfer, die den Sprengstoff besorgten und die Handys für die Zündung programmierten, wurden aus der Schußlinie genommen, nachdem sich herausgestellt hatte, dass sie im Auftrag von Geheimdiensten und Polizei unterwegs waren... Aus Madrid berichtet Ralf Streck: hier.
Dass auch die Londoner U-Bahn-Bomber, die für ihren angeblichen Selbstmordtrip am 7.7.2005 brav Rückfahrkarten lösten, allenfalls islamistisch "inspirierte" Handlanger und Sündenböcke, aber nicht die eigentlichen Planer und Macher waren - darauf deutet die Nicht-Aufklärung dieser Anschläge hin, über die hier ausführlich berichtet wurde (in der Blog-Suche links "7/7" eingeben). Jetzt hat eine Augenzeuge, der die Bombe im Bus überlebte, Daniel Obachike, seine Erlebnisse publiziert: 25 Sekunden nach der Detonation kam ihm auf der Straße ein Kameramann entgegen, 30 Sekunden später erregte ein Verletzter mit Rufen seine Aufmerksamkeit, der schon einen kompletten Kopfverband trug. Keine normalen Passanten oder Fahrgäste, sondern Beobachter, die vor der Polizei und den Rettungsdiensten vor Ort waren:
"There were about four guys in blue bottoms, and who had rucksacks, they were kind of foot soldier types, there were about two or three people who were just standing in the doorways, just watching everything and there was another guy who was coordinating everything, he was in plain clothes and was coordinating police, when they finally came forward to actually do something."
Das ZDF hat in der Zusammenarbeit mit der BBC eine neue Dokumentation über die offenen Fragen des 11.9. gedreht. Die Ausstrahlung war für den 27. Februar angesetzt, wurde aber wegen des Pokalderbys Eintracht Frankfurt - Kickers Offenbach jetzt noch einmal verschoben (wofür ich als alter Eintracht-Fan vollstes Verständnis habe.) Ich habe mit einem der Redakteure zwar länger gesprochen, werde aber kein Interview vor der Kamera geben, auch wenn versichert wurde, dass diesesmal seriös berichtet werden soll. Das hatten die Schmierfinken von "Panorama", "Frontal" und "arte" vorher natürlich auch behauptet - und drei Mal auf Vollidiot zurechtgeschnitten zu werden reicht. Angeblich hat sich das ZDF/BBC-Team auch den "Hijackern" gewidmet und ist einigen der Ungereimtheiten nachgegangen, etwa der Frage nach den Flugkünsten des angeblichen Pentagon-Piloten Hanjour. Dazu soll die Neuigkeit herausgefunden worden sein, dass der Mann, dem man kurz vor 9/11 keine kleine Cessna ausleihen wollte, bevor er in die USA kam auf einem Boeing-Simulator in Algerien trainiert haben soll.
Die BBC ist mit ihrem Dreh bereits fertig, er soll Mitte Februar ausgestrahlt werden. Da die ZDF-Leute noch keinen neuen Sendeplatz haben, werkeln sie noch ein bißchen weiter. Wir sind gespannt.
Im Zusammenhang mit der Debatte in den Kommentaren möchte ich nochmal auf einen Beitrag aus dem Mai 2006 verweisen, der zu Fragen der Methodik Stellung nimmt, genauer zum Sparsamkeitsprinzip bei der Hypothesenbildung, Ockhams Messer.
Nochmal zur Klarstellung etwas zum lockeren Wandel, zum losen Kleingeld oder wie immer man "Loose Change" übersetzen mag: Ich finde die Aufmerksamkeit, die der Film für das Thema 9/11 erzeugt wichtig und gut: er müßte auf ARD oder ZDF zur besten Sendezeit ausgestrahlt werden ! Doch die anschließende Diskussion sollte sich nicht in der Analyse von Photoshop- und Video-Evidenzen erschöpfen, auch wenn die Bilder von Pentagon und WTC tatsächlich auf einige Merkwürdigkeiten deuten. Aber zu rufen "Inside Job!" und "Buhs war's!" führt zu nichts und wieder nichts... Man muß es beweisen und zwar nicht mit ein paar Wackelbildchen, sondern konkret, um die Verantwortlichen verurteilen zu können -und der Weg kann nur über die konkreten Täter führen. Und von ihnen zu ihren Helfer und Hintermännern, und von diesen zu den Planern und dem Mastermind. Mindestens jeder zweite, der Loose Change gesehen hat ist überzeugt: das Märchen von Osama & den 19 Räubern stinkt zum Himmel. Helfen die Lobby für eine neue internationale Ermittlung der Anschläge zu stärken kann der Film ungemein. Die Ermittlungen selbst aber müssen sich einer anderen Dramaturgie befleißigen und ganz von vorn anfangen: mit A wie Atta. Spätestens bei C wie CIA wird's dann schon richtig spannend... und wenn dann bei W die WTC-Sprengung beweisen werden kann - in Gottes Namen. Aber bis dahin ist der Fall schon längst aufgeklärt...
Loose Change, die 9/11-Dokumentation von drei jungen Amerikanern, wurde mittlerweile von 40 Millionen Menschen gesehen, er ist der meist gesehene und heruntergeladene Film auf Google-Video und insofern wundert es nicht, wenn der Guardian jetzt schreibt, dass man Loose Change nicht mehr länger ignorieren kann. Das kann man in der Tat nicht, denn es gibt von kein Vehikel, dass mehr Skepsis an der offiziellen Version ausgelöst hat als dieser Film. Gerade deshalb ist es aber auch wichtig, die entschiedenden Mängel dieses Streifens immer wieder zu benennen: "Loose Change" zäumt das Pferd von der falschen Seite auf, denn die Hauptargumente des Films sind zwei rote Heringe: die Sprengung des WTC und das zu kleine Loch in der Pentagon-Mauer. Auch wenn noch viele Millionen Zuschauer den Film sehen und bei ihnen Zweifel an der offiziellen Version verstärkt: diese beiden Spuren führen ins Nichts. Denn was wäre der Effekt, selbst wenn zehn Nobelpreisträger der Physik in einem Gutachten eine "kontrollierte Sprengung" der Twintowers bestätigen ? Wer kann damit zur Rechenschaft gezogen werden ? - Niemand! Deshalb ist es, wie bei jeder Verbrechensaufklärung, vor allem in Sachen 9/11 wichtig, zuerst die alles entscheidende Frage nach dem "Wer?" zu beantworten, das "Wie?" und "Warum?" müssen nachrangig bleiben. Aus diesem Grund haben Andreas Hauß und ich in unserem Buch die Frage nach den Hijackern, ihrer genauen Identität, ihrer Helfer und Unterstützer in den Mittelpunkt gestellt. Sie läßt sich zwar nicht mit so vielen Bildern und suggestiven Aufnahmen darstellen wie der WTC-Crash und das Pentagon-Loch, ist aber dennoch die alles entscheidende Frage ohne deren Klärung alle anderen Diskussionen ins Leere laufen. Bis heute ist zum Beispiel nicht einmal bekannt, wo der "Terrorchef" Atta überhaupt das Fliegen erlernte - als er sich bei Hufman Aviation in Venice/Florida anmeldete, hatte er nämlich schon eine Fluglizenz. Die mindestens sechs falschen Identitäten der anderen vermeintlichen "Hijacker" sind ebenfalls nach wie vor völlig ungeklärt, ebenso wie die Frage, warum bei einigen von ihnen als Wohnadresse ausgerechnet US-Militärbasen auftauchen. Seit über 5 Jahren sind diese und Dutzende anderer Fragen nach den Aktivitäten der Täter ungeklärt. Der große Erfolg von "Loose Change" wird nur dann irgendetwas nützen, wenn dadurch diese entscheidenden Punkte wieder in die Diskussion kommen.
Dem angelichen Chefplaner des 11.9., Khalid Scheich Mohamed, soll in Guantanamo der Prozess gemacht werden, allerdings nicht nach der gültigen Rechtsordnung, sondern nach dem im Oktober 2006 beschlossenen "Military Commision Act". Danach dürfen, so die International Herald Tribune , in diesem Verfahren : "auch Beweise nach dem Hörsensagen" verwendet werden, aber "keine Beweise die durch Folter erlangt wurden", wobei die von der CIA angewendeten Verfahren aber nicht als Folter gelten:
"Prosecutors could use hearsay evidence or secondhand testimony, but could not use information obtained under torture. Even so, that would mean that virtually any information obtained by the CIA would appear to be admissible because, in the view of Justice Department legal opinions, none of the harsh techniques it used amounted to torture."
Mit einem ordentlichen Gerichtsverfahren oder gar mit einer wirklichen Aufklärung der Verbrechen hat das Ganze nichts zu tun, vielmehr ist eine Farce wie der Schauprozeß gegen Saddam Hussein zu erwarten. Das Verfahren soll bis 2008 abgeschlossen sein und dürfte dann zur nächsten Präsidentenwahl das Futter für den benötigten 9/11-Spin besorgen.
Auf Peter Dale Scotts Tiefenanalyse der us-amerikanischen Politik ( "Die Drogen, das Öl und der Krieg" )kann man kaum heftig genug verweisen, wenn es darum geht, die Hintergründe der "einzigen Weltmacht" zu verstehen. Jetzt hat der emeritierte Diplomat und Literaturprofessor P.D.Scott, der auch einige hervorragende Analysen des Kennedy-Mords vorgelegt hat, in einem Vortrag auf die frappierenden Parallelen der Verschwörungen des JFK-Attentas und der 9/11-Attacken hingewiesen. In beiden Fällen wurden unmittelbar nach der Tat Täterbeschreibungen des FBI veröffentlicht, die trotz aller Zweifel unverrückbar feststanden und nicht weiter untersucht wurden: JFK & 9/11.
CIA-Agenten, Playboys, Trickbetrüger, falsche Waffenhändler... Die neuesten Erkenntnisse über die Vorgänge um Atta & Co. in Venice/Florida passen ins Bild: ein Netz staatlich sanktionierter Drogen-, und Terror-Geschäfte, das eher an "Iran-Contra" erinnert als an "Tora Bora". Ein Interview in der Jungen Welt
Daniel Hopsicker hat einen neuen Videobeitrag über den Atta-Freund Wolfgang Boehringer, der auf Fanning Island, einer Insel im Südpazifik ohne Telefon und Flughafen, eine "Flugschule" eröffnen wollte. Bzw. einen Betrieb, der zwar als Flugschule firmiert, bei dem es aber wohl um dasselbe gehen sollte wie bei "Hufman Aviation" in Venice/Florida, wo die "Hijacker" übten: Drogen und Terrorismus. Nachdem er sich bei den Einheimsichen gebrüstet hatte, mit Mohamed Atta bekannt gewesen zu sein, sieben Reisepässe zu besitzen und eine große Kiste voller Bargeld, informierten sie das FBI und Boehringer mußte die Insel mit seiner Yacht fluchtartig verlassen. Zwei Wochen später wurde er gestellt - und wieder freigelassen, nachdem er bekundet haben soll, für die CIA zu arbeiten. Eine offizielle Bestätigung für diese Geheimdiensttätigkeit gibt es naturgemäß nicht, doch auf Nachfrage teilte Daniel Hopsicker mit, dass dies mittlerweile von einem Insider und Kenner der Szene, Randy Glass bestätigt worden. Der wegen Betrug und Hochstapelei verurteilte Glass arbeitet seit einigen Jahren als Informant des FBI und tritt als falscher Waffenverkäufer gegenüber “Al Qaida”-Verdächtigen auf – er sagte dazu auch vor der 9/11-Untersuchungskommission aus. Ebenso wie die FBI-Übersetzerin Sibel Edmonds , der aber vom Pentagon ein Maulkorb verpaßt wurde, sich über einen Ring hochrangiger Waffen- und Drogenhändler zu äußern, auf die sie beim Übersetzen von Abhörbändern im Zusammenhang mit 9/11 gestoßen war. Amanda Keller, die Striperin und Freundin Attas, die Daniel Hopsicker nach langen Recherchen ausfindig gemacht und interviewt hatte, kam in der ganzen Untersuchung überhaupt nicht zu Wort. Sie war es, die den Namen Boehringers erstmals genannt hatte und ihre Glaubwürdigkeit wird von den aktuellen Vorfällen nach drei Jahren bestätigt – obwohl sie selbst, unter anderem Namen in einer anderen Stadt lebend, offensichtlich auf Druck der Behörden unlängst gegenüber der Presse äußerte, sich möglichwereise geirrt zu haben. Doch das hat sie offensichtlich nicht – und Hoposickers großartige Recherchearbeit (nachzulesen in “Welcome To Terrorland”, siehe Spalte rechts) wird damit einmal mehr bestätigt. Sowohl der Mainstream als auch das sog. “9/11 Truth Movement” ignoriert sie freilich beharrlich, erstere weil damit das offizielle Märchen, das sie verkaufen, untergraben wird – und letztere weil Hopsicker sich weigert, über “Controlled Demolition” und “No Planes” auch nur zu diskutieren und überzeugt ist, dass Atta & Co. die Flugzeuge selbst geflogen haben. Deshalb wird er von vielen “9/11-truthern” als Anhänger der offiziellen Version denunziert, worüber er nur bitter lachen kann. Die Spekulationen über Thermite und “no planes” haben seiner Meinung nach dazu geführt, aus der Suche nach der Wahrheit eine Art UFO-Kult zu machen, der statt mit Fakten mit immer neuen Phantastereien und innerfraktionellen Platzhirschkämpfen angereichert wird. Deshalb, sagt er, bleibe er nur bei den Spuren und Fakten, die er selbst recherchiert hat und beteilige sich nicht an irgendwelchen Spekulationen.
Mit der Biographie des CIA-Piloten Barry Seal (siehe rechts) hat Hopsicker das defintive Buch über die Hintergründe und Insider der “Iran-Contra”-Affäre geschrieben – und auf ein ganz ähnliches Netz staatlich sanktionerter Terror-und Drogengeschäfte ist er nun bei seinen Recherchen in Florida gestossen. Wie genau aus diesem Umfeld die 9/11-Anschläge erwuchsen und wie sie im Detail durchgeführt wurden weiß er so wenig wie ich oder jeder andere ernsthafte Sucher, doch dass dies der Schoß ist, aus dem das monströse Terrorungeheuer kroch, das steht fest. Dank des Hopsicker’schen Sturkopfs, der vielleicht seinen deutschen und irischen Vorfahren geschuldet ist, und der journalistischen Detektivarbeit, der die Welt die wichtigsten Fakten über das nach wie vor unaufgeklärte Verbrechen des Jahrhunderts verdankt.
Attas Kumpel verhaftet - und wieder freigelassen...
Dank Daniel Hopsickers Recherchen in Florida erfuhr die Welt von den merkwürdigen Bekanntschaften Mohammed Attas in Florida - keine finsteren Turbanträger, sondern blonde, blauäugige Piloten, die u.a. aus Deutschland stammten, stets Kokain dabei hatten und von Atta "brother" genannt wurden. Die Mainstream-Medien schwiegen und schweigen beredt über dieses Umfeld der "Hijacker", das so gar nicht in das Bild fanatischer Selbstmordtäter zu passen scheint, doch dafür umso eher in das Muster eines klandestinen, staatlich sanktionierten Drogen-und Terrorismus-Geschäfts im Stil der "Iran-Contra"-Affäre. Mitte November (siehe unten 14.11.) mußte einer von Attas Kumpels, Wolfgang Bohringer, mit seiner Yacht von einer ablegenen Insel im Südpazifik fliehen, weil den Behörden sein Vorhaben, dort eine Flugschule zu eröffnen, verdächtig schien. Mittlerweile wurde er verhaftet, aber, wie Daniel Hopsicker berichtet, wieder freigelassen, weil er die magischen Worte sprach: "Sie können mich nicht verhaften, ich bin bei der CIA".
Überraschung!!? CIA-Entführungen sind keine Antwort auf 9/11, sie fanden auch schon in den 90ern statt, mit Billigung deutscher und anderer europäischer Behörden:
"Wenn John Bellinger, Chefjurist von Condoleezza Rice, mit europäischen Rechtsexperten verhandelt, dann verläuft die juristische Spiegelfechterei ungefähr so: Die USA und alle anderen rechtschaffenen Nationen befinden sich im Krieg gegen al-Qaida. Da al-Qaida die Genfer Konvention zur Behandlung von Kriegsgefangenen nicht unterzeichnet hat, brauchen gefangene Al-Qaida-Kämpfer auch von den Europäern und den Amerikanern nicht nach den Spielregeln dieser Konvention behandelt zu werden. Aus zwei Gesprächsprotokollen von Februar und Mai dieses Jahres, die der taz vorliegen, geht hervor, dass die EU-Juristen sich nach Kräften gegen diese Logik zur Wehr setzen. Gefangene überall in der Welt hätten einen Anspruch auf rechtsstaatliche Mindeststandards - "auch in Fällen von Zwangsüberstellungen (sogenannten renditions)."
(...)Die Gesprächspartner bezeichnen es als "sehr klar", dass die Behörden derjenigen Länder, aus denen "außerordentliche Überstellungen" (renditions) stattgefunden hätten oder wo Geheimgefängnisse eingerichtet waren, von den illegalen Vorgängen unterrichtet waren. Es sei aber denkbar, dass diese Informationen in einzelnen Fällen nicht auf die Ministerebene hinaufgelangt seien.
Derartige Rückführungen hätten nicht erst nach dem 11. September 2001 begonnen. Vielmehr seien während des Bosnienkrieges mehrere vermutliche Al-Qaida-Mitglieder verschleppt worden. Doch erst seit den Anschlägen auf das World Trade Center seien CIA-Mitarbeiter bei Folterungen in ausländischen Gefängnissen dabei. Die CIA-Mitarbeiter schätzen, dass es in den letzten Jahren 30 bis 50 Fälle von Verschleppungen gegeben hat.
Warum blieben die Standard-Uhren im Westflügel des Pentagon schon um 9:32 stehen, wo doch der Crash der AA 77 erst um 9:41 erfolgte ? Barbara Honegger ist diesen und anderen Beweisen dafür, dass es sich bei 9/11 um einen inside job handeln muß, nachgegangen: hier
Nach dem neuseeländischen Fernsehen, der International Herald Tribune und AP kam auch der "Spiegel" nicht umhin, über die Suche nach dem deutschen Piloten und Kumpel Mohammed Attas, Wolfgang Bohringer, zu berichten - und wie alle anderen den Hinweis auf die Arbeiten Daniel Hopsickers, der dem Mann seit vier Jahren auf der Spur ist, zu unterschlagen. Diese Ignoranz, meinte Daniel gestern dazu, sei in den Mainstream-Medien eine "popular option". Das Terrornest Venice Beach und die europäischen Freunde der "Islamisten" werden in der allgemeinen Berichterstattung auf Teufel komm raus umschifft. Der "Terroralarm in der Südsee" ist denn auch weit weit weg vom Terrorland Florida. Daniel Hopsickers neuester Artikel über die Gründe dafür: hier
Wer Daniel Hopsickers "Welcome to Terrorland" (siehe in der Spalte rechts unten) gelesen, dürfte von den europäischen Freunden der "Hijacker" in Venice Beach bereits gehört haben. Jetzt soll das FBI einem von ihnen, dem deutschen Piloten Wolfgang Boehringer, auf der Spur sein. Er soll versucht haben auf einer abgelegenen Insel im pazifischen Ozean, die an US-Territorium grenzt, eine Flugschule zu eröffnen. Hier das Transkript eines Berichts des neuseeländischen Fernsehens:
A low level terror alert is in force in the South Pacific.
The FBI is on the trail of a man with alleged links to one of the September 11 masterminds after he tried to set up a pilot training school on a remote island, bordering US territory. That is despite the island having no airport or telephones.
The isolated Kiribati islands are grappling with being catapulted into the world of terrorism.
"It's absolutely gut wrenching frightening," says Fanning Island resident Chuck Corbett.
The man causing the alarm is Wolfgang Bohringer, who sailed into Kiribati's Fanning Island a year ago.
On board, along with his Slovenian girlfriend, was a proposal to set up a resort and flight school on the island.
Daniel Hopsicker hatte über die neue Wirkungsstätte des Mannes, den Mohamed Atta "brother" nannte, bereits Mitte September berichtet: hier . Dass jetzt das FBI ihn samt seiner Yacht und Kisten voller Bargeld jagt, gibt unterdessen wenig Anlass, auf Aufklärung zu hoffen, denn eben diese Ermittler wissen seit fünf Jahren von Attas Pilotenfreund aus Deutschland, der die US-Staatsbürgerschaft und noch einige weitere Pässe anderer Nationen besitzt - und haben bis dato alles getan, diese Komplizenschaft zu vertuschen. Dem "war on terror" wäre es wohl gar zu abträglich, wenn in Sachen 9/11 statt nach islamistischen Wickelmützen nach westlichen Agenten gesucht würde...
Vorauseilender Gehorsam an der Humboldt Universität.
Eine für heute geplante Vorführung des Films "Loose Change" im Filmsaal der HU Berlin wurde kurzfristig abgesagt - mit der Begründung er enthielte "rassistische und diskriminierende Behauptungen". Das ist an den Haaren herbei gezerrter Unsinn, erschließt sich aber aus den weiteren Ausführungen des HU-Präsidenten, der befürchtet, dass eine Vorführung "das Ansehen der Bundesrepublik Deutschland und das internationale Zusammenwirken gefährdet." Das freudige "Zusammenwirken" mit dem Bush-Imperium könnte durch die Indizien für einen inside job am 11.9., die der Film zusammenträgt, in der Tat gefährdet werden - aber ist das ein Grund, den Studenten an einem Hort der angeblich freien Wissenschaft solche Thesen vorzuenthalten ?
Heinrich Buecker von bushtrash, der die Vorführung angemeldet und zuerst schriftlich genehmigt bekommen hatte, versandte dazu die folgende Pressererklärung
*Die Humboldt Universität Berlin untersagt zwei Tage vor dem Termin die Filmvorführung von "Loose Change", die am Freitag, den 3.11.2006 um 19 Uhr im Kinosaal der HU Berlin stattfinden sollte.*
Drei junge US-Amerikaner stellten Mitte 2005 mit „Loose Change“ einen Dokumentarfilm ins Internet, der sich mit unbeantworteten Fragen der Vorgänge des 11. September 2001 auseinandersetzt. Der Film zweifelt die offizielle Darstellung der Ereignisse an und zeigt u.a. die Widersprüchlichkeiten der Geschehnisse auf. Die Filmemacher appellieren an die Zuschauer, die Fakten und Zeitdokumente selbst zu prüfen und zu beurteilen, ob die offizielle Darstellung der Vorgänge des 11.09.01 tatsächlich so stimmen kann.
"Loose Change" enthält viele Indizien, die dafür sprechen, dass 9/11 eine ausgeklügelte Täuschungsoperation gewesen ist, welche die Bush-Regierung inszeniert hat, um einen Vorwand zu haben den 'Krieg gegen den Terror' beginnen zu können und damit ihre geopolitischen Machtstrategien durchzusetzen.
Der Film "Loose Change", wurde bislang über 70 Millionen Mal bei Google Video heruntergeladen und ist damit weltweit der erste Internet Blockbuster. Die Version mit deutschen UT wurde seit Juni 2.000.000 Mal im Internet angesehen.
Fernsehsender in Frankreich, Israel, Italien, Polen, Belgien, Holland und Australien haben "Loose Change" gesendet. Selbst Hollywood ist aufmerksam geworden - mehrere grosse Filmstudios haben Interesse an der Koproduktion einer Kinoversion gezeigt, die Anfang 2007 beim Sundance Film Festival in den USA uraufgeführt werden wird.
*Es gibt zu denken, dass ein Film aus den USA, der dazu aufruft selbst zu recherchieren und zu prüfen, an der Humboldt Universität Berlin zensiert wird. Die eindeutige Intention des Filmes besteht darin, den vielen Ungereimtheiten in Verbindung mit dem 11. September nachzugehen und das scheinbar Undenkbare zu denken. Dieser Vorgang ist in dieser Form für eine deutsche Hochschule einmalig, zumal der Film "Loose Change" an Dutzenden von US-Universitäten ohne jegliche Reglementierung gezeigt worden ist. Ausserdem haben amerikanische Studenten Tausende von DVDs hergestellt und an ihre Kommilitonen verteilt.*
Für den 3.11.2006 wurde eine kostenlose Filmvorführung dieses Films im Kinosaal der Humboldt Universität beantragt und diese wurde Anfang Oktober 2006 sowohl mündlich als auch schriftlich genehmigt. Diese Genehmigung wurde kurzfristig am 31.10.2006 durch das Büro des Präsidenten der Humboldt Universität (unterzeichnet von Herrn Kuhring) zurückgezogen. Vordergründig wurde die ungerechtfertigte Annullierung der Genehmigung mit Verfahrensfehlern begründet.
Folgende Punkte des Schreibens sprechen allerdings eine eindeutige Sprache:
....."Der Film behandelt die Attentate und terroristischen Akte des 11.9.2001 in den Vereinigten Staaten und stellt Behauptungen auf, die eine Verantwortlichkeit und unmittelbare Täterschaft des Präsidenten der Vereinigten Staaten und anderer Personen der dortigen Administration, aber auch von Personen aus der dortigen Wirtschaft und Gesellschaft unterstellen."...
Und weiter im Schreiben des Büros des Präsidenten der HU:
....."Das öffentliche Interesse wird auch mit dem AGG und dem dort enthaltenen Diskriminierungsverbot begründet. Der Film enthält rassistische und diskriminierende Behauptungen, die innerhalb des öffentlichen Bereichs nicht unterstützt verbreitet werden dürfen. Ferner wird durch eine solche Verbreitung das Ansehen der Bundesrepublik Deutschland und das internationale Zusammenwirken gefährdet. Auch droht ein Imageverlust für die HU, wenn Sie in einem Atemzug mit dieser Filmpräsentation genannt wird.".....
....."Der Film ist ein Machwerk, dass Vorurteile und unwissenschaftliche Behauptungen vorträgt und pseudowissenschaftlich Beweise vorspiegelt, die weder naturwissenschaftlich, noch geistes- oder rechtswissenschaftlich, sowohl im amerikanischen Wissenschaftssystem, als auch in der europäischen Science Community tragbar sind.".....
Gegen diesen nicht gerechtfertigten Kündigungsbescheid der HU Berlin, behalten wir uns jegliche juristischen Schritte vor.
Die enorme weltweite Verbreitung von "Loose Change"- über 70 Millionen Downloads - wurde ermöglicht, indem das Copyright für "Loose Change" von den Produzenten ausdrücklich ausgesetzt wurde. Am 11.9. kamen Menschen aller Religionen, Weltanschauungen und Herkunft ums Leben. Die Filmemacher verstehen sich als Teil einer globalen Bewegung, die eine neue internationale Untersuchung des 11.9.2001 einfordert.
Die Schauspieler Charlie Sheen, Sharon Stone und Ed Asner und der Präsident von Venezuela - Hugo Chavez und viele andere mehr unterstützen diese Forderungen.
Dieses wird auch durch neue Umfragen in den USA untermauert, denen zufolge ein Drittel der Bevölkerung starke Zweifel an der offiziellen Darstellung der Geschehnisse hat und vermutet, dass die Regierung in irgendeiner Weise in die Anschläge verwickelt ist.
Seit Ende Juli 2006 erschienen auch in der deutschsprachigen Presse (z.B. FAZ, ZDF heute-journal, Tagesspiegel, Berliner Zeitung vom 6.9.2006, Spiegel TV, WDR, 3Sat, N24) vermehrt Berichte über den Film und über die Bestrebungen in den USA eine neue unabhängige Untersuchungskommission einzurichten.
Auf der Webseite der abgesagten Filmvorführungwww.911video.de wird darüberhinaus ausdrücklich auf folgendes hingewiesen: "Diese Webseite bekennt sich zu Gewaltlosigkeit und Toleranz gegenüber Menschen gleich welcher Herkunft und Religion."
Der Report, den das Pentagon über die Identifizierung Mohammed Attas durch das „Able Danger“ Data-Mining-Programm erstellt hat, ist nun von cryptome.org zugänglich gemacht worden. Die 9/11-Untersuchungskommission hatte es bekanntlich nicht für notwendig befunden, die Zeugenaussagen der Able Danger-Mitarbeiter, die Atta bereits Anfang 2000 auf einem Chart potentieller Terroristen identifiziert hatten, in ihren Bericht aufzunehmen. Stattdessen sollten die hauseigenen Kontrolleure des Pentagon die Richtigkeit dieser Angaben untersuchen, und sie kommen – wenn wundert’s – zu dem Schluß, dass sich sämtliche Zeugen geirrt haben müssen. Xymphora hat in seinem Blog zusammengefaßt, welch kurioser Methoden sich dieser Weißwasch-Versuch befleißigte:
„Based on slight inconsistencies in peripheral matters, they basically call all the witnesses liars, despite the fact that their independent testimony backs up the major point that Able Danger had identified Atta prior to September 11. Their conclusion is so clumsy that I have to wonder whether it was written by people attempting to present the truth in the guise of a whitewash. The issue is presented as a problem concerning whether Able Danger could have identified the September 11 terrorists in time to stop the tragedy, but, of course, that isn’t the real problem. The real problem is that the guy using the identity ‘Mohammed Atta’ was leading a terrorist cell in Brooklyn at a time when the original Mohammed Atta, the Egyptian student we are supposed to believe was a radical Muslim leading the attack under the direction of Osama bin Laden, was documented in Hamburg.“
In der Tat – und die Nonchalance, mit der das Pentagon ein halbes Dutzend seiner eigenen Mitarbeiter zu Lügnern erklären muß um die offizielle Legende zu retten, zeigt einmal mehr, dass der Kollege Hauss und ich ziemlich richtig lagen, als wir 2003 die Unklarheiten der Identität der Hijacker an den Anfang von „Fakten, Fälschungen…“ stellten – und u.a. anhand der schon zu diesem Zeitpunkt vorliegenden Widersprüchlichkeiten die Möglichkeit eines „doppelten Atta“ erörterten. Das ehemalige Nachrichtenmagazin machte sich seinerzeit zwar über das „doppelte Attchen“ lustig, unterschlug aber, was ihm bei den Recherchen für den Verriß unserer Dokumentation der zweifelhaften Hijacker-Identitäten zugekommen war: ein Schreiben der saudischen Botschaft, in dem diese abstreitet, dass ihr Außenminister, Prinz Saud, die Identität der 19 Terroristen jemals bezweifelt hätte. Tatsächlich hatte die Botschaft am 20.September 2001, nach einem Treffen von Saud und Bush im Weißen Haus, aber eine Presserklärung publiziert, in der es hieß: „Regarding the inclusion of Saudi names in the published list of the suspects, Prince Saud commented that haste in publishing the names of suspects has been acknowledged, and that it has been proven that five of the people listed had nothing to do with what happened, adding: "We very much hope that before being published, information, names and pictures will be verified." Informationen, Namen und Bilder auf der Hijacker-Liste wurden dann aber nicht mehr verifiziert. Stattdessen stehen die falschen Hijacker bis heute auf der Liste, die Pressererklärung, unter: http://web.archive.org/web/20011007135008/http://www.saudiembassy.net/press_release/01-spa/09-20-Saud2.htm , verschwand von der Website der Saudi-Botschaft, zwei Jahre später behaupten die sauberen Saudis dreist, dass ihr Minister das nie gesagt hätte – doch für die sauberen „Spiegel“-Schurnalisten ist auch eine derart klar dokumentierte Lüge kein Anlaß, der Wahrheit über die Identität der „Hijacker“ auf den Grund zu gehen. Insofern dürfte auch der lachhafte Persilschein, den sich das US-Verteidigungsministerium mit seinem „Able-Danger“-Bericht jetzt selbst ausstellt, kein Anlaß werden, die Recherchen nach den wirklichen Tätern des 11.9. aufzunehmen…
P.S.: Auf der Konferenz in Toronto im Mai 2004 hatte ich diesen Beleg für das offizielle Cover-Up der Hijacker-Identitäten erstmalspräsentiert , um die versammelten 9/11-Forscher zu überzeugen, hier einen Recherche-Schwerpunkt zu setzen - leider mit wenig Erfolg, stattdessen dominiert mittlerweile die WTC-Sprengung das Feld der unbeantworteten Fragen.
Mit Bob Woodwards neuem Buch wird ein altes 9/11-Thema wieder hochgespielt, nämlich das des „Vorauswissens“ der Bush-Regierung. In den ersten Monaten nach den Anschlägen war dies ein wichtiger Punkt, doch mittlerweile muß es als roter Hering gelten, denn nicht nur die Vorauswarnungen sind dutzendfach belegt, sondern auch die Behinderung von FBI-Fahndern, die den „Hijackern“ im Vorfeld auf die Spur gekommen waren, und der Maulkorb für die „Able Danger“-Agenten, die Atta und Co. seit dem Frühjahr 2000 observierten. Jetzt also darüber zu diskutieren, ob Bush am 10. August oder schon am 10.Juli 2001 vom CIA-Chef über drohende Flugzeugentführungen gewarnt wurde, lenkt von von den entscheidenden Fragen ab – und eben dies scheint die Funktion des Hofschreibers Woodward zu sein. Dass er Bush jetzt nicht mehr als toughen Führer hochjubelt, sondern ein bißchen kritisiert, ist ein notwendiges Gewürz, damit das Ganze beim Publikum nicht als fade Propagandasuppe durchfällt. (Dasselbe gilt auch für die Autobiographie des pakistanischen Militärdiktators Musharaff, dessen Buch so „kritisch“ ist, dass er auf seiner US-Promo-Tour von Bush persönlich unterstützt wird.)
Wovon die Scheindebatte um Woodwards Enthüllungen ablenkt, hat Larry Chin in einem Kommentar schön zusammengefaßt:
The media’s spotlight on “foreknowledge” and “lapses” serve to distract public attention from the deliberate cover-up of these facts:
1. 9/11 and the “war on terrorism” was and is a long-planned US operation carried out and sponsored by Washington consensus; official US geostrategic policy, carried out by the Bush administration, with unanimous bipartisan involvement from the US Congress, and with support from Wall Street.
2. “Islamic terrorism," including Osama bin Laden and Al-Qaeda, is a creation of Anglo-American military intelligence. These networks have functioned in this role for the past two decades, and continue to carry out this role today.
3. Al-Qaeda is an apparatus that is supported by Pakistan’s ISI, which is itself is connected to the CIA.
4. Pakistan’s ISI chief, General Mahmoud Ahmad, who wired funds for the 9/11 operation to alleged 9/11 ringleader Mohammed Atta, met and dined with members of the Bush administration, the CIA (George Tenet), and key members of the US Congress, Republicans as well as Democrats. In other words, Washington in its entirety is implicated in 9/11. DAS wären die Punkte – und nur die Spitze des Eisbergs - die eine journalistische Autorität vom Kaliber Woodward zu publizieren hätte, wären er und der Medienmainstream nicht zu einem Bordellbetrieb verkommen, der den Platz zwischen den Anzeigen nur noch mit Pseudo-Sensationen füllt. So aber bleibt diese Arbeit den wenigen Reportern überlassen, die sich dem Aussterben des echten Journalismus mit rastloser Wühlarbeit und Vor-Ort-Recherchen widersetzen, so wie unser Freund Daniel Hopsicker mit seinen Recherchen in Venice Beach/Florida, jenem Terrornest, in dem die „Hijacker“ flügge wurden. Freilich nicht allein und autonom, wie uns die offizielle Legende glauben machen will, sondern in einem Umfeld und mit Verbindungen, die das FBI und der 9/11-Report systematisch vertuschen und unterdrücken. Daniel Hopsickers neuester Report dazu: hier.
Dass das jüngste Atta-Video (siehe 1.10.) nichtssagend ist, hatten wir schon angemerkt - jetzt gibts es einige weitere Erkenntnisse dazu, zum Beispiel dass es schon seit Jahren im Besitz des Pentagons ist, siehe hier . Einmal mehr scheint sich damit die von mir vor einigen Jahren eingeführte Schreibweise Al CIAda zu bestätigen - fragt sich eigentlich nur, warum die Mainstream-Medien, und mal wieder allen voran das EhNaMag, diesem Propaganda-Theater als willige Vollstrecker weiterhin und umstandlos zu Diensten sind.
Der Al Dschasira- Journalist Yosri Fouda, dem wir schon das obksure Video-und Tonmaterial mit dem angeblichen "Geständnis" von Binalshib und Khalid Scheich Mohamed verdanken, hat mal wieder in der Videokiste gewühlt, und Videos von Osama Bin Laden Lager in der Nähe von Kandahar aus dem Januar 2000 aufgetrieben. Während auf Foudas letztem Fundstück keine Bilder sondern nur krächenzender Ton vorhanden war, sind diesesmal scharfe Videos vorhanden aber keinerlei Sound - dafür aber zwei der 9/11 "Hijacker", Atta und Jarrah, was von der Londoner "Sunday Times", die die Videos heute veröffentlicht hat gleichsam als entscheidendes missing link zur Klärung der Anschläge gefeiert wird. Weil: diese beiden "lachenden Bomber" auf einem Bild, das hätte es bis dato nicht gegeben. Auch das ehemalige Nachrichtenmagazin jubelt "Jetzt könne auch der letzte Verschwörungstheroetiker nicht mehr behaupten, es gebe keinen Zusammenhang zwischen dem 11. September und Osama bin Laden," schreibt Fouda."
Nun war ich zwar eher einer der ersten als der letzte Verschwörungstheoretiker, aber selbst ich habe nie behauptet, dass "keine Zusammenhang" zwischen OBL, Atta & Co. und 9/11 besteht. Nur: dass diese Wüstenkrieger mit ihren alten AK 47 und Teppichmessern in der Lage waren, CIA, MI6, FBI, ISI über Jahre auszutricksen, die US-Luftabwehr zwei Stunden lang auszuschalten und hinter ihrem Rücken diese komplizierten Attacken auszuführen - dieses Ammenmärchen wird durch den neuen Terrorstummfilm nicht wahrer. Im Gegenteil: wäre die Tat wirklich so gelaufen, wäre sie nach fünf Jahren lückenlos aufgeklärt, und es bliebe nicht zweifelhaften Journalisten und den Medien überlassen, unidentifizierbares "Beweismaterial" zu liefern. Dass Atta in Afghanistan war, ist keine Neuheit, auch Jarrahs Aufenthalt dort ist bereits aktenkundig - "brisant" an diesen Videos ist nur, dass sie entscheidende Fragen nach wie vor nicht beantworten. Etwa die, wo Atta eigentlich Fliegen lernte - als er im Juli 2000 zu Hufman Aviation kam, konnte er es nämlich schon: er belegte einen Fortgeschrittenen-Kurs. Auch ansonsten sind die Aktivitäten Attas alles andere als "lückenlos" belegt, wie die "Times" behauptet - und was seinen "letzten Willen" betrifft, den er im Video angeblich verliest, sagt der soviel wie Sie davon hören: überhaupt nichts.
Es ist schon klasse, wenn die Mainstream-Medien "enthüllen", was jeder lesefähige Beobachter längst weiß.Letzte Woche war es die sensationelle Erkenntnis der US-Geheimdienste, dass der "War on Terror" den Terrorismus nicht eindämmt, sondern produziert; jetzt ist es ein von BBC veröffentlichtes Papier des britischen Geheimdiensts, das den "Anti-Terror"-Krieg im allgemeinen und die die Rolle des pakistanischen Geheimdiensts ISI im besonderen thematisiert:
"The War in Iraq...has acted as a recruiting sergeant for extremists from across the Muslim world."
...als ob die völkerrechtswidrige Okkupation eines Landes etwas anderes produzieren könnte als radikalen Widerstand.
"The Al Qaeda ideology has taken root within the Muslim world and Muslim populations within western countries. Iraq has served to radicalise an already disillusioned youth and Al Qaeda has given them the will, intent, purpose and ideology to act."
...als ob, wer islamische Länder bombardiert und überfällt ,damit rechnen könnte, dass Micky Mouse und Marktwirtschaft Wurzeln schlagen.
"The West will not be able to find peaceful exit strategies from Iraq and Afghanistan - creating greater animosity...and a return to violence and radicalisation on their leaving. The enemy it has identified (terrorism) is the wrong target. As an idea it cannot be defeated."
...als ob nicht auch schon or fünf Jahren bekannt gewesen wäre, dass man gegen Ideen, Strategien, Methoden nicht mit Bomben vorgehen kann.
Pakistan is not currently stable but on the edge of chaos. [The West has] turned a blind eye towards existing instability and the indirect protection of Al Qaeda and promotion of terrorism.
..."indirekt" ist sehr vornehm ausgedrückt. Der ISI war der Erfinder der Taliban und der "Wirt" und Unterstützer von Al Qaida.
Indirectly Pakistan (through the ISI) has been supporting terrorism and extremism - whether in London on 7/7 or in Afghanistan or Iraq.
"Bin Ladens Gotteskrieger feiern den Beginn des Ramadan auf ihre Weise - mit Terror-PR: Iraks Qaida-Chef al-Muhadschir meldete sich heute mit einer 20-minütigen Brüllorgie. Er rief dazu auf, massenhaft Ausländer zu entführen - um einen Hassprediger in den USA freizupressen," vermeldet der Qaida-Märchenonkel Yassin Musharbash im ehemaligen Nachrichtenmagazin. Wie es sich für ein Terror-Phantom gehört taucht Herr Abu Al-Muhaschir mindestens auch noch unter einem anderen Namen auf, Wikipedia nennt ihn mit seinem "bürgerlichen" NamenAbu Al-Masri. Herr Al-Masri hat also mal wieder kräftig ins Terroristenhorn getrötet und unter anderem die Wissenschaftler aller Länder aufgerufen, ihm vernünftige Massenvernichtungswaffen zu beschaffen. Diese Al-Qaida-Schlingel aber auch - kaum spendiert man ihnen mal 19 Teppichmesser, schon verlangen Sie beim nächsten Mal Atombomben !
Dass die dubiose Tonbandaufnahme des mysteriösen Muslim-Bruders termingerecht mit den US-Veröffentlichungen über den terrorproduzierenden "Anti-Terror"- Krieg (siehe Eintrag von vorgestern) erscheint - ein Schelm wer Böses dabei denkt, woher sollen die Islamisten auch den Terminkalender der Spindoktoren kennen ? Interessanter ist da schon, was Wikipedia unter Berufung auf Veröffentlichungen in einer ägyptischen Zeitung weiß: dass nämlich Herr Abu Al-Masri im Tura-Gefängnis in Kairo einsitzt, und zwar seit sieben Jahren . Daher wohl auch das 1a Wickelmützenfoto, dass freilich der US-Militärgeheimdienst publiziert hat.Aber welcher Abu oder Ernie ist ja bekanntlich eh schon lange scheichegal.
In Deutschland indessen Wickelmützentheater als große Oper - just dieselben, die bei jedem Kofferblindgänger "Hiroshima" und Terrorgefahr schreien, fallen nun über eine brave Intendantin her - allen voran mal wieder der unvermeidliche Laptop-Bomber Broder, der mit seiner neuen Kampfschrift "Hurra, wir kapitulieren" als Frührentner gleichsam das nachvollzieht, was Günter Grass mit 17 bereits erledigt hatte. Die brave Intendantin unterdessen hat nichts anderes getan, als den Warnungen der Sicherheits-Behörden Folge zu leisten, die angestachelt von Terrorhysterie, Al-Qaida-Paranoia und Kriegstreiberei in Medien und Politik hinter jedem Busch einen Terroristen sehen. Wir dagegen - um wieder die Kurve zu unserem Abu des Tages zu kriegen - vermuten bösgläubig und skeptisch hinter jedem Terroristen eher einen Bush...
Gestern gab es Neues zum Cheftrainer, heute kommen interessante Nachrichten zum Zahlmeister, Omar Saeed Sheikh, dem Mann, der im Auftrag des pakistanischen Geheimdienstchefs General Mahmud 100.000 $ an Mohamed Atta überwies - und den wir dank Chaim Kupferbergs Analyse"There's something about Omar" und C.C.Walters Essay "Scheichegal" bereits kennen. Jetzt ist in den Memoiren von Pakistans Militärdiktator Musharraf, die von der Londoner "Times" abgedruckt werden, zu lesen:
"It is believed in some quarters that while Omar Sheikh was at the LSE (London School of Economics, M.B.) he was recruited by the British intelligence agency MI6. It is said that MI6 persuaded him to take an active part in demonstrations against Serbian aggression in Bosnia and even sent him to Kosovo to join the jihad. At some point he probably became a rogue or double agent."
Saeed Sheik ist seit 2003 in Pakstan inhaftiert und weil er den Mord an dem Wall Street Journal-Reporter Daniel Pearl begangen haben soll, zum Tod verurteilt, er will nach Angaben seines Anwalts Musharrafs Memoiren jetzt benutzen, um der Todesstrafe zu entgehen. In seinem Buch bezeichnet der pakistanischer Präsident nämlich nicht ihn, sondern Khalid Sheik Mohamed als den Mörder Pearls.
Damit hätten wir dann wieder die ganze schrecklich nette Terrorfamilie beisammen, und die - zugegeben etwas simple aber grundsätzlich richtige - Gleichung lautet: MI6 = CIA = ISI = Al Qaida.
Peter Dale Scott ist einer der luzidesten Experten der "Tiefenpolitk der USA" - und blickt auch in Sachen 9/11 in die richtige Richtung. Nämlich weg von "controlled demoliton", weg von "no plane" im Pentagon - und damit weg von falschen Spuren, deren Verfolgung zu nichts führt - und hin zu der nach wie vor alles entscheidenden (und offenen) Frage: nämlich die nach der Identität der "Hijacker" und ihrer Helfer. In seinem jüngsten Vortrag an der Berkley-Universität lenkt er zudem das Augenmerk auf eine Person und einen Hintergrund, den die 9/11-Weißwasch-Kommission tunlichst vertuscht hat: den FBI-Informanten, CIA-Agenten und ehemaligen US-Offizier Ali Mohamed , seines Zeichens der Cheftrainer von Osama Bin Laden und anderer Al CIAda-Kombattanten:
If all these latest revelations about Ali Mohamed are true, then: 1) a key planner of the 9/11 plot, and trainer in hijacking, was simultaneously an informant for the FBI.
2) This operative trained the members for all of the chief Islamist attacks inside the United States -- the first WTC bombing, the New York landmarks plot, and finally 9/11, as well as the attacks against Americans in Somalia and Kenya.
3) And yet for four years Mohamed was allowed to move in and out of the country as an unindicted conspirator. Then, unlike his trainees, he was allowed to plea-bargain. To this day he may still not have been sentenced for any crime.
Wie sich in der Hamburger Marienstraße die Schlapphüte die Klinke gaben und sich CIA und BND-Leute stritten wer nun wessen "Informant" war bzw. wer wen in der Atta-WG "trainierte", haben wir in "Fakten, Fälschungen..." beschrieben. Ali Mohamed seinerseits agierte eine Ebene darüber, bei den Chefs islamistischen Fußvolks wie OBL und Zawahiri.
Nur wenn diese Spuren weiter verfolgt und aufgeklärt werden, kann die Frage, ob die 9/11-Anschläge authentischer oder synthetischer Terrorismus waren, beantwortet werden. Deshalb hätte jede Neu-Untersuchung hier anzusetzen - sowie an jenem anderen Punkt der außer der Frage nach der Identität der Angreifer entscheidend ist: das Versagen der Verteidigung. PD Scott erwähnt das am Ende seiner Rede:
"If I had had time today, I would have written about other key areas where the 9/11 Report shows resistance to relevant facts and allegations. Central to these, and to my forthcoming book on 9/11, would have been the Report's failure to deal with important testimony challenging Vice President Cheney's account of his conduct on 9/11, and in particular his important relationship (which the Report obscured) to the stand-down and shoot-down orders of that day."
Unter dem Titel „Propagandamythen aus dem Führerbunker“ schrieb ich im Februar 2002 einen Kommentar zu Bob Woodwards „Insider-Protokoll“ des 11.9. und die nachgerade irrsinnige Situation, die er dort wie selbstverständlich schildert:
„Eine der himmelschreiend offenen Fragen des Dramas vom 11.9.: Warum die Luftabwehr die Pentagon-Maschine fast eine Stunde unbehelligt ihr Ziel ansteuern ließ, auch dann noch, als bereits zwei entführte Jets in die WTC-Türme geflogen waren , geht in Woodwards minutiösem Protokoll folgendermaßen unter:
„Im Bunker des Weißen Hauses nähert sich ein Militäradjutant dem Vizepräsidenten: "Da ist ein Flugzeug 80 Meilen draußen", sagte er. "Es ist ein Kampfflugzeug in der Nähe. Sollten wir eingreifen?" "Ja", antwortete Cheney ohne zu Zögern. Um den Vizepräsidenten sitzen (Condolezza)Rice, der Amtschef des Weißen Hauses Joshua Bolten und Cheneys 'chief of staff' Lewis "Scooter" Libby gespannt, als der Militäradjutant seine Frage wiederholt, dieses Mal mit mehr Dringlichkeit. Das Flugzeug war jetzt 60 Meilen entfernt. "Sollen wir eingreifen?" "Ja" , antwortete er wieder. Als das Flugzeug näher kam, wiederholte der Adjutant die Frage. Steht die Order noch? "Natürlich tut sie das", schnappte Cheney. Es war "offensichtlich eine sehr bedeutsame Aktion", sagte Cheney in einem Interview. "Du forderst von amerikanischen Piloten auf einen Jet voller Zivilisten zu feuern. Auf der anderen Seite hatte ich ja direkt vor Augen, was mit dem World Trade Center geschehen war, und es war mir klar, dass ein entführtes Flugzeug eine Waffe darstellte."
Das war's. Erstaunlich, dass auch im Bunker offenbar keinerlei Eile besteht. Die entführte Maschine nähert sich Washington, der Adjutant fragt einmal, zweimal, dreimal, erhält jedes Mal eindeutige Antworten, aber es geschieht nichts. Statt diese kafkaeske Situation aufzulösen und das Ausbleiben der Feuerwehr zu thematisieren, lässt Woodward Cheney dann noch einmal sein inneres Drama rekapitulieren, wie in einem schlechten Hollywoodfilm. Und Schnitt.“
Jetzt ist auf der Webseite „Veterans for 9/11-truth“ das Protokoll eines Beteiligten veröffentlicht worden, das die absurde Situation aufzuklären scheint – es handelt sich um einen Leserbrief des Sergeants Lauro Chavez, der am 11.9.2001 im Kommandobunker des „United States Central Command“ in Tampa/Florida seit 4 Uhr früh Dienst hatte. Er beschreibt im Detail, wie er die Wargames, die plötzlich Realität wurden, an diesem Tag erlebte:
“So, I was standing in the SCIF (Secure Compartmented Information Facility), which is basically this underground bunker command post for USCENTCOM, when the first plane hit. We were watching the fly patterns of all the planes on the aerospace grid. This contained not only all commercial flights at the time, but all military flights, and fake enemy planes that were supposedly put on there for the exercise. Many of the planes sent to intercept the fake blips were scrambled from Andrews which is an air defense AFB for the East Coast. They were sent across the US and left very few planes to defend the capital. After the first plane hit the tower we were all in disbelief. After the initial shock was over, our questions were what are the odds this could happen for real, during a training exercise thats covering the same scenario? We were all at wits end. Then to top all of this off, Cheney gave NORAD the order to stand down scrambling jets to intercept. A few moments later tower 2 was hit. Only after the Pentagon was hit, did he give the orders to scramble the jets to intercept the plane bound for the White House.
All of this is very interesting to me it sickened me so that I left the Army after coming back from an 8 month deployment to Afghanistan. There were just too many questions that no one could answer, too many things that did not make sense. How is it possible to have a training exercise about planes hitting the WTC and then actually have planes hit the WTC? This kind of thing just does not happen unless its pre-planned. What reason would there be to have this type of exercise on that morning, Ill tell you if you are placing fake planes all over the north American aerospace grid then you have no way of knowing which planes are real and which are fake. Then to thicken the plot you put a civilian in charge of NORAD so that the military does not have the power to initiate the order for jets to be scrambled to intercept. If the military would have still commanded power over NORAD they would have scrambled jets because they would have simply followed the procedures that had been in place for this type of situation for years and years and scrambled jets.“
Die „Veterans for 9/11-truth“, bei denen Lauro Chavez Mitglied ist, bemühen sich derzeit um ein Interview mit ihm. Die Authentizität seiner Person und seiner Aussagen sind noch nicht geklärt, und werden auf 911blogger.com derzeit heiß diskutiert. So sehr Chavez’ Aussagen ins Bild passen – schon Mike Ruppert hatte in „Across the Rubicon“ den Vizepräsidenten als den Mann an den Schalthebeln der wargames identifiziert – scheinen sie andererseits zu schön um wahr zu sein. Denn dann müßte Dick Cheney ja umgehend aus dem Weißen Haus abgeführt, in einen orangen Overall gesteckt werden und alsbald auf dem elektrischen Stuhl landen.
Alexandra Bader beleuchtet auf Ceiberweiber die Debatte um "Verschwörungstheorien".
Blogger Xympohra versucht, wie ein Verschwörungsplaner zu denken und schließt deshalb eine "controlled demolition" sowie eine Pentagon-Rakete aus.
Bill Douglas legt dar, warum es sich lohnt, für die 9/11-Aufklärung zu kämpfen: "There is no "club," and no "membership card." The fact that the official 9/11 story is an obvious lie, and the emerging facts point to complicity at the highest levels of our government . . . is not a political movement. It is physics and probability, and testimony. There is no excuse for failing to face the facts. Our entire democracy depends on Americans facing the facts. The peace of the world depends on Americans facing the facts."
Und dieses Blog macht in den nächsten Tagen mal Pause. Nächste Woche gehts weiter.
Mein Plädoyer, bei den investigativen Anstrengungen zur Aufklärung der Septemberverbrechen die Ungereimtheiten zum WTC-Crash hinten anzustellen und mit der Identität und den Connections der Täter zu beginnen, verdankt sich unter anderem den großartigen Recherchen des Kollegen Daniel Hopsicker in Venice/Florida. Er ist der einzige Journalist überhaupt, der die Flugschulen und das Umfeld der "Hijacker" in diesem Rentnerstädtchen ernsthaft untersucht hat und dabei ein Netzwerk enthüllte, das weniger wie die islamistische Phantom-Organistaion "Al Qaida" anmutet, sondern eher an das us-amerikanische Geheimdienst-Netzwerk "Iran/Contra" erinnert. Mit diesen Enthüllungen über die Verbindungen von 9/11 mit staatlich sanktioniertem Drogen,- und Waffenhandel hat sich Hopsicker im Mainstream der US-Medien zur Unperson gemacht und weil er darauf beharrt, dass Atta & Co. die vier Flugzeuge alleine hijackten und flogen, sind auch viele 9/11-Skeptiker nicht mehr gut auf ihn zu sprechen. Läßt man aber das "Wie?" und das "Warum?" erst einmal beiseite und schaut nur auf das "Wer?", dann sind Daniels Recherchen und die Zeugen die er gesprochen hat, ganz zentrale Bausteine des 9/11-Puzzles. Denn sie bringen Licht in das Umfeld der "Hijacker", das nicht aus afghanischen Wickelmützen bestand, sondern aus amerikanischen und europäischen Agenten. Einer von ihnen war laut Auskunft von Attas Freundin Amanda Keller ein Deutscher namens Wolfgang Böhringer, der seit 1996 in Florida Flugschulen betrieb. Dieser Mann, den Atta zwar einen "brother" nannte, der aber von der 9/11-Kommission und vom FBI nie verhört wurde, ist jetzt in einem Schmugglernest in der Südsee aufgetaucht - mit einer Kiste voller Geld und der Absicht, eine "Flugschule" zu eröffnen. Dass es sich dabei um ein ähnliches Tarnunternehmen wie "Huffman Aviation" handelt, wo in einem Jet des Besitzers kurz vor Attas Unterrichtsantritt 20 kg Heroin entdeckt wurden, darf vermutet werden. Mehr in Daniel Hopsicker'sMadcow Morning News.
Hat der Chimp in Chief sich verplappert? Auf einer Pressekonferenz am 15.9. begründete Bush warum ein bißchen Folter notwendig ist und brachte dazu folgendes Beispiel
"For example, Khalid Sheikh Mohammed described the design of planned attacks of buildings inside the U.S. and how operatives were directed to carry them out. That is valuable information for those of us who have the responsibility to protect the American people. He told us the operatives had been instructed to ensure that the explosives went off at a high -- a point that was high enough to prevent people trapped above from escaping."
Mastermind KSM hat also seine Leute angewiesen, dass die Sprengstoffe im WTC "hoch genug" explodieren ? Hmmh. Wenn das stimmt wäre das, abgesehen von illegalen Verhörmethoden, natürlich ein plausbiler Grund, warum KSM als Kronzeuge nur in den Folterkammern der CIA nicht aber in Gerichtssälen auftreten darf: eine solche Aussage gefährdete in der Tat die "nationale Sicherheit".
P.S.: Jeff Wells vermutet meines Erachtens richtig, dass dies genausowenig ein zufälliger Versprecher war wie seinerzeit Rumsfelds "Ausrutscher" dass eine "missile " das Pentagon getroffen habe - und es darum geht, die Skeptiker auf einen roten Hering zu locken, also über WTC-Crash und Pentagon-Loch zu diskutieren statt über die halb-fiktiven "Hijacker" und ihre Phantom-Masterminds KSM und OBL:
"So why would he be given such lines, which could so easily be construed by 9/11 skeptics as an inadvertant admission of controlled demolition? Perhaps because, as I believe was Rumsfeld's intention when he "misspoke" of a "missile" striking the Pentagon the very week Thierry Meyssan launched his "no plane" website, that's precisely where they want our attention, whether or not demolition is a fact. (And it will only be our attention, as the corporate press either don't have the ears or the stomach for it.)
So here's the scene: the White House invoking invisible man Khalid Sheikh Mohammed to excite our imagination with an oddly-worded statement strongly suggestive of demolition, when our attention would be better rewarded by considering Khalid himself, his service to the ISI and the ISI's service to US intelligence."
Der Aufmacher im Schweizer "Blick" gestern hat eine Flut von Leserbriefenausgelöst und siehe da: eine überwiegende Mehrhheit der Eidgenossen kauft das 9/11-Märchen nicht mehr ab.
Aus England kommt ein neuer Film zu den nach wie vor unaufgeklärten und amtlich vertuschten 7/7-Attacken: "Ludricous Diversion". Als eine solche "lächerliche Ablenkung" (vom "war on terror") hatte Tony Blair die Forderung nach einer parlamentarischen Untersuchung der Anschläge bezeichnet.
Am 11.9. nahm ich an einer Diskussion in der Berliner "Urania" teil, sie wird morgen um 14 Uhr im inforadio des rbb auszugsweise übertragen - online mithören kann man hier.
Zum Abschluß und fürs Wochenende noch ein bißchen Gegengift, von einem "9/11-Agnostiker" - Ken Goffman aka R.U.Sirius - der mit den offiziellen und den inoffiziellen Verschwörungstheorien gut leben kann: "9/11 - The Wingnuts v. The Sheeple" .
Ein Video, das sofort nach der Pentagon-Attacke vom FBI bei der gegenüber liegenden CITGO-Tankstelle konfisziert wurde, ist freigegeben worden. Es zeigt allerdings nichts – jedenfalls keinerlei Flugkörper – und hat das Datum 1.1.1993. Anfang November soll auch das Video des benachbarten „Doubletree Hotels“ freigegeben werden – wir nehmen allerdings Wetten an, dass auch darauf nichts eindeutig Identifizierbares zu sehen sein wird. Gäbe es die AA 77 in vollem Ornat auf irgendeinem der Dutzenden von unveröffentlichten Videos - von benachbarten Häusern und von den Pentagon-Kameras selbst - wäre es mit Sicherheit längst veröffentlicht.
Unterdessen ist dem Schweizer „Bild“-Pendant „Blick“ die wachsende eidgenössische Skepsis gegenüber dem Osama-Märchen einen Aufmacher wert – und zwar nicht, um mal wieder „Verschwörungsspinner“ abzuwatschen, sondern um zwei renommierte Forscher zu Wort kommen lassen, die dasselbe erleben wie jeder, der die 9/11-Legende genauer anschaut: «Je mehr wir forschen, desto mehr zweifeln wir».
P.S.: Herzlichen Dank für die immer noch eingehenden Jubiläumsglückwünsche, die mich etwas erröten lassen. Das war doch wirklich nicht nötig :-)
Der Tag, der die Welt veränderte, war nicht der 11. September 2001, sondern der 9. November 1989 :
"...when the Berlin Wall fell and left the U.S. at sea, drifting without an enemy in a strange new world.
Through four decades of the Cold War, Americans had been able to feel reasonably united in their determination to fight evil. And everyone, even children, knew the name of the evildoers: "the commies." Within two years after the Wall fell, the Soviet Union had simply disappeared. In the U.S., nobody really knew how to fight evil now, or even who the evildoers were. The world's sole remaining superpower was "running out of demons," as Colin Powell complained."
Seit dem 11.9.2001 ist endlich wieder ein Dämon vorhanden, und die Ankündigung, dass man gegen ihn in einen Krieg ziehen werde, der sich "über Generationen" (Rumsfeld) hinzieht, deutete bereits an, dass man Osama nicht so schnell fangen will. Hätten er und seine 19 "Hijacker" die Anschläge tatsächlich alleine geplant und ausgeführt, wäre das längst geschehen - aber was wäre Bush ohne seinen Oberteufel & die phantomhafte Heerscharen von Al CIAda ? Er und seine Finanziers im militärisch-industriellen Komplex brauchen diese Dämonen wie die Luft zum Atmen - egal wo sie stecken. Jetzt jagen sie sie "in den Straßen von Baghdad" (Bush) und demnächst in Beirut, Damaskus, Teheran... Sie können das nur, wenn sie uns, den Westen, in permanenter Angst vor einem neuen 9/11 halten - und weil sie mit aller Macht verhindern, dass das "alte" 9/11 aufgeklärt wird und die Dämonen, die dahinterstecken, entzaubert werden.
Syrien steht schon lange auf der Abschußliste der Neocons des "Projects for a New American Century", gerade kommt ein Nachrichtenticker rein, der befürchten läßt, dass es dort jetzt zu einem "katalytischen Ereignis" gekommen ist:
"Damaskus (AP) Unbekannte Täter haben am Dienstag nach Augenzeugenberichten offenbar die US-Botschaft in Damaskus angegriffen. Die Angreifer brachten ein Auto vor dem Botschaftsgebäude zur Explosion. Außerdem sei es zu einer Schießerei mit syrischen Wachleuten gekommen, teilte ein Augenzeuge mit.
Syrische Polizisten riegelten den Stadtteil Abu Rummaneh ab, in dem mehrere ausländische Botschaften liegen. Rettungswagen und Fahrzeuge der Feuerwehr eilten an den Ort der Schießerei. Versuche, die US-Botschaft telefonisch zu erreichen, waren zunächst erfolglos"
In den USA gewinnt die Skeptikerbewegung an Momentum - und das Imperium geht den Wortführern langsam an den Kragen: Physik-Professor Steven Jones, der "Papst" der WTC-Sprengung stheorie, wurde von seiner Universiät beurlaubt
Bushtrash.com hat weitere Links zu aktuellen Artikeln hier
Pünktlich zum Jahrestag kommt auch ein weiteres beindruckendes Dokumentar-Video - mit den "Jersey-Gilrs", den Witwen einiger WTC-Opfer in der Hauptrolle. Wer noch irgendeinen Zweifel am Cover-Up der Bush-Regierung hat, hier werden sie defintiv ausgeräumt: "Press for truth"
Ich war über das verlängerte Wochenende weitgehend offline und konnte die diversen 9/11-Beiträge in den Medien weder konsumieren noch kommentieren, aber das macht nichts. Denn was die anschwellende Debunking-Arie im ehemaligen Nachrichtenmagazin betrifft, hat sich Andreas Hauss die neuesten Spiegel-"Fakten" vorgenommen - "Frisch gelogen zum fünften Jahrestag" - und die Gruppe "Arbeiterfotografie" hat den im ZDF gezeigten Film "Protokoll des Grauens" analysiert.
Das EhNaMag präsentiert online zum 9/11-Jubiläum “Neue Antworten auf alte Verschwörungstheorien” und wir waren gespannt. Sollten die Top-Rechercheure und Super-Investigatoren des “Spiegel” tatsächlich neue Antworten zu den vielen Auslassungen und Widersprüchen der 9/11- Kommission ausgegraben haben oder auf entscheidende offene Fragen, wie etwa die, ob Osama Bin Laden, gegen den das FBI keine Beweise hat, tatsächlich hinter den Anschlägen steckt ? Schließlich gibts da doch ein neues Wickelmützen-Video. Unsere Spannung hielt nur kurz, denn die Antworten erweisen sich als Griff in die Klamottenkiste. Als “Panoptikum des Absurden” hatte der “Spiegel” vor zwei Jahren die Zweifel an der offiziellen Version abgekanzelt, darunter auch die Fragen nach der wahren Identität der Attentäter. Die ist bis heute ungeklärt, selbst wenn es stimmt, was jetzt als neue Antwort aufgetischt wird: "Bis heute sind drei der zehn Männer, die die Flugzeuge ins World Trade Center steuerten, eindeutig identifiziert. " Denn was ist das für eine Identifikation, die so vor sich geht: "Da das FBI diese DNA-Profile nur mit dem jeweiligen Code "K" ("knowns")kennzeichnete, konnten die Gerichtsmediziner die Täter zwar eindeutig, jedoch nicht namentlich identifizieren."
Also: dies ist eindeutig “Mohamed Mustermann 1”, dies ist eindeutig “Mohamed Mustermann 2” usw. ? Absurder gehts nimmer. Da auch alle Passagiere der AA 77 inkl. Mustermänner identfiziert sein sollen, wirft das natürlich die Frage nach der Feuerfestigkeit ihres Erbguts auf: eine komplette Boeing einschließlich ihrer tonnenschweren Triebwerke aus Titan wird quasi pulverisiert, aber die DNA sämtlicher Passagiere bleibt unversehrt ? Man muß schon bekennender Absurdist um das für möglich zu halten…
Hier noch die Lnks zu zwei Artikeln und einem Interview zum Jahreastag in der hetuigen Presse:
Ein Artikel im „Guardian“ befaßt sich mit der Frage Who really blew up the twin towers? und läßt die akademischen „Scholars for 9/11-truth“ zu Wort kommen, die sich vor allem mit der Frage der WTC-Sprengung und dem Pentagon-Crash beschäftigen. Ich habe immer dafür plädiert, diese Aspekte an das Ende der Untersuchung zu stellen statt an den Anfang, denn was ist mit der Erkenntnis „Oh ja, das Loch im Pentagon ist viel zu klein“ oder „Der Einsturz der Towers sieht aus wie eine controlled demolition! “ gewonnen ? – außer einem diffusen Generalverdacht wie „Bush war's!“ - und wie geht die Ermittlung dann weiter. Mit nochmal 10.000 Seiten NIST-Untersuchung & Fachdiskussionen von Ingenieuren und Physikern in den nächsten fünf Jahren ? Nein, danke! Vor der Frage, wie genau ein Verbrechen ausgeübt wurde , und vor der Frage „warum?“, steht bei jeder gerichtlichen Untersuchung die Frage „Wer?“ - und dieser Kernaspekt, die Identität der „Hijacker“ ist bis heute ungeklärt, als ihre angeblichen Hintermänner fungieren Gerüchte über drei Phantome: Bin Laden, Khalid Sheik Mohamed und Binalshib. Einen Vorteil hat der Focus auf den WTC-Crash und die „Scholars for 9/11-truth“ allerdings: diese soliden und seriösen Akademiker können nicht so einfach zu Fanatikern und Verrückten erklärt werden. Als Kritik zitiert der Artikel dann einen Verschwörungstheorie-Experten, Professor Robert Goldberg:
"What the conspiracy theorists do is present their case with facts and figures: they have dates, meeting places and always name names," he says. "The case is always presented in a prosecutorial way, or the way an adventure writer presents a novel. It's a breathless account. They are willing to say hearsay is a fact, and rumour is true, and accidents are never what they seem.“
Eine bessere Beschreibung des Abschlußberichts der 9/11.Kommission kann man kaum geben: es wimmelt von facts, figures und Namen, das Hörensagen von OBL wird als Tatsache verkauft, die Gerüchte von „mastermind“ KSM als wahr, hinter den Wargames und dem Ausbleiben jeglicher Luftabwehr steckte keinerlei Planung, sondern nur Pleiten, Pech und Pannen. Und das ganze wird auf anklagende Weise und im atemlosen Ton erzählt:“Mythischer Kern, sagenhafte Struktur, gruselndes Ambiente: Der Report der 9/11-Kommission hat das Zeug zum magischen Bestseller: Harry Plotter und die Teppichmesser des Schreckens .
Während die US-Regierung eine nichtssagende Zurückweisung der "Top Ten Conspiracy-theories" veröffentlicht hat - hier - und die bushistischen Medien weiter auf der schieren Selbstverständlichkeit der offiziellen Legende beharren, muß man eigentlich nur auf die Liste der ungehörten Zeugen schauen um zu erkennen, dass es sich dabei um ein Lügenmärchen handelt. Wie etwa hier auf die Namen und Aussagen der "whistleblower", jener teilweise langjährigen Polizei-und Geheimdienstmitarbeiter, denen im Zuge der 9/11-"Aufklärung" ein Maulkorb verpaßt wurde:
"On the Fifth anniversary of the September Eleven Terror Attacks, we, the National Security Whistleblowers, want to go on record one more time to reiterate the significant issues and cases that were duly reported to the 9/11 commission by those of us from the Intelligence, Aviation, and Law Enforcement communities, but ended up being censored and omitted. The failure to address such serious and relevant issues, witnesses, and information renders the report flawed and the commissioners parties to a fraud on the nation."
Huch, was ist denn auf einmal in unsere Journallie gefahren ? Wurden in den letzten Jahren zum 9/11-Jubiläum volles Rohr die Jauchekübel und Auschwitzkeulen gegen die Skeptiker geschwungen,kamen sie im gestrigen Spiegel-TV über "Verschwörungstheoretiker" tatsächlich halbwegs mit dem zu Wort, was sie zu sagen haben, ohne a priori als Verrückte abgestempelt zu werden - und die Ironie des Schlußsatzes "Vielleicht muß die Geschichte ja doch umgeschrieben werden" kam allenfals halb, wenn überhaupt rüber. Nur Stefan Aust - muß man als Wichtigwicht in diesem Alter eigentlich immer noch den Ansager geben ? - nur der Spiegel-Chef bemühte dann noch mal seine alte Dumpf- Headline von den "Verschwörungsfanatikern", ziemlich vergeblich.
Dann im "Allgemeinen Sonntagsblatt" ein langer Beitrag - Scans hier und hier . - der sich zuerst zum üblichen VT-Bashing aufzuschwingen scheint, dann aber sachlich Gerhard Wisnewski zu Wort kommen läßt. Und in der morgigen Berliner Zeitung nun hat Andreas Förster etwas geleistet, was der Mainstream der Medien seit fünf Jahren versäumt hat, nämlich die gesammelten Zweifel an der offiziellen Version nüchtern und sachlich zusammenzufassen. Hätte es im Herbst 2002, als mein erstes 9/11-Buch erschien und fast alle der immer noch offenen Fragen schon im Raum standen, einige solcher Beiträge in Massenmedien gegeben - in Deutschland, aber vor allem in den USA - die Nicht-Aufklärung der Verbrechen durch eine präsidial handgepickte Weißwaschkommission hätte so nie stattfinden können.
PS: Über Nacht hat sich scheinbar das Link des Artikels in der Berliner Zeitung verändert, er findet sich jetzt hier
Hamed Jumaa Farid al-Saeedi, aka Abu Humam, aka Abu Rana (9-3-06)
Mansur Suleiman al-Mashhadani (6-20-06)
Mohammed Hila Hammad Obeidi (4-06-06)
Abu al-Farouq (2-27-06)
Bilal Mahmud Awad Shebah, aka Abu Ubaydah (10/14/05)
Sa’ad Ali Firas Muntar al-Dulaimi, aka Abu Abdullah 10/15/05)
Abu Azzam (9/27/05)
Mohammed Salah Sutton, aka Abu Zubair (8/14/05)
Abu Abd al-Aziz (7/13/05)
Khalid Suleiman Darwish, aka Abu Alghadiya (6/26/05)
Mohammed Khalaf Shakar, aka Abu Talha (6/17/05)
Bei dieser Elf handelt es sich nicht um einen Fußballklub, sondern um die Liste der "Nummer zwei" von "Al Qaida in Irak", mit dem Datum ihrer Gefangennahme oder Tötung. Da die Nummer Eins, Osama Bin Laden, ein unfaßbares Phantom bleibt, ist der Job der "Nummer Zwei" ein 1a Himmelfahrtskommando... aber so schnell wie sie nachwachsen, kommen unserer Terrorjäger ja auch kaum hinterher. Dies hier ist nur die Top-Elf der Nummer Zwei-Serie, viele weitere finden sich hier.
"Mother Jones" hat eine lange Liste der Lügen des Bush-Regimes von 2000 bis 2003 zusammengestellt: hier
Wenn man diesen Kanon der Desinformation und des Betrugs durchgeht, fragt sich eigentlich nur eins, nämlich wie es kommt, dass diese notorischen Lügner zwar dutzendfach überführt sind, aber auch links-liberale Magazine wie "Mother Jones" an einem entscheidenden Punkt stur und steif darauf beharren, dass sie die Wahrheit sagen: 9/11 ?
Am Wochenende traf ich mit mit einigen KollegInnen zusammen, die als Journalisten und Autoren an der Aufklärung der Verbrechen des 11.9.2001 arbeiten. Ergebnis dieses Treffens war die Gründung eines Netzwerks, das künftig "die wichtigsten nachprüfbaren Aussagen zu den Hintergründen der Angriffe auf das World Trade Center, das Pentagon und zu den nachfolgenden Terroranschlägen zusammenstellen und für die Öffentlichkeit zugänglich machen." Dies soll auf einer gemeinsamen Webseite geschehen, die in den nächsten Monaten entstehen wird. Im folgenden eine gemeinsame Erklärung, die heute an die Presse gegeben wurde:
"Im Vorfeld des fünften Jahrestages der Terroranschläge vom 11. September 2001 hat sich heute in Berlin ein Netzwerk zur Aufklärung der Ereignisse und deren Folgen gegründet. 13 Journalisten und Buchautoren haben sich zusammengetan, um der Aufklärung der Attentate des 11. September einen neuen Impuls zu geben. Die von der Bush-Regierung eingesetzte 9/11-Kommission hat so gut wie nichts zur Aufklärung beigetragen. Sie hat nahezu kritiklos die offizielle Regierungs-Version zu den Ereignissen übernommen. Deshalb gilt es, die zahlreichen bis heute unaufgeklärten Widersprüche und deren Hintergründe umfassend zu untersuchen sowie die Täter zu identifizieren.
Nur so kann festgestellt werden, welche der verschiedenen Versionen der Ereignisse des 11.September zutrifft.
a. die offizielle, von der US-Regierung verkündete Version, nach der ein Bin Laden und eine Al Qaida die Täter sind;
b. die Version, die US-Regierung hat von den Anschlägen gewusst und sie gedeckt;
c. die Version, die Täter sind in Regierungskreisen zu finden, da die Anschläge die Rolle der USA weltweit gefestigt haben und der Durchsetzung ihrer strategischen Ziele im In- und Ausland nutzt.
Auf die Anschläge des 11. September und deren Instrumentalisierung durch den offiziellen „Krieg gegen den Terror“ gründet sich eine Politik der radikalen Umwälzung der internationalen Verhältnisse - politisch, ökonomisch und militärisch. „Auch nach fünf Jahren sind die meisten Fragen unbeantwortet, fast alle Widersprüche unaufgeklärt“, sagte der Initiator des Netzwerkes, Ronald Thoden. „Mittlerweile ist fast die ganze Welt von politischem Druck und zunehmenden Überwachungsmaßnahmen, einer Ausweitung der terroristischen Gewalt und der Panik betroffen, die den Anschlägen in New York folgten. Auch die Angehörigen der Opfer warten bisher vergeblich auf eine neutrale Untersuchung, die kriminalistisch die zahlreichen ungeklärten Widersprüche aufarbeitet.“
„Der sogenannte internationale Terrorismus wird zur Einschüchterung der Bevölkerung und zur Umsetzung einer verheerenden Politik benutzt“, sagte Ex-Bundesminister Andreas von Bülow. Deshalb müssen alle offenen Fragen seriös und neutral untersucht und beantwortet werden.“
Zum Beispiel:
Wo sind die Beweise, dass 19 arabische Attentäter vier Passagiermaschinen entführten und in Ziele in den USA steuerten?
Wie und warum konnten vier große Passagierjets bis zu einer Stunde ungehindert im amerikanischen Luftraum operieren, ohne abgefangen zu werden?
Warum wurden die Flugschreiber der in das World Trade Center geflogenen Maschinen angeblich nicht gefunden, beziehungsweise bis heute nicht ausgewertet?
Warum gibt es bis heute keine Flugunfallberichte über die vier Flugzeugkatastrophen?
Warum wurden die vier abgestürzten Maschinen bis heute nicht professionell identifiziert?
Warum konnten die Leichen der Hijacker nicht identifiziert werden?
Wie konnten die zwei Stahltürme des World Trade Centers nach kurzen Feuern von etwa 45 Minuten wie bei einer kontrollierten Sprengung zusammenstürzen, obwohl sie für den Eventualfall eines Flugzeugeinschlages konstruiert waren?
Wie konnte das vom Flugzeuganschlag völlig unberührte World Trade Center Gebäude Nummer 7 überhaupt kollabieren?
„Ohne die Beantwortung dieser und vieler weiterer Fragen können die aus dem Gleichgewicht geratenen demokratischen Strukturen nicht wieder hergestellt werden“, sagte Buchautor und Netzwerkmitglied Gerhard Wisnewski.
Dem heute geschaffenen Netzwerk geht es vor allem um eine umfassende Aufklärung der Öffentlichkeit zum Thema 11.September und seine Folgen für die westlichen Demokratien und die Welt. Das Netzwerk will in Zukunft die wichtigsten nachprüfbaren Aussagen zu den Hintergründen der Angriffe auf das World Trade Center, das Pentagon und zu den nachfolgenden Terroranschlägen zusammenstellen und für die Öffentlichkeit zugänglich machen. Die Informationen sollen vor allem einer wahrhaftigen Berichterstattung durch die Medien dienen. „Ein aufgeklärter, kritischer Journalismus ist für eine wirklich demokratische Gesellschaft so wichtig wie die Luft zum Atmen“, sagte der Journalist und Buchautor Ekkehard Sieker. „Gerade diese Art Journalismus ist insbesondere in der Folge der Attentate des 1