Presseartikel
Zweitausendeins in der Presse.
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29.11.10 - Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
Lebenszwischenräume als eigentliche Sensation.
„Endlich gibt es den ganzen Pepys auf Deutsch. Das ganze Tagebuch dieses großen Erfinders der Weltmitschreibekunst … Bislang hatte es ja immer wieder Auswahlbände gegeben, in immer neuen Zusammenstellungen. Aber die täglichen Aufzeichnungen des Flottenbeauftragten des britischen Königs zusammenzustreichen, heißt in Wahrheit, ihnen ihr Bestes zu nehmen. Gerade in den Lebenszwischenräumen liegt ja die eigentliche Sensation des Buches.“ Volker Weidermann, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 28.11.2010 |
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05.11.10 - Die ZEIT
Eine Daily Soap aus der Vergangenheit.
„Das Tagebuch der Tagebücher, ein einzigartiges Monument in der Weltgeschichte des Geschriebenen … erst der ganze Pepys ist Pepys. Es ist das Projekt, das diesen Text bedeutend macht. In einem endlosen Zeitkontinuum blüht eine unermessliche Fülle von Details und Gedanken auf. Pepys ist nicht nur Heros der Schonungslosigkeit und Agent der Selbstreflexion, sondern auch Ikone des Alltags, sein gewaltiges Schreibprojekt, das er aufgrund eines Augenleidens nach neun Jahren einstellt, ist kein entrücktes historisches Dokument, eher eine Daily Soap aus der Vergangenheit … Verleger Haffmans hat das Tagebuch im Interview den »Roman eines Lebens« genannt. Es ist mehr als das, es ist ein Nachschlagewerk der menschlichen Seele, allerdings ohne Lemmata, sodass wir es dann doch irgendwann wie einen Roman ganz gelesen haben müssen, um auf all jene Passagen gestoßen zu sein, die uns angehen. Das sind überraschend viele.“ Hans von Trotha, Die Zeit, 4.11.2010
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