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Seyfried & Ziska:
Die Comics. Alle

Die Gesamtausgabe ihrer Comics in einem großen Farb- und Prachtband. Nur bei uns.
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Die Comics. Alle von Seyfried & Ziska für 39.90 €

„Ein beeindruckendes Buch
, doch siebenhundert Seiten in drei Jahrzehnten?
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Seyfried & Ziska
Die Comics. Alle

SKU# 200317

Der ganze Seyfried. Die volle Ziska. Die Comics. Alle.

Die Gesamtausgabe der Comics in einem großen Farb- und Prachtband. 699 Farbseiten. Nur bei uns.


Es hat in den siebziger Jahren wohl kaum eine Wohngemeinschaft gegeben, in der nicht Gerhard Seyfrieds Comics herumlagen, seine Wimmelbilder und Plakate die Wände schmückten und seine Sprüche zitiert wurden. Mit Seyfried begann die Geschichte des deutschen Underground-Comics („Wo soll das alles enden“, „Invasion aus dem Alltag“, „Freakadellen und Bouletten“): Kein anderer hat die alternative Szene - samt ihren grün uniformierten Widersachern - treffender aufgespießt, kein anderer wurde öfter kopiert. Heute wie damals zieren seine Karikaturen und Parolen Flugblätter, Hauswände und die sanitären Anlagen in Szenekneipen. Seine Zeichnungen haben eine ganze Generation zum Lachen gebracht, ihm etliche Anzeigen und Gerichtsverhandlungen eingetragen und sind das wohl lustigste Kulturgut der Außerparlamentarischen Opposition.

Inspiriert durch einen längeren Aufenthalt bei seinen Kollegen Gilbert Shelton und Paul Mavrides, den Vätern der „Fabulous Furry Freak Brothers“ in San Francisco, wandelte sich Seyfried vom Zeichner von Karikaturen zum Erzähler von Comicgeschichten. Die Freaks der Sponti- und Anarchoszene und die knollennasigen Bullen („Pop! Stolizei!“) wurden zu seinem Markenzeichen. Als 1989 Rest- und Rost-Berlin wiedervereinigt wurden, antwortete der als bester deutscher Comiczeichner gewürdigte Max-und-Moritz-Preisträger Seyfried mit einem furiosen Nachwende-Comic („Flucht aus Berlin“).

Dann traf er die damals 17-jährige Ziska Riemann, sie gründeten das Künstlerduo „Harmonian Anarchists“ und entwickelten gemeinsam einen neuen Zeichen- und Erzählstil: die fantastischen Zukunftsvisionen „Future Subjunkies“ und „Space Bastards“. Diese Mischung aus anarcho-visionärer Politik und Science-Fiction schockte zwar manche seiner alt-linken Verehrer, brachte ihm aber viele neue Fans aus der jungen Generation. Im letzten gemeinsamen Comicband „Starship Eden“ ist es den beiden Zeichnern gelungen, neuen Stil und ‚klassischen Seyfried‘ miteinander zu verschmelzen. Die meisten der Alben sind längst vergriffen und unter Sammlern heiß begehrt. Zeit also, das Comicwerk der beiden zu einem Prachtband zu bündeln.

Er enthält alle Comics von Seyfried: „Wo soll das alles enden“, „Invasion aus dem Alltag“, „Das schwarze Imperium“, „Flucht aus Berlin“ und „Let the bad times roll“, den Ziska-Solo-Band „Rascal & Lucille“ und die drei „sehr schönen, neopsychedelischen“ (Taz) Comicbücher „Future Subjunkies“, „Space Bastards“ und „Starship Eden“. Ergänzt wird der Band von kaum bekannten Kurzcomics und einer funkelnagelneuen fantastischen Rahmengeschichte.

Seyfried & Ziska „Die Comics“. Erstausgabe. 699 farbige Bildseiten. Großformat 30x22 cm. Fadenheftung. Fester Einband.

Zur Homepage von Seyfried & Ziskawww.seyfried-ziska.de/


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Pressestimmen

„Ein beeindruckendes Buch
, doch siebenhundert Seiten in drei Jahrzehnten? Verblüffend, mit wie wenig Werk Gerhard Seyfried zu einem Heros der deutschen Comicgeschichte geworden ist.“
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.3.2008

Eine singuläre Erscheinung in der deutschen Kulturlandschaft.
„Das von Zweitausendeins dankenswerter Weise zusammengestellte Monsterteil trägt außerordentlich zur Erheiterung in spät-kapitalistisch-traurigen Zeiten bei … Eine singuläre Erscheinung in der deutschen Kulturlandschaft.“
Regnier Le Dyckt, Literaturzirkel.eu, 24.9.2007

Ein
Klassiker zu Lebzeiten. „Zweitausendeins hat jetzt für alle, die seinerzeit das Sammeln glatt vergessen haben, alle Seyfried-Comics in einem schwergewichtigen Brocken von Buch noch einmal herausgebracht - eine Edition, wie sie einem Klassiker zu Lebzeiten gebührt.“
Neue Ruhr Zeitung, 3.9.2007

„Fürs Fanregal ein Stein der Weisen.“
Leipziger Volkszeitung, 27.7.2007

Ein meisterhafter Chronist der Linken.
„Dieses Buch gehört eigentliche nicht ins Comic-Regal, sondern in das für Gesellschaftswissenschaften … Vor allem die lange vergriffenen Frühwerke zeigen den 1948 geborenen Seyfried als meisterhaften Chronisten der Linken … Etliche Comics erinnern in ihrer spielerischen Verbindung von Bild- und Wortwitz daran, dass Seyfried fürs linke Milieu einst ähnliche bedeutsam war wie Loriot fürs Bürgertum.“
Lars von Törne, Der Tagesspiegel, 12.7.2007

 
„Comicträume werden wahr! Ein schwergewichtiges Kompendium im Din-A4-Format von rund 700 Seiten, dass das Lesen im Bett gänzlich unmöglich macht. Aber wer will das schon, löst doch jede einzelne Seite heftigste Lachkrämpfe aus.

„Ein Prachtband im Großformat.“
Nürnberger Zeitung, 2.6.2007

Wuchtig und sehr liebevoll.
„Jetzt besteht die Möglichkeit, alle diese teilweise schon lange vergriffenen Comics durchzulesen und sich anschließend geballt in praller Pracht ins Regal zu stellen. Bei Zweitausendeins erscheint ein wuchtiger und sehr liebevoll aufgemachter 700-seitiger Sammelband … Wohl noch nie wurden deutsche Comickünstler mit einer so schönen Gesamtausgabe geehrt.“ highlightzone, de, 30.5.2007 "