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www.zweitausendeins.de 569 19.02.2012
     
 
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Die Liebe zur gut durchgeführten Arbeit und der Wunsch nach einem Vorwärtskommen in der Arbeit sind heute unauslöschliche Zeichen von Schlappheit und allerdümmster Unterwerfung.

In Tom Hodgkinson: Die Kunst, frei zu sein. Handbuch für ein schönes Leben.
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      Guten Tag!  
         
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  Buchangebot der Woche: Wir sind in Biowaffen-, Organhandel-, Drogensumpf-, Serienmörder- und Weltuntergangsstimmung! Thriller ab 4,95 Euro.
1.) „Spiral“. Physik-Koryphäe „Paul McEuen gelingt es, Wissenschaft, Story und Spannung zu einem fesselnden und rasanten Roman zu verflechten“ (Los Angeles Times). Eine 60 Jahre geheim gehaltene, letale Biowaffe verschwindet spurlos. Es wird brenzlig! Leicht angestoßen. Statt 18,95 Euro, bzw. bei uns nur 7,95, jetzt nur noch 5,95 Euro.
2.) „Clockers“. Richard Prices meisterhafte Milieustudie aus dem Drogen- und Gewaltsumpf der Bronx diente einer der genialischsten und realistischsten TV-Serien der Geschichte als Blaupause: „The Wire“. „Dieser Roman knistert vor nervöser Spannung“ (DRadio). Leicht angestoßen. Statt 22,95 Euro, bzw. bei uns nur 7,95, jetzt nur noch 5,95 Euro.
3.) „Strindbergs Stern“ von Jan Wallentin. Eine mumifizierte Leiche, eine okkulte Stiftung und ein tablettensüchtiger Historiker als Held – Indiana Jones auf Skandinavisch! Leicht angestoßen. Statt 19,95 Euro, bzw. bei uns nur 7,95, jetzt nur noch 5,95 Euro.
4.) „Und morgen bist du tot“. Aus Angst um das Leben ihrer Tochter steigt eine Mutter hinab in die grausige Welt des Organhandels. „Peter James legt Wert auf fein-strichige Figurenzeichnung und entwirft ein aufregendes Schauer-Szenario“ (MDR1). Leicht angestoßen. Statt 18,95 Euro, bzw. bei uns nur 7,95, jetzt nur noch 5,95 Euro.
5.) „Der eine ist stumm, der andere ein Blinder“ von Akif Pirinçci. Zwölf Kinder werden entführt. Die Ermittlungen stecken fest, nur einer kann helfen: Profiler-Legende Claudius. Nur muss der erst mal aus der Klapse geholt werden. Statt 22 Euro, bzw. bei uns nur 6,95, jetzt nur noch 4,95 Euro.
Diese Angebote gelten nur bis zum 25. Februar und auch in unseren Läden. Bitte weitersagen!
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  Musikangebot der Woche: Süße Träume mit Annie Lennox‘ „Bare“. Statt 7,99 Euro nur 5,99 Euro. VH1 wählte sie zur „größten weißen Soulsängerin aller Zeiten“, 80 Millionen ihrer Platten gingen über den Ladentisch, in ihrem Trophäenschrank, den sie aus Bescheidenheit sicher gar nicht hat, stehen vier Grammys, acht Brit Awards sowie je ein Golden Globe und ein Oscar (für des Titelsong der letzten „Herr der Ringe“-Teils) und wem Madonna in den 1980ern zu bunt und berechnend war, der kam an der schottischen Pop-Ikone Annie Lennox nicht vorbei. Nach dem es mit dem unverschämt erfolgreichen Eurythmics 1990 auf ein Ende zulief, startete sie ihre Solokarriere. Mit „Bare“ haben wir ihr drittes Album im Angebot, von dem The New York Times schwärmte, „seine herausragenden Stücke sind selbstinspizierende Balladen, in denen die schottische Sängerin ein gleiches Maß an Verletzlichkeit, Herrschsucht und Zaghaftigkeit entwirft … ein Bravourstück des Pop“ (The New York Times). Eine Grammy-Nominierung als bestes Popalbum gab’s gratis dazu. Bonus: eine DVD mit Akustiktracks und einem Interview mit der Frau mit der unverwechselbaren Altstimme. Dieses Angebot gilt nur bis zum 25. Februar und auch in unseren Läden. Bitte weitersagen!
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  Filmangebot der Woche: die schönsten russischen und DEFA-Märchen noch günstiger. Statt 7,99 Euro nur 5,99 Euro. „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“, „Die Geschichte vom kleinen Muck“ oder „Das kalte Herz“ – an die wunderschönen Märchen der DEFA, ob nach den Brüdern Grimm, Wilhelm Hauff oder Hans Christian Andersen, erinnern sich Menschen unterschiedlichsten Alters und verschiedenster Sozialisation. Wir haben für Sie (und ihre Kinder, Enkel und Urenkel) die schönsten im Programm. Dazu: die besten russischen Märchenfilme wie „Der Hirsch mit dem goldenen Geweih“ oder „Die zwölf Monate“. Lassen Sie sich verfilmzaubern! Diese Angebote gelten nur bis zum 25. Februar und auch in unseren Läden. Bitte weitersagen!
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  Eine Frau sah rot: Die Biografie der Ehefrau von Karl Marx. „Jenny Marx. Die rote Baronesse“. SZ/NDR-Sachbuchliste im Februar 2012.  Ihr Lebensmotto: „Kein Grund zur Verweiflung“. Dabei hätte es so einige Anlässe eben dazu gegeben. Die Ehe mit Karl Marx war von Mittellosigkeit, Krankheit, ständigem Exil und privaten Niederschlägen geprägt. Dennoch stand die gebildete Jenny Marx ihrem Mann ein Leben lang aufopfernd zur Seite und genoss darüber hinaus unter den Gesinnungsgenossen eine herausragende Reputation als Briefkorrespondentin und sozialistische Vorkämpferin. Ulrich Teusch blickt auf das Innenleben der umstrittenen Familie Marx und offenbart, wie eng die Geschicke Karls an die seiner klugen, humorvollen und ihm ebenbürtigen Frau geknüpft waren. „Eine kurzweilige und bewegende Lektüre“ (titel-magazin.de).
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  Zum verfrühten Tod der Queen of Pop Whitney Houston zwei Best-of-Alben. Mitteinrein in die diesjährige Grammy-Verleihung platzte die Nachricht vom Tod einer der brillantesten Sängerinnen des 20. Jahrhunderts. Whitney Houston beherrschte die ganz großen Gesten des Pop, R 'n' B und Soul. 1991 sang sie in der Halbzeit des Superbowls die amerikanische Nationalhymne derart emphatisch, dass die erstmals die Pop-Charts erklomm. „Auf ihrem Höhepunkt kam nichts und niemand ihrem gewaltigen, makellosen und frischen Mezzosopran gleich“, schrieb die Los Angeles Times, während The New York Times sie zu jener Handvoll Popstars zählte, bei denen allein die Stimme genüge, und die nicht auf Tanzeinlagen oder Pyrotechnik zurückgreifen mussten. Die zwei Best-of-Kompilations – eine Einzel- und eine Doppel-CD – bieten einen stimmgewaltigen Querschnitt der Karriere Houstons: von „Saving all my Love for you” von ihrem Debütalbum und dem Grammy-prämierten „I wanna dance with somebody” über ihren von Dolly Parton geschriebenen Überhit „I will always love you“ bis hin zu „My Love is your Love” oder dem Duett mit George Michael „If I told you that“.
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  Große Kinomomente mit der Kulturspiegel Edition. Je 12,99 Euro. Grandiose Filme mit Szenen für die Ewigkeit: Heath Ledger in Ang Lees Cowboy-Drama „Brokeback Mountain“, und wie er sein Gesicht in quälender Sehnsucht im Hemd seiner heimlichen Liebe versenkt, um ein letztes Mal den Geruch des erschlagenen Liebhabers in sich aufzusaugen; Brad Pitt in „Burn after reading“ von den Coen-Brüdern als unfasslicher Dämlack mit Fönfrisur, der sich als Spion versucht, und wie er mit einem unbezahlbar einfältigen Blick im Kleiderschrank gerichtet wird; Michael Moore in „Sicko“, und wie er mit Ground-Zero-Helfern, die nach ihrem Einsatz an Lungenkrebs erkrankten, zur ärztlichen Betreuung nach Kuba fährt. Dazu: Bill Murray als ergrauter Don Juan in Jim Jarmuschs Cannes-Gewinner „Broken Flowers“, Johnny Depp als Troubadour in Lasse Hallströms Hymne an unser aller Lieblings-Kakaoprodukt „Chocolat“ und Kate Winslet in ihrer Oscar-Performance in der Adaption des Bernhard-Schlink-Bestsellers „Der Vorleser“. Zurücklehnen, staunen und genießen!
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  Gemerkt hat es der Tagesspiegel aus Berlin
"Die Welt als Welle und Vorstellung: Der britische Wissenschaftler und Gründer der Gesellschaft der Wolkenbeobachter Gavin Pretor-Pinney erkundet ein wässrig-philosophisches Phänomen.

„Seine Tochter an der Hand, stellte Gavin Pretor-Pinney ihr die entscheidenden Kinderfragen: Woher kommen die Wellen? Wohin gehen sie? Von Cornwalls Strand aus nimmt Pretor-Pinney seine Leser mit auf eine furiose Reise durch die Welt der Wellen. Er forscht ihnen nach, spricht mit Wissenschaftlern, Technikern, Surfern. Und obwohl er zu erkennen gibt, selber nicht alle Einzelheiten zu durchschauen, bereitet er das Gros der Informationen ebenso nachvollziehbar wie unterhaltsam auf. Man könnte sagen: So macht Physikunterricht Spaß! Oder: Dieses Buch ist besser als die ‚Sendung mit der Maus‘. Hier erhält man ein Bild davon, wie spannend und praxisbezogen das Verstehenlernen von naturwissenschaftlichen Phänomenen sein kann. Die Neugier und Begeisterung des Autors stecken an. Sein Buch strahlt eine Energie aus, die auf den Untersuchungsgegenstand abfärbt: ‚Wellen sind Energie, die durch Dinge hindurchgeht; sie sind nicht Dinge an und für sich.‘“

Gavin Pretor-Pinney: Kleine Wellenkunde für Dilettanten. Verlag Rogner & Bernhard. Nur bei uns.
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  Unsere Besten: Filme von Zweitausendeins. Wir haben unseren Filmexperten Marek Bringezu gebeten, in den nächsten Wochen je eine unserer DVD-Neuerscheinungen vorzustellen. Heute hat er sich Peer Rabens "Adele Spitzeder" aus dem Regal gegriffen:
'Die Welt in der Finanzkrise – das soll eine Neuigkeit sein. Mitnichten. Seit es den Finanzmarkt gibt, treten immer auch gewisse Herrschaften in Erscheinung, die sich an anderen bereichern. 1872 war es sogar eine gewisse Dame und die Welt hieß München. Adele Spitzeder war ihr Name. Sie war eine mittellose Schauspielerin, verkehrte dennoch in vornehmen Kreisen und konnte schon bald ihren aufwändigen Lebensstil nicht mehr bestreiten. Als sie mit ihrer Lebensgefährtin Emilie Stier nach München kam, gründeten sie 1869 die „Spitzeder’sche Privatbank“, die hohe Zinsen versprach und bar auszahlte, was seinerzeit unüblich war. Dies bescherte ihr enorme Mundpropaganda und eine schnell wachsende Kundenzahl. Man nannte sie bald den „Engel der Armen“. Das Geschäft florierte drei Jahre. Doch andere Banken wurden misstrauisch und organisierten schließlich rund 60 Gläubiger, die zeitgleich ihr Geld einforderten und so flog der Schwindel auf. Am 12. November 1872 wurde Adele Spitzeder verhaftet. Mehr als 30.000 Gläubiger hatte sie um mehr als 8 Millionen Gulden geprellt. Die Dame hatte einfach mit Geld gehandelt, das ihr nicht gehörte oder das es schlichtweg nicht gab. Ein ganz gewöhnlicher Wertpapierhandel, oder? 1972 hat sich Peer Raben der Geschichte angenommen. Es war sein Regiedebüt, und wenn Sie über den Namen kurz stutzen mussten, dann vollkommen zurecht. Ja, er muss Ihnen bekannt vorkommen. Er war Rainer Werner Fassbinders „Hauskomponist“, für nahezu alle Filme des Regisseurs schrieb Raben die Musik. So verwundert es wenig, dass in „Adele Spitzeder“ viele Fassbinder-Akteure mitwirken, allen voran Kameramann Michael Ballhaus und Schauspieler Harry Baer. Nur der Meisterregisseur selbst fehlte, er war gerade mit einer anderen Dame von Welt beschäftigt: Effi Briest.
Vielen Dank, Marek.
Der Film ist erschienen in der Zweitausendeins Edition "Der Deutsche Film".
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      Und zum guten Schluss ein Gedicht von Reiner Kunze:

Die Sonntagmorgenmeise

Die Meise hat aufs Dach gepickt.
    So?
Die Meise hat mich wachgepickt.
    Und dann?
Dann habe ich mich wachgeblickt.
    Und nun?
Nun bin ich hier.
    Was wirst du tun?
Darf ich ins Bett zu dir?

Mit seiner offensichtlich dissidenten Haltung geriet Reiner Kunze in immer größere Schwierigkeiten mit dem DDR-System – bis einer 1977 beantragten Ausreisegenehmigung in rekordverdächtigen drei Tagen stattgegeben wurde. Sein ereignisreiches Leben hat dem gebürtigen Oelsnitzer sichtlich nie den Humor genommen. Enthalten in "Die feiernden Deutschen". Nur bei uns. Nur 22,95 Euro.
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      Mit freundlichen Grüßen,
Peter Deisinger, Zweitausendeins.
merkmailmaster@zweitausendeins.de
 
         
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