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Rocker - Zweitausendeins Edition Deutscher Film 3/1971.
Spr.: D. 85 Min. FSK 16. Mono DD. Zweitausendeins Edition. DVD.
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Rocker - Zweitausendeins Edition Deutscher Film 3/1971.

SKU# 895195

DVD Kult-Klassiker von 1971 mit der Titelmusik von Them: "It's all over now Baby Blue". Gerd wird gerade aus dem Gefängnis entlassen – auf Bewährung. Seine Bikerkumpels holen ihm im großen Tross ab, aber eigentlich hat Gerd die Schnauze voll vom "Leder". Er will mit seiner Freundin Sonja raus aus Hamburg. Aber Sonja will gar nichts mehr mit Gerd zu tun haben. Zur gleichen Zeit versucht Ulli, einen weißen Benz zu verticken, aber er wird von einem Zuhälter gelinkt. Zusammen mit seinem 15-jährigen Bruder Mark macht Ulli sich auf die Suche nach dem gestohlenen Auto. Klaus Lemkes rotzige Milieustudie schrieb seinerzeit Fernsehgeschichte, mit grobschlächtigem Jargon ließ er seine Laiendarsteller durch den Hamburger Rotlichtbezirk pöbeln und irren. Dominik Graf nennt "Rocker" "eine Zeitwende", gar "Fernsehen als pure Lebenserfahrung". Milieustudie mit Hans-Jürgen Modschiedler, Gerd Kruskopf, Paul Lys u.a. Regie: Klaus Lemke.

Spr.: D. 85 Min. FSK 16. Mono DD. Zweitausendeins Edition. DVD.

Produktionsland: BR Deutschland
Produktionsjahr: 1971

Darsteller: Gerd Kruskopf (Gerd), Hans-Jürgen Modschiedler (Mark), Paul Lyss (Uli), Dennis O. Heinrich

Regie: Klaus Lemke

Drehbuch: Klaus Lemke

Kamera: Bernd Fiedler

Die Empfehlung unseres Filmexperten Marek Bringezu aus der Merkmail:
In dem erkenntnisreichen Dokumentarfilm "Auge in Auge – Eine deutsche Filmgeschichte" haben der Filmwissenschaftler Hans Helmut Prinzler und der Filmkritiker Michael Althen zehn Filmschaffende nach ihren Lieblingsfilmen gefragt. Neben den zu erwartenden Klassikern wie "Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens", "M – Eine Stadt sucht einen Mörder" oder "Die Ehe der Maria Braun" fällt ein Film besonders auf: Klaus Lemkes "Rocker" aus dem Jahr 1971. Der Regisseur Dominik Graf hatte ihn ausgewählt und fasst die Bedeutsamkeit wie folgt zusammen: "Das sind so Filme, die muss man beschützen, die muss man behalten, die muss man bewahren. Es könnte sein, dass die irgendwann nie mehr ausgestrahlt werden, weil es ja vor lauter Fehlerhaftigkeiten nur so strotzt – sozusagen. Und da kann es natürlich sein, dass so ein Film im Lauf der Zeit einer Filmgeschichte, die ständig danach drängt, größer sein zu wollen, als sie eigentlich ist – wie das in Deutschland der Fall ist – das genau solche Filme dann unter die Räder kommen. Also muss man sie quasi tragen: ans nächste Ufer." Was Dominik Graf so fasziniert und was den Film noch heute auszeichnet, ist die Authentizität der Sprache. Mit dem Film "archiviert der Klaus Lemke ja auch eine Sprache, die es nicht mehr gibt", so Dominik Graf. Mit grobschlächtigem und rüdem Jargon lässt Klaus Lemke seine Laiendarsteller durch den Hamburger Rotlichtbezirk pöbeln und irren. Unterstützt wird diese realistische Milieubeschreibung von Bernd Fiedlers entfesselter Kamera, die ihren Figuren auf Schritt und Tritt folgt und ganz sprichwörtlich "aufs Maul schaut". Und die Sprüche, die die Typen reißen, wurden so legendär, dass es noch heute regelmäßige Kinovorführungen in Hamburg gibt, bei denen der Film frenetisch gefeiert wird.


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