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Das sagt die Presse
„Es ist ein Genuss, wie die ruhige, klare Stimme des gerne so genannten ‚Dirty Old Man‘ wunderbare Gedichte - selbstverständlich im US-Englisch - vortrug.“ Frank Lukazewski, Berliner Literaturkritik, 22.7.2008
Für alle Bukowski-Fans ein absolutes Muss. „In Hamburg bot er 1200 Leuten die gewohnte Text-Mischung: deftigere Kost kombiniert mit emotionalem Tiefgang plus einem Schuss Melancholie - dies alles lakonisch vorgetragen. Frei nach der Devise: ‚Manche Leute drehen nie durch. Was müssen die doch für ein grauenhaftes Leben führen.‘“ Stefan Wewetzer, Hessisch-Niedersächsiche Allgemeine, 26.3.2008
„Es ging ab wie bei einem Rockkonzert.“ Rolling Stone, April 2008
Provokateur wider Willen. „‚Klein, total verängstigt, an der Hand einer zarten jungen Frau‘ – so nahm ihn Peggy Parnass damals wahr und würdigte Bukowski später in der konkret als gütig und milde. Dieses Bild der Realperson Bukowski vermählt sich beim Wiederhören mit den Eindrücken von seinem größtenteils hypnotisch-schwermütigen Vortrag, zumal während der Hommage an den Komponisten Alexander Borodin oder des großartig kargen Gedichts Ein Genie: ‚Heute ist mir im Zug / ein Genie begegnet / ein Junge, ungefähr 6 Jahre alt, / er saß neben mir / und als der Zug / die Küste entlang fuhr / sah man das Meer / und wir schauten beide aus dem Fenster, / aufs Meer hinaus, / und dann sah er mich an / und sagte: / ‚Ist nicht schön.‘ / Da ging mir das zum / erstenmal / auf.‘ „Das Publikum in Hamburg war komisch. Wenn ich ihnen ein Gedicht zum Lachen vorlas, lachten sie, aber wenn ich ihnen ein ernstes vortrug, gab es starken Beifall. Eine wahrhaft andere Kultur«, erzählt Bukowski in Die Ochsentour. „Meine Gedichte waren nicht intellektuell, aber einige von ihnen waren ernst und verrückt. Ich hatte wirklich zum ersten Mal das Gefühl, dass die Leute die Gedichte verstanden.“ Vielleicht beginnt mit den zwei höchst verdienstvollen Veröffentlichungen bei Zweitausendeins jetzt auch mal der eine oder andere deutsche Feuilletonist, Bukowski, den Einzelgänger, der nie mitspielen mochte, jenseits seiner eigenen zeitweiligen Inszenierungen zu verstehen – jenen Poeta laureatus der Nichtakademiker, den Provokateur wider Willen, der am Leben und an sich selbst verzweifelt war.“ Jürgen Roth, Junge Welt, 11.3.2008
Provokateur wider Willen. „Vielleicht beginnt man mit den beiden Veröffentlichungen bei Zweitausendeins jetzt auch in Deutschland, Bukowski, den Einzelgänger, jenseits seiner zeitweiligen Inszenierungen zu verstehen - jenen Poeta laureatus der Nichtakademiker, den Provokateur wider Willen, der am Leben und an sich verzweifelt war.“ Jürgen Roth, Frankfurter Rundschau, 29.1.2008
Authentizität. „Die nach erstmaligem Erscheinen schnell vergriffene, lange nur als Bootleg erhältliche Lesung bietet Gelegenheit, die Stimme des 1994 verstorbenen Dichters überhaupt erst zu hören: Bukowskis süffisant-monotoner Tonfall, der keine Scham erkennen lässt, auch keine Freude, dafür aber Authentizität.“ Tip Berlin, 4/2008
Längst verdienter Klassiker-Status. „Die Poesie voller Humor und Bitterkeit, die kraftvollen Balladen, die Kurzgeschichten in Versen haben ihren längst verdienten Klassiker-Status.“ Anke Zimmer, Fuldaer Zeitung, 31.1.2008
„Ein Glück, dass diese einzige Lesung in Deutschland am 18. Mai 1978 aufgezeichnet wurde. Denn es waren 1.200 Leute im Raum, ein Hexenkessel … Vor allem die intensive und hitzige Lesung macht noch einmal deutlich, wie wichtig den Zuhörern dieser literarische Freak aus den USA war und wie wichtig den Literaten der Beat-Generation die Performance, die Lesung, ihr Auftritt war. Eine Multimedia-Show im Miniformat, eine Zeitreise, die viel über die amerikanischen Poeten und ihre deutschen Fans erzählt.“ Wolfgang Rumpf, Radio Bremen/ NDR, 29.1.2008
MP3-Hörprobe:
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CD
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Hörbücher > Belletristik
Bukowski, Charles
"Hello, it's good to be back!"
Charles Bukowskis legendäre einzige Lesung in Deutschland gibt es jetzt wieder auf CD. Im Mai 1978 kommt Charles Bukowski für zwei Auftritte nach Europa. Sein Auftritt in einer französischen Literatursendung endet im Eklat. Sein Auftritt in Deutschland endet mit Applaus: In der Hamburger "Markthalle", wo sonst die heißen Newcomer der Rockszene auftreten, feiern ihn über 1.200 Fans (Bukowski: "Sie standen Schulter an Schulter, Arsch an Arsch."), Gegner, Neugierige, Rocker, Vertreter der Kultur-Schickeria und Groupies ("Die waren einfach nicht wegzukriegen."). Alles in Reichweite eines Kühlschranks, der Bukowskis Nachschub an deutschem Weißwein sicherte. Die Lesung wurde mitgeschnitten und erschien kurz darauf bei Zweitausendeins als LP. Später kursierte die Aufnahme als rauschender und schwer zu verstehender Bootleg in den USA: zu einem Preis von bis zu 100 Dollar. Jetzt veröffentlichen wir die Lesung noch einmal: von der Begrüßung ("Hello, it's good to be back!") bis zum allerletzten Zwischenruf. Dazu alle Texte im Booklet, im Original und in der Übersetzung von Carl Weissner sowie Bukowskis und Weissners eigene Beschreibungen der Ereignisse vor, während und nach der Lesung in der Hamburger Markthalle am 18.5.1978. 47 Minuten Spielzeit.
Nur 9,90 €. Nr. 230068.
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