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Alexander Kluge: Sämtliche Kinofilme.


Das sagt die Presse


Sinnvolle Fernsehzeit
„Zwei Tage und eine Nacht brauchte man, um seine bislang 57 Kinofilme von 2053 Minuten Dauer anzuschauen … Die Zeit vorm Fernseher kann man kaum sinnvoller verbringen als mit dem Betrachten von Kluges Gesamtwerk.“
Guntram Lenz, Wetzlarer Neue Zeitung, 9.1.2008

Der eloquenteste, anregendste Geschichtsunterricht.

„Anders schwelgen! 57 Filme von Alexander Kluge: ein intellektueller Steinbruch, ein Kontinent und der eloquenteste, anregendste Geschichtsunterricht, den man sich denken kann. Und - alles eine Frage des Zusammenhangs! - die Filme machen Lust auf Kluges Bücher.“
Ulrich Kriest, Stuttgarter Zeitung, 29.11.2007

2053 kluge Minuten!

„Er denkt wild – aber äußerst kontrolliert. Er spielt – aber mit eiserner Disziplin. Und es gibt kaum jemanden, der ihn nicht mag: Alexander Kluge ist eines der letzten Universalgenies, ein einzigartiges Multitalent: Regisseur und Pionier des jungen deutschen Films, TV-Produzent und Mitbegründer des Autorenkinos, außerdem Schriftsteller, Geschäftsmann, Gesellschaftskritiker und Philosoph … Scheinbar nebenbei schreibt Kluge Romane, Erzählungen und Essays. Aber der Film ist und bleibt seine große Leidenschaft, bis heute. Einen so schönen Ort wie das Kino gebe es selten für die Versammlung von Menschen, sagte er kürzlich, bei einer Filmvorführung zu seinem 75. Geburtstag. Jetzt sind erstmals sämtliche Kinofilme auf DVD erschienen: 2053 kluge Minuten!“
Andreas Ammer, Bayerischer Rundfunk, Capriccio, 25.10.2007

„Kluges Filme leben von der verwilderten Form, und man liegt richtig, wenn man an diese Kunst die Erwartung des Unerwartetem richtet.“
Jörg Becker, Ray, 10/2007

Angriff der Vergangenheit.

„Wie die bunten Programme der ersten Kinoerzähler vermischen Kluges Spielfilme Dokument und Fiktion. Zu den schönsten Wiederentdeckungen zählt ‚Gelegenheitsarbeit einer Sklavin‘ von 1973. Es gibt zwei moralische Geschichten im Doppelpack, für sich genommen nicht komplexer als ein ‚Griffith‘ aus dem Jahre 1908 … sieht man diesen Film heute, ist er natürlich ein Dokument eines politisierten Kinos der Vergangenheit, aber er ist auch erstaunlich modern in der Behandlung von Realität und Fiktion. Besonders der Kino-Dokumentarfilm wehr sich in Deutschland bis heute gegen das Erzählerische. Fiktive Elemente sind verpönt, eine Erzählstimme aus dem Off geradezu eine Garantie, bei Filmfestivals nicht eingeladen zu werden. Selbst Truffaut musste sich dafür verteidigen, in seinen Spielfilmen Erzähler zu verwenden.
Mit seiner sanften Erzählstimme hat sich Alexander Kluge um solche Dogmen nie geschert. Die Zukunft gab ihm recht: Diesen Angriff der Vergangenheit, den sein digitales Gesamtwerk jetzt für das Kino darstellt, muss die übrige Zeit erst einmal verkraften."
Daniel Kothenschulte, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.8.2007

Deutschkunde
„Wer Lust und Muße hat, etwas über Deutschland zu erfahren, das jenseits der Drechselstube von ZDF-Chefhistoriker Guido Knopp entstanden ist, wird sich bei Kluge gut beraten sehen.“
Andreas Montag, Mitteldeutsche Zeitung, 23.8.2007

„Eine Werkedition, die in Umfang und Qualität ihresgleichen sucht.“
Josef Schnelle, Deutschlandfunk, 30.7.2007

Mit Tigersprüngen in andere Zeiten.

„Kluges Filme leben von der verwilderten Form, und man liegt richtig, wenn man an diese Kunst die Erwartung des Unerwarteten richtet … Er montiert aus gestellten Szenen und Dokumentaraufnahmen (Unmittelbare Berührung von Realität und Spielhandlung findet sich zum Beispiel wiederholt in Hausbesetzer-Straßenkämpfen in Frankfurt am Main.), schneidet aus Stummfilmsequenzen oder Standfotos, mit denen er zum Beispiel Melodramen erzählt, schwarzweiß, viragiert und in Farbe … In Kluges Gespräch mit einem Vorbild, Jean-Luc Godard, im TV-Magazin aus dem Jahr 2001 unter dem Titel ‚Blinde Liebe‘ antwortet Godard am Ende zur filmischen Imagination der Geschichte sinngemäß, das Kino denke nicht historisch, es sei ihm nie gelungen, ein Gefühl für Geschichte zu wecken. Die sei vom Film nie gut wiedergegeben worden, lediglich auf spektakuläre Weise. Dafür hätte das Kino erwachsen werden müssen, was ihm nicht erlaubt gewesen sei, und jetzt sei es zu spät. Die Ausnahme dürfte Kluge sein.“
Jörg Becker, Ray, 9/2007

Eine Frischzellenkur für das Gehirn.
„Er sei ja der Bauch des Neuen deutschen Filmms, pflegte Fassbinder zu sagen, aber der Dr. Kluge, der sie das Gehirn! … ‚Eine Frischzellenkur für das Gehirn‘, nannte Dr. Kluge unlängst jeden Kinobesuch. Die ist nun auch auf der Wohnzimmercouch zu haben!“
Jörg Schöning, Szene Hamburg, 8/2007

Gegen die Sehfaulheit des Mainstreams.
„Alexander Kluge hat sich mit seinen Filmen thematisch wie in der Wahl seiner Mittel stets auf der Höhe der Zeit befunden, war ihr gar um einige Schritte voraus. Dazu gehört nur scheinbar paradox Kluges intensives Interesse für Geschichte. Fast alle seine Filme sind Recherchen zur Geschichte im weiteren Sinne und zur Geschichte des Mediums selbst. Kein anderer deutscher Regisseur der Nachkriegszeit war sich der Bedeutung und der Möglichkeiten der Montage so bewusst wie Alexander Kluge, kein zweiter hat sie so konsequent gegen die Sehfaulheit des Mainstreams eingesetzt wie er. Der Versand Zweitausendeins ist immer noch für Überraschungen gut. Auf acht Doppel-DVDs hat er alle sechzehn Kinofilme Kluges in eine Box geklemmt, dazu ein gebundenes Album. ‚Abschied von gestern‘ und ‚Die Artisten in der Zirkuskuppel: ratlos‘, ‚In Gefahr und größter Not bringt der Mittelweg den Tod‘ und ‚Die Patriotin‘ – da sind sie beisammen, jene Filme, die für uns Ältere seinerzeit ein aufregendes Erlebnis bedeutet haben, deren Titel sprichwörtlich wurden, die heute, retrospektiv, dokumentieren, was die 68er beschäftigt hat, wie sie ihre Gegenwart erfahren haben, und ganz nebenbei: was für eine großartige Schauspielerin Hannelore Hoger ist. Niemand hat ihr den Nachweis erfolgreicher abverlangt als Alexander Kluge.
Die Kassette enthält auch die Omnibusfilme, an denen Kluge sich beteiligt hat, ‚Deutschland im Herbst‘, ‚Der Kandidat‘ und ‚Krieg und Frieden‘, sowie zahlreiche Kurzfilme und Textmaterialen. Mit einem Preis von 99 Euro, also 6,20 pro DVD oder weniger als 2 Euro pro Film ist dies ein geradezu sensationelles Angebot, das einen ins Grübeln geraten lässt über die Preisgestaltung von anderen Editionen klassischer Filme.
Thomas Rothschild, titel-forum.de. 12.7.2007






Interview und Besprechung der DVD-Box






Alexander Kluge im SPIEGEL








 
Kluge, Alexander "Sämtliche Kinofilme" DVD-Video Filme > Spielfilm Kluge, Alexander
SÄMTLICHE KINOFILME

Ehrenpreis der Deutschen Filmakademie 2008: Alexander Kluge. "Er ist unser Godard" (Tom Tykwer). Seine gesamten Kinofilme gibt es nur bei uns. 57 Kinofilme auf 16 DVDs. "Eine Werkedition, die in Umfang und Qualität ihresgleichen sucht." (Deutschlandfunk). Der Schriftsteller, Filmemacher und Produzent Alexander Kluge ist ein Großmeister der deutschen Kinogeschichte: Geschult an der Nouvelle Vague attackierte der Wortführer des "Neuen deutschen Films" in den frühen Sechzigern mit seinen Filmen den Mief der Ufa-Ästhetik. Bis heute machen seine Kinofilme international Furore; neuerdings sind es Kürzestkinofilme, oft kaum länger als eine Minute (der jüngste stammt von 2007). Hierzulande sind sie nur selten zu sehen: In unserer Werkedition stehen sie gleichberechtigt neben den abendfüllenden Filmen. - Ausgezeichnet mit dem Willi-Haas-Preis. Mehr Info. Statt einzeln gekauft 175,60 € nur bei uns nur 99,00 €. Nr. 230062. Bestellen | Wünschen


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