Warenkorb (0)
Service/Hilfe
Bestell-Hotline 069-420 8000 (Mo–Sa 9–19 Uhr)
  • Die SZ/NDR-Sachbücher

Wilkinson & Pickett:
Gleichheit ist Glück

„Eines der 10 wichtigsten Bücher der letzten 10 Jahre.“
Bestellnr. 250010
Gebundener Ladenpreis

 
19,90 €
inkl. MWSt., zzgl. Versandkosten
Gleichheit ist Glück von Wilkinson & Pickett für 19.90 €

Auf der Sachbuch-Bestenliste Mai 2010.
Mehr

Wilkinson & Pickett
Gleichheit ist Glück

SKU# 250010

Was Ungleichheit aus den Menschen macht. Richard Wilkinson und Kate Pickett erklären, warum gerechte Gesellschaften für alle besser sind. Nur bei uns.

„Eines der 10 wichtigsten Bücher der letzten 10 Jahre“ (New Statesman).

Ungleichheit, so wollen uns Wirtschaftsexperten einreden, ist eine gute Sache: Sie fördert den Wettbewerb und animiert die Einzelnen zu mehr Leistung. Die weniger Betuchten versuchen so zu werden wie die Begüterten, und die Tüchtigen geben den Takt vor. In einer freien Wirtschaft entfalten sich durch diesen Wettbewerb die produktivsten Kräfte. Und wo die Wirtschaft boomt, geht es allen gut.

Ist das wirklich so? Die britischen Epidemiologen Kate Pickett und Richard Wilkinson haben in jahrzehntelanger Arbeit Daten zum Zustand entwickelter Gesellschaften gesammelt und ausgewertet. Sie untersuchten unter anderem die geistige Gesundheit, den Drogenkonsum, die Zahl der Selbstmorde, die Höhe der Lebenserwartung, fragten nach dem Bildungsniveau, nach Schwangerschaften von Minderjährigen und natürlich nach der sozialen Mobilität.

Die Erkenntnis der beiden Autoren: Lebenserwartung, Gesundheit, Bildungschancen und Kriminalität stehen im eindeutigen Zusammenhang mit der sozialen Ungleichheit einer Gesellschaft, und nicht etwa mit der Höhe des Durchschnittseinkommens.

Pickett und Wilkinson können aber auch beweisen, dass die Ungleichheit die ganze Gesellschaft krank macht - nicht nur die Armen, es trifft alle sozialen Schichten: In den USA, wo das reichste Fünftel der Gesellschaft das Neunfache des ärmsten Fünftels verdient, ist die Zahl der psychischen Erkrankungen fünfmal so hoch wie in den skandinavischen Ländern. „Das heißt: Das angeblich so bequeme Millionärsdasein schützt nicht vor Ängsten“ (Süddeutsche Zeitung). Briten sind doppelt so häufig übergewichtig wie Schweden, Amerikaner sogar sechsmal häufiger als Japaner. In Japan und Schweden verdienen die Topverdiener nur das Zwei- bis Dreifache der ärmeren Landsleute … Dieses Buch bietet eine völlig neue, empirisch belegte Basis für das ehemals „linke“ Ziel einer gerechten Gesellschaft. Denn Ungleichheit führt zu Statusangst auf allen Ebenen einer Gesellschaft, und diese macht krank und dick und gewalttätig und drogensüchtig.

Wilkinson: „Die Reichen mauern sich ein. Das verschafft vielleicht ein vermeintliches Gefühl der Geborgenheit. Doch die Leute bemerken nicht, dass ihre soziale Umgebung nicht mehr funktioniert. Der Stress kommt durch die Hintertür wieder herein. Es ist die Angst, etwas zu verlieren.“ Der englische Economist resümiert: „Die Fakten sind nicht zu widerlegen.“

Pickett und Wilkinson zeigen: Unsere Gesellschaft braucht nicht mehr Ungleichheit, Konsum und sozialen Stress, sondern mehr Gleichheit der Chancen und der Lebensverhältnisse. „Dies ist ein Buch mit einer großen Idee, groß genug, um das politische Denken zu verändern“ (John Carey, The Times).

Kate Pickett und Richard Wilkinson „Gleichheit ist Glück“. Aus dem Englischen von Edgar Peinelt und Klaus Binder. 320 Seiten. Fester Einband. Tolkemitt Verlag. Nur bei uns


Bestellnr. 250010
 
19,90 €
inkl. MWSt., zzgl. Versandkosten

Eigene Bewertung

Schlagworte

Schlagworte für diesen Titel:

Benutzen Sie Leerzeichen um Schlagworte zu trennen. Benutzen Sie (') für Phrasen.

Pressestimmen

Auf der Sachbuch-Bestenliste Mai 2010. „Das von Richard Wilkinson und Kate Pickett zur Begründung ihrer These vorgelegte Beweismaterial ist überwältigend
… Mehr Gleichheit ist etwas Gutes und eine Idee, die es zu verteidigen lohnt. Es wäre schön, wenn mehr Politiker bereit wären, sich für Gleichheit einzusetzen und sie zu verteidigen.“
David Runciman, Merkur, September/Oktober 2010

„Ein lesenswertes Buch, das viele Denkanstöße gibt.
Denn die mit wachsender Ungleichheit verbundenen Konflikte kann sich kein Land auf Dauer leisten.“
Heike Langenberg, Verdi News, 3.7.2010

Ein fulminantes, ganz, ganz wichtiges Buch.
„Die beiden britischen Universitätsprofessoren Wilkinson und Pickett haben ein fulminantes Buch geschrieben, das Erkenntnisse der modernen Glücksforschung mit einer Fülle von Fakten unterlegt. Über weite Strecken ist das im nüchternen Ton der empirischen Sozialforschung gehalten, die Daten sprechen schließlich für sich, doch es ist auch ein engagiertes Buch. Nach Jahrzehnten der Ungleichmacherei müsse es nun wieder in die andere Richtung gehen, fordern die Autoren - und springen gleich aus der akademischen Rolle. Ganz im Stile des ‚engagierten Intellektuellen‘ rufen sie auf, eine, oder besser: viele, Bewegungen für mehr Gleichheit zu begründen. Mehr Gleichheit ist mit kapitalistischen Marktwirtschaften vereinbar, unterstreichen sie immer wieder: Schließlich haben sie ja auch ihr ‚positives‘ Datenmaterial aus demokratischen Marktwirtschaften … Ein ganz, ganz wichtiges Buch, an dem künftig keiner mehr vorbei kann, der substanziell etwas zur anschwellenden ‚Sozialstaatsdebatte‘ oder zur ‚Bildungsdebatte‘ beitragen will.“
Robert Misik, Berliner Zeitung, 11.3.2010

So unmissverständlich wie aktuell: Ungleichheit mach krank.
„Sie können eindrucksvoll belegen, wie eng der Zusammenhang zwischen Gesundheit und Gleichheit ist … so unmissverständlich wie aktuell: Ungleichheit mach krank.“
Matthias Becker, Frankfurter Rundschau, 27.2.2010

   "