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Michelle Mercer:
Blue

Einzigartiges Porträt einer großartigen Musikerin.
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Blue von Michelle Mercer für 19.90 €

Michelle Mercer
Blue

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Blue: Die Biografie von Joni Mitchells autobiografischstem Album. Nur bei uns.

„Durch seine Mischung aus Biografie, Analyse und Geschichte betritt dieser Band Neuland im Genre der Musikbiografien“ (Ottawa Citizen).

Joni Mitchell ist eine der meist gefeierten Künstlerinnen der letzten 50 Jahre. „Ihre melancholische Art, Liebe und Verlust als unausweichlichen Teil des Lebens auszudrücken, findet immer wieder großen Anklang“(Ottawa Citizen). Ihr Album „Blue“ (1971), ein Meilenstein in ihrer Karriere, gehört zu ihren beliebtesten und verehrtesten Werken des Rock. Generationen von jungen Frauen und Männern sind mit diesem Album groß geworden. Es drückte genau ihre eigenen widerspenstigen Gefühle aus. Fans, Kritiker und Kollegen schätzen das Werk wegen seiner Authentizität bis heute.

Michelle Mercer (New York Times, Village Voice) erzählt in ihrer gleichnamigen Mitchell-Biografie die Geschichte dieses einzigartigen Albums. Es ist zugleich das erste Buch über Joni Mitchell mit Originalinterviews der Künstlerin. Nie zuvor hatte Joni Mitchell Einblicke in ihre seelischen und physischen Reisen zugelassen, die sie während des Entstehens ihres weitestgehend autobiografischen Albums durchlebte. Herausgekommen ist eine spannende Musik- und Muskerbiografie.

1970 lebt Joni Mitchell mit Graham Nash in Laurel Canyon bei Los Angeles, feiert erste Erfolge als Folk-Sängerin. Doch sie will mehr. Flieht nach Griechenland in die Hippie-Höhlenkommune Matala. Hier holt sie sich die Inspiration für neue Songs. Gründet eine Jazz-Rock-Band. Ihre Songtexte werden gesellschaftskritisch. Sie spielt mit Bob Dylan („Rolling Thunder Revue“), begegnet dem tibetanischen Meditationsmeister Chögyam Trunga. Landschaft und Kosmos ziehen in ihre Musik ein. Expressive Akkorde werden zu ihrem Markenzeichen. Es entsteht ein Mix aus Wunder und Melancholie. Mit Leonard Cohen verleiht sie dem Popsong eine literarische Note, wie man sie bis dahin nicht kannte. „Ich brachte einfach mehr Details in die Lyrics, indem ich etwa einer Phrase wie ‚I feel blue‘ einen spezifischeren, metaphorischen Charakter verlieh und die Musik wirklich traurig klingen ließ. Ich benutze meine Musik dazu, etwas zu hinterfragen.“

„Im Gegensatz zu den meisten Starbiografien liest sich ‚Blue‘ wie eine Sammlung kultureller Essays. Mercer spricht Nuancen von Mitchells Kunst an, denen bisher kaum Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Dies jedoch ohne sie zu vergöttern. Mitchell wird als eine komplizierte Frau enthüllt, die ihre Beliebtheit gleichzeitig als Fluch und Notwendigkeit sieht“ (Los Angeles Times). „Vergnüglich und einfühlsam. Eine Pflichtlektüre für alle, die sich dem geheimnisvollen Genie nähern möchte“ (The New Republic). „Man kann sich kein Buch vorstellen, das uns diese schillernde Persönlichkeit besser verstehen lässt“ (Los Angeles Times).

Mit einem Extrakapitel („dank aufwendiger Nachforschungen“, Publishers Weekly) über Mitchells Lieblingsbeschäftigungen und mit persönlichen Angaben zu Dingen und Menschen, die sie bewundert.

Michelle Mercer „Blue“. Aus dem Amerikanischen von Yamin von Rauch. 18 bisher unveröffentlichte Fotos. 280 Seiten. Fadenheftung. Fester Einband. R&B nur bei Zweitausendeins.


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Kundenrezensionen

1 Meinung(en)

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Mixed Feelings

Das Buch von Michelle Mercer bringt sicher viele Details, die Joni Mitchell Fans interessieren dürften. Auch Hintergrundinfos über die Entstehung der Lyrics brachten für mich Neues. Insgesamt leidet das Buch leider unter einer fehlenden Struktur und anscheinend nachlässigem Arbeiten. Zwei Beispiele: Aus S.111:"Als sie den Song This Flight Tonight schrieb, der 1971 auf Ladies of the Canyon erschien..." geht hervor, daß Frau Mercer anscheinend noch nicht einmal die Titel der Platte kennt, um die sich ihr ganzes Buch dreht, nämlich BLUE, auf der man den oben genannten Song tatsächlich finden kann. Das finde ich peinlich. Beispiel 2 zeigt fehlende Grundlagen musikwissenschaftlicher Art, was harmonische Analysen regelmäßig ins Leere laufen lassen. S. 107:" F-Dur, G-Dur,a-Moll, F-Dur...Diese musikalische Lautmalerei ist von Mitchell inspiriert, denn sie hatte schon auf ihrem ersten Album...Moll- und Dur Wechsel benutzt, um den Text zu nuancieren." Zur Information: Jedes tonleitereigene vertikale Material ist eine Sammlung aus Moll und Dur-Akkorden, das kann jetzt aber keine musiktheoretische Erhellung für Mitchells Kompositionen bringen. Wenn die gleichzeitige Verwendung von 2 Tongeschlechtern (A-Dur/A-Moll) in einem Song gemeint ist, handelt es sich auch noch um eine schlechte Übersetzung. Das Ganze lässt mich als Berufsmusiker ziemlich unbefriedigt zurück.
Ben Heit, Staatl.gepr. Dipl Musiklehrer, Jazzpiano

Geschrieben von ben (25.03.11)