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Mädchen in Uniform - Zweitausendeins Edition Deutscher Film 2/1931.
Spr.: D. Sub: D für Hörgeschädigte. 83 Min. FSK 12. Mono DD. Zweitausendeins Edition. DVD.
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Mädchen in Uniform - Zweitausendeins Edition Deutscher Film 2/1931. für 7.99 €

Mädchen in Uniform - Zweitausendeins Edition Deutscher Film 2/1931.

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Die 14-jährige Halbwaise Manuela von Meinhardis kommt in ein Internat für adlige Töchter und wird dort mit strengem preußischen Drill konfrontiert. Manuela fällt es schwer, sich in dieser Welt ohne Wärme und Liebe unterzuordnen. Ihr einziger Lichtblick ist ihre verständnisvolle und bei allen Mädchen beliebte Lehrerin Fräulein von Bernburg. Als Manuela sich in die junge Frau verliebt und ihre schwärmerische Zuneigung ausspricht, kommt es zu einem Skandal. Der weltweit erste reine Frauenfilm wurde wegen seiner deutlichen Kritik an deutscher "Zucht und Ordnung" von den Nazis gänzlich verboten. Drama mit Hertha Thiele, Dorothea Wieck, Emilie Unda, Marte Hein u.a. Regie: Leontine Sagan. Extras: Fotogalerie, Biografien u.a.

Spr.: D. Sub: D für Hörgeschädigte. 83 Min. FSK 12. Mono DD. Zweitausendeins Edition. DVD.

Produktionsland: Deutschland
Produktionsjahr: 1931
Produktionsfirma: Deutsche Film-Gemeinschaft

Darsteller: Dorothea Wieck (Fräulein von Bernburg), Hertha Thiele (Manuela von Meinhardis), Ellen Schwanneke (Ilse von Westhagen), Emilie Unda (Fräulein von Nordeck zur Niddn), Hedwig Schlichter (Fräulein von Kesten)

Produzent: Friedrich Pflughaupt

Regie: Leontine Sagan

Drehbuch: Christa Winsloe, F.D. Andam

Kamera: Reimar Kuntze, Franz Weihmayr

Musik: Hansom Milde-Meißner

Vorlage: Christa Winsloe

Die Empfehlung unseres Filmexperten Marek Bringezu aus der Merkmail:
Nein, bitte nicht gleich mit den Augen rollen! Ich meine gar nicht den weichgespülten Film mit Romy Schneider und Lilli Palmer. Natürlich habe ich das Original aus dem Jahr 1931 aus dem Regal gezogen. Da war Romy Schneider noch nicht einmal geboren und Lilli Palmer machte gerade Abitur. Ich meine selbstverständlich Leontine Sagans Adaption von Christa Winsloes legendärem Theaterstück "Gestern und Heute" - eine Verfilmung, die gleich in mehrfacher Hinsicht hochinteressant ist. Erstens ist es der erste Film der deutschen Kinogeschichte, der von den Filmschaffenden koproduziert wurde. Quasi nicht mehr der übliche große Produzentenfilm, sondern der Beginn des wahrhaftigen Autorenfilms. Zweitens ist der Film ein echter, und das meine ich keineswegs abfällig, Frauenfilm. Alle Rollen im Film werden von Frauen gespielt, die Regie übernahm eine Frau und auch am Drehbuch wurde maßgeblich von einer Frau geschrieben. Das wa r für die damalige Zeit ein einmaliger, ein emanzipatorischer Vorgang. Drittens deutet der Film erstmals in der deutschen Kinogeschichte eine lesbische Liebesbeziehung an, was ihm bei der ersten Zensurvorlage im Oktober 1931 ein direktes Jugendverbot einbrachte. Ich bin mir allerdings sicher, dass Leontine Sagan keinen lesbischen Liebesfilm intendierte. Dass (gleichgeschlechtliche) Sexualität in einem Internat immer mitschwingt, heißt nicht, dass sie zum eigentlichen Thema des Films wird. Vielmehr wollte Sagan eine vehemente Kritik gegen preußische Prinzipien wie Zucht und Ordnung anbringen und gleichzeitig ein einfühlsames Porträt über Schüler und Lehrer zeigen. Beides ist ihr formidabel gelungen. Und während der Film im Ausland enorme Erfolge feierte, wurde er nur wenige Jahre nach seiner Entstehung von den Nazis vollständig von der Leinwand verband.


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