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Hanna Carsten Zeckau & Aermes:
Brehms verlorenes Tierleben

Die Bestandsaufnahme einer verlorenen, wunderbaren Tierwelt.
Bestellnr. 200329
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Brehms verlorenes Tierleben von Hanna Carsten Zeckau &  Aermes für 29.90 €

Brehm als naturkundliche Beobachter und Chronist.
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Hanna Carsten Zeckau & Aermes
Brehms verlorenes Tierleben

SKU# 200329

Mit seinem „Illustrierten Thierleben“ begeisterte Alfred Edmund Brehm ganze Generationen für die belebte Natur.

Was er auf Reisen und in zoologischen Gärten erlebt und beobachtet hatte, fasste er in einfühlsam und leidenschaftlich formulierten Geschichten zusammen, die er von den besten Tiermalern der Zeit illustrieren ließ. Das zunächst in zehn Bänden herausgegebene Riesenwerk machte als Bestandsaufnahme von allem, was da kreucht und fleucht, Epoche.

Doch in der evolutionsgeschichtlich kurzen Zeit von noch nicht einmal 150 Jahren sind zahlreiche Tierarten verschwunden, deren Lebensgewohnheiten Brehm noch beschrieben hatte. Dieses Buch stellt 196 inzwischen ausgestorbene Vögel und Säugetiere in den Worten Brehms und anderer zeitgenössischer Zoologen vor. Die klassischen Texte werden durch Informationen nach dem heutigen biologischen Kenntnisstand ergänzt.

Jedes Tier wird mit einer eigens angefertigten Illustration vorgestellt. Hanna Zeckau und Carsten Aermes zeichneten ihre Bilder zum größten Teil nach Originalpräparaten in den Naturkundemuseen von Berlin und Wien - sehr seltene, kostbare Zeugnisse der ausgestorbenen Arten. Infografiken und Illustrationen stehen in engem Dialog mit den Texten von Brehm, zwei große Weltkarten geben eine Übersicht über die Verbreitung aller bekannten, seit 1500 ausgestorbenen Vögel und Säugetiere. Sie zeigen, dass z.B. alle ausgestorbenen Vogelarten auf Inseln lebten, also endemische Arten waren, die ausschließlich im Ökosystem einer begrenzten Umgebung existierten, das durch das Eindringen des Menschen zerstört wurde. Eine Weltkarte zur Verbreitung aller heute stark bedrohten Tierarten zeigt, wie aktuell das Problem bleibt.

Hanna Zeckau und Carsten Aermes „Brehms verlorenes Tierleben“. Originalausgabe. Mit einem Vorwort von Professor Josef H. Reichholf, WWF. 196 Bilder, davon 70 Tafeln im 4-Farbdruck. 3 Übersichtskarten. 261 Seiten. Fadenheftung. Leinen. Neu und nur bei uns.


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Pressestimmen

Brehm als naturkundliche Beobachter und Chronist.
„Das Gemeinschaftswerk von Hanna Zeckau und Carsten Aermes will mehr als ein Lesebuch sein, das den Erzähler oder Literaten Brehm wiederentdeckt. Es nimmt ihn als naturkundlichen Beobachter und Chronisten ernst, es erhebt einen wissenschaftlichen Anspruch … Weil der Anspruch ein wissenschaftlicher ist, stammt das Vorwort nun auch von einem Evolutionsbiologen: Geschrieben hat es Josef H. Reichholf, diesjähriger Sigmund-Freud-Preisträger, Ökologe und Zoologe an der Staatssammlung in München. Wenn sich sonst Forscher in die Nähe von Brehm begaben, dann nur im Modus der Distanzierung; Reichholf dagegen kommt in den einleitenden Seiten über das Phänomen des Aussterbens ganz ohne Seitenhiebe aus. Brehms Texte bleiben unangetastet, nur die Artbezeichnungen wurden, soweit notwendig, auf den aktuellen Stand gebracht. Drei wirklich fantastische Zugaben gibt es außerdem: Erstens Bildlegenden zu jeder Art, die in Symbolen Lebensraum, Nahrung, Größe, Verbreitungsgebiete und Ursache des Aussterbens vor Augen führen. Eine kleine Motorsäge zeigt etwa als Grund die ‚Zerstörung des Lebensraums‘ an, Mikroben ‚eingeschleppte Krankheiten‘. Zweitens finden sich drei große Übersichtskarten zu den ausgestorbenen Arten, drittens siebzig farbige Bildtafeln, die im Berliner und Wiener Naturkundemuseum nach Sammlungspräparaten angefertigt worden sind.“
Julia Voss, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 7.1.2008

Prächtig: Ein augenzwinkernder Dialog mit Brehm.
„Auf den ersten Blick folgt dieses Lexikon einer klassizistischen Inszenierung. Bei näherer Betrachtung ist es ein augenzwinkernder Dialog mit Brehm und seiner Zeit. Reizvolle visuelle Ebenen treten zutage: die der Illustrationen und der grafischen Details. Druckmöglichkeiten werden raffiniert ausgenützt in dezent-farbigen Linien und Texten; Abbildungen und Infografiken wirken prächtig dazu. Das Zusammenspiel von Typografie, Farbe, Illustrationen, Linien und Papier ist graziös. Der Einband im dunklen Leinen, die Prägung darauf, das kontrastierend bedruckte Vorsatz und die Farben im Buch harmonieren. Alles scheint zu stimmen. Man bekommt Lust, sich lange mit Brehms verschwundener Welt zu beschäftigen.“ Wim Westerveld, Börsenblatt für den deutschen Buchhandel, 6.12.2007 "