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Pressestimmen
K
ann man von einer kleinen verlegerischen Sensation sprechen? Man muss.
Der deutsche Verlag Zweitausendeins hat Buffons Allgemeine Naturgeschichte neu aufgelegt …
B
uffons Werk ist ein Universum des Wissens, in dem sich – mit einem heutigen Begriff ausgedrückt – wunderbar navigieren beziehungsweise surfen lässt … Das Ergebnis des fortgesetzten Schauens warf viele Fragen auf. ‚Vielleicht ist die erste Wahrheit, die aus dieser ernsthaften Untersuchung der Natur folgt, für den Menschen etwas demütigend. Sie lehrt ihn, sich selbst in die Klasse der Tiere zu setzen.‘
E
ine erstaunliche Bemerkung. In der Tat erweist sich Buffon als früher Vertreter der Evolutionslehre und als Vorläufer und Wegbereiter von Charles Darwin, nur dass zu seiner Zeit noch niemand diesen Ausdruck gebrauchte … Wenn ein Verlag wie Zweitausendeins diesen Versuch unternimmt, muss das etwas zu bedeuten haben. Vieles mag an Buffon überholt sein, der Aufbruch der Naturwissenschaft, an dem er beteiligt war, ist und bleibt ein beeindruckendes Kapitel der Menschheitsgeschichte.“
Aurel Schmidt, online-report.ch, 29.4.2009
„Ein tragender Pfeiler der Studienbibliothek.“
Stuttgarter Nachrichten, 3.1.2009
Ein gewaltiges Werk.
„Von den Planeten über Meeresströmungen, vergleichen von Tieren und Gewächsen, Zeugungsakten, den menschlichen Sinnen bis zu Diskursen über unterschiedliche Größen bei Menschen gab es nichts, wozu Buffon nicht forschte … Die Frage nach den Engeln einmal außen vor gelassen, zeichnet sich Buffon durch Weltoffenheit und Klugheit aus. So wie Freigeister sein sollten.“
Stefan Reis, Main-Echo, 24.12.2008
Das monumentale Projekt einer Naturgeschichte.
„Als die ersten drei Bände der ‚Histoire naturelle‘ von Georges-Louis Leclerc, Comte de Buffon 1749 in Frankreich erschien, war die erste Auflage innerhalb von sechs Wochen vergriffen. Noch im Erscheinungsjahr folgen zwei weitere Auflagen, die sich genauso gut verkauften. Ein Erfolg, der das monumentale Projekt einer Naturgeschichte - die alle sichtbaren Erscheinungen der Natur von den Mineralien über die Pflanzen, Insekten, Fische, Vögel und vierfüßigen Tiere bis zu den Menschen umfassend beschreiben sollte - bis über den Tode des Comte de Buffon hinaus begleiten sollte. Als 1803 die letzten der vierundsiebzig Bände in Paris erschienen, war der Comte bereits tot - er starb 1788 -, und in Frankreich war die Revolution Wirklichkeit geworden. Trotzdem stiegen die Auflagen bis ins Jahr 1860 stetig an … Auch wenn der jetzt von Zweitausendeins besorgte Nachdruck der Naturgeschichte nur einen Ausschnitt aus dem Gesamtkorpus liefert, bietet er doch einen hinreichenden Einblick in Stil und Methode Buffons.“
Cord Riechelmann, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 30.11. 2008
Literarische Eleganz und wissenschaftliche Reputation.
„Georges-Louis Leclerc Comte de Buffon , dessen dreihundertster Geburtstag letztes Jahr begangen wurde, schrieb die vielen Bände seiner Histoire naturelle générale noch für ein Publikum, dem literarische Eleganz der Darstellung und wissenschaftliche Reputation zwei Seiten einer Münze waren. Den Zeitgenossen und den Lesern der ungezählten Ausgaben und Auszüge aus seinem Werk in den ersten Jahrzehnten des neunzehnten Jahrhunderts wurde er zum Musterbeispiel solcher Verknüpfung literarischer und gelehrter Meriten.“
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26.11.2008
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