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Gay Talese:
Du sollst begehren

Auf den Spuren der sexuellen Revolution.
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Ein großes amerikanisches Sittenbild aus der Mitte des 20.
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Gay Talese
Du sollst begehren

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Sodom und Gomorrha in den USA: Gay Talese auf den Spuren der sexuellen Revolution. Du sollst begehren.

Gay Talese „ist ein Besessener. Er recherchiert nicht, er röntgt. Wenn die anderen Journalisten längst abgezogen sind, wartet er an den Hinterausgängen des Lebens, monatelang … grandios“ (Martin Beglinger, Das Magazin).

Man glaubt es kaum: Von den späten 60er Jahren bis in die frühen 80er Jahre waren die USA eines der sexuell freizügigsten Länder der Erde. Romane wie „Lolita“, in Frankreich verboten, durften in den USA legal verkauft werden: Das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung deckte (fast) alles. Die Pille war erfunden. AIDS war kein Thema „Bush“ war damals nur ein Begriff für die Geschlechtsbehaarung, die es zu durchdringen galt. In diesen Jahren hatte fast jeder größere Ort der USA seinen Swingerclub, in Nudistencamps wurde nicht nur in der Sonne gelegen. Ecstasy war als „MDMA“ legal und wurde bereitwilligst vom Psychiater verschrieben - zur Behebung von Beziehungsproblemen. Im Studio 54 von Manhattan kam es planmäßig zu Exzessen. Das Kokain in der Luft dieser Clubs war weit jenseits heutiger Feinstaubbelastungsgrenzen.

Für die einen waren diese Zeiten das Paradies auf Erden. Für die anderen war es Sodom und Gomorrha. Letztere sind jetzt an der Macht. Und „Bush“ ist jetzt - Paradigmenwechsel - der Inbegriff für verordnete Prüderie. „Da ja die Wirklichkeit sowieso die besten Geschichten schreibt, muss man sie nur noch darstellen. Und das kann Talese in bewundernswerter Art und Weise“ (Wolfgang Bortlik, 20 Minuten).

Neun Jahre, von 1971 bis 1980 recherchierte Gay Talese, „einer der besten Reporter Amerikas“ (Süddeutsche), für das definitive Werk über die wüsten Jahre des ausgehenden 20. Jahrhunderts und setzte dabei sogar seine Ehe aufs Spiel. Er begleitete Playboychef Hugh Hefner, lebte über Monate in Nudistencamps, war Stammgast in Massagesalons und Swingerclubs. Mehrere Paare gewährten ihm über den gesamten Zeitraum Einblick in den Zustand ihres Ehelebens, ihre Affären, ihr Sexualleben, ihre Treue, Untreue, ihre „Arrangements“. Talese wollte wissen, was und wer die kulturelle Umwälzung ausgelöst hatte, die nach dem Zweiten Weltkrieg über die USA kam: die sexuelle Revolution. Die Tampa Tribune schrieb: „Die Reportagen von Talese sind nichts für eine Tageszeitung - sie sind für die Ewigkeit.“ „Ein anerkannt großer Meister“ (FAZ). Gay Talese „Du sollst begehren. Auf den Spuren der sexuellen Revolution“. Aus dem Amerikanischen von Gustav Stirner. 672 Seiten. Fester Einband. Rogner & Bernhard.


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Pressestimmen

Ein großes amerikanisches Sittenbild aus der Mitte des 20. Jahrhunderts
„Talese schreibt an der Körperwärme der Protagonisten entlang - bei aller Hautfühlung berichtet er mit Distanz über die Lust, ohne sein Schreiben damit anzustecken. Und so ergibt diese Montage aus Porträts und Biografien von Pornoproduzenten, Nacktstars und promisken Eheleuten ein großes amerikanisches Sittenbild aus der Mitte des 20. Jahrhunderts … Es ist gerade die Stärke der Reportage, die sexuelle Revolution einfach zu erzählen, denn Taleses bei aller dokumentarischen Stichhaltigkeit hochliterarische Gestaltung bietet ein reiches, aussagekräftigeres Tableau, als es jede Ursachenspekulation könnte.“
Wilhelm Trapp, Süddeutsche Zeitung, 12.1.2008

„Hat einer mehr Ahnung von Sex als Gay Talese? Kaum.“
Playboy, November 2007

„Ein Schlüsselwerk des New Journalism
; der Beleg dafür, dass Gay Talese neben Truman Capote, Tom Wolfe und Hunter S. Thompson zu Recht zu den Säulen des Genres gerechnet wird.“ Ronald Düker, Literaturen, Oktober 2007 "