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Friedhelm Rathjen:
Von Get Back zu Let it be

Der Anfang vom Ende der Beatles.
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Von Get Back zu Let it be von Friedhelm Rathjen für 7.90 €

Friedhelm Rathjen
Von Get Back zu Let it be

SKU# 280030

„Der Niedergang der Beatles ist ein Symptom des Niedergangs der westlichen Kultur“ (Sovjetskaja Kultura, 1970).

Get Back! Friedhelm Rathjens neues Buch. erzählt, wie ihr letztes Album die Beatles zerlegte.

Let it be: Was geschehen muss, soll man geschehen lassen. Let it be: Unter diesem Titel stehen ihr letztes Album, ihr letzter Film, ihr letzter Auftritt. Die Beatles haben das Gesicht der Popmusik neu gezeichnet, und „sie haben das Gesicht der Popmusik ausgelöscht“, weint der New Musical Express (für viele stellvertretend) bis heute den legendären Musikern nach. „‚Let it be‘ ist ein trauriges Ende“ (NME). Auch wenn der Ku-Klux-Klan Ihnen weiterhin die „Schuld an Promiskuität, Drogen, Jugendunruhen und allen sozialen Revolutionen“ zusprechen sollte.

Der Reihe nach: Johns neue Liebe Yoko hatte unter den Beatles für Unruhe gesorgt. Friedensangebote von Pauls Linda waren nicht zu erwarten. Im Januar 1969, über vierzig Jahre ist das nun her, versammeln sie sich noch einmal, um für ein neues Projekt zu proben, Arbeitstitel: „Get back“. Ein Film, eine Platte, eine Show sollen es werden. Sie planen Auftritte in der nordafrikanischen Wüste, in einem römischen Amphitheater, an Bord eines Kreuzfahrtschiffes, in einer Irrenanstalt, auf dem Dach eines Londoner Hauses. Ein Filmteam soll das alles und ständig begleiten. Die Öffentlichkeit soll Zeuge werden ihrer ganz persönlichen „Get-back-Tour“.

Doch was als Neuanfang und Wiederbelebung gedacht ist, entwickelt sich derart chaotisch, dass es zum Anfang vom Ende der Beatles werden sollte. Mitten in den Vorbereitungen im Januar 1969 erklärt George Harrison seinen Rücktritt. Der Zerfall der Beatles ist nicht mehr aufzuhalten.

Friedhelm Rathjen (gefeierter Übersetzer von Melvilles „Moby-Dick“, James Joyce, Jimi Hendrix u.a.) erzählt, was sich in diesem Januar genau zugetragen hat, was im Studio von Twickenham, London, wirklich los war. Er erzählt auf der Grundlage von 100 Stunden Proben- und Gesprächsmitschnitten, die ihm vollständig vorlagen. „Die Bänder waren nach ihrer Entstehung im Sommer 1969 zwischenzeitlich gestohlen worden und galten lange Zeit als vermisst“ (FAZ).

Wir sind bei der Entstehung von Beatles-Songs dabei, wir sind dabei, wie Ringo lustlos vor sich hin dengelt, wie sich schließlich alle in die Haare kriegen: „Wutschnaubend verlässt George das Studio.“ John Lennon schlägt vor, Eric Clapton als Ersatz zu verpflichten … Das Ende der Beatles! Übrig bleiben Songs, an denen die Beatles nicht weiterarbeiten wollen. Der legendäre Produzent Phil Spector nimmt sich der Sache an und bastelt das streitbarste aller Beatles-Alben zusammen: Was als „Get back“ geplant war, kommt als „Let it be“ auf den Markt. Das vielleicht süßlichste Beatles-Album aller Zeiten. Paul McCartney versucht mit aller Macht, die Veröffentlichung zu verhindern. Vergeblich. Den anderen ist auch das egal. - Grundlagen- und Referenzwerk. Ein Buch zu diesem Thema existiert auf dem deutschen Buchmarkt bislang nicht.

Friedhelm Rathjen „Von Get back zu Let it be“. 338 Seiten. Fester Einband. R&B. Nur bei uns.


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