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Die Journalistin Bettina Marx (Deutsche Welle) stellt ihr neues Buch „Gaza. Land ohne Hoffnung“ vor im Gespräch mit der Islamwissenschaftlerin Dr. Katja Hermann. Sie können dabei sein.
Eine Veranstaltung vom Berliner Zentrum Moderner Orient und Zweitausendeins.
Wo? Zweitausendeins-Laden, Friedrichstraße 119, Berlin-Mitte. Telefon 030-280 45 17.
Wann? Dienstag, 19. Mai 2009, 19.30 Uhr.
Der Eintritt ist frei. Wir freuen uns auf Sie.
Gaza ist nicht größer als Bremen, es leben aber dreimal so viele Menschen dort - 1,5 Millionen, die meisten sind unter 16 Jahren. Über den Zugang nach Gaza wacht Israel rigoros. Während früher tausende von Arbeitern in Israel den Lebensunterhalt für ihre Familien verdienten, dürfen heute nur noch wenige Palästinenser ihr Land verlassen. Ihr Bild von Israel wird von Militäroffensiven wie zu Anfang dieses Jahres geprägt.
Umgekehrt dürfen nur wenige ausländische Journalisten Gaza bereisen - israelische bleiben ganz außen vor. Die westliche Öffentlichkeit nimmt die Bewohner von Gaza darum in den Medien als wütende Menschenmasse oder aggressive Einzeltäter war.
Bettina Marx berichtete für den ARD-Hörfunk aus Israel und den palästinensischen Gebieten. Auch für ihr neues Buch sprach sie sowohl mit Palästinensern wie mit Israelis: Sie traf den palästinensischen Taxifahrer Raed, der bei einem israelischen Angriff 19 Familienmitglieder verlor, redete mit jüdischen Siedlern, die auf „gottgegebene“ Rechte pochen, und zeigt die Kluft, die sich in Ermangelung jeder Gelegenheit und Bereitschaft zu nachbarschaftlicher Begegnung zwischen beiden Seiten aufgetan hat.
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Buch
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Bücher > Sachbücher > Politik & Zeitgeschichte
Marx, Bettina
Gaza
Gaza. Ein "winziger Streifen voller Elend und Verzweiflung". ARD-Hörfunkkorrespondentin Bettina Marx berichtet aus "Gaza. Land ohne Hoffnung". Nur bei uns. Die Bombardierung des Gazastreifens zu Beginn des Jahres 2009 hat mehr als 1.400 Menschen das Leben gekostet, darunter waren hunderte Kinder. "Wir haben die Bevölkerung mit Flugblättern und sogar mit Telefonanrufen gewarnt", weist ein israelischer Militärsprecher Schuldvorwürfe an seine Regierung zurück. Aber wo hätte sich die Bevölkerung in Sicherheit bringen sollen in einem Landstrich, der nicht größer ist als Bremen, in dem aber dreimal so viele Menschen leben - 1,5 Millionen - und dessen Grenzen so streng bewacht werden, dass er immer wieder auch als das größte Freiluftgefängnis der Welt bezeichnet wird? "Lesen Sie dieses Buch. Das ist so authentisch geschrieben und inhaltlich so erschütternd, dass jeder, der sich seine Meinung nicht nach vorgekauten Nachrichten der offiziellen Informationsquellen und polischen Lobby bilden will, seine Liebe für die geknechteten Palästinenser entdecken wird" (Magazin Lebensräume)
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Nur 19,90 €. GP. Nr. 200366.
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Pappe, Ilan
Die ethnische Säuberung Palästinas
"So etwas wie ein Palästinenservolk gibt es nicht, es hat nie existiert" (Golda Meir, 1969). Der israelische Historiker Ilan Pappe zeigt in seiner erschütternden Dokumentation, wie es der Führung des gerade gegründeten Staates Israel gelang, die arabische Bevölkerung in den Augen des eigenen Volkes und der Welt zu entmenschlichen, zu vertreiben und eigene Greueltaten zu legitimieren. "Nach unserer Vorstellung muss die Kolonisierung Palästinas in zwei Richtungen erfolgen: jüdische Ansiedelung in Eretz Israel und Umsiedlung der Araber aus Eretz Israel in Gebiete außerhalb des Landes" (Leo Motzkin, Funktionär des Zionistischen Kongresses, 1917. Eine israelische Stadt ist nach ihm benannt). "Ich bin für Zwangsumsiedlung; darin sehe ich nichts Unmoralisches" (David Ben Gurion).
Mehr Info.
22,00 €. GP. Nr. 200320.
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Das sagt die Presse | Kommentar von Hans-Martin Lohmann: In der Diskursfalle | Die "Deutsche Nationalzeitung" und die falsche Häme seiner Kritiker | Interviews, Inhaltsverzeichnis & Register (PDF)
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Unser Katalog: 98 Seiten voller Sonder- Angebote. Kommt sofort. Gratis.
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