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Pressestimmen
Ausgezeichnet mit den Governor‘s Award, einer der angesehensten Auszeichnungen Kanadas.
Auf der Sachbuchbestenliste 7/2005 und 2008.
Ein erschütterndes Dokument des 20. Jahrhunderts.
„Das Buch des kanadischen Generals ist die Abrechnung mit der Selbstbezogenheit der Politiker in den reichen Ländern. Es ist ein erschütterndes Dokument des 20. Jahrhunderts. Ein Buch, das gar nicht genug Leser finden kann.“
Johann Legner, Lausitzer Rundschau, 2.7.2005
Eindringliche Szenen und Erlebnisgeschichten.
„Viele kluge Berichte und Analysen haben das Versagen der UN in Ruanda untersucht, doch keine Veröffentlichung geht dem Leser so nahe wie Dallaires Beschreibung der bestialischen Geschehnisse. Der mittlerweile pensionierte Militär vermittelt nicht nur Zahlen und Fakten, sondern zeigt Mitgefühl für die Opfer und veranschaulicht das Grauen in eindringlichen Szenen und Erlebnisgeschichten.“
Heilbronner Stimme, 8.7.2005
Bericht über das Versagen der internationalen Gemeinschaft.
„Dallaires Buch ‚Handschlag mit dem Teufel‘ ist nicht nur ein erschütternder Bericht über die Abgründe menschlicher Bestialität, sondern vor allem über das Versagen der internationalen Gemeinschaft. Wer einen Einblick gewinnen will, welche Mechanismen hinter den Kulissen der Vereinten Nationen und des Weltsicherheitsrates ablaufen, muss dieses Buch lesen - und wundert sich beim Blick auf Krisenregionen wie Darfur im Sudan über nichts mehr.“
Nicola Schwering, General-Anzeiger, 4.7.2005
„Ein engagierter und bewegender Bericht
über Hass und Verrat, Schuld und Versagen, Naivität und Gleichgültigkeit - einzelner Personen und ganzer Regierungen. Roméo Dallaire findet scharfe Worte der Kritik an den verkrusteten Strukturen der Vereinten Nationen, aber, so sagt er, die UN können immer nur so viel tun, wie die einzelnen Staaten ihnen gestatten.“
WDR 5, 20.6.2005
Ein dramatisches und beschämendes Buch.
„Dominic Johnson hat diesem dramatischen, uns Leser beschämenden Buch ein kluges Nachwort beigesteuert … 97,3 Prozent waren Tutsi, 50,1 Prozent Kinder. 37,9 Prozent wurden mit der Machete zerhackt, 16,8 Prozent mit Keulen erschlagen, 14,8 Prozent erschossen, acht Prozent zu Tode geprügelt, 4 Prozent in Latrinen ertränkt.“
Rupert Neudeck, Die Zeit, 16.6.2005
Chronik eines angekündigten Massakers.
„Romeo Dallaire hat ein grausam trauriges Buch geschrieben, eine Chronik des Versagens der UN und ein privates Exerzitienbuch über, wie er selbst es beurteilt, sein eigenes Scheitern während des Genozids. Er hatte im Dezember erfahren, dass die Interahamwe, die extremistischen Hutu, ein Massaker an den Tutsi planten. Am 10. Januar erzählte ihm ein Ausbilder der Interahamwe sogar, wie er den Hutu in Trainingslagern beibringe, innerhalb von 20 Minuten 1000 Menschen umzubringen. Dallaire telegrafierte nach New York und bat um eine Erhöhung seines Kontingents. Die zuständige Abteilung für Friedensmissionen, damals geleitet von Kofi Annan, heute UN-Generalsekretär, verweigerte die notwendige Intervention. Annan empfahl stattdessen den Abzug der Truppen bis auf 270 Mann. Ja, Annan verbot ihm sogar, illegale Waffenlager auszuheben. Vier Monate später fuhren durch die Hauptstadt Kigali Tag und Nacht Müllwagen, an deren Außenwänden das dunkle, stockende Blut der Toten hinunterfloss.“
Alex Rühle, Süddeutsche Zeitung, 10.5.2005
Ergreifender Augenzeugenbericht.
„Ein erschütterndes Buch, ein ergreifender Augenzeugenbericht über die Abgründe der Brutalität.“
Passauer Presse, 28.4.2005
Herzzerreißend
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„Eines der traurigsten Bücher, die ich je gelesen habe und einer der herzzerreißendsten Augenzeugenberichte. Es ist das offene und schmerzvoll ehrliche Eingeständnis vom Versagen eines Mannes und des totalen Versagens einer Organisation [der UNO]. Es ist die akribische Beschreibung des vielleicht schlimmsten Verrats der Menschheitsgeschichte … ein Buch, das man lesen muss, um zu verstehen, mit welch gelassener Kälte und mit welch unerbittlichem Zynismus die Friedenshüter es zuließen, dass ein ganzes Volk Selbstmord beging.“
Gil Courtemanche, The Guardian, 23.4.2005
Eine vernichtende Anklage.
„Eine quälend intensive Schilderung der sich entfaltenden Katastrophe. Und eine vernichtende Anklage all jener, die hätten handeln können und es nicht taten … In Zeiten, da die EU bereits Soldaten in den Kongo geschickt hat, die Nato schon polnische Besatzungstruppen im Irak unterstützt und auch die Bundesrepublik ‚am Hindukusch verteidigt wird‘, könnte die Geschichte vom Scheitern des General Dallaire aktueller nicht sein. Womöglich könnte sie sich sogar wiederholen.“
Die Zeit, 22.12.2003
Der Westen war informiert.
„General Dallaires Buch bestätigt einmal mehr, dass Washington, London, Paris und Brüssel - die vier Hauptstädte, die über die Macht und den Einfluss zum Handeln verfügten - genau darüber informiert waren, was in Ruanda geschah. Er hatte es ihnen öffentlich und privat mehrfach berichtet, und er hatte auch Vorschläge für ein Eingreifen unterbreitet … Viele Menschen haben angesichts des Völkermords ausgerufen: Nie wieder. Dieses Buch enthüllt, was einige von ihnen damals taten - und es ist kein erbaulicher Bericht.“
BBC, 21.11.2003
Aufrichtig.
„Dallaire ist eine seltene Erscheinung - ein Mann, der für seine Handlungen die Verantwortung übernimmt. In seinem Buch klagt er sich selbst dafür an, dass er nicht begriffen hatte, worauf er sich einließ, als er die UN-Mission in Ruanda 1993 übernahm.“
Toronto Star, 6.11.2003
Der Mut der Wenigen.
„Dieses Buch muss man lesen: Um zu verstehen, was Völkermord bedeutet, um über das Versagen von ‚Humanität‘ nachzudenken und sich vom Mut der Wenigen anstecken zu lassen, die dem Morden und der internationalen Gleichgültigkeit entgegengetreten sind.“
The Gazette (Montreal), 1. November 2003
Ein haarsträubender Bericht.
„Dallaires persönlicher Insiderbericht von einer der größten Katastrophen der vergangenen Jahrzehnte, noch dazu einer, die mit lächerlicher Einfachheit hätte verhindert werden können.“
The Globe and Mail, 1.11.2003
Die Wertigkeit von Leben.
„Wenn Sie wissen wollen, was Mut zur Wahrheit ist, lesen Sie dieses Buch … Erinnern wir uns, dass die ganze Welt erschüttert war, als bei den Anschlägen am 11. September 2001 etwa 3.000 Amerikaner ums Leben kamen, aber niemand rührte einen Finger, als 1994 in Ruanda innerhalb kürzester Zeit 800.000 Menschen mit Macheten niedergemetzelt wurden. Das gibt zu denken“
TV Hebdo Téléromans, Montreal, 1.10.2004
Ein kostbares Dokument.
„Ein bewegendes, überraschendes, schockierendes Buch, das ein kostbares Dokument im Archiv der Menschheit darstellt.“
Journal de Montreal, 15.11.2003
Das Versagen der Menschheit.
„Wer den Bericht des Generals Dallaire liest, der begreift: Die wahre Tragödie des Völkermords liegt nicht im Ausbruch eines ungeahnten Gewaltpotenzials, das den Menschen innewohnt, sondern in der Untätigkeit angesichts der Not unserer Mitmenschen. Wenn die Menschheit in Ruanda versagt hat, dann vor allem auf dieser Ebene.“
Voir, 5.2.2004
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