Warenkorb (0)
Service/Hilfe
Bestell-Hotline 069-420 8000 (Mo–Sa 9–19 Uhr)
  • Die SZ/NDR-Sachbücher

Charles Bukowski:
Letzte Meldungen

119 Gedichte, die meisten erstveröffentlicht, aus den 70er und 80er Jahren.
Bestellnr. 200334
Gebundener Ladenpreis

Statt 14,90 €
Statt 14,90 €
nurnur
9,90 €
inkl. MWSt., zzgl. Versandkosten
Letzte Meldungen von Charles Bukowski für 9.90 €

In ein paar Zeilen ein ganzer Roman.
„Bukowskis Gedichte sind Intimität und Intensität, denn wenn sein alter ego Chinaski seinen fetten, schwitzenden Banknachbarn in der Schule zu ermorden droht oder mal wieder keine Meinung zu nichts hat, bekommt man in ein paar Zeilen einen ganzen Roman.
Mehr

Charles Bukowski
Letzte Meldungen

SKU# 200334

Charles Bukowski schreibt: Letzte Meldungen. 119 neue Gedichte, die meisten erstveröffentlicht. Nur bei uns.

Am Ende seines bewegten Lebens gibt es für Bukowski ein paar Gewissheiten: Manchmal muss der Mensch sich ins Motel flüchten, um seine gottverdammte Seele zu retten. Komische Gedanken sind wie Katerzustände - man fühlt sich besser ohne sie. Schmutzige Bademäntel sind schlecht fürs Sexleben. Einsame Herzen sind zum Kotzen. Miserable Barpianisten gehören erschossen. Das Leben ist eine Nebelwand voller Rasierklingen. Es ist okay, dem stummen Begleiter Tod ab und zu einen Drink anzubieten. Acht oder zehn Gedichte pro Nacht - das einzig Wahre.

„Bukowskis Gedichte sind komprimierte Kurzgeschichten, und sie handeln immer von einem Augenblick der Wahrheit“, befand Jörg Fauser ehrfurchtsvoll. Bukowski hat einen riesigen Fundus an Gedichten, Fragmenten und Unvollendetem hinterlassen. Aus diesem Bestand veröffentlichen US-Verlage Jahr für Jahr umfangreiche Lyrikbände. Die angeblich „neuen“ Gedichte sind oft jedoch nur halbfertige Vorstufen. Bukowski hielt selbst im schönsten Schaffensrausch höchstens die Hälfte seiner Gedichte für gelungen. Wenn er sehr streng mit sich war, ließ er nur noch zehn Prozent gelten.

Bukowskis Freund und deutscher Übersetzer Carl Weissner, „dem er letztlich seinen Erfolg verdankt“ (NDR), hat diesen hohen Qualitätsanspruch zum Maßstab für seine neue Sammlung genommen. Die Gedichte in diesem Auswahlband entstanden zum größten Teil in den siebziger und achtziger Jahren. Die Gedichte des ersten Teils („Der Mississippi bei Nacht“) sind in der Mehrzahl deutsche Erstveröffentlichungen.

Charles Bukowski „Letzte Meldungen. Neue Gedichte“. Originalausgabe. Herausgegeben, übertragen und mit einer Nachbemerkung von Carl Weissner. 284 Seiten. Fadenheftung. Steifbroschur. Nur bei uns.


Bestellnr. 200334
Statt 14,90 €
Statt 14,90 €
nurnur
9,90 €
inkl. MWSt., zzgl. Versandkosten

Eigene Bewertung

Schlagworte

Schlagworte für diesen Titel:

Benutzen Sie Leerzeichen um Schlagworte zu trennen. Benutzen Sie (') für Phrasen.

Pressestimmen

In ein paar Zeilen ein ganzer Roman.
„Bukowskis Gedichte sind Intimität und Intensität, denn wenn sein alter ego Chinaski seinen fetten, schwitzenden Banknachbarn in der Schule zu ermorden droht oder mal wieder keine Meinung zu nichts hat, bekommt man in ein paar Zeilen einen ganzen Roman. man driftet durch die Stories. Da ist sofort dieser Sound, diese unvergleichliche Coolness … Sein Thema ist ‚die kranke Scheiße, die einem auf Schritt und Tritt begegnete, die gezeichneten und verhunzten Gesichter, die fast totale Sinnlosigkeit des Lebens‘, und er verpackt sie in ein paar verdammt großartige Alltagsgedichte.“
Ludwig Engel, Rocks, 3/2008

„Die meisten Gedichte des Bandes stammen aus den siebziger und achtziger Jahren. Ihre sprachliche Wucht hält unvermindert an.“
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.5.2008

Ein Feuerwerk.
„Weissner hat gute Arbeit geleistet. Er kann dem deutschsprachigen Leser nunmehr eine Mischung aus neuen und gerne wieder gelesenen Gedichten vorlegen, die genau das halten, was man sich verspricht, wenn ein Buch Bukowskis in die Hand genommen wird: Dem Leser erwartet weitestgehend ein Feuerwerk. Es ist beispielweise faszinierend, mit welch klaren Worten, welch ungekünstelter Sprache - die aufgrund der Übersetzung ins Deutsche nicht zuletzt auch Carl Weissner zu verdanken ist - der Poet Dinge auf den Punkt zu bringen wusste. So spitzt er die enorme Problematik, als Mann Frauen verstehen zu wollen, auf seine ganz spezielle, witzige und doch ernste Weise zu.
Frank Lukaszewski, www.berlinerliteraturkritik.de, 11.4.2008

Großartige Texte.
„Die Poesie voller Humor und Bitterkeit, die kraftvollen Balladen, die Kurzgeschichten in Versen haben ihren längst verdienten Klassiker-Status … Der Band versammelt ‚nur‘ 119 Texte. Aber großartige.“
Anke Zimmer, Fuldaer Zeitung, 31.1.2008

Provokateur wider Willen.
„Vielleicht beginnt man mit den beiden Veröffentlichungen bei Zweitausendeins jetzt auch in Deutschland, Bukowski, den Einzelgänger, jenseits seiner zeitweiligen Inszenierungen zu verstehen - jenen Poeta laureatus der Nichtakademiker, den Provokateur wider Willen, der am Leben und an sich verzweifelt war.“
Jürgen Roth, Frankfurter Rundschau, 29.1.2008

Bukowskis schrille Gedankenwelt.
„Als Adept von William Burroughs und Alan Ginsberg, als Meister des schonungslosen Alltagsgedichts, ist Charles Bukowski auch für deutsche Schriftsteller wie Jörg Fauser, Rolf Dieter Brinkmann oder Wolf Wondratschek stilbildend gewesen. In dem jetzt erschienenen Band Letzte Meldungen ist seine schrille Gedankenwelt aus kaputten Leuten in einer kaputten Welt noch einmal nachzulesen … Bukowski war ein Outcast, er war Trinker und Literat, Spieler und Provokateur, verkörperte den Typ des Aussteigers und Verweigerers, formulierte eine Vision von Devianz, der damals viele nachhingen.“
Wolfgang Rumpf, Radio Bremen, NDR, 29.1.2008

„Musikalisch, menschlich, deutlich - und gut.“
Leipziger Volkszeitung, 18.1.2008 "