Guten Tag!
Pünktlich zu unserem Umzug von Frankfurt nach Leipzig hier ein weiterer, thematisch passender Beitrag unsere Blog-Reihe mit den allerschönsten Erlebnissen und Stories zu Bob Dylan. Vielen Dank dafür an Sarah H.: "Es ereignete sich vor zwei Jahren in Berlin: Der Schweiß stand mir auf der Stirn. Ich freute mich seit mehreren Monaten auf diesen Tag. Bob Dylan gab ein Konzert direkt bei mir um die Ecke und ich hatte Karten. Alles war arrangiert: Mein Ex-Freund und ich haben uns wieder zusammen gerauft um gemeinsam auf das Konzert zu gehen. Und nun stand ich hier in meiner kleinen Einzimmer- Wohnung und fand die Karten nicht!
Nach einer halben Stunde wahnsinnigem Suchens und mehrmaligem Kopfanstoßens stellte ich folgende Theorie auf:
Es musste etwas mit meinem Umzug zu tun gehabt haben. Und wahrscheinlich gab es einen Täter, der die Schatzkarten von Bob Dylan mit Müll verwechselt hatte.
Zerstört guckte ich der Realität ins Auge, mir bewusst, dass ich Bob Dylan vielleicht in meinem Leben nicht mehr sehen werde. Das Mysterium der verlorenen Karten ist bis heute nicht gelöst und mein Herz bis heute erschüttert. Mittlerweile wohne ich in Stuttgart.
Nach zwei Jahren voller Wut, Trauer und versucht gekonnter Verdrängung, stellt sich doch glatt mein Kommilitone vor mich und erzählt mir von dem Konzert. In Mainz sagt er. Und wie sollte es auch anders sein: Es gibt keine Karten mehr.
Wieder einmal schlägt Murphys Law zu und ich fühle mich wie ein getretener Hund.
Dann die frohe Botschaft! Es gibt noch eine letzte Hoffnung. Und da die Hoffnung als letztes stirbt kämpfe ich bis auf das letzte Blut. Mit Hoffnung auf Gerechtigkeit."
Noch mehr Dylan-Stories gibts in den nächsten Tagen.
Herzlichst
Zweitausendeins












